Val-de-Travers NE

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NE ist das Kürzel für den Kanton Neuenburg in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Val-de-Traversf zu vermeiden.
Val-de-Travers
Wappen von Val-de-Travers
Staat: SchweizSchweiz Schweiz
Kanton: Kanton NeuenburgKanton Neuenburg Neuenburg (NE)
Bezirk: Keine Bezirkseinteilung
BFS-Nr.: 6512i1f3f4
Postleitzahl: 2103 Noiraigue
2105 Travers
2108 Couvet
2112 Môtiers
2113 Boveresse
2114 Fleurier
2115 Buttes
2123 Saint-Sulpice
2127 Les Bayards
Koordinaten: 537067 / 196044Koordinaten: 46° 54′ 45″ N, 6° 36′ 45″ O; CH1903: 537067 / 196044
Höhe: 737 m ü. M.
Höhenbereich: 692–1469 m ü. M.
Fläche: 124,74 km²
Einwohner: i10'668 (31. Dezember 2018)[1]
Einwohnerdichte: 86 Einw. pro km²
Website: www.val-de-travers.ch
Val-de-Travers

Val-de-Travers

Lage der Gemeinde
NeuenburgerseeBielerseeMurtenseeFrankreichKanton BernKanton BernKanton BernKanton FreiburgKanton FreiburgKanton JuraKanton WaadtKanton WaadtKanton WaadtBoudryLa BrévineBrot-PlambozLe Cerneux-PéquignotLa Chaux-de-FondsLa Chaux-du-MilieuCornauxCortaillodLa Côte-aux-FéesCressier NEEngesLa Grande BérocheHauterive NELe LanderonLignières NELe LocleMilvignesNeuenburg NELes PlanchettesLes Ponts-de-MartelRochefort NELa SagneSaint-Blaise NELa Tène NEVal-de-Ruz NEVal-de-Travers NELes VerrièresKarte von Val-de-Travers
Über dieses Bild
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Val-de-Travers ist eine politische Gemeinde des Schweizer Kantons Neuenburg.

Sie ist am 1. Januar 2009 aus der Fusion von Boveresse, Buttes, Couvet, Fleurier, Les Bayards, Môtiers, Noiraigue, Saint-Sulpice und Travers entstanden. Der Sitz der Verwaltung befindet sich im früheren Bezirkshauptort Môtiers.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftbild von Walter Mittelholzer (1919)

Das Gebiet der Gemeinde belegt den östlichen Teil des Val de Travers, das von der Areuse durchflossen wird.

Nachbargemeinden von Val-de-Travers sind La Côte-aux-Fées, Les Verrières, La Brévine, Les Ponts-de-Martel, Brot-Plamboz, Rochefort, Boudry und La Grande Béroche im Kanton Neuenburg, weiter Fontaines-sur-Grandson, Fiez, Provence, Tévenon und Mauborget im Kanton Waadt, sowie Hauterive-la-Fresse und Les Alliés im angrenzenden Frankreich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. April 2007 haben sich die Gemeindeparlamente einstimmig für die Fusion aller elf Gemeinden des Bezirks Val-de-Travers entschieden. Die Vorlage über den Zusammenschluss wurde den Stimmberechtigten am 17. Juni 2007 unterbreitet. Da sich die Gemeinden Les Verrières und La Côte-aux-Fées gegen den Zusammenschluss ausgesprochen hatten, konnte die Fusion vorerst nicht stattfinden. Ein neues Projekt, das eine Fusion der anderen neun Gemeinden unter diesem Namen zum Ziel hat, wurde per 1. Januar 2009 umgesetzt.

Ehemalige Gemeindewappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fusionsgemeinden im Val de Travers

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Creux du Van
  • Chapeau de Napoléon
  • Areuseschluchten
  • Schloss von Môtiers
  • Stiftskirche von Môtiers
  • Museum der Asphaltminen von Couvet
  • Maison Petitpierre in Boveresse

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Insgesamt 41 Sitze

Legislative ist der conseil général (Generalrat), der vom Stimmvolk alle vier Jahre gewählt wird, zuletzt am 5. Juni 2016. Für die Legislatur 2020–2024 setzt er sich wie folgt zusammen: FDP 17 Sitze (2016:14, 2012: 17), SP 10 Sitze (1016: 132012: 14), SVP 6 Sitze (1016: 9, 2012: 6), GPS 3 Sitze (1016: 32012: 2), POP 2 Sitze (1016: 2, 2012: 2), Groupe AGORA 2 Sitze (2016 und 2012 nicht kandidiert) und glp 1 Sitz (2016 und 2012 nicht kandidiert).[2]

Die Exekutive wird durch den fünfköpfigen conseil communal (Gemeinderat) gebildet. Er wird ebenfalls auf vier Jahre von der Legislative gewählt. Zurzeit setzt er sich aus drei Vertretern der FDP und zwei Sozialdemokraten zusammen.[3]

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2019 betrugen: FDP 26,1 %, SVP 21,1 %, SP 17,1 %, GPS 15,7 %, PdA/Sol 10,5 %, glp 6,1 %, CVP 3,1 %.[4]

Gesundheitswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Couvet befindet sich das öffentliche Spital mit 24-Stunden-Versorgung. Es gehört zum Klinikverbund Hôpitaux neuchâtelois (frz. für: Neuenburger Krankenhäuser).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eric-André Klauser: Val-de-Travers. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  • Jean Courvoisier: Die Kunstdenkmäler des Kantons Neuenburg, Band III: Les districts du Valde-Travers, du Val-de-Ruz, du Locle et de La Chaux-de-Fonds. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 56). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1968.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Val-de-Travers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2019, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  2. Élections et votations - République et canton de Neuchâtel. Abgerufen am 29. Oktober 2020 (fr-FR).
  3. http://www.val-de-travers.ch/fr/vivre/politique/conseil-communal/en-bref/ abgerufen am 20. Juli 2012
  4. Bundesamt für Statistik: NR - Ergebnisse Parteien (Gemeinden) (INT1). In: Eidgenössische Wahlen 2019 | opendata.swiss. 8. August 2019, abgerufen am 20. August 2020.