Patrick Ochs

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Patrick Ochs

Patrick Ochs 2008

Spielerinformationen
Geburtstag 14. Mai 1984
Geburtsort Frankfurt am MainDeutschland
Größe 179 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
1989–1991
1991–2002
Germania Enkheim
Eintracht Frankfurt
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2002–2004
2004–2011
2011–2015
2012–2015
2012–2013
FC Bayern München Amateure
Eintracht Frankfurt
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg II
TSG 1899 Hoffenheim (Leihe)
25 (1)
202 (5)
30 (0)
5 (1)
12 (0)
Nationalmannschaft
2005–2006 Deutschland U-21 9 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2014/15

Patrick Ochs (* 14. Mai 1984 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Ochs, der die Helmholtzschule in seiner Geburtsstadt besuchte, ist ein Abwehrspieler und Mittelfeldspieler und wird zumeist auf der Position des rechten Verteidigers und im rechten offensiven Mittelfeld eingesetzt. Von Germania Enkheim gekommen, durchlief er bei Eintracht Frankfurt von 1991 bis 2002 sämtliche Jugendmannschaften. Danach war er bis 2004 bei den Amateuren des FC Bayern München unter dem Trainer Hermann Gerland aktiv und spielte unter anderem mit den späteren Weltmeistern Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger in einer Mannschaft.

Zu Beginn der Saison 2004/05 kehrte er zur Eintracht zurück und feierte den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Sein erstes Bundesligator schoss Ochs am 17.09.2006 beim 3:1 Heimsieg der Eintracht gegen Bayer 04 Leverkusen. Am 14. Spieltag der Saison 2009/10 gegen Hertha BSC wurde Patrick Ochs von Trainer Michael Skibbe zum ersten Mal im rechten offensiven Mittelfeld der Eintracht eingesetzt. Bereits nach 14 Minuten erzielte er das 1:0 der Eintracht. Nach diesem Spiel war er auf dieser Position gesetzt und sorgte für offensiven Schwung im Spiel der Eintracht mit unter anderem zwei Torvorlagen, die von Benjamin Köhler jeweils per Kopf verwandelt wurden (19. und 21. Spieltag 2009/10). Für Eintracht Frankfurt erzielte er 4 Bundesligatore und bereitete 28 weitere Tore direkt vor.

Zur Saison 2011/12 wechselte Ochs zum VfL Wolfsburg. Er unterschrieb einen Vierjahresvertrag bis zum 30. Juni 2015.[1] Am letzten Tag der Transferperiode der Sommerpause 2012/2013 wurde Ochs bis Saisonende an die TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen.[2] Mit Ochs in der Startelf rettete sich die TSG am letzten Spieltag durch einen überraschenden Auswärtssieg in Dortmund in die Relegation, in der endgültig der Klassenerhalt gegen den 1. FC Kaiserslautern erreicht wurde.

Nach der Ära Magath, die für Ochs in Wolfsburg nicht positiv verlaufen war, kehrte er zur Saison 2013/2014 in die Mannschaft um das neue Führungsduo mit Geschäftsführer Klaus Allofs und Trainer Dieter Hecking zurück. Am 11. Spieltag bereitete er gegen seinen ehemaligen Verein Eintracht Frankfurt beide Tore beim 2:1-Auswärtssieg vor. Der VfL Wolfsburg erreichte am Ende der Saison die Europa League.

Am ersten Trainingstag der Saison 2014/2015 verletzte sich Ochs schwer am Kreuzband und verpasste die komplette Hinrunde. Beim Europa-League Rückrundenspiel beim SSC Neapel wurde Ochs das erste Mal nach seiner Verletzung in den Kader berufen.

Der bislang größte Erfolg seiner Karriere war der Aufstieg in die 1. Bundesliga (2004/05) und das Erreichen des Finales im DFB-Pokal 2006 mit Eintracht Frankfurt. Mit dem VfL Wolfsburg wurde Ochs deutscher Pokalsieger 2015.

Er wurde am 11. August 2005 von Dieter Eilts in die deutsche U-21-Nationalmannschaft berufen und debütierte im September 2005 im Spiel gegen Aserbaidschan.

Sonstiges[Bearbeiten]

Ochs ist der Neffe des ehemaligen Bundesligaspielers Thomas Klepper.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Patrick Ochs – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. VfL Wolfsburg-Presseservice: Vier-Jahres-Vertrag für Patrick Ochs
  2. Patrick Ochs verstärkt TSG 1899 Hoffenheim
  3. "Der Blick zurück: Befreiungsschlag gegen die Waldhof-Buben" von Frank Gotta in ""Frankfurter Neue Presse" vom 19. November 2010, abgerufen am 10. September 2011