Onsernone

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Onsernone
Wappen von Onsernone
Staat: SchweizSchweiz Schweiz
Kanton: Kanton TessinKanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Locarnow
Kreis: Kreis Onsernone
BFS-Nr.: 5136i1f3f4
Postleitzahl: 6611 Crana
6611 Gresso
6611 Mosogno
6661 Auressio
6661 Berzona
6661 Loco
6662 Russo
6663 Comologno
6664 Vergeletto
Koordinaten: 691029 / 117411Koordinaten: 46° 12′ 7″ N, 8° 37′ 5″ O; CH1903: 691029 / 117411
Höhe: 802 m ü. M.
Höhenbereich: 327–2550 m ü. M.[1]
Fläche: 105,39 km²[2]
Einwohner: 663 (31. Dezember 2020)[3]
Einwohnerdichte: 6 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
7,1 % (31. Dezember 2020)[4]
Website: www.onsernone.swiss
Ortsteil Spruga

Ortsteil Spruga

Lage der Gemeinde
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Über dieses Bild
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Onsernone ist eine politische Gemeinde im Kreis Onsernone, Bezirk Locarno, des Schweizer Kantons Tessin.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde umfasst das Onsernonetal und das Valle di Vergeletto.

Nachbargemeinden sind Centovalli, Maggia und Terre di Pedemonte sowie die italienischen Gemeinden Craveggia (IT-VB) und Re (IT-VB).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige Gemeinde Onsernone entstand in zwei Schritten durch die Fusion bisheriger Gemeinden. Die Idee, alle neun Talgemeinden des Onsernone und des Vergeletto in einer einzigen Gemeinde zu vereinigen, wurde schon in den 1970er Jahren formuliert. 1995 kam es zu einer ersten Fusion im oberen Teil des Tals, als sich die bisherigen Gemeinden Comologno, Crana und Russo unter dem Namen Onsernone zusammenschlossen.[5] Diese Gemeinde hatte 2000 322 Einwohner.

In einem zweiten Schritt schlossen sich 2016 auch die damaligen Gemeinden Gresso, Mosogno und Vergeletto sowie die erst 2001 aus den früheren Gemeinden Auressio, Berzona und Loco gebildete Gemeinde Isorno mit Onsernone zusammen,[6] das damit die einzige politische Gemeinde im Tal wurde.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 2000[7] 2010 2015 2018 2019
Einwohner 322 759 701 682 661

Onsernone hatte im Jahr 2015 701 Einwohner, davon 47,5 % männlich und 52,5 % weiblich.[8] Im Jahr 2008 waren 5,1 % davon Ausländer. Im Zeitraum von 1997 bis 2007 sank die Bevölkerung um 11,2 %. Die Umgangssprachen verteilen sich auf Italienisch (79,5 %), Deutsch (14,9 %) und Französisch (4,0 %). 68,7 % der Bevölkerung zwischen 25 und 64 hat einen höheren Bildungsabschluss (Hochschule, Fachhochschule o. Ä.).[8]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2007 betrug die Arbeitslosigkeit 3,18 %. Die Verteilung der Tätigkeiten (2005 erhoben) ergab 13 Personen in Land- und Forstwirtschaft, 16 Personen in industrieller Fertigung, sowie 90 Beschäftigten im Dienstleistungs-Sektor und 124 in der Verwaltung.[8]

Ponte Oscuro. Historisches Bild von Leo Wehrli (1940)
Seitenbach und alte Steinbrücke gegen Cratello. Historisches Bild von L. Wehrli (1940)

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Palazzo della Barca im Ortsteil Comologno[9][10][11]
  • Pfarrkirche San Giovanni Battista[10][11]
  • Pfarrkirche Santa Maria Assunta im Ortsteil Russo[10][11]
  • Alte Steinbrücke Ponte Oscuro

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe die ursprünglichen neun Talgemeinden.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Associazione Sportiva Onsernone[12]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Onsernone – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BFS Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  3. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  4. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  5. Amtliches Gemeindeverzeichnis der Schweiz abgerufen 14 Januar 2010
  6. Vasco Gamboni: Onsernone. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 20. Januar 2017.
  7. Vasco Gamboni: Onsernone. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 18. Januar 2017, abgerufen am 4. Februar 2020.
  8. a b c Schweizer Bundesamt für Statistik, abgerufen im August 2016
  9. Palazzo della Barca
  10. a b c Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 225–228.
  11. a b c Elfi Rüsch: Distretto di Locarno IV. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 2013, ISBN 978-3-03797-084-3, S. 284–370.
  12. Associazione Sportiva Onsernone