Senckenberg Naturmuseum

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Senckenberg Naturmuseum von Osten, März 2012

Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main ist (neben dem Berliner Museum für Naturkunde) das größte Naturkundemuseum in Deutschland mit Exponaten aus den Bereichen Biologie und Geologie.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Senckenberg Naturmuseum befindet sich an der Senckenberganlage und ist an drei Seiten vom Campus Bockenheim der Goethe-Universität umschlossen. Es liegt – nach den amtlichen Frankfurter Stadtbezirken – im Stadtteil Westend-Süd, die überwiegende Mehrheit der Frankfurter verortet es aber im Stadtteil Bockenheim, da die Senckenberganlage als gefühlte Grenze zwischen den beiden Stadtteilen gilt.

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kult-Status, vor allem bei Kindern, genießen die Dinosaurier-Skelette des Naturkundemuseums: Das Senckenberg Naturmuseum präsentiert eine der umfangreichsten Ausstellungen von Großgruppensauriern in Europa. Ein besonderer Schatz ist das Original eines versteinerten Sauriers mit erhaltener, schuppiger Haut. Das Naturmuseum beherbergt aber auch die mit rund 1000 Präparaten weltweit größte und zugleich artenreichste Schausammlung von Vögeln. 2010 wurden nahezu 517.000 Besucher registriert[1] (2009: 620.000, 2008: 348.000). Als Forschungsmuseum ist das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Museum verfügt auch über eine große Conchyliensammlung, ein Großteil der Sammlung basiert auf Ankäufen oder Spenden von Privatsammlern.

Seit dem 1. Januar 2009 sind durch eine Fusion die Naturhistorischen Sammlungen Dresden und das Naturkundemuseum Görlitz mit dem Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum verbunden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 1817 von 32 Frankfurter Bürgern gegründete Naturforschende Verein erhielt, unter anderem auf Anregung von Goethe, die Erlaubnis der Dr. Senckenbergischen Stiftung, den Namen Senckenbergs für seine Arbeit zu führen. Bereits 1821 wurde als Vorläufer des späteren Museumsbaus ein „Öffentliches Naturalienkabinett“ südöstlich des Eschenheimer Tors gegründet. Der neue Verein übernahm von der Stiftung Teile der Bibliothek und den Grundstock der Naturaliensammlung.

Standortverlagerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am ursprünglichen Standort musste das Museum Anfang des 20. Jahrhunderts auf Druck der Frankfurter Stadtverwaltung weichen. Das Senckenbergische Gelände, auf dem unter anderem auch das ursprüngliche Bürgerhospital, der Frankfurter Botanische Garten und ein anatomisches Institut errichtet worden war, sollte mit Wohn- und Geschäftshäusern bebaut werden.

Das heutige Gebäude des Senckenberg Naturmuseums wurde in den Jahren 1904–1907 auf freier Fläche außerhalb der Frankfurter Kernstadt nach Plänen des Architekten Ludwig Neher (1850–1916) errichtet, in unmittelbarer Nähe der erst 1914 gegründeten Johann Wolfgang Goethe-Universität. Bauherrin und bis heute Trägerin (sowie Mitbegründerin der Universität) war und ist die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die nur indirekt auf die Stiftung von Johann Christian Senckenberg aus dem Jahr 1763 zurückgeht.

Auslagerungen im Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lichthof nach Bombeneinschlag im März 1944

Das Museum wurde im März 1944 durch eine Bombe getroffen. Fenster, Türen und Schränke wurden zerstört. Schaustücke wurden daraufhin in Ausweichlagern untergebracht. In die Burg Hirschhorn am Neckar wurden Kästen mit Vögeln, Vogelbälgen und Säugetierfellen verlagert. Die ausgelagerten Schaustücke wurden ab dem 8. Juni 1948 auf Veranlassung der amerikanischen Militärregierung Wiesbaden, Abteilung Fine Arts and Monuments, in das Senckenberg Museum zurückgeführt. Das Ausweichlager auf der Glauburg wurde durch Kampfhandlungen am 2. April 1945 zerstört.[2]

