Philipp Auerbach

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Philipp Auerbach am 27. Februar 1948 während seiner Zeugenaussage im Wilhelmstraßen-Prozess.

Philipp Auerbach (* 8. Dezember 1906 in Hamburg; † 16. August 1952 in München) war in der Zeit von 1946 bis 1951 Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte in München. Er war vor allem für die Wiedergutmachung zugunsten ehemaliger Verfolgter des NS-Regimes zuständig. Daneben war er Mitglied des ersten Direktoriums des Zentralrats der Juden in Deutschland. 1951 wurde ein Prozess wegen Veruntreuung und Betrug gegen Auerbach geführt. In der Nacht nach der Urteilsverkündung beging Auerbach Suizid, 1954 wurde er durch einen Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags rehabilitiert.

Leben bis 1933[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Philipp Auerbach wurde 1906 als eines von zehn Kindern jüdischer Eltern geboren. Sein Vater Aaron Auerbach führte ein Im- und Exportgeschäft für Chemikalien, Erze und seltene Metalle. Philipps Mutter Helene geb. Posen kam aus Frankfurt. Die Familie Auerbach gehörte zu den angesehensten jüdischen Familien Hamburgs.[1] Philipp besuchte in Hamburg die Talmud-Tora-Schule, absolvierte in der väterlichen Firma eine kaufmännische Lehre und besuchte die Drogisten-Fachschule, um Industriechemiker zu werden. 1927 verlieh ihm sein Vater Gesamtprokura für das Unternehmen. 1929 schickte er ihn nach Spanien. Dort leitete Auerbach erfolgreich für zwei Jahre eine Mine aus dem väterlichen Unternehmen.[1] In der Weltwirtschaftskrise machte Aaron Auerbach 1931 Konkurs. Auch Philipp Auerbach verlor sein Vermögen. Auerbach war politisch sehr interessiert und engagierte sich stark für die Demokratie und gegen den aufkommenden Nationalsozialismus. Er war Mitglied der jüdischen Gemeinde, der DDP und als Anführer der zu einem großen Anteil aus Juden bestehenden Reichsbanner-Kameradschaft 8, einer Unterorganisation des Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. Auerbach konnte fesselnd reden und hielt auch in entfernten Ecken der Republik Reden für die Demokratie und gegen den Nationalsozialismus. Als derart exponierter Demokrat und Jude war Auerbach sofort nach der Machtergreifung nationalsozialistischer Repression ausgesetzt.

