Thomas Gabriel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Thomas Gabriel

Thomas Gabriel (* 25. August 1957 in Essen)[1] ist ein deutscher Kirchenmusiker, Komponist und Arrangeur.

Er komponiert als Regionalkantor moderne Kirchenmusik.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gabriel studierte bis 1983 in seinem Heimatort Essen katholische Kirchenmusik an der Folkwang-Hochschule. Von 1983 bis 1986 wirkte er als Kantor an der Liebfrauenkirche Recklinghausen. Freischaffend war er 1987/1988 für den Westdeutschen Rundfunk und die Ruhrfestspiele Recklinghausen tätig. Von 1989 bis 1991 war er Bezirkskantor in St. Martin Idstein, von 1992 bis 1997 Regionalkantor in Saarbrücken. Seit 1998 wirkt er als Regionalkantor für das Institut für Kirchenmusik im Bistum Mainz mit dem Schwerpunkt Neues Geistliches Lied für die Dekanate Offenbach, Rodgau und Seligenstadt an der Einhard-Basilika St. Marzellinus und Petrus in Seligenstadt.[1]

Gabriel gibt Konzerte als Organist, Cembalist und insbesondere als Pianist des Thomas Gabriel Trios, dessen künstlerischer Schwerpunkt in Jazz-Bearbeitungen der Musik Johann Sebastian Bachs liegt.

Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Gabriel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Herbst 2011 arbeitet Thomas Gabriel eng mit dem Theresien-Kinder- und Jugendhilfezentrum Offenbach[2] zusammen. Dort leitet er unter anderem die jährlich stattfindenden Ketteler-Musiktage,[3][4] bei denen Jugendlichen das Singen näher gebracht wird. Aus dieser Partnerschaft entstand Anfang 2015 ein musikalisches Zentrum im ehemaligen Kloster St. Gabriel in Hainstadt,[5][6] in dem viele von Gabriels Stücken geprobt und aufgeführt werden. So ist aus dieser Idee ein langfristiges Projekt geworden.

Broken Hartz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem für Herbst 2016 geplanten Musicalprojekt möchte Thomas Gabriel Arbeitslosen eine Stimme geben und Gehör verschaffen. Der Chor bestehend aus mehrheitlich arbeitslosen Menschen wird durch einige professionelle Sänger unterstützt. Auch der Rest des Teams besteht aus größtenteils freiwilligen Helfern. Das Projekt wird unterstützt durch den deutschen Caritasverband und das Bistum Mainz[7][8]

Oratorien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daniel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daniel ist ein 1996 komponiertes Werk, das sich mit der Thematik Flucht und Vertreibung befasst.[9] Es erzählt die Geschichte des jüdischen Volkes in Gefangenheit und die des Propheten Daniels. Dieser vertraut auf Gottes Macht und hat die Hoffnung auf einen Ausweg in die Freiheit. In sieben Bildern wird dem Hörer erzählt, wie der Prophet die Deportierten Israels durch die schwere Zeit der Gefangenschaft leitet. Der Musikstil ist von Rock über Jazz bis zu traditioneller Kirchenmusik ausgerichtet, der Text stammt von Eugen Eckert

Emmaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Werk handelt von zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus.[10] Es wurde 2002 geschrieben und besteht aus sechs Bildern. Kleopas und Thekla reisen nach Emmaus. Unterwegs gesellt sich ein Fremder zu ihnen, den sie als den Auferstandenen erkennen. Das Oratorium verdeutlicht den Prozess, der sich von der Enttäuschung bis zur Gewissheit, vom Leben bis zum Tod und vom Gestern ins Heute vollzieht. Der Text stammt von Eugen Eckert.

Bonifatius[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Partitur Bonifatius, benannt nach dem Missionar Bonifatius und zu dessen 1250. Todestag geschrieben, handelt von dem Wunsch nach Frieden, Einheit und der Verbreitung des Christentums. Bonifatius holt sich die Erlaubnis des Papstes, in Frankreich missionieren zu dürfen. Er reformiert die dortigen Kirchen und trägt in der katholischen Kirche zu Veränderungen bei. Das Oratorium wurde 2004 geschrieben.[11] Text: Barbara Nichtweiß

Simeon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Simeon ist ein Adventsoratorium.[12] Es wurde 2007 geschrieben und enthält sechs Bilder. Das Oratorium erzählt die Geschichte des frommen Simeon, der auf die Einlösung des Versprechens Gottes wartet, er stürbe nicht, ohne den Trost Israels gesehen zu haben. Sein Leben lang wartet Simeon vergeblich, bis er jenes Kind in seinen Armen hält und weiß, dass er nun in Frieden sterben kann. Text: Eugen Eckert

Junia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Junia, 2009 geschrieben, handelt von der Apostelin und dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Röm. Mit Junia und Andronicus sitzt Paulus im Gefängnis. In sieben Bildern manifestieren sich die Rollen von Frauen in den Gemeinden zu der Zeit.[13] Text: Eugen Eckert.