Ausbaupläne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die kommenden Jahre ist geplant, die Ausstellungsflächen des Naturmuseums erheblich zu erweitern. In einem ersten Schritt wurde Ende 2008 in Holzbauweise eine zusätzliche Ausstellungshalle im Hinterhof errichtet. Sie wurde 2014 wieder abgerissen. Dort soll ein Erweiterungsbau des Naturmuseums entstehen, in den auch ein neu zu errichtendes Planetarium integriert wird.[3] Im neuen Museumskonzept sollen die Themen Mensch, Erde, Kosmos und Zukunft behandelt werden.[4] Die Altbauten werden in ihrer Erscheinung durch den Architekten Peter Kulka stark verändert, obwohl sie unter Denkmalschutz stehen.[5] Dies führte zu überregionalen Kontroversen um den Denkmalschutz.[6]

Die mythologische Dekoration des Giebels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die auf der Fassade über dem Haupteingang dargestellten Figuren sind sowohl der griechischen als auch der römischen Mythologie entlehnt. Ganz oben, über der gesamten Fassade, thront Chronos. Er wird von zwei Putten begleitet und ist als Greis mit Stundenglas und Sense dargestellt – als Sinnbild für das Verrinnen der Zeit und für den Tod.

Links und rechts neben Chronos befinden sich – auf der Wölbung des Giebels – zwei Knaben, die Tiere in der Hand halten: der linke Knabe einen Vogel, der rechte einen Fisch – dies als Sinnbild für die Unterteilung der Welt in die Lebenssphären Luft, Meer und Erde.

Links neben den drei Giebelfenstern sitzt Europa auf einem Stier. Europa war eine Geliebte des Göttervaters Zeus, der sich in sie verliebte und sich ihr in Form eines Stiers näherte. Dieser Stier entführte Europa auf seinem Rücken nach Kreta, wo er sich in Zeus zurückverwandelte und mit ihr etliche Nachkommen zeugte. Europa ließ sich auf der Insel nieder, so dass ihre Geschichte als Sinnbild für „Ankunft“, „Niederkunft“ und „Besiedlung der Erde“ gedeutet werden kann und somit auch als Sinnbild für den terrestrischen Bereich.

Rechts neben den drei Giebelfenstern, auf der gleichen Ebene wie Europa, thront Poseidon, der Gott des Meeres, auf einem Hippokamp – einem Mischwesen aus Pferd (vorne) und Fisch (hinten).

Unmittelbar unter Chronos, innerhalb des halbrunden Reliefs aus rotem Sandstein, befindet sich unter anderem eine sitzende Frauengestalt, die auf ihrer Schreibtafel etwas notiert: Kalliope, eine der neun Musen. Sie war die Muse der epischen Dichtung, des Saitenspiels – und der Wissenschaft.

Direktoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dauerausstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute wird der Besucher bereits vor dem Gebäude von zwei Nachbildungen großer Dinosaurier empfangen, deren Äußeres anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und in Originalgröße modelliert wurde.

Erdgeschoss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gebäude kann man der rekonstruierten, in den Boden eingelassenen Fährte eines Titanosaurus in den überdachten Lichthof mit Saurierskeletten folgen.

Lichthof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 18 präsentierten Arten sind die umfangreichste Ausstellung von Dinosauriern in Deutschland. Das größte Skelett ist ein 18 Meter langer Diplodocus aus dem Bone Cabin Quarry in Wyoming (USA). Das bis auf den Schädel aus originalen Teilen zusammengesetzte Skelett eines Sauropoden war der erste im Senckenberg Naturmuseum ausgestellte Dinosaurier und wurde der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung anlässlich der Eröffnung des neuen Museumsgebäudes an der Viktoria-Allee 1907 vom American Museum of Natural History überlassen.[7]

Originalschädel von Triceratops horridus, das vollständige Stück hat eine Länge von etwa 2,5 Metern
Rekonstruktion eines Triceratops-Skeletts

Der Hadrosaurier Parasaurolophus mit dem gebogenen Schädelkamm, Psittacosaurus mit der deutlich herauspräparierten Beborstung im Schwanzbereich sowie dem gut sichtbaren fossilen Mageninhalt und Oviraptor auf den originalen Sauriergelegen gehören zu Europas größter Ausstellung von Großsauriern, zu der auch der Abguss eines „Quetzalcoatlus“ („Quetzi“), des größten bekannten Flugsauriers, zählt. Weitere Publikumsmagnete sind Kopien von Tyrannosaurus rex, Iguanodon und Triceratops aus der Oberkreide von Nordamerika, von dem auch zwei originale Schädel ausgestellt sind (Triceratops horridus aus der Lance-Formation, Wyoming (USA)[8]). Das vollständige Exemplar ist das „Wappentier“ des Senckenberg Naturmuseums. Von größter Seltenheit ist die fossile Mumie eines entenschnäbeligen Hadrosauriers.