Leben ab 1933[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

So kam er vom 1. bis zum 11. Februar 1933 in Untersuchungshaft.[2] 1934 floh Auerbach mit Frau und Tochter nach Belgien. Auch Auerbachs Geschwister flohen aus Deutschland. Die ersten Jahre musste Auerbach alle 6 Monate die Aufenthaltsgenehmigung für die junge Familie erneuern lassen. Auerbach bildete sich in Brüssel am Institut Meurisse weiter und machte einen Abschluss als Chemiker. Dann ließ er sich in Berchem nieder und baute eine chemische Fabrik und eine Import- und Exportfirma auf, die zeitweise zusammen bis zu 2.000 Mitarbeiter hatten. Mit der Lieferung von Benzin, Chemikalien und der Einschleusung von Interbrigadisten unterstützte Auerbach die Antifaschisten im Spanischen Bürgerkrieg, denen viele junge deutsche Juden angehörten.[1] Am 5. Juli 1938 ermordeten die Nazis den Vater von Auerbach im Konzentrationslager Fuhlsbüttel. Im September 1938 verlor Auerbach durch Ausbürgerung seine deutsche Staatsangehörigkeit. Da die Auerbachs keine Belgier waren, war die Familie damit staatenlos. Am 10. Mai 1940, dem Tag des Deutschen Überfalls auf Belgien wurde Auerbach durch belgische Behörden verhaftet und als feindlicher Ausländer nach Frankreich in ein Lager abgeschoben. Er wurde in verschiedenen Lagern wie unter anderem Saint-Cyprien, Camp de Gurs und später Le Vernet interniert.[1][3] Seine Frau und Tochter wurden von Auerbach getrennt und konnten 1941 in die USA entkommen.[4] Im Lager St. Cyprien zeigte sich wieder Auerbachs Organisationstalent. Er stellte ein Arzneimittel gegen die dort grassierende Ruhr her und verschaffte sich den Auftrag zur Herstellung von Seife aus Küchenabfällen. 1942 wurde Auerbach von den Behörden des Vichy-Frankreichs an die Gestapo ausgeliefert. Auerbach wurde in das Polizeigefängnis Alexanderplatz verschleppt. Dort war er nach eigenen Angaben zum Tode verurteilt worden. Die Strafe wurde nach Auerbachs Angaben 1943 aufgehoben. Nach Angaben verschiedener Historiker ist diese Angabe über eine Verurteilung zum Tode zweifelhaft.[5] Zeitweise beschäftigte die Gestapo Auerbach als Dolmetscher. Sie versuchte vergeblich, ihn als Spitzel zu gewinnen. 1942/1943 wurde während Auerbachs Haft seine Schwester Mathilde im Auschwitz ermordet. Im Januar 1944 wurde Auerbach nach Auschwitz deportiert. Dort musste er Zwangsarbeit leisten und wurde bei einem Arbeitseinsatz in einem Steinbruch schwer verletzt. Danach wurde er zur Arbeit als Chemiker gezwungen. Dabei bekämpfte er in einer Abteilung für Schädlinge das Ungeziefer in SS-Baracken.[1] Im Januar 1945 wurde Auerbach ins KZ Groß-Rosen und dann nach Buchenwald verschleppt. Am 11. April 1945 wurde das Lager von den Amerikanern befreit und Auerbach wurde von ihnen als eine Art Zivilverwalter im befreiten Lager eingesetzt. Nach Abzug der Amerikaner flüchtete Auerbach nach Düsseldorf.

Leben ab August 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem vergeblichen Versuch, als Chemiker bei Henkel-Werken zu arbeiten, versuchte Auerbach eine Stelle bei dem Regierungsbezirk Düsseldorf unter dem Regierungspräsidenten Eduard Sträter zu bekommen. Dabei halfen ihm gute Kontakte zum Geheimdienst der britischen Militärregierung. Er erhielt am 1. September 1945 eine Stelle als Oberregierungsrat in der Abteilung „Fürsorge für politisch, religiös und rassisch Verfolgte.“ Der Regierungspräsident übertrug ihm die Aufgabe, die Vergangenheit von ehemaligen Nationalsozialisten aufzudecken und ein „politisches Referat“ aufzubauen.[6] Auerbach trat der SPD bei. Ein wichtiges Ziel für ihn war die Dingfestmachung ehemaliger Nationalsozialisten. Die Arbeit von Auerbach wurde bekannt, als kaum 3 Wochen nach seiner Ernennung der noch amtierende Oberbürgermeister von Düsseldorf, Wilhelm Füllenbach, wegen seiner angeblichen NS-Verstrickung zurücktreten musste. In der Presse galten Auerbach und seine Mitarbeiter bald als die „politischen Kommissare“ des Regierungsbezirks Düsseldorf. Auerbachs Tätigkeit führte zu Widerstand in Teilen der Bevölkerung. Richtigen Ärger bekam er, als er ohne das Wissen von Sträter eigenmächtig anfing, die Vergangenheit von Sträters Vorgesetzten, des Oberpräsidenten Robert Lehr zu durchleuchten. Sträter warf Auerbach vor, ihn hintergangen zu haben. Auch die Briten, die Lehr ernannt hatten und ihm vertrauten, wollten so ein „Politisches Referat“ nicht haben und untersagten Auerbach solche Ermittlungen. Sträter zog Auerbach aus seiner Abteilung ab und wies ihm das im Aufbau befindliche Flüchtlingsreferat zu. Auerbach betrieb dennoch seine Forschungen nach ehemaligen Nazis weiter. Daneben schwebte ihm vor, dass Entschädigungszahlungen an Opfer des Nationalsozialismus aus ehemaligem NS-Vermögen erbracht werden sollten. Er war nämlich der Meinung, dass es keine Kollektivschuld der Deutschen gegeben habe. Daher seien die Entschädigungen auch nicht von dem deutschen Staat zu zahlen, sondern von den Tätern und aus ihrem Erbe oder dem zurückgegebenen Gut. Am 22. Dezember 1945 suspendierten die Briten Auerbach in Abstimmung mit dem Regierungspräsidenten von seinem Amt und entliessen ihn am 15. Januar 1946. Für die Entlassung gab die Militärregierung verschiedene Gründe an. Sie warf Auerbach einmal vor, einen falschen Doktortitel zu führen, zum anderen habe er unwahre Angaben über seine Vergangenheit gemacht und durch seine Art des Aufdeckens nationalsozialistischer Vergangenheit die Militärregierung in Verruf gebracht, zudem habe er seine Kompetenzen überschritten, er sei außerdem undiszipliniert und unaufrichtig. Die Militärregierung untersagte ihm jegliche Politik der Kritik an der Militärregierung. Den wichtigsten Grund bildete nach Ansicht des Biographen von Auerbach, Hannes Ludyga, der Versuch Auerbachs Lehrs Vergangenheit zu erforschen. Auerbach hatte sich dazu im Stadtarchiv eigenmächtig Unterlagen beschafft.[7] Nach seiner Entlassung bemühte sich Auerbach verstärkt um die Gründung und Organisation israelitischer Kultusgemeinden in der britischen Zone. Er gründete im Dezember 1945 den ersten Landesverband jüdischer Gemeinden. Im März wurde Auerbach zum ersten Vorsitzenden des vereinigten nordrheinischen und westfälischen Landesverbandes gewählt.

