Nico Holonics

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Nico Holonics (* 23. Dezember 1983 in Leipzig) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Alter von acht Jahren wurde Holonics Mitglied im Leipziger Gewandhaus-Kinderchor, wo er später auch im Gewandhauschor bis 2003 als Ensemblemitglied tätig war. Dort wirkte er in Konzerten unter Kurt Masur, Herbert Blomstedt und Giuseppe Sinopoli mit. Von 2003 bis 2007 studierte Nico Holonics an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin.

Sein erstes Theater-Engagement führte ihn als Gast an das Staatsschauspiel Dresden, wo er in Holk Freytags Inszenierung von „Faust II“ mitspielte. Ab 2007 war er für 3 Jahre festes Ensemblemitglied am Münchner Volkstheater. Dort war er unter anderem in „Don Karlos“ und „Richard III.“ zu sehen, und wurde 2010 für seine Darstellung in „Richard III.“ (Regie: Christian Stückl) mit dem Bayrischen Kunstförderpreis ausgezeichnet.

Mit dem Intendantenwechsel an den Münchner Kammerspielen im Oktober 2010 wechselte Holonics an dieses Haus,[1] wo er mit Johan Simons, Karin Henkel und Susanne Kennedy arbeitete.

2012 ging Nico Holonics nach Frankfurt am Main, wo er bis 2017 festes Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt war.

Seit September 2017 ist er Teil des neuen Berliner Ensembles unter der Leitung von Oliver Reese.

Er arbeitet außerdem viel für den Rundfunk und liest regelmäßig Hörbücher ein. Holonics unterrichtet als freier Dozent am Mozarteum Salzburg, der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt und der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin.

Theater (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: Faust II (Regie: Holk Freytag) Staatsschauspiel Dresden
  • 2007: Don Karlos (Regie: Christian Stückl) Münchner Volkstheater
  • 2008: Richard III. (Regie: Christian Stückl) Münchner Volkstheater
  • 2009: Leonce und Lena (Regie: Hannah Rudolph) Münchner Volkstheater
  • 2010: Sommergäste/Nachtasyl (Regie: Karin Henkel) Münchner Kammerspiele
  • 2010: Hotel Savoy (Regie: Johan Simons) Münchner Kammerspiele
  • 2011: Die Perser (Regie: Johan Simons) Münchner Kammerspiele
  • 2011: They shoot horses, don’t they? (Regie: Susanne Kennedy) Münchner Kammerspiele
  • 2012: E la nave va (Regie: Johan Simons) Münchner Kammerspiele
  • 2012: Faust II (Regie: Günther Krämer) Schauspiel Frankfurt
  • 2012: Das Käthchen von Heilbronn (Regie: Philipp Preuß) Schauspiel Frankfurt
  • 2013: Kleiner Mann, was nun? (Regie: Michael Thalheimer) Schauspiel Frankfurt
  • 2013: Die Möwe (Regie: Andreas Kriegenburg) Schauspiel Frankfurt
  • 2013: Die Nibelungen (Regie: Jorinde Dröse) Schauspiel Frankfurt
  • 2013: Der Idiot (Regie: Stephan Kimmig) Schauspiel Frankfurt
  • 2014: Gefährliche Liebschaften (Regie: Amélie Niermeyer) Schauspiel Frankfurt
  • 2015: Die Blechtrommel (Regie: Oliver Reese) Schauspiel Frankfurt
  • 2015: Dantons Tod (Regie: Ulrich Rasche) Schauspiel Frankfurt
  • 2015: Was ihr wollt (Regie: Jorinde Dröse) Schauspiel Frankfurt
  • 2015: Der Zerbrochene Krug (Regie: Oliver Reese) Schauspiel Frankfurt
  • 2015: Terror (Regie: Oliver Reese) Schauspiel Frankfurt
  • 2016: Schuld und Sühne (Regie: Bastian Kraft) Schauspiel Frankfurt
  • 2016: Der Sturm (Regie: Andreas Kriegenburg) Schauspiel Frankfurt
  • 2016: Safe Places (Regie: Falk Richter) Schauspiel Frankfurt
  • 2017: Der Kaukasische Kreidekreis (Regie: Michael Thalheimer) Berliner Ensemble

Film (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2010: Das Weite Suchen (RBB)
  • 2012: Meeresstille (Julex Filmproduktion)
  • 2013: Männertreu (ARD)
  • 2015: Kaltfront (ARD)
  • 2015: Tatort: Die Geschichte vom bösen Friedrich (ARD)
  • 2016: Tatort: Es kommen Millionen (ARD)
  • 2017: Der Traum von der neuen Welt (Arte)

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. muenchner-kammerspiele.de. Abgerufen am 16. Januar 2013.