Universitätsklinikum Düsseldorf

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Universitätsklinikum Düsseldorf
Ort Düsseldorf
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Koordinaten 51° 11′ 49,6″ N, 6° 47′ 21,8″ OKoordinaten: 51° 11′ 49,6″ N, 6° 47′ 21,8″ O
Mitarbeiter 5500
Gründung 1907
Website www.uniklinik-duesseldorf.de
Fußgängereingang und Verwaltung

Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) liegt im Süden von Düsseldorf. In 29 Kliniken und 30 Instituten werden jährlich ca. 45.000 Patienten stationär und etwa 300.000 ambulant behandelt. Das Klinikum verfügt dafür über mehr als 1200 stationäre Betten. Beschäftigt sind rund 5500 Mitarbeiter, davon 1300 in der Krankenpflege und 800 Ärzte. Vielerlei Einrichtungen werden selbst betrieben (Handwerke, Ausbildungsstätten). Der Vorstand besteht aus dem ärztlichen Direktor, dem kaufmännischen Direktor, dem Pflegedirektor und dem Dekan der medizinischen Fakultät.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1907 wurden die Städtischen Krankenanstalten und die Düsseldorfer Akademie für praktische Medizin eröffnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlangte die Klinik und die Akademie einen weltweiten Ruf in der Herzforschung, insbesondere als 1952 dem Herzchirurgen und Leiter der Chirurgischen Klinik von 1946 bis 1969, Ernst Derra, mit Hilfe einer Herz-Lungen-Maschine die erste Operation am offenen Herzen gelang. 1958 wurde der Neubau der Chirurgischen Klinik, damals eines der modernsten Klinikgebäude der Welt, eröffnet.

Nachdem bereits 1965 die medizinische Akademie in der neu gegründeten Universität Düsseldorf aufgegangen war, übernahm am 1. Januar 1973 das Land Nordrhein-Westfalen auch die Trägerschaft der Krankenanstalten, die zu diesem Zeitpunkt in Universitätsklinikum Düsseldorf umbenannt wurden. Mittlerweile konnte die Universität Düsseldorf die ersten Neubauten auf dem Campus südlich des Klinikgeländes beziehen. Ab 1973 fanden hier auch die Vorklinik und weitere medizinische Institute Platz. Die Einrichtungen, die überwiegend der klinischen Versorgung und Forschung dienten, verblieben auf dem Klinikgelände.

Eine umfassende Modernisierung der Kliniken begann 1985 mit der Eröffnung der neu erbauten Medizinisch-Neurologisch-Radiologische Klinik (MNR-Klinik), zu der auch das höchste Gebäude des Klinikums gehört. Es folgte der Neubau des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin am und um den Standort der alten Kinderklinik. Zum Modernisierungsprozess zählte das neue Rechenzentrum am Standort des alten Kesselhauses.[1]

Die Deutsche Krebshilfe nahm erstmals 2013 das Universitätsklinikum in die Liste der Onkologischen Spitzenzentren auf. Verbunden damit ist eine Förderung des Universitätstumorzentrums Düsseldorf (UTZ) in Höhe von insgesamt drei Millionen Euro für drei Jahre.

Nach langer Bauzeit wurde im Juni 2014 das Zentrum für Operative Medizin II als neuer Mittelpunkt der Klinik eröffnet. In ihm wurden die Kliniken für HNO, Neurochirurgie, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, Unfall- und Handchirurgie sowie Orthopädie integriert. Es umfasst Operationssäle, Krankenstationen inklusive einer Intensivstation und die neue zentrale Notaufnahme mit Schockräumen und Hubschrauber-Dachlandeplatz. Die Eröffnung war ursprünglich für 2009 geplant gewesen, eine Inbetriebnahme war jedoch wegen Problemen mit dem Brandschutz nicht möglich gewesen. Die Medien nannten die Anlage eine „Geisterklinik“. Bezüglich des ausführenden Unternehmens Imtech wurden rechtliche Auseinandersetzungen angekündigt.[2]

Klinikgelände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage und Erschließung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das eingezäunte 40 Hektar große Gelände liegt im Südosten des Düsseldorfer Stadtteils Bilk. Die nördliche Grenze bilden die Moorenstraße und die Witzelstraße. Die Himmelgeister Straße liegt westlich und die Christophstraße östlich des Geländes. Im Süden schließt sich der Campus der Heinrich-Heine-Universität – vom Klinikgelände durch die hier im Universitätstunnel verlaufende A 46 und einen über dem Tunnel liegenden Grünzug mit Fuß- und Radwegen getrennt – an.