Am 10. Oktober 1946 wurde Auerbach mit Genehmigung der amerikanischen Besatzungsbehörden in München, wiederum mit wahrheitswidrigen Angaben in persönlichen Dingen,[1] bei der Regierung des Emigranten Wilhelm Hoegner bayerischer Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte. Die Historikerin Elke Fröhlich, die Auerbachs unwahre Angaben über seinen akademischen Grad kritisiert – Auerbach holte seine Promotion erst 1949 nach[8]– , lobt ihn dennoch überaus. Sie konstatiert, Auerbach sei der rechte Mann am rechten Platz gewesen und er habe ungewöhnliche Fähigkeiten zur Lösung seiner Aufgabe gehabt. Auerbach war allgemein für die Wiedergutmachung für ehemalige Verfolgte des NS-Regimes zuständig. Sein Aufgabenspektrum war umfassend. Er kümmerte sich um juristischen Rat, Umzüge, Wiedereingliederung in die Wirtschaft, Entschädigungszahlungen und Rückerstattungen. Außerdem half Auerbach auch bei der Entnazifizierung, indem er zu Verhaftungen von ehemaligen Nationalsozialisten beitrug. Er half über 80.000 Displaced Persons (DPs) bei der Auswanderung. Auerbach wirkte auch beim Einführen von Gesetzen wie dem Bundesentschädigungsgesetz mit.

Philipp Auerbach war äußerst ehrgeizig und wollte alle Verfolgten rehabilitieren. Wiedergutmachung forderte er etwa auch (damals umstritten) für Frauen, die wegen sexuellen Beziehungen zu Kriegsgefangenen in Konzentrationslager gesperrt worden waren (er prägte für sie den Begriff der „erotisch Verfolgten“)[9] sowie für die in der Gesellschaft verrufenen Sinti und Roma. Sein Nachfolger Karl Heßdörfer beschrieb ihn als „cholerisches Temperament, als ‚Mann mit Eigenschaften‘: machtgierig, narzisstisch, selbstherrlich, aber auch hilfsbereit, gutmütig und selbstlos. Bei seinen Mitarbeitern (auch den nichtjüdischen) war er sehr beliebt. Vorschriften jeder Art verachtete er, sein Verwaltungsstil hatte einen Zug ins Chaotische.“[10] Sein Freund aus Reichsbannerzeiten Erich Lüth nannte es eine nahezu aggressive Hilfsbereitschaft, die sich an keine Hausordnungen hielt.[3]

