Wilhelm Sunder-Plassmann

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St. Agatha, Altenhundem (1900–1901)
Muttergottes in der Not, Werl (1901)
Wallfahrtskirche St. Ida, Herzfeld (1901)
Wallfahrtsbasilika Mariä Heimsuchung, Werl mit Wappen von Benedikt XVI. (1902–1905)
St. Antonius Einsiedler, Iseringhausen (1908)
Villa Sunder-Plaßmann, Münster (1909)
St. Johannes der Täufer, Kirchhellen (1925)

Wilhelm Sunder-Plassmann, zuweilen auch Sunder-Plaßmann, (* 23. Juni 1866 in Liesborn; † 28. September 1950 in Wiedenbrück) war ein deutscher Architekt.

Sunder-Plassmann erbaute, häufig in Zusammenarbeit mit dem Mainzer Kirchenbaumeister Ludwig Becker, 65 katholische Kirchen in Westfalen und im Emsland, davon etwa 40 nach eigenen Entwürfen im Stil des Historismus.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sunder-Plassmann wurde als Sohn von Joseph Sunder (1822–1903), Landwirt in Liesborn, und dessen Ehefrau Elisabeth Plaßmann (1823–1883) geboren; die drei älteren Brüder waren sämtlich als Baumeister oder Bauunternehmer tätig. Ab 1880 erhielt er eine Ausbildung bei seinem Bruder Caspar in Soest und machte 1885 sein Examen an der Baugewerkschule Höxter. 1885–1889 war er in Münster und Warendorf tätig. 1889–1896 folgten weitere Studien an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg und in Karlsruhe.

1896 machte er sich zunächst in Gelsenkirchen, 1897 in Soest selbstständig; seit 1901 arbeitete er wieder in Münster, wo er von 1925 bis 1946 als Dombaumeister tätig war.

Sunder-Plassmanns Nachkommen führen die Aktivitäten auch im Bereich Kirchbau mittlerweile in fünfter Generation fort.

Bauten (unvollständig)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

sowie undatiert:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm Sunder-Plassmann. Bauten früher und heute. (= Neue Werkkunst.) Friedrich Ernst Hübsch Verlag, Berlin / Leipzig / Wien, 1929.
  • W. Baumann (Hrsg.): Die katholische Kirche im Oldenburger Land. Vechta 1995.
  • Die kath. Pfarrgemeinde St. Martinus, Haren/Ems. Festschrift zum 75-jährigen Jubiläum. Haren 1986.
  • St. Marien Ahlen/Westf. (= Schnell-Kunstführer, Nr. 2116.) Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 1993.
  • Christof Haverkamp: Die „Emsland-Dome“ und andere Kirchenbauten des Architekten Wilhelm Sunder-Plaßmann. In: Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes, Band 52 (2006), S. 9–58.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.helmutvoss.de/kirchen_werl_kapelle_muttergottes_in_der_not_01.html
  2. http://www.hist-stadt.nrw.de/Aktuelles/denkmal_des_monats.php?id=MTEw
  3. http://heimatblaetter.heimatverein-duelmen.de/hefte/2-2006/bildtafeln_in_der_kirche_st._pankratius_in_buldern/index.html
  4. Erste Messe vor 100 Jahren, NOZ vom 23. November 2010
  5. Liebfrauen
  6. http://www.studiengesellschaft-emsland-bentheim.de/mediapool/27/271008/data/HellerBernd_1_.pdf
  7. http://www.wa.de/lokales/hamm/bockum-hoevel/neue-vikarie-bockum-jahre-2665408.html
  8. http://www.liebfrauen.de/artikel/artikel_view.php?id=268
  9. http://www.st-walburga-ramsdorf.de/stwalburga/Kirche-und-Einrichtungen-St-Walburga.php
  10. http://www.route-industriekultur.de/themenrouten/26-sakralbauten/herz-jesu-gladbeck-zweckel.html
  11. http://www.sfh-ahlen.de/de/wir-ueber-uns/geschichtliches.html
  12. http://www.vitus-loeningen.de/index.php/gemeindeteile
  13. http://kirchennutzung.blog.de/2012/01/23/beckum-nrw-liebfrauenkirche-12503726
  14. http://www.osterfeld-westfalen.de/stmarien.html
  15. Herz Jesu
  16. http://www.wietmarschen.de/164_706.htm
  17. http://www.mariae-himmelfahrt-vechta.de/pages/unsere-kirchen/maria-frieden.php