Hermann Marwede (Schiff)

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Hermann Marwede
Hermann Marwede.jpg
Schiffsdaten
Flagge DeutschlandDeutschland Deutschland
Schiffstyp Seenotrettungskreuzer
Klasse 46-m-Klasse
Rufzeichen DBAR
Heimathafen Helgoland
Bauwerft Fassmer, Berne
Baunummer 1910
Taufe 27. Juni 2003
Stapellauf 2003
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
46,0 m (Lüa)
Breite 10,66 m
Tiefgang max. 2,8 m
Verdrängung 404 t
 
Besatzung 7 Personen
Maschinenanlage
Maschine 3 Schiffsdieselmotoren
Maschinen-
leistung
9.250 PS (6.803 kW)
Höchst-
geschwindigkeit
25 kn (46 km/h)
Propeller 3
Tochterboot Verena
Länge

8,90 m

Breite

3,60 m

Tiefgang

0,65 m

Geschwindigkeit

32 kn

Die Hermann Marwede ist der einzige Seenotrettungskreuzer (SK) der 46-m-Klasse der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Der Neubau der Hermann Marwede war wesentlicher Teil des Programms, mit dem sich die DGzRS für das 21. Jahrhundert rüstete. Sie gilt als der größte Seenotkreuzer der Welt.

Das Schiff wurde 2003 von der Fassmer-Werft in Berne/Motzen (Weser) gebaut. Den Rumpf stellte die Aluship Gdańsk in Danzig her. Die DGzRS-interne Bezeichnung lautet SK 29. Das Rufzeichen ist DBAR.

Das Tochterboot Verena (DGzRS-interne Bezeichnung TB 32), gebaut von der Lürssen-Werft in Bardenfleth, entsprach grundsätzlich den Seenotrettungsbooten der 9,5-m-Klasse. Es wurde im Herbst 2012 durch ein Festrumpfschlauchboot mit gleichem Namen (interne Bezeichnung TB 36) ersetzt, dabei wurde der gleiche Typ wie auf der Harro Koebke verwendet. Das alte Tochterboot kommt unter dem Namen Walter Rose als eigenständiges Seenotrettungsboot auf der Station Schilksee zum Einsatz.[1]

Namensgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Getauft wurde das Schiff auf dem Gelände der Fassmer-Werft in Berne/Motzen am 27. Juni 2003 zu Ehren des langjährigen Gesellschafters der Brauerei Beck und Förderers der DGzRS, Hermann Marwede. Taufpatin war die Enkelin des Namensgebers, Vera Kaiser. Das Tochterboot erhielt den Vornamen der Tochter Marwedes, Verena. Taufpatin war die Urenkelin, Charlotte-Sophie Grobien. „SAR“ am Bug steht für Search and Rescue.

Stationierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Juli 2003 ist die Hermann Marwede auf der Insel Helgoland stationiert. Sie löste dort die Wilhelm Kaisen ab, die nach Sassnitz auf Rügen verlegt wurde.

Pfingsten 2005 besuchte der Seenotkreuzer anlässlich einer Konferenz des Maritime Safety Committees die Stadt London.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hermann Marwede – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. DGzRS Webseite