In seiner Doppelrolle als Vertreter des Staates und als jüdischer Vertreter von Verfolgten kritisierte er öffentlich milde Entnazifizierungsurteile und antisemitische Äußerungen. Er überschritt oft seinen Kompetenz- und Zuständigkeitsbereich, polarisierte und machte sich zahlreiche Gegner. Schon zu seiner Zeit in KZs ergingen gegen ihn unbewiesene Vorwürfe der Zusammenarbeit mit Kapos. Die VVN, zu der Auerbach, der Gründungsmitglied war, lange gehalten hatte, intrigierte gegen ihn, nachdem er am 12. Mai 1949 ausgetreten war, weil sie zu diesem Zeitpunkt nach seiner Ansicht kommunistisch unterwandert war. Auerbach war davor wegen seiner Unterstützung der VVN sogar zeitweise aus der SPD ausgeschlossen worden. Im Juni 1949 lancierte die VVN erste Vorwürfe wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten im Landesentschädigungsamt.[11] Jüdische Verbände positionierten sich gegen Auerbach, da er eine pauschale Wiedergutmachung zu verhindern suchte. Auch in großen Teilen der Bevölkerung und bei den Medien wurde Auerbach zum Feindbild. Seine Hauptgegner waren der Justizminister, Josef Müller, und die amerikanische Militärbehörde. Müller versuchte in einer lang angelegten Kampagne Auerbach aus seinem Amt zu verdrängen. Dazu ließ er unter anderem ab 1949 alle Vorwürfe gegenüber Auerbach von einem Staatsanwalt sammeln. Müller tat sich auch mit der VVN zusammen, die ab Sommer 1950 eine zielgerichtete Kampagne gegen Auerbach führte. Der Landesvorstand schwärzte Auerbach in geheimen Mitteilungen an die Regierung an, in dem sie „desperate Zustände“ und „Mißwirtschaft“ in Entschädigungsamt anprangerte. In der VVN-Zeitung Die Tat unterstellte man Auerbach, „Zubringerdienste“ bei der Verschiebung von Wiedergutmachungszahlungen geleistet zu haben.[12] Auerbach fand zunächst Unterstützung seitens der amerikanischen Militärbehörde, doch nachdem die meisten DPs ausgewandert waren, wurde er nicht mehr gebraucht. Neue Ziele wie die Bekämpfung des Kommunismus und der Wiederaufbau genossen Priorität. Josef Müller und die US-Militärbehörde waren hauptverantwortlich für die Anklagen und den Prozess gegen Philipp Auerbach.

Gerichtsprozess und Folgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auerbach wurde angeklagt wegen dreimal Amtsunterschlagung, zweimal Erpressung, fünfmal Untreue, viermal Betrug, zweimal wissentlich falschen Versicherungen an Eides statt, einmal unbefugtem Führen eines akademischen Grades und einmal Vergehen gegen das Währungsgesetz. Zentralpunkt der Anklage bildete der Fall „Wildflecken“, in dem er angeblich für 111 zur Auswanderung entschlossene jüdische DPs – die jedoch nicht existierten – 250.000 DM von der Stuttgarter Entschädigungsbehörde zu erhalten versucht hatte.

Der Richter und der Staatsanwalt hatten eine nationalsozialistische Vergangenheit. Der Richter Josef Mulzer war ehemaliger Oberkriegsgerichtsrat und zudem noch früherer Rechtsanwaltskollege von Josef Müller. Ein Beisitzer war ein ehemaliges Mitglied der SA. Der Staatsanwalt und der psychiatrische Sachverständige waren ehemalige NSDAP-Mitglieder.[13]

Auerbach wurde eine Aussage vor dem Untersuchungsausschuss verwehrt und somit eine Gelegenheit genommen, in der Öffentlichkeit die politischen Hintergründe des Falles darzustellen. Der Hauptbelastungszeuge hatte ein laufendes Verfahren wegen Meineides und wurde später zu einem Jahr Haft verurteilt. Der Prozess enthielt starke antisemitische Konturen. Der Anwalt von Auerbach erhielt Schmähbriefe mit Worten wie „du dreckiges, ungeschlachtetes Judenschwein“. Der Richter entgegnete, dass auch er Briefe mit Beleidigungen bekommen habe. Als der Anwalt auf die KZ-Haft von Auerbach verwies, entgegnete der Richter, dass er selbst auch in sowjetischer Kriegsgefangenschaft gewesen sei. Unmittelbar nach Ende der Nürnberger Prozesse wurde über diesen bedeutenden Nachkriegs-Prozess in Deutschland unter anderem in der New York Times berichtet.

