Würth-Literaturpreis

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Der mit 7.500 Euro dotierte Würth-Literaturpreis war ein für den Nachwuchs geschaffener Preis.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Auszeichnung wurde von 1996 bis 2019 im Rahmen der Tübinger Poetik-Dozentur an der Eberhard Karls Universität Tübingen von der Stiftung Würth verliehen.[2] Das Thema des Literaturwettbewerbs stellte der jeweilige Poetikdozent in seiner letzten Vorlesung. Prämiert wurden laut Veranstalter Prosa-Texte mit einer Länge von circa 10.000 Zeichen, die überzeugend eigene sprachliche Wege gingen.[3] Das Preisgeld wurde auf zwei Preisträger aufgeteilt.[4]

Die Jury bildeten: Hans-Ulrich Grunder (Erziehungswissenschaftler, Basel); Dorothee Kimmich (Literaturwissenschaftlerin und Organisatorin der Poetik-Dozentur, Eberhard Karls Universität Tübingen); Karl-Heinz Ott (Schriftsteller, Freiburg); Manfred Papst (Leiter der Kulturredaktion, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag); Thomas Scheuffelen (Professor für Literaturwissenschaft, TU Darmstadt). Geleitet wurde die Jury von Philipp Alexander Ostrowicz (Copenhagen Business School, Kopenhagen).

Die Texte der Preisträger wurden jeweils veröffentlicht.

Veröffentlichungen/Liste der Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erschienen im Swiridoff-Verlag. Herausgegeben von Dorothee Kimmich und Manfred Koch:

  • 2005: Männlichkeitsrituale. Handkuss und Verbeugung. Thema vorgegeben von Ruth Klüger. Texte zum 16. Würth-Literaturpreis. (Künzelsau 2005). 1. Preis Gabriele Kögl.
  • 2006: Zehn Jahre Montage. Thema vorgegeben von Lars Gustafsson. Texte zum 17. Würth-Literaturpreis (Künzelsau 2006). 1. Preis Lothar Kittstein, Norwegen.
  • 2007: Der Kuttelkompromiß. Thema vorgegeben von Peter Esterházy. Texte zum 18. Würth-Literaturpreis (Künzelsau 2007). 1. Preis Kai Metzger, Kallreuter in der Grünmühle.

Erschienen im Swiridoff-Verlag. Herausgegeben von Dorothee Kimmich und Philipp A. Ostrowicz:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Börsenblatt: Würth-Literaturpreis an Amtsberg und Schuemmer. 9. März 2019, abgerufen am 28. April 2021.
  2. Stiftung Würth: Würth-Literaturpreis. 17. Februar 2021, abgerufen am 28. April 2021.
  3. Ursula Richter: Geschichten von Tod und Eintopf. Südwestpresse, 24. Oktober 2019.
  4. Heilbronner Stimme: Würth-Literaturpreis für Katharina Hartwell. 13. Juli 2015, abgerufen am 28. April 2021.
  5. Künzelsau: Würth-Literaturpreis an Katharina Hartwell. SWR, abgerufen am 13. Juli 2015.
  6. Kurz-Info Schränkung und Blattstärke. In: www.swiridoff.de. Abgerufen am 11. Oktober 2016.