Ralf Kellermann

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Ralf Kellermann
Ralf Kellermann 2015 (cropped).jpg
Ralf Kellermann (2015)
Spielerinformationen
Geburtstag 24. September 1969
Geburtsort DuisburgDeutschland
Größe 188 cm
Position Torwart
Junioren
Jahre Station
MSV Duisburg
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1986–1993 MSV Duisburg 2 (0)
1993–1995 FSV Frankfurt 9 (0)
1995–1997 SC Verl 45 (0)
1997–2000 Sportfreunde Siegen 63 (0)
2000–2002 SC Paderborn 44 (0)
2002–2004 SV Lippstadt 08 49 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
0000–2008 SV Brunsrode-Flechtorf
2008–2017 VfL Wolfsburg
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Karriereende

2 Stand: Karriereende

Ralf Kellermann (* 24. September 1968 in Duisburg) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und derzeitiger Trainer. Als Torwart bestritt er elf Profieinsätze in der 2. Bundesliga.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußballspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der aus Duisburg stammende Kellermann sammelte beim MSV Duisburg erste Spielerfahrungen. Dort war er während der Zeit in der Oberliga Nordrhein ab 1986 und nach dem Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga 1989 Ersatzmann hinter Stammkeeper Heribert Macherey. Seinen ersten Profieinsatz bestritt er am letzten Spieltag der Saison 1989/90 am 17. Mai 1990 in der Partie bei Eintracht Braunschweig (1:4) über 90 Minuten. Auch in der folgenden Saison absolvierte er einen kompletten Einsatz (2:2 beim SV Darmstadt 98). Nach dem Aufstieg in die 1. Bundesliga gehörte Kellermann auch in der Saison 1991/92 zum MSV-Aufgebot, war jedoch nach der Verpflichtung von Wolfgang Kellner als neuem Stammkeeper nur noch die Nummer drei im Duisburger Tor.

Nach dem Abstieg verließ Kellermann den Verein und wechselte zum zu diesem Zeitpunkt drittklassigen FSV Frankfurt. Mit den Hessen stieg er 1994 in die 2. Bundesliga auf, doch dort blieb ihm hinter dem vom Nachbarn Eintracht Frankfurt geholten Thomas Ernst in der Regel nur die Rolle des Ersatztorhüters. Insgesamt bestritt er in der Saison 1994/95, an deren Ende der sofortige Wiederabstieg des abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz landenden FSV stand, neun Zweitligapartien. Kellermann kehrte nach Nordrhein-Westfalen zurück und war in den folgenden Jahren für den SC Verl, die Sportfreunde Siegen, den SC Paderborn 07 und den SV Lippstadt 08 meist in der jeweils dritthöchsten deutschen Spielklasse aktiv.

Fußballtrainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Ende seiner Spielerlaufbahn ist Kellermann als Trainer tätig. Er betreute zunächst die Männermannschaft des SV Brunsrode-Flechtorf, die er in die Bezirksliga führte.[1] Danach wechselte er zum VfL Wolfsburg und leitete dort die Scouting-Abteilung, ehe er im Sommer 2008 als Nachfolger von Bernd Huneke die Frauenmannschaft als Trainer übernahm.[2] Im November 2010 musste Kellermann sich einer Operation an der Bandscheibe unterziehen; während seiner Ausfallzeit wurde er von seinen Assistenten Britta Carlson und Frank Pichatzek vertreten.[3] Im Sommer 2013 holte Kellermann als Trainer mit dem VfL Wolfsburg das „Triple“ mit dem Gewinn der Champions League, der deutschen Meisterschaft und des DFB-Pokals. Im Folgejahr gewann seine Mannschaft erneut den Champions-League-Titel und die deutsche Meisterschaft. Aufgrund dieser Erfolge wurde Kellermann zum FIFA Trainer des Jahres 2014 gewählt. Am 3. April 2017 kündigte er seinen Rücktritt als Trainer des VfL Wolfsburg zum Saisonende 2016/17 an, um mit Beginn der neuen Saison Sportdirektor des Vereins zu werden. Sein Nachfolger als Trainer wird sein bisheriger Co-Trainer Stephan Lerch.[4]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ralf Kellermann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. DFB Homepage: Ralf Kellermann: Willensstarker Visionär abgerufen am 18. Februar 2015.
  2. www.kicker.de: Kellermann beerbt Huneke
  3. www.womensoccer.de Operation bei Ralf Kellermann abgerufen am 18. Februar 2015.
  4. Meldung auf der Website des VfL Wolfsburg, abgerufen am 3. April 2017
  5. FIFA Trainer des Jahres. FIFA, abgerufen am 12. Januar 2015.
  6. fifa.com: „Nominierungen für die Auszeichnungen des FIFA Ballon d’Or 2013“