Wasserleiche

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Die Unbekannte aus der Seine, Totenmaske einer unversehrten Wasserleiche
Ritter auf nächtlicher Fahrt, romantisches Gemälde von Moritz von Schwind, 1851

Als Wasserleiche bezeichnet man die sterblichen Überreste eines Menschen, die in einem Gewässer gefunden wurden. Durch den Aufenthalt im Wasser (Seen, Flüsse, Ozeane) ist der Prozess der Verwesung meist in hohem Maße fortgeschritten.

Durch den Fortschritt der Verwesung ist es häufig für die Behörden besonders schwer, den Toten zu identifizieren und im Rahmen einer Obduktion Rückschlüsse auf die Todesursache und ein eventuelles Verbrechen zu ziehen. Aufgrund des häufig sehr schlechten Zustands von Wasserleichen können aus rechtsmedizinischer Sicht oft nur die Zähne, die Kleidungsstücke oder die DNA zur relativ eindeutigen Identifizierung dienen. In bewegten Gewässern führen zusätzliche Treibspuren zu postmortalen Veränderungen der Leiche. In der Tragödie Hamlet endet die Figur Ophelia, die sich im Wahnsinn ertränkt, als Wasserleiche.

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Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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