Berechtigte Kraftfahrzeuge können über zwei Pforten – im Norden Pforte B (erreichbar über die Moorenstraße) und im Süden Pforte C (erreichbar über die Universitätsstraße) – in das Gelände einfahren. An beiden Pforten befinden sich Parkplätze für die übrigen PKW. Fußgänger, Rad- und Rollstuhlfahrer können auch durch die Pforte A (alter Haupteingang an der Moorenstraße) und weitere Eingänge in das Gelände gelangen.

Mittels des öffentlichen Personennahverkehrs ist das Klinikgelände am besten über die Haltestelle Uni-Kliniken der Straßenbahnlinie 704 und der U-Bahn-Linien U 71, U 73 und U 83 und der Buslinien SB 50, 723, 780, 782, 785, 827, NE 6 und NE 7 erreichbar. Zusätzlich tangieren die Straßenbahnlinien 701 und 706 sowie die Buslinien 731, 735, 835 und 836 das Gelände an anderer Stelle.

Bereiche und Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Gebäude haben die Postanschrift Moorenstraße 5, 40225 Düsseldorf. Für eine genauere Lokalisierung der Standorte wird wie auf dem benachbarten Campus der Universität ein Schlüssel aus vier zweistelligen Zahlen, die durch Punkte voneinander getrennt sind, verwendet. Die linke und erste Zahl bestimmt den Bereich, die zweite Zahl das Gebäude, die dritte Zahl die Etage und die letzte Zahl die Raumnummer im betreffenden Stockwerk. Alle Bereichsnummern im Klinikgelände beginnen mit 1. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Bereiche und Gebäude.[3]

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Bereich Lage Zentrale Einrichtungen Kliniken Institute
11 Klinik Mitte/Westseite
  • Rechenzentrum (11.01)
  • Hautklinik (11.80–11.82)
  • Zentrum für Operative Medizin II (11.51-11.54)
13 Klinik Mitte/Ostseite
  • Kapelle (13.79)
  • Verwaltung (13.70)
  • Urologie (13.72)
  • Kinderklinik (13.41–43)
  • MNR-Klinik (13.50–56)
  • Leber- und Infektionszentrum (13.57)
  • Radiologie (13.53)
  • Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik (13.51.02)
17 Klinik Nordwest
  • Versorgungszentrum (17.21)
  • Wäscherei (17.16)
  • Technik Werkstätten (17.15, 17.18)
12 Klinik Südwest
  • Chirurgie (12.41–47)
  • Anaesthesiologie (12.42)
  • Hämostaseologie und Transfusionsmedizin (12.49)
18 Klinik West/Himmelgeister Straße
14 Klinik Nordost/Witzelstraße
  • Frauenklinik (14.22, 14.24, 14.25)
  • Universitäres interdisziplinäres Kinderwunschzentrum UniKiD (14.75)
  • Pathologie (14.79)
  • Rechtsmedizin (14.84)
  • Transplantationsdiagnostik und Zelltherapeutika (14.80)
  • Hyperbare Sauerstofftherapie (14.83.U1)
15 Klinik Südost/Christophstraße
  • Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (15.16)
16 Klinik Süd

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Universitätsklinikum Düsseldorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Universitätsklinikum Düsseldorf – Neubau Rechenzentrum. Abgerufen am 6. November 2014.
  2. http://www.wz-newsline.de/lokales/duesseldorf/baupanne-jetzt-wird-in-der-geisterklinik-wenigstens-wieder-gearbeitet-1.1273610
  3. Universitätsklinikum Düsseldorf – Orientierungsplan. Abgerufen am 21. August 2009.