Onsernone

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Onsernone
Wappen von Onsernone
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Locarnow
Kreis: Kreis Onsernone
BFS-Nr.: 5136i1f3f4
Postleitzahl: 6611 Crana
6611 Gresso
6611 Mosogno
6661 Auressio
6661 Berzona
6661 Loco
6662 Russo
6663 Comologno
6664 Vergeletto
Koordinaten: 691029 / 117411Koordinaten: 46° 12′ 7″ N, 8° 37′ 5″ O; CH1903: 691029 / 117411
Höhe: 802 m ü. M.
Fläche: 107,4 km²
Einwohner: 698 (31. Dezember 2016)[1]
Einwohnerdichte: 6 Einw. pro km²
Website: www.onsernone.swiss
Ortsteil Spruga

Ortsteil Spruga

Karte
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Onsernone ist eine politische Gemeinde im Kreis Onsernone, Bezirk Locarno, des Schweizer Kantons Tessin. Sie umfasst das Onsernonetal und das Valle di Vergeletto. Nachbargemeinden sind Centovalli, Maggia und Terre di Pedemonte sowie die italienischen Gemeinden Craveggia (IT-VB) und Re (IT-VB).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige Gemeinde Onsernone entstand in zwei Schritten durch die Fusion bisheriger Gemeinden. Die Idee, alle neun Talgemeinden des Onsernone und des Vergeletto in einer einzigen Gemeinde zu vereinigen, wurde schon in den 1970er Jahren formuliert. 1995 kam es zu einer ersten Fusion im oberen Teil des Tals, als sich die bisherigen Gemeinden Comologno, Crana und Russo unter dem Namen Onsernone zusammenschlossen.[2] Diese Gemeinde hatte 2000 322 Einwohner. In einem zweiten Schritt schlossen sich 2016 auch die damaligen Gemeinden Gresso, Mosogno und Vergeletto sowie die erst 2001 aus den früheren Gemeinden Auressio, Berzona und Loco gebildete Gemeinde Isorno mit Onsernone zusammen,[3] das damit die einzige politische Gemeinde im Tal wurde.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 2000 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Einwohner 322 759 751 742 730 715 701 698

Onsernone hatte im Jahr 2015 701 Einwohner, davon 47,5 % männlich und 52,5 % weiblich.[4] Im Jahr 2008 waren 5,1 % davon Ausländer. Im Zeitraum von 1997 bis 2007 sank die Bevölkerung um 11,2 %. Die Umgangssprachen verteilen sich auf Italienisch (79,5 %), Deutsch (14,9 %) und Französisch (4,0 %). 68,7 % der Bevölkerung zwischen 25 und 64 hat einen höheren Bildungsabschluss (Hochschule, Fachhochschule o. Ä.).[4]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2007 betrug die Arbeitslosigkeit 3,18 %. Die Verteilung der Tätigkeiten (2005 erhoben) ergab 13 Personen in Land- und Forstwirtschaft, 16 Personen in industrieller Fertigung, sowie 90 Beschäftigten im Dienstleistungs-Sektor und 124 in der Verwaltung.[4]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Ortsteil Comologno: Palazzo della Barca[5][6][7]
  • Pfarrkirche San Giovanni Battista[6][7]
  • Im Ortsteil Russo: Pfarrkirche Santa Maria Assunta[6][7]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe die ursprünglichen neun Talgemeinden.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Associazione Sportiva Onsernone[8]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vasco Gamboni: Onsernone. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  • Vasco Gamboni: Comologno. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  • Vasco Gamboni: Crana. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  • Vasco Gamboni: Russo. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  • Johannes Bär: Die Vegetation des Val Onsernone (Kanton Tessin). Rascher, Zürich 1918[9].
  • Hetty De Beauclair und andere: Dal Monte Verità di Ascona … a Berzona in Onsernone: Hetty De Beauclair racconta il meraviglioso mondo della sua infanzia. Edizioni Serodine, Ascona 2004.[10]
  • Alfred Canale: Geomorphologie der Valle Onsernone. Bellinzona 1956.
  • Luciano Chiesa und andere: Onsernone: das Tal und sein Museum. Hrsg. vom Museo Onsernonese. Loco 2012.[11]
  • Peter Knup: Geologie und Petrographie des Gebietes zwischen Centovalli-Valle Vigezzo und Onsernone. In: Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen. Band 38, Heft 1, Zürich 1958,
  • Stef Stauffer: Steile Welt. Leben im Onsernone. Lokwort Verlag, Bern 2012, ISBN 978-3-906786-44-5.
  • Laurentius Zawadyński: Geologisch-petrographische Untersuchungen in der Valle Onsernone (Tessin): Zur Petrographie der Kataklasite. In: Schweizerische mineralogische und petrographe Mitteilungen. Band 32, Heft 1, Zürich 1952.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Onsernone – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]