…und dann war Licht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schöpfungsoratorium …und dann war Licht wurde 2013 für die Merseburger Orgeltage geschrieben. Es erzählt die Schöpfung der Erde in sieben Bildern, die für sieben Tage stehen.[14]

Maria[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Oratorium Maria wurde 2014 als Auftragskomposition[15] für die Friedenskirche Ratingen geschrieben. Es setzt sich mit dem Leben der Jungfrau Maria auseinander und beschreibt die Ängste und die Ungewissheit Marias, was mit ihrem Kind geschehen solle. Auch die Geschichte Elisabets wird in dem Werk erzählt. Dazwischen zeichnet das Oratorium Aspekte des Lebens Jesu nach, erzählt von Klatsch und Tratsch, dem Maria als unverheiratete Mutter ausgesetzt ist. Es dreht sich um die Willkür der römischen Besatzungsmacht, die Solidarität Gottes und den pubertierenden Jesus.[16] Text: Eugen Eckert.

Musicals[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rachel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Rachel - Das Musical

Rachel wurde 2005 anlässlich des Weltjugendtages und des Besuchs von Papst Benedikt XVI. geschrieben. Die Uraufführung fand am 10. August 2005 in der Arena in Trier und eine weitere am 17. August in Köln statt. In dem Musical geht es um eine junge Frau, deren Vater am Verkauf eines Armenviertels an einen Immobilienmakler interessiert ist. Um Steuern zu sparen, möchte er seine Tochter mit dem Makler vermählen und das Viertel als Hochzeitsgeschenk übergeben. Doch Rachel erfährt von den Plänen.

Das Werk wurde 2005 mit dem Filippas Engel[17] ausgezeichnet. Text: Johannes Maria Schatz

Bach Forever[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bach Forever wird das Leben Johann Sebastian Bachs nachgezeichnet. Er erwacht als Statue in der heutigen Zeit, steigt von seinem Sockel und erzählt vorbeikommenden Jugendlichen seine Geschichte. Das Musical von 2015 setzt sich auch mit den Unterschieden der heutigen Kultur im Gegensatz zu der im 17. Jahrhundert auseinander.[18] Text: Andreas Bomba

Martin in Mainhattan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Musical wurde 1999 geschrieben und überträgt die Geschichte des heiligen Martin in die heutige Zeit.[19]

Frau Holle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Werk wurde im Jahr 2000 geschrieben[20] und nutzt Texte des Märchens „Frau Holle“ der Gebrüder Grimm als Vorlage. Text: Benjamin Baumann

Der Sonne entgegen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Musical veranschaulicht das Leben der heiligen Edith Stein und wurde 2006 in Kooperation mit der Edith-Stein-Schule in Darmstadt arrangiert und aufgeführt.[21][22] Der Text wurde von Schülerinnen und Schülern der Edith-Stein-Schule Darmstadt verfasst.[22]

Alben und Zyklen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Misa de Solidaridad[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Misa de Solidaridad ist eine Auftragskomposition für das Bistum Trier zum 40-jährigen Jubiläum der Partnerschaft mit dem Bistum und Bolivien 2000.[23][24] Die Komposition vereint die bolivianische und europäische Musik zu einer gemeinsamen Sprache. Sie enthält acht Titel[24]:

  • Zum Einzug
  • Herr, erbarme dich
  • Gloria a Dios
  • Wir glauben und vertrauen
  • Santo
  • Vater unser
  • Cordero del Dios
  • Dankhymnus

Mainzer Messe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Werk ist für die Weihnachtszeit ausgerichtet und wurde 2001 geschrieben.[25] Es ist in einem zeitgemäßen Text in Latein und Deutsch verfasst und mit moderner Musik unterlegt. Die fünf enthaltenen Titel lauten:[26]

  • Kyrie
  • Gloria
  • Credo
  • Sanctus
  • Agnus Dei

Text: Raymund Weber

Creator Spiritus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Creator Spiritus - Gregorianische Wandlungen zieht sich die Gregorianik durch die gesamte Komposition und wird dabei von jazziger Polyphonie begleitet. Geschrieben und erstmals aufgeführt wurde das Arrangement 1999.[27] Es besteht aus zehn Titeln:[27]

