Patrizia Nanz

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Patrizia Nanz, Co-Vorsitzende der SDG-Wissenschaftsplattform. 13. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit.
Patrizia Nanz, Co-Vorsitzende der SDG-Wissenschaftsplattform. 13. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit.

Patrizia Nanz (* 9. Juli 1965 in Stuttgart) ist eine deutsche Politikwissenschaftlerin und Expertin für Demokratie, transformative Wissenschaft und nachhaltige Entwicklung.

Sie ist seit April 2016 wissenschaftliche Direktorin am Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS)[1] und Professorin für transformative Nachhaltigkeitswissenschaft an der Universität Potsdam[2]. Patrizia Nanz ist Ko-Vorsitzende der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030, deren Geschäftsstelle am IASS angesiedelt ist.[3] Im Januar 2019 wurde sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum Mitglied im Hightech-Forum berufen, welches die Bundesregierung zur sog. "Hightech-Strategie 2025" beraten soll.[4] Von 2013 bis 2016 war sie Leiterin des Forschungsbereichs PartizipationsKultur am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI). Sie ist Gründerin des European Institute for Public Participation (EIPP).[5][6]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Patrizia Nanz wuchs zweisprachig (deutsch-italienisch) in München auf. Von 1984 bis 1990 studierte sie – unterstützt durch die Bayerische Hochbegabtenförderung – Philosophie an der Jesuitenhochschule S.J. sowie Philosophie, Geschichte und Literaturwissenschaft in München, Mailand und Frankfurt am Main. Gleichzeitig absolvierte sie eine journalistische Ausbildung am Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses und hospitierte bei verschiedenen Tageszeitungen (u. a. im Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“). Sie beendete das Studium mit einer sprachphilosophischen Arbeit bei Jürgen Habermas.

Von 1991 an hat sie viele Jahre als Wissenschafts- und Sachbuchlektorin beim S. Fischer Verlag und bei Giangiacomo Feltrinelli Editore (Mailand) gearbeitet. Nach einem Forschungssemester bei Charles Taylor an der McGill Universität (Montreal) nahm sie 1997 ein politikwissenschaftliches Promotionsstudium am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz auf. Patrizia Nanz promovierte mit einer Arbeit über Europäische Öffentlichkeit: „Europolis. Constitutional patriotism beyond the nation-state“ (Jury: Philippe C. Schmitter, Jürgen Habermas, Charles Sabel, Peter Wagner). Nach Stationen als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn und als Marie-Curie-Post-doc-Fellow zum Thema „Democracy, Deliberation and Learning at the Transnational Level: Risk Regulation in the European Union and the World Trade Organisation“ am Centre for the Study of Democracy an der Westminster University (London) ist sie seit 2002 Professorin an der Universität Bremen (Schwerpunkt Politische Theorie). 2003 war sie Gastwissenschaftlerin am MIT (Cambridge, Mass.) und 2005/2006 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Forschungstätigkeit und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Patrizia Nanz' thematische Schwerpunkte sind das politische Projekt Europa, die gesellschaftliche Rolle und Verantwortung von Wissenschaft, die Weiterentwicklung der Demokratie und Partizipationsforschung insbesondere zu Themen wie Klimawandel, Biotechnologie, Energiewende, Endlager.[7][8][9]

Sie leitete von 2002 bis 2010 das Forschungsprojekt „Partizipation und Legitimation in internationalen Organisationen“ im Rahmen des DFG-Sonderforschungsbereichs „Staatlichkeit im Wandel“ an der Universität Bremen (ab 2006 zusammen mit Jens Steffek). Von 2005 bis 2009 verantwortete sie den deutschen Teil des Forschungsprojekts „Giving New Subjects a Voice: Migrants, Organisations and Integration into the Health Care System“, finanziert von der Volkswagenstiftung. Von 2007 bis 2010 leitete sie das Forschungsprojekt Fundamental Rights in the European Union im Rahmen des europäischen Forschungsnetzwerks Resources, Rights and Capabilities: In Search of Social Foundations for Europe (CAPRIGHT), finanziert von der Europäischen Union.

