Rudolf Endres

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Rudolf Endres (* 11. Januar 1936 in Altdorf bei Titting; † 6. Mai 2016[1]) war ein deutscher Historiker.

Rudolf Endres studierte Geschichte, Germanistik, Geographie und Sozialkunde an den Universitäten Erlangen und Würzburg. Im Jahr 1963 wurde er in Erlangen bei Gerhard Pfeiffer mit der Arbeit Die Nürnberg-Nördlinger Wirtschaftsbeziehungen im Mittelalter bis zur Schlacht von Nördlingen promoviert. Bis 1964 war er in Erlangen als wissenschaftlicher Assistent tätig. Ferner war Endres mehrere Jahre im höheren Schuldienst tätig. Nach seiner Habilitation 1973 wurde er ein Jahr später Professor für Neuere Geschichte und vergleichende Landesgeschichte an der Universität Erlangen. Von 1988 bis zu seiner Emeritierung 2001 lehrte Endres als Professor für bayerische und fränkische Landesgeschichte an der Universität Bayreuth.

Endres galt als ausgewiesener Kenner für die Geschichte Frankens. Schwerpunkte seiner Forschungen waren die Geschichte der Stadt, des Adels, des Bauernkriegs sowie des Schul- und Bildungswesens. Endres war Mitherausgeber des Stadtlexikons Nürnberg und der Nürnberger Werkstücke zur Stadt- und Landesgeschichte. Für seine Arbeit erhielt er 1979 den Preis der Stadt Nürnberg.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monografien

  • Franken und Bayern im 19. und 20. Jahrhundert. Erlangen 1985, ISBN 3-920405-60-9.
  • Die Nürnberg-Nördlinger Wirtschaftsbeziehungen im Mittelalter bis zur Schlacht von Nördlingen. Ihre rechtlich-politischen Voraussetzungen und ihre tatsächlichen Auswirkungen. Neustadt/Aisch 1963.

Herausgeberschaften

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Charlotte Bühl und Peter Fleischmann: Festschrift Rudolf Endres. Zum 65. Geburtstag gewidmet von Kollegen, Freunden und Schülern. Neustadt (Aisch) 2000, ISBN 3-7686-9271-X (online).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Traueranzeige unter trauer.nordbayern.de (abgerufen am 15. Mai 2016)