Naujac-sur-Mer

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Naujac-sur-Mer
Naujac-sur-Mer (Frankreich)
Naujac-sur-Mer
Staat Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Gironde (33)
Arrondissement Lesparre-Médoc
Kanton Le Nord-Médoc
Gemeindeverband Médoc Atlantique
Koordinaten 45° 15′ N, 1° 2′ WKoordinaten: 45° 15′ N, 1° 2′ W
Höhe 0–61 m
Fläche 98,18 km²
Einwohner 1.087 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 11 Einw./km²
Postleitzahl 33990
INSEE-Code
Website www.naujac.com

Mairie Naujac-sur-Mer

Naujac-sur-Mer ist eine Gemeinde mit 1087 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) an der französischen Atlantikküste im Département Gironde in der Region Nouvelle-Aquitaine.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strandabschnitt bei Naujac

Naujac-sur-Mer liegt in einem großen Kiefernwald am Atlantischen Ozean nördlich des Lac de Hourtin et de Carcans (See von Hourtin-Carcans). Die Gemeinde liegt acht Kilometer nordwestlich von Hourtin und 58 Kilometer nordwestlich von Bordeaux.[1] Während der Ortskern etwa 10 Kilometer landeinwärts liegt, liegt der Campingplatz Le Pin Sec nur etwa 2 Kilometer vom Weiler Saint-Isidore entfernt direkt am Strand.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2010 2017
Einwohner 780 715 641 600 650 631 844 1090
Quellen: Cassini und INSEE

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Saint-Philomène
Kirche Saint-Philomène

Das internationale Schachturnier Open International d'Échecs des Vins du Médoc wird alljährlich vom Schachverein L’Échiquier Naujacais organisiert und findet in Naujac-sur-Mer statt.[2]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichtige Erwerbszweige der Naujacais sind Forstwirtschaft, Imkerei und die Aufzucht von Wild.[3][4]

In Saint-Isidore steht das ehemalige Sägewerk Le Flamand, das bis 1967 an eine Naturharzdistillerie angeschlossen war. Es wurde 1863 erbaut. 6000 Hektar Wald standen dem Sägewerk zur Verfügung. 1914, 1938 und 1949 wurden Wohnungen für die Arbeiter gebaut und die Werkshalle vergrößert. 1940 erfolgte der Anschluss an das Stromnetz und 1954 eine Modernisierung. 1956, 1960 und 1970 vergrößerte sich das Unternehmen. Es wurde nun auch Parkettboden, Wandtäfelungen und Brettschichtholz hergestellt. Bis 1940 trieb eine Dampfmaschine das Werk an. 1990 hatte das Werk noch 103 Mitarbeiter.[5]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes de la Gironde. Flohic Éditions, Band 2, Paris 2001, ISBN 2-84234-125-2, S. 865.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Naujac-sur-Mer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Naujac-sur-Mer auf annuaire-mairie.fr (französisch).
  2. Open International d’Échecs des Vins du Médoc (französisch).
  3. La vie économique auf naujac.com (französisch), abgerufen am 16. März 2016.
  4. Naujac-sur-Mer - Dossier complet auf insee.fr in Französisch, abgerufen am 16. März 2015.
  5. Naujac-sur-Mer in der Base Mérimée (französisch) Abgerufen am 22. Oktober 2009.