Britta Carlson

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Britta Carlson
20150426 PSG vs Wolfsburg 009.jpg
Carlson (2015)
Informationen über die Spielerin
Geburtstag 3. März 1978
Geburtsort KielDeutschland
Position Abwehr, Mittelfeld
Juniorinnen
Jahre Station
TSV Altenholz
SV Friedrichsort
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
Schmalfelder SV
0000–2004 Hamburger SV 44 (1)
2004–2007 1. FFC Turbine Potsdam 41 (0)
2007–2008 VfL Wolfsburg 42 (4)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2004–2007 Deutschland 31 (4)
Stationen als Trainerin
Jahre Station
2008– VfL Wolfsburg (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Britta Carlson (* 3. März 1978 in Kiel) ist eine ehemalige deutsche Fußballspielerin und derzeitige -trainerin. Die Abwehr- und Mittelfeldspielerin ist seit 2008 Co-Trainerin beim VfL Wolfsburg. Von 2004 bis 2007 spielte sie für die Frauen-Nationalmannschaft.[1]

Sportliche Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Britta Carlson begann mit dem Fußballspielen 1986 beim TSV Altenholz. Anschließend spielte sie bei der SV Friedrichsort und beim Schmalfelder SV. Dort sammelte sie ihre ersten Erfahrungen in der Bundesliga. Anschließend ging es zum Hamburger SV. 2004 wechselte sie zum 1. FFC Turbine Potsdam, mit dem sie einmal Meisterin, zweimal Pokalsiegerin und 2005 UEFA-Cup-Siegerin wurde. Ihr Debüt in der Nationalmannschaft hatte sie am 4. März 2004 gegen die Volksrepublik China.

Da die deutsche Mannschaft bei dieser Olympiade 2004 die Bronzemedaille gewann, erhielt auch sie mit der Mannschaft am 16. März 2005 von Bundespräsident Horst Köhler das Silberne Lorbeerblatt.[2]

Ein Jahr später wurde sie Europameisterin. Nach Differenzen mit dem Potsdamer Trainer Bernd Schröder wechselte sie im Januar 2007 zum VfL Wolfsburg. Seit Juli 2008 ist sie Co-Trainerin des Vereins. Sie ist Inhaberin der B- und A-Trainerlizenz. Ende April 2011 gab sie für Wolfsburg im Rahmen des Bundesliga-Cups ein kurzes Comeback als aktive Spielerin.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • UEFA-Women's-Cup-Siegerin 2005
  • Deutsche Meisterin 2006
  • DFB-Pokalsiegerin 2005, 2006
  • Europameisterin 2005

Privat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Britta Carlson machte nach dem Abitur eine Ausbildung zur Bankkauffrau und arbeitete seitdem neben dem täglichen Training in verschiedenen Unternehmen. Derzeit betreibt sie ein Fernstudium im Bereich der Sportökonomie. Seit dem 2. Juli 2006 ist sie verheiratet mit Nils Göttsche.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammen mit den ehemaligen deutschen Nationalspielerinnen Sandra Minnert und Renate Lingor sowie der Sportschützin Manuela Schmermund war Britta Carlson WM-Botschafterin für die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Britta Carlson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Spielerinfo Carlson (Memento vom 28. Juli 2012 im Webarchiv archive.is)
  2. Grußwort des Bundespräsidenten vom 16. 3. 2005 an die Medaillengewinner der Olympischen und Paralympischen Spiele 2004 zur Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes ...
  3. dfb.de: WM-Botschafterinnen (Memento vom 12. November 2011 im Internet Archive)