Die Zeugenaussagen entlasteten Auerbach; einige Belastungszeugen widerriefen ihre Aussagen. Dennoch wurde Auerbach unter anderem wegen: 1x Erpressungsversuch, 3x Bestechung, 4x Untreue, 2x versuchter falscher Versicherung an Eides Statt, Amtsunterschlagung und unbefugter Führung eines akademischen Grades schuldig gesprochen und zu einer Gefängnisstrafe von 2½ Jahren und einer Geldstrafe von 2.700 DM verurteilt. Er selbst verwies auf Parallelen mit der Dreyfus-Affäre. Er bekannte sich schuldig des unrechtmäßigen Führens eines akademischen Grades. In der Nacht nach der Urteilsverkündigung nahm sich Philipp Auerbach mit einer Überdosis Schlaftabletten das Leben. In einem Abschiedsbrief schrieb er: „…Ich habe mich niemals persönlich bereichert und kann dieses entehrende Urteil nicht ertragen. Ich habe bis zuletzt gekämpft, es war umsonst.“[14]

Der eingesetzte Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags rehabilitierte Auerbach 1954.[15] Josef Müller musste daraufhin sein Amt als Justizminister niederlegen.[16]

Der Fall Philipp Auerbach spiegelt deutlich die antisemitischen Ressentiments der Nachkriegszeit wider. Der Nachkriegsantisemitismus seitens der Massenmedien, Politiker und eines Großteils der Bevölkerung wurde auf Philipp Auerbach projiziert. „Jedes vom Juden begangene Delikt war wie eine Rechtfertigung für die Verbrechen der Nazis.“[17] Gewürdigt wurde Auerbach nur durch die französische Regierung, die ihn mit dem höchsten Orden der Résistance auszeichnete.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Fürmetz: Ein Fall für den Staatskommissar. In: Alfons Kenkmann, Christoph Spieker, Bernd Walter (Hrsg.): Wiedergutmachung als Auftrag: Begleitband zur gleichnamigen Dauerausstellung – Geschichtsort Villa ten Hompel. Klartext, Essen 2007 ISBN 978-3-89861-580-8
  • Karl Bachsleitner: Der Fall Philipp Auerbach. Ein Lehrstück aus den 50er Jahren. Unterrichtsmaterialien: Geschichte lernen, Heft 119, Friedrich Verlag, Velber 2007, S. 33–41
  • Hannes Ludyga: Philipp Auerbach (1906–1952): Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2005 ISBN 3-8305-1096-9
  • Hannes Ludyga: »Als Kamerad für Kameraden«. Philipp Auerbach 1906 – 1952, in Sabine Hering Hg., mit Sandra Schönauer: Jüdische Wohlfahrt im Spiegel von Biographien. Schriftenreihe Geschichte der jüdischen Wohlfahrt in Deutschland, 2. Hgg. Hering, Gudrun Maierhof, Ulrich Stascheit. Fachhochschulverlag, Frankfurt 2007 ISBN 3936065802 S. 46 - 55 (mit 1 Foto)
  • Wolfgang Kraushaar: Die Auerbach-Affäre, in: Julius H. Schoeps: Leben im Land der Täter. Juden im Nachkriegsdeutschland (1945–1952). Jüdische Verlagsanstalt, Berlin 2001 ISBN 3-934658-17-2 S. 208–218
  • Werner Bergmann: Philipp Auerbach – Wiedergutmachung war nicht „mit normalen Mitteln“ zu durchzusetzen. In: Claudia Fröhlich, Michael Kohlstruck (Hrsg.): Engagierte Demokraten. Vergangenheitspolitik in kritischer Absicht. Westfälisches Dampfboot, Münster 1999, ISBN 3-89691-464-2
  • Constantin Goschler: Wiedergutmachung: Westdeutschland und die Verfolgten des Nationalsozialismus 1945–1954. Oldenbourg, München 1992 ISBN 3-486-55901-X (= Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, 34; zugleich Universität München, Dissertation 1992)
  • Constantin Goschler: Der Fall Philipp Auerbach. Wiedergutmachung in Bayern. In: Ludolf Herbst, Constantin Goschler (Hrsg.): Wiedergutmachung in der Bundesrepublik Deutschland. Oldenbourg, München 1989, S. 77–98
  • Elke Fröhlich: Philipp Auerbach, in: Manfred Treml, Wolf Weigand (Hrsg.): Geschichte und Kultur der Juden in Bayern. Lebensläufe. Saur, München 1988, S. 315–320
  • Erich Lüth: Mein Freund Philipp Auerbach, in: Hans Lamm (Hrsg.): Von Juden in München. Ein Gedenkbuch. Ner-Tamid-Verlag, München 1958, S. 364–368
  • Auerbach: Was nie zur Sprache kam. In: Der Spiegel. Nr. 34, 1952, S. 5–8 (online).
Radio