2009 gründete Patrizia Nanz (mit Archon Fung, Mark Warren u. a.) die Wiki-Plattform participedia,[10] eine Datenbank für demokratische Innovationen weltweit. Sie ist seither Mitglied des Lenkungsausschusses. Von 2011 bis 2013 war sie Teil des vom Social Science and Humanities Research Council of Canada geförderten Projekts „Participedia: Strengthening an emerging global partnership“. Seit 2013 leitet sie zusammen mit Klaus Töpfer (IASS Potsdam) und Claus Leggewie (KWI) das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt Demoenergie.[11] Dabei geht es u. a. darum, dialogorientierte Bürgerbeteiligungverfahren in Konflikt- und Mobilisierungssituationen im Rahmen des Trassenneubaus, z. B. am Ostbayernring, zu konzipieren, durchzuführen und zu evaluieren.

Am IASS leitet sie die Forschungsprojekte Futurisierung von Politik, Narrative und Bilder der Nachhaltigkeit, Umsetzung des Pariser Abkommens, Governance der Ozeane, Ko-Kreation und zeitgemäße Politikberatung sowie das Projekt sozialer Strukturwandel und responsive Politikberatung in der Lausitz.

Patrizia Nanz ist Mitglied des Kuratoriums der Umwelt-Akademie München[12] und des Fachbeirats Bildung und Diskurse des Goethe Instituts[13]. Außerdem ist sie Mitglied des Kuratoriums Europäisches Forum Alpbach[14] sowie Mitglied des „Scientific Committee“ des World Forum for Democracy (Europarat). Sie berät unter anderem Unternehmen, Behörden und Regierungen in verschiedenen europäischen Ländern.

Kohleausstieg in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist Patrizia Nanz auch an einem Projekt zum Kohleausstieg in der Lausitz beteiligt. Nanz und das IASS analysieren in ihrem Projekt „Sozialer Strukturwandel und responsive Politikberatung in der Lausitz“ die überregionalen Gelegenheiten für einen demokratisch gestalteten und sozial gerechten Strukturwandel in der Lausitz und entwickeln in diesem Kontext unter anderem Vorschläge für die Strukturierung regionaler Kooperationsprozesse.[15] Die interdisziplinäre Forschungsgruppe beschäftigt sich mit den Spannungsfeldern und Möglichkeiten eines demokratischen und nachhaltigen Strukturwandels unter der Berücksichtigung des historischen und politischen Hintergrunds sowie der Einbeziehung der Menschen in der Region. Die Erkenntnisse des Projekts stehen politischen und gesellschaftlichen Akteuren zur Verfügung und fließen in die Arbeit der „Zukunftswerkstatt Lausitz“ mit ein, die das IASS-Projekt begleitet.[16]

Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Patrizia Nanz ist Ko-Vorsitzende der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030[17]. Die 2017 gegründete Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 leistet Beiträge zu den Umsetzungsprozessen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie im Kontext der Agenda 2030 und deren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs). Ihr Ziele sind: Bündelung bestehenden Wissens für politische Umsetzungsprozesse sowie Rückkopplung von Forschungsbedarfen mit der Wissenschaft, Zusammenarbeit fördern für eine breite Aktivierung der Wissenschaft für Nachhaltigkeit, kritisch-konstruktive Begleitung von Nachhaltigkeitspolitik aus der Perspektive der Wissenschaft, Intensivierung des Dialogs und neue Partnerschaften zwischen den unterschiedlichen Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu Nachhaltigkeitsfragen. Die Plattform arbeitet transdisziplinär und wissenschaftlich unabhängig, und sie ist systematisch eingebunden in den Steuerungs-, Dialog- und Umsetzungsprozess der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie.

Wissenschaft in bedrohten Zeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Patrizia Nanz beschäftigt sich mit den gegenwärtigen Krisen von Demokratie und Wissenschaft. Populistischen Bewegungen schlagen Kapital aus jenen Legitimitätskrisen demokratischer Systeme, die die sozialwissenschaftliche Forschung schon länger beobachtet.[18] Zugleich befindet sich auch die Wissenschaft in der Krise, von der die Rede über ‚Alternative Fakten‘ oder ‚Post-Truth‘ nur die Spitze des Eisbergs sind.

