Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Coat of arms of Lower Saxony.svg
Staatliche Ebene Land
Stellung Oberste Landesbehörde
Hauptsitz Hannover, Niedersachsen
Behördenleitung Minister Bernd Althusmann
Website www.mw.niedersachsen.de
Sitz des Ministeriums im Wangenheimpalais

Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr ist eines von neun Ministerien des Landes Niedersachsen.[1] Es hat seinen Sitz im Wangenheimpalais am Friedrichswall in der Niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover.[2] Geleitet wird das Ministerium seit 2017 von Bernd Althusmann (CDU).

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptaufgaben des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sind die Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsförderung, die Arbeitsmarktpolitik und Verkehrspolitik des Landes Niedersachsen. Themen der Wirtschaftspolitik sind insbesondere aus Mittelstandsförderung, der Tourismus, die Stärkung des Standorts Niedersachsen innerhalb Europas und die Förderung der Industrie.[3]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Referat 1, dem Ministerbüro, und der Stabsstelle des Koordinators Maritime Wirtschaft, Luft- und Raumfahrtindustrie bestehen eine Referatsgruppe und vier Abteilungen im Ministerium:[4]

  • Referatsgruppe Z: Zentrale Dienste
  • Abteilung 1: Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik
  • Abteilung 2: Mittelstand
  • Abteilung 3: Industrie
  • Abteilung 4: Verkehr

Dem Ministerium sind das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik, das Mess- und Eichwesen Niedersachsen, die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und drei Materialprüfanstalten des Landes Niedersachsen nachgeordnet.[5]

Bau- und Kunstgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den zahlreichen Zerstörungen während der Luftangriffe auf Hannover im Zweiten Weltkrieg richtete das Land Niedersachsen in den Wirtschaftswunderjahren einen Architektenwettbewerb für einen Neubau des notwendigen Ministeriumsgebäudes aus. Der Architekt Paul Wolters erhielt für seinen dann in den Jahren von 1954 bis 1956 errichteten Anbau an das historische Wangenheimpalais den 1. Preis.[6]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Portal Niedersachsen der Niedersächsischen Staatskanzlei: Die Niedersächsische Landesregierung. Abgerufen am 15. Oktober 2011.
  2. Kontakt. Abgerufen am 20. Oktober 2011.
  3. Aufgaben. Abgerufen am 20. Oktober 2011.
  4. Organisationsplan. Abgerufen am 20. Oktober 2011 (PDF; 22 kB).
  5. Nachgeordnete Bereiche. Abgerufen am 20. Oktober 2011.
  6. Friedrich Lindau: Hannover. Wiederaufbau und Zerstörung. Die Stadt im Umgang mit ihrer bauhistorischen Identität, 2., überarbeitete Auflage, Hannover: Schlütersche Verlagsgesellschaft, 2001, ISBN 3-87706-607-0, passim; Vorschau über Google-Bücher