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Elke Fröhlich: Philipp Auerbach, 1988, S. 315–320.
  2. Hannes Ludyga: Philipp Auerbach (1906–1952): Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte. Berliner Wissenschafts-Verlag, 2005, ISBN 3-8305-1096-9, S. 16–23.
  3. a b Erich Lüth: Mein Freund Philipp Auerbach, 1958
  4. Hannes Ludyga: Philipp Auerbach (1906–1952): Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte. Berliner Wissenschafts-Verlag, 2005, ISBN 3-8305-1096-9, S. 28.
  5. Hannes Ludyga: Philipp Auerbach (1906–1952): Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte. 2005, S. 29.
  6. Hannes Ludyga: Philipp Auerbach (1906–1952): Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte. 2005, S. 36.
  7. Hannes Ludyga: Philipp Auerbach (1906–1952): Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte. 2005, S. 37.
  8. Hannes Ludyga: Philipp Auerbach (1906–1952): Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte. 2005, S. 133.
  9. Constantin Goschler: Wiedergutmachung: Westdeutschland und die Verfolgten des Nationalsozialismus (1945-1954). Oldenbourg, München 1992, ISBN 978-3-486-55901-9, S. 157 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 24. April 2016]).
  10. Gerhard Fürmetz: Neue Einblicke in die Praxis der frühen Wiedergutmachung in Bayern: Die Auerbach-Korrespondenz im Bayerischen Hauptstaatsarchiv und die Akten des Strafprozesses gegen die Führung des Landesentschädigungsamtes von 1952; zitiert nach Karl Heßdörfer: Die Entschädigungspraxis im Spannungsfeld von Gesetz, Justiz und NS-Opfern; in: Herbst / Goschler (Hrsg.): Wiedergutmachung, S. 231–248, hier: S. 233; abgerufen 28. Mai 2008
  11. Hannes Ludyga: Philipp Auerbach (1906–1952): Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte. 2005, S. 106.
  12. Hannes Ludyga: Philipp Auerbach (1906–1952): Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte. 2005, S. 108.
  13. Wolfgang Kraushaar: Die Auerbach-Affäre, in: Julius H. Schoeps: Leben im Land der Täter. Juden im Nachkriegsdeutschland (1945–1952). Jüdische Verlagsanstalt Berlin, S. 208–218, hier: S. 212.
  14. Hannes Ludyga: Philipp Auerbach S.129 BW-Verlag 2006 Berlin
  15. Hannes Ludyga, Philipp Auerbach, Berliner Wissenschafts-Verlag, 2005, S. 130–131, mit Quellen.
  16. Franz Menges: Müller, Joseph, in: Neue Deutsche Biographie 1997, S. 432.
  17. Wolfgang Kraushaar: Die Auerbach-Affäre, 2001, S. 217