Vor diesem Hintergrund forscht Nanz zu Transformationen des Wissenschaftssystems, insbesondere zu Formen der Generierung von gesellschaftlich relevantem und gemeinwohlorientiertem Wissen mit Akteuren der Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft (z. B. Ko-Kreation)[19]. Dabei erprobt sie auch sogenannte thinking spaces, neue Formen der Koproduktion langfristiger Zukünfte zwischen Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften.[20]

Partizipation, Beteiligung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Patrizia Nanz vertritt, wie Claus Leggewie und weitere, den Ansatz einer Partizipation durch eine Beteiligung von wenigen, zufällig ausgewählten Bürgern, (z. B. Bürgerrat), die Lösungsvorschläge zu Zukunftsfragen erarbeiten. Die Gremien sind konsultativ und erfordern eine Bestätigung eines demokratisch legitimierten Gemeinderats, Landtags oder Bundestags.

Dieser Ansatz ist mit der Planungszelle nach Peter Dienel verwandt.

2020 erschien das Buch „Reconstructing Democracy“ (Harvard University Press), in dem Patrizia Nanz gemeinsam mit Charles Taylor und Madeleine Beaubien Taylor anhand von lokalen Beispielen beschreibt, wie Demokratien in Transformationen durch eine Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürgern neu belebt werden kann.