  • Kyrie
  • Introitus zum Fest Kreuzerhöhung
  • Psalm 23
  • Offertorium
  • Sanctus
  • Ave Maria
  • Introitus zu Pfingsten
  • Pfingstsequenz
  • Psalm 22
  • Hymnus

Der Herr ist mein Hirte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Arrangement, aus der Planung einer Jugendchorwoche in St. Thomas hervorgegangen,[28] ist als moderner Wortgottesdienst geschrieben. Der Inhalt dreht sich hauptsächlich um den Psalm 23. Enthalten sind fünf Titel:[28]

  • Kyrie
  • Nun lobet Gott im hohen Thron
  • Psalm 23
  • Magnificat
  • Vater unser

Manic Herzeleit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Manic Herzeleit werden alte Texte von Minnesang aus dem Mittelalter wie Der edle Sang (Walther von der Vogelweide) und Wolauff, wir wellen slaffen (Oswald von Wolkenstein) mit zeitgenössischer Musik unterlegt.[29] In der Komposition sind neun Titel enthalten:[29]

  • Swem is mit edlem Sange woh
  • Maiwunder
  • Unter den Linden
  • Dienet ane lon
  • Ich hoer aber die Vogel singen
  • Wolauff, wir wellen slaffen
  • Sine klawen
  • Frouwe, wil du mich genern
  • Sumerzit

organ meets guitar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Album enthält Werke von Rodrigo und Vivaldi, die mit klassischer Gitarre und Orgel neu vertont sind. Das Album wurde von Thomas Gabriel und Jan Masuhr arrangiert.[30]

  • Joaquin Rodrigo – Concierto de Aranjuez: II. (Adagio)
  • Antonio Vivaldi – Concerto: I. (IAllegro)
  • Antonio Vivaldi – Concerto: II. (Largo)
  • Antonio Vivaldi – Concerto: III. (Allegro)
  • Thomas Gabriel – Konzert für MA: I. (Introitus)
  • Thomas Gabriel – Konzert für MA: II. (Romanze)
  • Thomas Gabriel – Konzert für MA: III. (Exilo)
  • Jan Masuhr – Go People go
  • Thomas Gabriel – Pièce modale
  • Thomas Gabriel – Aus tiefer Not
  • Jan Masuhr – Sunday morning
  • Jan Masuhr – Das Kreuz
  • Jan Masuhr – A Dieu

Misa Terra Supermontale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Messe Misa Terra Supermontale („Messe des Oberbergischen Landes“), ist eine [31]Auftragskomposition von 2005 für die Chöre der katholischen Kirchen in den Kreisdekanaten Gummersbach und Altenkirchen:[31]

  • Kyrie
  • Gloria
  • Credo
  • Sanctus
  • Agnus Dei

Kindersegen - Kinderkram[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Werk wurde 2006 für zwei Einrichtungen für behinderte Kinder der Caritas geschrieben. Die Lieder sind teils selbst komponiert, teils mit Überarbeitung zur Mehrstimmigkeit übernommen. Folgende 15 Titel sind in dem Werk enthalten:[32]

  • Sterne, Blumen und Kinder
  • Meinem Gott gehört die Welt
  • Wir kommen weit her
  • Wenn ich klein bin
  • Der Vogel hat ein Haus gefunden
  • Das Kind ist da
  • Weißt du, wie viel Sternlein stehen
  • Hab keine Angst
  • Singt alle alleluja
  • Ich bin getauft
  • Der Engel der Kindheit
  • Dort, wo die wilden Kerle hausen
  • In unsre Herzen
  • Bleibe bei uns, Gott
  • Der Mond ist aufgegangen

Text: Eugen Eckert und andere

Der Kreuzweg - 14 Meditationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Partitur wurde 2005[33] und enthält mehrere achtstimmige Motetten. Die Partitur enthält 14 Stücke[34], der Text ist unter anderem aus Psalmen abgeleitet.[35]

Adveniat lumen tuum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Messe Adveniat lumen tuum („Dein Licht soll kommen'“) dreht sich um Pfingsten, nimmt Bezug auf den Heiligen Geist und unterbricht an einer Stelle für eine Lesung. Geschrieben wurde das Werk 2006. Als instrumentale Begleitung für den Chor sind Piano, Orgel und Oboe vorgesehen.[36]

Südtiroler Messe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Südtiroler Messe ist eine Auftragskomposition für den Verband der Kirchenchöre Südtirols.[37] Sie wurde 2006 geschrieben und in Brixen uraufgeführt. Neun Stücke[38] sind enthalten:

