Stormy Daniels

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Stormy Daniels, 2015
Stormy Daniels, 2007

Stormy Daniels (bürgerlicher Name Stephanie Clifford),[1][2] auch bekannt als Stormy (* 17. März 1979 in Baton Rouge, Louisiana)[3] ist eine US-amerikanische Pornodarstellerin und Pornoregisseurin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daniels Abstammung ist halb irisch und halb Cherokee.[4] Ihre Eltern ließen sich scheiden, als sie vier Jahre alt war. Sie ist bei ihrer Mutter aufgewachsen. Bevor Daniels im Pornogeschäft begann, arbeitete sie drei Jahre als erotische Tänzerin im Gold Club in Baton Rouge.[4] Als Tänzerin gewann sie 2001 und 2002 die Gold-Medaille bei den Gold G-String Awards. Nachdem sie genug verdient hatte, ließ sie ihre Brüste vergrößern. Sie arbeitete als Model für Männermagazine, zog im Mai 2002 nach Los Angeles und unterschrieb im September 2002 einen Exklusivvertrag bei Wicked Pictures.[5]

Daniels hatte ihre erste Szene und Hauptrolle in Heat zusammen mit dem Darsteller und Regisseur Brad Armstrong. Sie gewann 2004 bei den AVN Awards die Auszeichnung Best New Starlet. Bekannte Filme mit Daniels sind der preisgekrönte Science-Fiction-Porno Space Nuts, Island Fever 2, Beautiful sowie Camp Cuddly Pines Powertool Massacre. Sie heiratete im Jahr 2003 den Darsteller und Regisseur Pat Myne, die Ehe wurde 2005 geschieden.[5] Neben Pornofilmen für Wicked Pictures war Daniels auch in mehreren Playboy-Fernsehproduktionen zu sehen. Im Jahr 2007 führte sie Regie bei der Big-Budget-Action-Porn-Comedy Operation Desert Stormy, in der sie selbst die weibliche Hauptrolle spielte. Sie spielte einen Lap dancer in Beim ersten Mal, an der Seite von Nautica Thorn. Im Jahr 2007 spielte sie in der Fernsehserie Dirt eine Stripperin.[6] Im August 2007 war sie als Polizistin, die den Lead-Sänger der Band gefangen nimmt, in dem Musikvideo Wake Up Call von Maroon 5 zu sehen. Daniels wurde in der August 2008 Ausgabe des Porno-Magazins Genesis auf Platz 1 im "Porn’s Hot 100" Ranking von Pornodarstellern gelistet. 2010 spielte Daniels an der Seite von Rob Van Dam und Dave Batista im Actionfilm Wrong Side of Town mit.[7] Ebenfalls 2010 führte sie Regie bei dem Pornospielfilm "The Honeymoon" mit Alektra Blue in der Hauptrolle. 2011 führte sie Regie bei dem Pornospielfilm Heart Strings der Reihe Wicked Passions mit Brooklyn Lee und Michael Vegas in den Hauptrollen. 2012 führte sie Regie und spielte die weibliche Hauptrolle in dem Pornospielfilm "Blow", einer Pornoadaption des umstrittenen Drogenfilms Blow. Im gleichen Jahr führte sie Regie bei dem Pornospielfilm "Snatched", in dem sie zusammen mit Kaylani Lei in den weiblichen Hauptrollen zu sehen ist. 2013 führte sie Regie bei dem Pornospielfilm Wanderlust mit Rilynn Rae in der Hauptrolle. Im Jahr 2015 führte sie Regie bei dem Film Wanted und ist auch in einer Rolle zu sehen.

