Andreas Pietschmann

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Andreas Pietschmann bei der Berlinale 2012
Pietschmann mit seiner Lebensgefährtin Jasmin Tabatabai auf der Berlinale 2011

Andreas Pietschmann (* 22. März 1969 in Würzburg) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

In seiner Jugendzeit und als junger Erwachsener spielte Andreas Pietschmann beim damaligen Drittligisten Würzburger Kickers als Stürmer Fußball und galt als großes Talent, außerdem leistete er Militärdienst bei der Bundeswehr ab. In dieser Zeit spielte er auch erstmals Theater. Er gab einen der Mitschüler des "Pfeiffers mit drei F" in der Erfolgsproduktion "Die Feuerzangenbowle" des Würzburger Theaters Chambinzky. Nach einem schweren Autounfall entschied Pietschmann, Schauspieler zu werden.

Andreas Pietschmann besuchte von 1993 bis 1996 die Westfälische Schauspielschule in Bochum, gefolgt von einem vierjährigen Engagement am Schauspielhaus Bochum. Danach wechselte Andreas Pietschmann zur Spielzeit 2000/2001 ans Hamburger Thalia Theater, das er 2007 verließ, um sich verstärkt Aufgaben im Bereich Film und Fernsehen zu widmen.

Neben seiner Arbeit am Theater übernahm Pietschmann auch etliche Rollen in Filmen und im Fernsehen. Darüber hinaus wirkte er an zahlreichen Rundfunkproduktionen mit.

Außerdem ist er Hörbuchsprecher, zum Beispiel Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafon, Das Gesetz der Träume, Ich hab dich im Gefühl und Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao.

Bekannt wurde Pietschmanns Rolle in der Sat.1-Actionserie GSG 9 – Ihr Einsatz ist ihr Leben. Dort spielte er den weltgewandten Konstantin „Konny“ von Brendorp, der aus einer Adelsfamilie stammt.

Seit dem spielt er sowohl Theater unter anderem am Maxim Gorki Theater in Berlin, als auch Gastrollen in verschiedenen Fernsehserien.

Er lebt zusammen mit der Schauspielerin Jasmin Tabatabai in Berlin und hat mit ihr eine Tochter, die im Juli 2009 zur Welt kam, und einen Sohn, geboren am 13. August 2013.[1]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten]

  • 2013: Holger Siemann: Mord am Hindukusch; Regie: Annette Kurth (WDR)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. dpa bzw. Online-Magazin Stern