  • Eröffnung
  • Kyrie
  • Gloria
  • Credo
  • Gabenbereitung
  • Sanctus
  • Agnus Dei
  • Kommunion
  • Dankgesang

Gospel Music of King Solomon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gospel Music of King Solomon wurde 2006 geschrieben. Trotz der biblischen Texte, die ihren Ursprung im Buch der Sprichwörter haben, hält sich die Musik im Stil Gospel. Das gesamte Werk ist mehrheitlich für Frauen ausgerichtet. Es sind fünf Titel enthalten:[39]

  • The proverbs of Solomon
  • For the Lord gives wisdom
  • Wisdom has built her house
  • Listen to your father
  • My soon keep my words
  • Watching daily at my door

Kirchentage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Ökumenischer Kirchentag Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Ökumenischen Kirchentag in Berlin 2003 komponierte Thomas Gabriel einige Stücke für die Eröffnungsfeier am Brandenburger Tor. Da dieser Kirchentag zusammen mit dem evangelischen und dem katholischen Kirchentag abgehalten wurde, setzte sich Gabriel mit einer anderen Musikrichtung, unter anderem ohne Kanons, durch um diese Eröffnungsfeier von vorherigen Kirchentagen abzuheben.[40]

95. Deutscher Katholikentag Ulm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den 95. Deutschen Katholikentag in Ulm 2004 gestaltete Thomas Gabriel den Abschlussgottesdienst musikalisch mit der hierfür eigens komponierten Messe für Männerchöre[41]Christ Guys“ und leitete die Aufführung „Dass hell der Glaube in uns wacht“.[42]

Weltjugendtag 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Weltjugendtag 2005 in Köln führte Thomas Gabriel die Abschlussmesse Missa Mundi („Die Messe der Welt“) auf, welche eigens für diesen Weltjugendtag geschrieben wurde. Die Messe besteht aus fünf Teilen, die, auch aufgrund der verwendeten Instrumente, mit den fünf Erdteilen assoziiert werden können. Sie enthält ein europäisches Kyrie, ein südamerikanisches „Gloria“, ein asiatisches Credo, ein afrikanisches Sanctus und ein australisches Agnus Dei.[43] Auch komponierte und veranstaltete Gabriel das Musical Rachel anlässlich des Besuchs von Papst Benedikt XVI. zum Weltjugendtag 2005.

96. Deutscher Katholikentag Saarbrücken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den 96. Deutschen Katholikentag 2006 in Saarbrücken komponierte Gabriel die Saarbrücker Messe für den Abschlussgottesdienst.[44]

97. Deutscher Katholikentag Osnabrück[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den 97. Deutschen Katholikentag 2008 in Osnabrück schrieb Gabriel die Messe mass4men. Sie wurde in Zusammenarbeit mit der kirchlichen Arbeitsstelle für Männerseelsorge geschrieben. Das Arrangement enthält neun Titel:[45]

  • Einzug
  • Kyrie
  • Gloria
  • Antwortgesang - Herr, mein Gott
  • Gabenbereitung - Gott, so vieles ist noch offen
  • Sanctus
  • Agnus Dei
  • Kommunion - Wie ein Vater
  • Danksagung - Gott, du führst mich hinaus in die Freiheit

100. Deutscher Katholikentag Leipzig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Oratorium Daniel wurde zusammen mit dem Chor St. Gabriel, dem Flüchtlingschor Seligenstadt und für die Choreographie mit dem Tanzensemble Änne Meyer einstudiert und am 28. Mai in der Arena Leipzig[46] im Rahmen des 100. Katholikentages aufgeführt.[47]

Einzelwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Länder der Sterne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Werk aus dem Jahr 2004[48] ist motettisch in Blöcken verfasste. Zwischen ruhigen Momenten mit der Harfe gibt es immer wieder impulsive Ausbrüche der Musik.[49]

Text: Hugo von Hofmannsthal

Immutemur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Partitur Immutemur („Veränderung“) wurde 2004 geschrieben und ist für den Aschermittwoch gedacht, wobei sie antiphonische Zitate besonders hervorhebt. Das Stück ist für drei Frauenstimmen, ein Vibraphon und drei Celli ausgelegt.[50]