Laut einem Bericht des Wall Street Journal soll Daniels 2006, kurz nachdem Melania Trump ihren Sohn Barron geboren hatte, eine sexuelle Beziehung mit Donald Trump gehabt haben; Trumps Anwalt Michael Cohen soll kurz vor der US-Präsidentschaftswahl 2016 mit ihr ein Schweigegeld in Höhe von 130.000 US$ vereinbart haben, um die Veröffentlichung ihrer angeblichen sexuellen Begegnung zu verhindern.[8][9][10] Das Weiße Haus teilte mit, dies seien Geschichten, die schon vor der Wahl entschieden dementiert wurden.[11]

Filmauswahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002: Hell on High Heels
  • 2002: Band Camp
  • 2003: Island Fever 2
  • 2003: Space Nuts
  • 2004: Beautiful
  • 2005: Camp Cuddly Pines Powertool Massacre
  • 2005: Eternity
  • 2006: The Predator
  • 2006: Taken
  • 2006: Forbidden
  • 2007: Operation Desert Stormy
  • 2007: The One
  • 2007: Last Night
  • 2007: The Muse
  • 2007: The Predator 2
  • 2008: The Wicked
  • 2008: Bound
  • 2008: The Price Of Lust
  • 2008: The Predator 3
  • 2008: Reinvented
  • 2009: Operation: Tropical Stormy
  • 2009: The Lifestyle
  • 2009: Model Behavior
  • 2009: Tormented
  • 2009: What Went Wrong
  • 2009: Sex Lies & Spies
  • 2009: Partly Stormy
  • 2010: Sex Therapy
  • 2010: Whatever It Takes
  • 2010: Life Of Riley
  • 2011: The Escort
  • 2012: BLOW
  • 2012: Perfect Partner
  • 2012: Snatched
  • 2013: Switch
  • 2015: Wanted

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stormy Daniels – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Porn star mulling La. Senate race has a tough week. The Associated Press. 29. Juli 2009. Abgerufen am 20. Oktober 2013.
  2. Kevin McGill: The Associated Press: Porn star won't challenge Vitter for La. Senate. www.google.com. 15. April 2010. Abgerufen am 15. April 2010.
  3. Stormy Relationship. The Smoking Gun. 29. Juli 2009. Abgerufen am 18. Oktober 2009.
  4. a b Lee Carver: Stormy Daniels interview. Adult DVD Talk. 11. November 2002. Abgerufen am 12. Mai 2007.
  5. a b Shannon T. Nutt: Interview with Stormy. Adult DVD Empire. 29. April 2004. Abgerufen am 12. Mai 2007.
  6. Mark Malkin: Cox's Dirt-y Porn Pal. E! Online. 4. Januar 2007. Abgerufen am 5. April 2008.
  7. Besetzung laut Internet Movie Database
  8. Wall Street Journal 12. Januar 2018: Michael Rothfeld und Joe Palazzolo: Trump Lawyer Arranged $130,000 Payment for Adult-Film Star’s Silence
  9. Yasmin El-Sharif: Trumps Anwalt soll Pornostar Schweigegeld gezahlt haben. In: Spiegel-Online. 13. Januar 2018, abgerufen am 14. Januar 2018.
  10. washingtonpost.com 17. Januar 2018: A porn star had a racy tale about Trump. Why are we only learning about it now?
  11. nytimes: Zitat: „These are old, recycled reports, which were published and strongly denied prior to the election.“
  12. a b AVN Award Winners Announced. AVN. 9. Januar 2006. Abgerufen am 22. Juli 2007.
  13. Peter Warren: About the 2006 FAME Awards. AVN. 24. Juni 2006. Abgerufen am 24. Juni 2007.
  14. Peter Warren: 2007 F.A.M.E. Award Winners Announced. AVN. 23. Juni 2007. Abgerufen am 24. Juni 2007.
  15. VOD Award Winners Archive, abgerufen 8. August 2016. Vergeben durch den pornografischen Video-on-Demand (VOD) Internetstreaming-Dienst Adult Entertainment Broadcast Network (AEBN) auf Grundlage der höchsten Streamingminuten unter den Kunden.
  16. Jared Rutter: 2008 AVN Awards Winners Announced. AVN. 12. Januar 2008. Abgerufen am 14. Januar 2008.
  17. David Sullivan: 2008 F.A.M.E. Winners Announced at Erotica LA. AVN. 7. Juni 2008. Abgerufen am 8. Juni 2008.
  18. XBIZ Award Winners, XBIZ, Februar 2011
  19. 30th Annual XRCO Awards Takes It Back Home. 16. April 2014, abgerufen am 17. April 2014 (englisch).
  20. Award Winners – 2016 Winners. xbizawards.xbiz.com. Abgerufen am 23. Januar 2016.