Zwar ziehen die Saurier schon wegen ihrer Größe die meisten Besucher an, das Senckenberg Naturmuseum hat jedoch in den Nebenräumen des Lichthofs eine große Sammlung von Exponaten ausgestorbener Tiere aus allen erdgeschichtlichen Epochen, zum Beispiel auch eine große Anzahl von Originalen aus der Ölschiefergrube Messel: Fledermäuse, Reptilien, Fische und die frühe Pferdeart Propalaeotherium hassiacum, die vor ca. 50 Millionen Jahren lebte und eine Schulterhöhe von nur 55 bis 60 Zentimetern hatte.

Fossile wasserbewohnende Tiere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In weiteren Nebenräumen des Lichthofs, die in den 1970er Jahren neu gestaltet wurden, sind fossile wasserbewohnende Tiere zu sehen. In Raum 9 (ehemals 7) die Fossilien von wirbellosen Tieren der Vorzeit wie Schwämme, Brachiopoden, Bryozoen und Trilobiten.

In Raum 6 werden fossile Wirbeltiere gezeigt, darunter Urpanzerfische (Ostracodermi), Knorpelfische, Knorpelganoiden und Quastenflosser. Des Weiteren besitzt das Senckenbergmuseum auch eine große Sammlung an wasserlebenden Sauriern wie dem Schlangehalssaurier Peloneustes philarchus, Nothosauriern, Mosasauriern und Ichthyosauriern.

Zweiter Lichthof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im zweiten Lichthof werden prähistorische und rezente Säugetiere gezeigt, vor allem aus den Ordnungen der Rüsseltiere und der Wale. Die auffälligsten Exponate sind das Skelett eines Finnwals und das des Urelefanten (Mastodont).

Evolution des Menschen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Nachbildung von „Lucys“ Skelett

Einzigartig in Europa ist zudem der in aufrechter Körperhaltung montierte Abguss des Skeletts von „Lucy“, eines der am vollständigsten erhaltenen Skelette eines Australopithecus afarensis.

Wegen der Umbauarbeiten wird das Skelett von Lucy im Augenblick im ersten Obergeschoss gezeigt.

Historische Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Untergeschoss des Nebenraums 9 (ehemals 7) aus den 1970er Jahren wird eine große Sammlung an Gesteinen und Mineralen gezeigt. Auch wird der Kreislauf der Gesteine anschaulich dargestellt.

Die neuere Ausstellung zur Entwicklungsgeschichte der Erde und des Lebens in den Räumen 14 und 15 wird durch eine „Zeitmaschine“ ergänzt: Mit Hilfe eines großen Zeitrades kann man 750 Millionen Jahre in die Vergangenheit reisen – oder 250 Millionen Jahre in die Zukunft, was dem Besucher eine Vorstellung davon gibt, wie die Erde sich seit ihrer Entstehung verändert hat und verändern wird. Der schnelle Überblick über die Kontinentaldrift lässt sich zu den umgebenden Stationen der Erdgeschichte in Bezug setzen, so dass unter anderem gut nachvollziehbar wird, warum heute in Gesteinen im Binnenland fossile Meerestiere zu finden sind.

Erstes Obergeschoss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im ersten Obergeschoss befinden sich mehrere Räume mit trockenpräparierten („ausgestopften“) Vögeln und Säugetieren in historischen Vitrinen aus dem frühen 20. Jahrhundert. Sie sind bis heute noch nicht erneuert worden und stellen damit faktisch ein „Museum im Museum“ dar. Unter anderem kann man dort eines von noch 23 erhaltenen Exemplaren des seit 1883 ausgestorbenen Quaggas, einem ausgestorbenen Steppenzebra, sehen. Es wird auch ein Balg des ausgestorbenen Riesenalken (Pinguinus perennis) gezeigt. Die Vögel und Säugetiere werden entsprechend der biologischen Systematik dieser Wirbeltierklassen präsentiert.

Neu gestaltet hingegen wurden die Räume mit Reptilien und Amphibien sowie zur Evolution der Pflanzen, die zahlreiche Fossilien altertümlicher Pflanzenarten aus dem Devon und dem Carbon enthalten. Auch wird der Landgang der Pflanzen erläutert.