Darüber hinaus vertritt sie aktuell jedoch die Meinung, dass eine Ergänzung der repräsentativen Demokratie durch Bürgerbeteiligung allein nicht ausreicht, um der Krise der Demokratie zu begegnen. Wenn das Vertrauen in die Demokratie als Staatsform schwindet, wie Umfragen zeigen, gilt es zuallererst deren Glaubwürdigkeit zu stärken: durch eine Politik, die sich langfristige Ziele setzt und dafür Verantwortung übernimmt. Wenn die offene Gesellschaft überleben will, muss sie demokratische Grundrechte und -werte offensiv vertreten und sich um eine funktionierende breite Öffentlichkeit, Gemeinsinn und Zusammenhalt bemühen.[21][22] Nanz fordert als eine (Teil-)Lösung zukünftige Verantwortungsträger in Europa so auszubilden, dass sie ethisch tragfähige und unterschiedliche Wissensformen integrierende Entscheidungen treffen können.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien und Einzelpublikationen
  • Reconstructing Democracy. How Citizens Are Building from the Ground Up, Harvard University Press, 2020 (mit Charles Taylor und Madeleine Beaubien Taylor).
  • Die Konsultative. Mehr Demokratie durch Bürgerbeteiligung, Klaus Wagenbach Verlag, 2016/2018 (mit Claus Leggewie), ISBN 978-3803-12749-5. Englische Übersetzung: No Representation Without Consultation. A Citizen's Guide to Participatory Democracy, transl. by Damian Harrison & Stephe Roche, Between The Lines, June 2019, ISBN 9781771134071.
  • Handbuch Bürgerbeteiligung. Akteure und Verfahren, Chancen und Grenzen, Bundeszentrale für politische Bildung 2012 (mit Miriam Fritsche). eBook; Italienische Übersetzung: La partecipazione dei cittadini: un manuale. Metodi partecipativi: protagonisti, opportunita’ e limiti, Regione Emilia Romagna 2014. eBook.
  • Europolis. Constitutional Patriotism beyond the Nation State, Manchester University Press, 2006; Italienische Übersetzung: Europolis. Un idea controcorrente di integrazione politica, Giangiacomo Feltrinelli Editore 2009.
  • Wahrheit und Politik in der Mediengesellschaft: Anmerkungen zu Hannah Arendt, Verlag Klaus Wagenbach 2006/2013, ISBN 978-3-8031-4131-6.
Herausgeberschaft (Auswahl)
  • Is Europe listening to us? Sucesses and Failures of EU Citizen Consultations. (Hrsg. mit Raphael Kies), Ashgate Publishing 2013. Französische Übersetzung: Les nouvelles voix de l’Europe? Analyses des consultations citoyennes, Editions Larcier/De Boeck 2014. Mit einem Vorwort von Viviane Reding.
  • Civil Society Participation in International Governance: A Cure for Its Democratic Deficit? Hrsg. mit Jens Steffek und Claudia Kissling, London, Palgrave Macmillan, 2008.
Artikel (Auswahl)
  • The politics of making and un-making (sustainable) future. In: Sustainability science, 2018 (mit Henrike Knappe, Anne-Kathrine Holfelder, David Löw-Beer).
  • Crisis and Participation in the European Union: Energy Policy as a Test Bed for a New Politics of Citizen Participation. In: Global Society, 31, 2017, p. 65–82 (mit J-H. Kamlage).
  • Der transdisziplinäre Ansatz des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS): Konzept und Umsetzung. In: GAIA Ecological Perspectives for Science and Society, 26/3, 2017, p. 293–296 (mit O. Renn und M. G. Lawrence).
  • Participation. In: J. K. Cogans, I. Hurd, I. Johnstone (eds.): The Oxford Handbook of International Organizations. Oxford, Oxford University Press, p. 1126–1145 (mit K. Dingwerth).
  • Neue Formen demokratischer Teilhabe. in: Transit. .Europäische Revue, vol. 44, pp. 72–85, 2013 (mit Claus Leggewie). Englische Übersetzung: "The future council. New forms of democratic participation", in: Eurozine.[23]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hannah Arendt: Wahrheit und Politik.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Patrizia Nanz wird wissenschaftliche Direktorin am IASS – neues Führungsteam stellt sich vor
  2. Professuren - Professuren & Personen - Die Fakultät - Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät - Universität Potsdam. Abgerufen am 24. Juli 2017.
  3. Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 geht an den Start | IASS Potsdam. Abgerufen am 24. Juli 2017.
  4. Hightech Forum. Abgerufen am 4. Februar 2019.
  5. PartizipationsKultur
  6. http://participationinstitute.org/index.php?id=18
  7. Daniel Cohn-Bendit, Claus Leggewie, Patrizia Nanz: The EU of business-as-usual is dead. Long live the EU. Abgerufen am 19. Oktober 2018.
  8. Biographie auf der Homepage des European Institute for Public Participation (Memento des Originals vom 5. September 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.participationinstitute.org
  9. Patrizia Nanz/Claus Leggewie: Der schwierigste Fall: Bürgerbeteiligung bei der Endlagersuche, in: Monika Müller (Hrsg.), Endlagersuche - gemeinsam mit den Bürgern! Information, Konsultation, Dialog, Beteiligung, Loccum 2013, Reihe Loccumer Protokolle 21/13, S. 11–25 und Süddeutsche Zeitung vom 22. November 2012
  10. Patrizia Nanz auf Participedia. Abgerufen am 8. September 2014.
  11. DEMOENERGIE - Die Transformation des Energiesystems als Treiber demokratischer Innovationen
  12. Die Umwelt-Akademie: Menschen - Die Umwelt-Akademie. Abgerufen am 30. September 2018.
  13. Goethe Institut: Goethe Institut Präsidium, Mitgliederversammlung und Beiräte. Abgerufen am 30. September 2018.
  14. Europäisches Forum Alpbach: Inhaltliche Gestaltung - Kuratorium. Abgerufen am 2. Oktober 2018.
  15. Ausstieg aus der Braunkohle: IASS untersucht den Strukturwandel in der Lausitz. Abgerufen am 15. Februar 2019.
  16. Sozialer Strukturwandel und responsive Politikberatung in der Lausitz. Abgerufen am 15. Februar 2019.
  17. [1]
  18. Colin Crouch: Postdemokratie. Suhrkamp, 2008, ISBN 3-518-12540-0.
  19. IASS: Ko Kreation IASS. In: IASS. Abgerufen am 18. Oktober 2018 (deutsch).
  20. Frederic Hanusch: thinking space. Abgerufen am 18. Oktober 2018.
  21. Beate Krol: Demokratie in Not. WDR, 3. April 2018, abgerufen am 11. Juni 2018.
  22. Rede vom 9.5.2017 auf dem 13. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit (FONA), Berlin 2017 https://www.fona.de/de/was-tun-mit-der-agenda-2030!-13-bmbf-forum-fuer-nachhaltigkeit-vom-9-10-05-2017-in-berlin-21897.html zuletzt aufgerufen am 12. Juni 2018.
  23. Claus Leggewie, Patrizia Nanz: The future council. New forms of democratic participation. Eurozine, 20. August 2012, abgerufen am 9. Oktober 2014 (englisch).