Alfred von Böckmann

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Alfred von Böckmann (* 29. September 1859 in Potsdam; † 19. November 1921 in Bad Wildungen) war ein deutscher Offizier, zuletzt Generalleutnant im Ersten Weltkrieg.

Leben[Bearbeiten]

Als Oberst (seit 20. April 1909) war Böckmann Chef des Generalstabes des XIV. Armee-Korps in Karlsruhe. Man beförderte Böckmann am 27. Januar 1913 zum Generalmajor und ernannte ihn zum Kommandeur der 75. Infanterie-Brigade in Allenstein.

Mit dieser wurde er mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs an der Ostfront bei den Abwehrkämpfen in Ostpreußen eingesetzt. Am 15. August 1915 erfolgte seine Versetzung auf den Dienstposten als Generalstabschef der 8. Armee und dann Generalstabschef der Heeresgruppe Below/ Scholtz. Am 8. August 1917 wurde ihm das Kommando über das III. Reserve-Korps übertragen und am 5. September des gleichen Jahres folgte die Ernennung zum Kommandierenden General des XIV. Armee-Korps. In seiner letzten Verwendung während des Krieges war er vom 2. November 1917 bis Kriegsende Führer des Gardekorps.[1] Am 30. September 1919 bewilligte man seinen Abschied und versetzte Böckmann in den Ruhestand.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweng Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs Band 1: A-G, Biblio Verlag Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-2505-7, S.129-131

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Generalleutnant Alfred von Böckmann, Deutsche Kriegsgeschichte.
  2. a b c d e f g h i j k Rangliste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1914, Hrsg.: Kriegsministerium, Ernst Siegfried Mittler & Sohn, Berlin 1914, S.110
  3. Army Pour le Merite Winners - Army Awards During World War I, alphabetische Übersicht.