Die zur Wiedereröffnung nach dem Umbau 2003 neu konzipierte Reptilienausstellung nimmt sich, neben der Artenvielfalt der Reptilien und Amphibien, auch des Themas Naturschutz an: Ein von Senckenberg-Wissenschaftlern initiiertes Leguan-Schutzprojekt in Utila in Honduras wird ebenso dargestellt wie die Möglichkeiten, im eigenen Garten Lebensbedingungen für heimische Reptilien und Amphibien zu schaffen. Ein begehbarer Baum eines tropischen Regenwaldes bietet Einblicke in verschiedene Zonen des Regenwaldes vom Bodengrund bis zur Baumkrone, um die Lebensräume der exotischen Reptilien erfahrbar zu machen.

Eine weitere Dauerausstellung im ersten Obergeschoss beschäftigt sich unter dem Motto „Riesen und Zwerge“ mit besonders großen und besonders winzigen Lebewesen.

Zweites Obergeschoss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im zweiten Obergeschoss befinden sich die in den 1980er Jahren neu gestalteten Ausstellungsräume für Insekten, Fische und marine Wirbellose. In einem langen Gang sind Dioramen mit einheimischen Säugetieren zu sehen. In weiteren Räumen werden Sonderausstellungen gezeigt. Außerdem wurde hier ein Bistro eingebaut.

Wegen der laufenden Umbauarbeiten können die Krebs- und Spinnentiere gegenwärtig nicht gezeigt werden.

Sonder- und Wechselausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Körperwelten der Tiere (15.10.2011 – 15.03.2012)
  • Faszination Spinnen (03.03.2012 – 03.06.2012)
  • Wunderkammer Wissenschaft (15.05.2012 – 02.06.2012)
  • Bernhard Grzimek und sein Erbe für Frankfurt und die Welt – 40 Jahre Welterbekonvention (05.07.2012 – 19.07.2012)
  • Was tun? Über den Sinn menschlicher Arbeit (01.05.2012 – 16.09.2012)
  • Weltbewegend – Alfred Wegeners Theorie wird 100 (06.01.2012 – Ende 2012)
  • Licht und Farbe (05.10.2012 – 13.01.2013)
  • Plakatausstellung der Fachhochschule Mainz (12.04.2013 – 28.04.2013)
  • Zimmer mit Einsicht. Philosophische Idenn im Modell (03.05.2013 – 09.06.2013)
  • Arthur von Weinberg – Unternehmer, Stifter, Senckenberger (19.07.2013 – 03.11.2013)
  • Zwischen den Welten: Naturschutz an Meer und Küsten (08.08.2013 – 01.09.2013)
  • Mechanische Tierwelt (14.11.2013 – 23.02.2014)
  • 7 Milliarden andere. Video-Ausstellung von Yann Arthus-Bertrand (14.03.2014 – 21.09.2014)
  • „Architektier“. Fotoausstellung von Ingo Arndt (02.10.2014 – 11.01.2015)
  • Grasland, Yaks und wilde Pferde – Von Tibet bis in die Wüste Gobi (05.12.2014 – 19.04.2015)
  • „Pferde“. Fotoausstellung von Yann Arthus-Bertrand (16.01.2015 – 15.03.2015)
  • Form folgt Fuß – Georg Hermann von Meyer (1815-1892) und die Schuhreform (24.04.2015 – 19.07.2015)
  • „Weltbilder“. Die Fotoausstellung des Terra Mater Magazins (30.04.2015 – 28.05.2015)
  • Senckenbergs verborgene Schätze (17.07.2015 – 10.01.2016)
  • 365 Augen – Blicke des Leben (30.07.2015 – 31.10.2015)
  • Nabel der Welt (13.11.2015 – 31.01.2016)
  • Das ist doch noch kein Alter! Meine Zukunft in Frankfurt gestalten (05.02.2016 – 24.04.2016)
  • Handy Metamorphosen. Fotoausstellung von Wilma Nyari (28.04.2016 – 17.07.2016)
  • Spinnen (15.07.2016 – 08.01.2017)
  • Die dünne Haut der Erde – Unsere Böden (20.01.2017 – 23.07.2017)
  • Faszination Vielfalt (30.09.2017 – 12.01.2020)