Popule Meus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Motette Popule Meus verwendet im Text den Anfang der Improperien aus der Feier vom Leiden und Sterben Christi mit dem Trishagion, und wurde dem Chor der Seligenstädter Basilika gewidmet. Der Text geht aus dem 9. Jahrhundert hervor, die Musik ist gregorianisch und gleichzeitig modern gehalten.[51]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1985: Kulturpreis der Stadt Essen
  • 2002: Kulturpreis der Stadt Seligenstadt
  • 2003: Kulturpreis des Kreises Offenbach
  • 2005: Filippas Engel[17]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Seligenstädter Klosterkonzerte (Kurzbiografie)
  2. Webseite des Theresien Kinder- und Jugendhilfezentrums
  3. Ketteler Musiktage Facebookseite
  4. Webseite der Ketteler Musiktage.
  5. Kloster Hainstadt erworben Artikel der „Offenbach-Post
  6. Neue Projekte im verlassenen Kloster Bericht des Bistums Mainz
  7. Broken Harz Webseite
  8. Chor der Arbeitslosen Bericht der Frankfurter Rundschau
  9. Daniel Oratorium (www.engelsklang.de)
  10. „Emmaus“ Presseinformation zu dem Werk Emmaus mit Texten (PDF)
  11. Nachlese zur Uraufführung „Bonifatius“ Webseite des Bistums Mainz
  12. Simeon Oratorium (www.engelsklang.de)
  13. Junia Oratorium (www.engelsklang.de)
  14. Die »Schöpfung« begleitet von Vogelgezwitscher Artikel des Main-Echo Text: Eugen Eckert.
  15. Weltpremiere: Gemeinde führt Pop-Oratorium „Maria“ auf Artikel der Westdeutschen Zeitung
  16. Maria Oratorium (www.engelsklang.de)
  17. a b Gewinner des Filippas Engel 2005 (www.filippas-engel.de)
  18. Musical Bach Forever (www.aschaffenburger-bachtage.de)
  19. Martin in Mainhattan Informationen aus der Broschüre zu dem Musical
  20. Leihwerk „Frau Holle“ (Datum der Uraufführung in den Details)
  21. Der Sonne entgegen Archiv des Bistums Mainz
  22. a b Mitteilung der Edith-Stein-Gesellschaft 12-2007 (letzte Seite)
  23. Datum der Komposition Misa de Solidaridad (www.basilika.de)
  24. a b Komposition Misa de Solidaridad (www.engelsklang.de)
  25. Mainzer Messe in Baiereck Artikel der SWP
  26. Komposition Mainzer Messe (www.engelsklang.de)
  27. a b Creator Spiritus- Gregorianische Wandlungen Webseite des Bistums Mainz
  28. a b Der Herr ist mein Hirte (www.engelsklang.de)
  29. a b Manic Herzeleit (www.engelsklang.de)
  30. Album organ meets guitar (www.engelsklang.de)
  31. a b Ansichtsexemplar Misa Terra Supermontale (www.engelsklang.de)
  32. Kindersegen - Kinderkram (www.engelsklang.de)
  33. Kreuzweg - Probepartitur (Datum am Blattkopf)
  34. Kreuzweg - Probepartitur Inhaltsverzeichnis
  35. Der Kreuzweg (Allgemeine Infos in den Beschreibungen)
  36. Adveniat lumen tuum Analyse einer Mitwirkenden
  37. Südtiroler Messe am Pfarrfest 2007 Bericht des Chors KlangTraum
  38. Südtiroler Messe (Einzelne Stücke am Ende der Beschreibung)
  39. Gospel Music of King Solomon Ansichtsexemplar
  40. Der Mann für das Startsignal Zeitungsbericht der Frankfurter Rundschau über die Vorbereitungen für den Ökumenischen Kirchentag 2003
  41. Christ Guys Album (Nachweis „Auftragskomposition“ in der Beschreibung)
  42. Programmheft des 95. Katholikentages in Ulm (Seite 11 und 126)
  43. Missa Mundi (Einzelnachweise in Beschreibung)
  44. Kaffee, Katholikentag und Saarbrücker Messe Pressemitteilung des 96. Katholikentages Saarbrücken
  45. mass4men (www.engelsklang.de)
  46. Daniel - ein Rock-Oratorium für Chor, Solisten, Orchester und Band Mitteilung des 100. Deutschen Katholikentages
  47. Rockoratorium Daniel Bericht des Katholikentages
  48. Datumsangabe S. 2 (www.musikschulen.de)
  49. Die Länder der Sterne Strube Verlag
  50. Thomas Gabriel - Immutemur (Einzelnachweis in Beschreibung)
  51. Popule meus (www.strube.de)

Anmerkung: Einzelnachweise sind auch in den jeweiligen Partituren der Werke zu finden.