Riede (Landkreis Verden)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Riede (Landkreis Verden)
Riede (Landkreis Verden)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Riede (Landkreis Verden) hervorgehoben
Koordinaten: 52° 58′ N, 8° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Verden
Samtgemeinde: Thedinghausen
Höhe: 8 m ü. NHN
Fläche: 27 km2
Einwohner: 2742 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 102 Einwohner je km2
Postleitzahl: 27339
Vorwahl: 04294
Kfz-Kennzeichen: VER
Gemeindeschlüssel: 03 3 61 010
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Braunschweiger Str. 10
27321 Thedinghausen
Webpräsenz: www.thedinghausen.de
Bürgermeister: Jürgen Winkelmann (SPD)
Lage der Gemeinde Riede (Landkreis Verden) im Landkreis Verden
Emtinghausen Riede Dörverden Blender Ottersberg Oyten Achim Bremen Langwedel Thedinghausen Verden (Aller) Kirchlinteln Landkreis Verden Niedersachsen Landkreis Diepholz Landkreis Nienburg/Weser Landkreis Heidekreis Landkreis Osterholz Landkreis Rotenburg (Wümme)Karte
Über dieses Bild

Riede ist eine Gemeinde im niedersächsischen Landkreis Verden, westlich von Thedinghausen zwischen Bremen und Bruchhausen-Vilsen. Die Gemeinde gehört mit Blender, Emtinghausen und Thedinghausen zur Samtgemeinde Thedinghausen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Riede gehören neben Riede noch die Ortschaften Heiligenbruch und Felde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Riede kommt von den Talsandflächen der Weserniederung. An deren Nordrand wurde Riede gegründet. 1058 wird ride erstmals urkundlich erwähnt. Die gotische St. Andreas-Kirche in Riede wurde um 1270 aus Backsteinen erbaut.

Die Gemeinde war zunächst Teil des alten Landkreises Grafschaft Hoya. Am 1. Juli 1972 wechselte die Gemeinde in den Landkreis Verden.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurde die Nachbargemeinde Felde eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Riede besteht aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 2001 und 3000 Einwohnern.[3] Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Die letzte Kommunalwahl am 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:[4]

Partei Anteilige Stimmen Anzahl Sitze
SPD 56,05 % 7
CDU 36,10 % 5
Grüne Liste 7,84 % 1

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag mit 57,32 %[4] über dem niedersächsischen Durchschnitt von 55,5 %.[5]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Jürgen Winkelmann (SPD) zum ehrenamtlichen Bürgermeister für die aktuelle Wahlperiode.[6]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde Riede zeigt durch die Mitte vertikal verlaufend die Weser in Silber. Darauf ist eine rote nach oben geöffnete Schafschere abgebildet. Links und Rechts davon stehen zwei blühende Rohrpflanzen (Reet) auf grünem Grund.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hermann Greve: Bibliographie des Landkreises Diepholz unter Einschluß der Samtgemeinden Harpstedt (Landkreis Oldenburg), Eystrup und Grafschaft Hoya (Landkreis Nienburg) sowie Riede (Samtgemeinde Thedinghausen, Landkreis Verden). (Hrsg.: Landkreis Diepholz), Syke und Diepholz 1984 – XXXVIII und 453 S. (mit 3505 Titeln)
  • Fritz Garvens: Heimatbuch Riede, Felde, Heiligenbruch. Fritz Garvens, Riede 1996, ISBN 3-923965-05-2.
  • Fritz Garvens: Riede im Wandel der Zeit. Hrsg.: Heimatverein Samtgemeinde Thedinghausen, Thedinghausen 2005, ISBN 3-931699-10-2.
  • Fritz Garvens, Andreas Lechtape, Stefanie Klebe [Ill.] und Gudrun Müller [Ill.]: St. Andreas Riede. Schnell + Steiner, Regensburg 2012 (Kleine Kunstführer Nr. 2803), ISBN 978-3-7954-6948-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Riede – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 190.
  3. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 24. März 2017.
  4. a b Gemeinde Riede – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2016, abgerufen am 24. März 2017.
  5. Die CDU holt landesweit die meisten Stimmen. 12. September 2016, abgerufen am 24. März 2017.
  6. Gemeinderat Riede, abgerufen am 24. März 2017.
  7. St. Andreas Kirche zu Riede
  8. RIEDE Kr. Verden. Ev. Kirche St. Andreas. In: Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen Niedersachsen. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0, Seite 1127