Events[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Senckenberg Naturmuseum bietet Mittwoch abends Vorträge und Führungen (in der Regel kein Aufpreis zum Eintritt) über naturwissenschaftliche Themen an. Außerdem können Führungen für Schulklassen zu verschiedenen Themen (z. B. Evolution, Biodiversität und Erdgeschichte) gebucht werden.[9]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • o. V.: Der Neubau der wissenschaftlichen Institute der Senckenbergischen Stiftung an der Viktoria-Allee und des Jügelhauses an der Jordan-Straße in Frankfurt am Main. In: Deutsche Bauzeitung, 42. Jahrgang 1908,
    • Nr. 86 (vom 24. Oktober 1908), S. 585–589,
    • Nr. 87 (vom 28. Oktober 1908), S. 593–597,
    • Nr. 90 (vom 7. November 1908), S. 613, S. 616–620.
  • Udo Becker: Zur Geschichte der Zoologischen Präparation des Senckenbergmuseums in Frankfurt am Main. (= Kleine Senckenberg-Reihe, Nr. 28). Kramer, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-7829-1152-0.
  • Birgid Groscurth, Bastian Groscurth: Wenn im Museum das Licht ausgeht... Auf den Spuren von Dinosauriern, Walen und Elefanten. (= Kinderführer durch die Ausstellung). Baumhaus-Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 978-3-8339-0466-0.
  • Andreas Hansert: Das Senckenberg-Forschungsmuseum im Nationalsozialismus – Wahrheit und Dichtung. Wallstein, Göttingen 2018, ISBN 978-3-8353-3173-0.
  • Ulrich Jansen, Peter Königshof, Fritz F. Steininger (Hrsg.): Zeugen der Erdgeschichte – Ein Reiseführer zu den schönsten Fossilien in deutschen Naturkundemuseen. (Senckenberg-Buch, Nr. 75). 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Schweizerbart, Stuttgart 2004, ISBN 978-3-510-61364-9, S. 62–63.
  • Volker Mosbrugger u. a. (Hrsg.): Auge in Auge mit der Natur – Senckenberg Naturmuseum Frankfurt. Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-929907-90-2.
  • Dieter Stefan Peters, Gerald Mayr, Karin Böhm: Ausgestorbene und gefährdete Vögel in den Sammlungen des Forschungsinstitutes und Naturmuseums Senckenberg. Schweizerbart, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-510-61368-7.
  • Wilhelm Schäfer: Geschichte des Senckenberg-Museums im Grundriß – Chronik der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft 1817-1966. (Senckenberg-Buch, Nr. 46). Kramer, Frankfurt am Main 1967, ISBN 3-7829-1017-6.
  • Wilhelm Schäfer (Hrsg.): Lerne im Museum – 182 Themen zur Naturgeschichte aus dem Senckenberg-Museum. Kramer, Frankfurt am Main 1972, ISBN 3-7829-1038-9.
  • Wolf-Christian Setzepfandt: Architekturführer Frankfurt am Main/Architectural Guide. 3. Auflage. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-496-01236-6, S. 38 (deutsch, englisch).
  • Willi Ziegler (Hrsg.): Naturmuseum Senckenberg – Führer durch die Ausstellung. 30. Auflage. Kramer, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-7829-1108-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Naturmuseum Senckenberg – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Besucherzahlen im Senckenberg Naturmuseum weiter auf hohem Niveau“
  2. Ludwig Heyer: Ausweichlager Schloss Hirschhorn. In: Unser Land. Heimatkalender für Neckartal, Odenwald, Bauland und Kraichgau. 2015. Verlag Rhein-Neckar-Zeitung GmbH, Heidelberg 2014. ISBN 978-3-936866-57-5. S. 59–61.
  3. Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 246 vom 22. Oktober 2010, S. 41
  4. Die Welt baut Ihr Museum. Abgerufen am 22. Oktober 2018.
  5. Peter Kulka Architektur, abgerufen am 2. März 2018
  6. Rainer Schulze: Umbau des Senckenberg-Museums: „Ein feuchter Traum für Denkmalpfleger“ in: FAZ.net. 27. Januar 2014
  7. Bernd Herkner: Diplodocus. Der erste Dinosaurier im Senckenberg-Museum. In: Natur und Museum, Band 137, Heft 9/10, 2007
  8. Hartmut Haubold: Die Dinosaurier. Die Neue Brehm Bücherei, A. Ziemsen Verlag. Wittenberg Lutherstandt, 1990.
  9. SENCKENBERG world of biodiversity | Museen | Naturmuseum Frankfurt | Bildung & Vermittlung | Schulen und Kitas. Abgerufen am 22. Oktober 2018.

Koordinaten: 50° 7′ 3″ N, 8° 39′ 6″ O