Animal Crossing

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Animal Crossing
Animal Crossing Fink Heavy.png
Studio Nintendo EAD
Publisher Nintendo
Erstveröffent-
lichung
JapanJapan
(Dōbutsu no Mori+) 14. Dezember 2001
(Dōbutsu no Mori e+) 27. Juni 2003

Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 15. September 2002

EuropaEuropa 24. September 2004
Plattform GameCube
Genre Simulation
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Controller
Medium MiniDVD
Sprache Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 0 freigegeben
PEGI ab 3+ Jahren empfohlen
Animal Crossing: Wild World
Originaltitel おいでよ どうぶつの森
Transkription Oideyo: Dōbutsu no Mori
Studio Nintendo EAD
Publisher Nintendo
Erstveröffent-
lichung
JapanJapan 23. November 2005

Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 5. Dezember 2005

EuropaEuropa 31. März 2006
Plattform Nintendo DS
Genre Simulation
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler (auf einem Modul), Nintendo Wi-Fi Connection
Steuerung Touchscreen, Steuerkreuz u.m.
Medium Speicherkarte
Sprache Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 0 freigegeben
PEGI ab 3+ Jahren empfohlen
Animal Crossing: Let's Go to the City
(USA: Animal Crossing: City Folk)
Originaltitel 街へいこうよ どうぶつの森
Transkription Machi e ikō yo: Dōbutsu no Mori
Studio Nintendo EAD
Publisher Nintendo
Erstveröffent-
lichung
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 16. November 2008

JapanJapan 20. November 2008
AustralienAustralien 4. Dezember 2008

EuropaEuropa 5. Dezember 2008
Plattform Wii
Genre Simulation
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Wiimote, Nunchuk
Medium DVD-ROM
Sprache Japanisch; Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch
Altersfreigabe
USK ab 0 freigegeben
PEGI ab 3+ Jahren empfohlen

Animal Crossing (jap. どうぶつの森, Dōbutsu no Mori, dt. „Wald der Tiere“) ist eine beliebte Videospielreihe von Nintendo. Das Simulationsspiel spielt sich in einer Fabelwelt ab. Animal-Crossing-Serienableger erschienen in Deutschland für den Nintendo GameCube, den Nintendo DS, die Nintendo Wii und für den Nintendo 3DS. Besonders in Japan gehört Animal Crossing zu den populärsten Spielereihen überhaupt. Der Ableger für den Nintendo DS - Animal Crossing: Wild World - ist mit weltweit knapp 12 Millionen Einheiten der bisher erfolgreichste Teil der Serie.[1]

Schöpfer der Reihe ist Katsuya Eguchi.[2]

Übersicht[Bearbeiten]

Veröffentlichung Westlicher Titel Japanischer Titel Plattform Spieler-
anzahl
Alters-
einstufungen
JPN: 14.04.2001
CHN: 01.06.2006
Dōbutsu no Mori
(どうぶつの森)
Nintendo 64, iQue Player (China)
JPN:
 14.12.2001 (DnM +)
 27.06.2003 (DnM e+)
USA: 15.09.2002
AUS: 17.10.2003
EUR: 24.09.2004
Animal Crossing Dōbutsu no Mori +
(どうぶつの森+)
Dōbutsu no Mori e+
(どうぶつの森e+)
Nintendo GameCube USK: 0
PEGI: 3
CB: G
JPN: 23.11.2005
USA: 05.12.2005
AUS: 08.12.2005
EUR: 31.03.2006
SKR: 06.12.2007
Animal Crossing: Wild World Oideyo: Dōbutsu no Mori
(おいでよ どうぶつの森)
Nintendo DS 1-4 USK: 0
PEGI: 3
ESRB: E
CB: G
GRB: All
JPN:
 16.12.2006 (Kino)
 25.07.2007 (DVD)
Gekijōban: Dōbutsu no Mori
(劇場版 どうぶつの森)
Film
USA: 16.11.2008
JPN: 20.11.2008
AUS: 04.12.2008
EUR: 05.12.2008
SKR: 28.01.2010
Animal Crossing: Let's Go to the City
(In Nordamerika: „Animal Crossing: City Folk“)
Machi e ikō yo: Dōbutsu no Mori
(街へいこうよ どうぶつの森)
Wii 1-4 USK: 0
PEGI: 7
CERO: A
CB: G
GRB: All
JPN: 08.11.2012
SKR: 07.02.2013
USA: 09.06.2013
EUR: 14.06.2013
AUS: 15.06.2013
Animal Crossing: New Leaf Tobidase: Dōbutsu no Mori
(とびだせ どうぶつの森)
Nintendo 3DS 1-4 USK: 0
PEGI: 3
CERO: A
ESRB: E
CB: G
GRB: All

[3]

Spiele[Bearbeiten]

Der erste Teil erschien unter dem Namen Dōbutsu no Mori (どうぶつの森) für das Nintendo 64 am 14. April 2001 in Japan, schaffte aber nicht den Weg in den Westen. Am 14. Dezember 2001 erschien das Spiel als Dōbutsu no Mori+ (どうぶつの森+) für den Nintendo GameCube. Hierbei handelt es sich um eine mit dem Originalspiel auf dem Nintendo 64 inhaltlich identische Version, die allein technisch vor allem durch den Einsatz diverser Grafikfilter aufgewertet wurde.

Am 15. September 2002 erschien das Spiel als Animal Crossing in den USA. Diese Veröffentlichung wurde um die Kompatibilität mit dem Nintendo e-Reader erweitert. Dadurch ist es möglich, über eine Linkverbindung mit dem Game Boy Advance einen Punktecode ähnlich einem Strichcode auf speziellen Animal-Crossing-Sammelkarten einzulesen, um dadurch im Spiel Gegenstände zu erhalten. In Japan veröffentlichte Nintendo diese inhaltlich erweitere Version unter dem Namen Dōbutsu no Mori e+ (どうぶつの森e+). Da der Nintendo e-Reader nur in Japan und den USA veröffentlicht wurde, hat man diese Funktion aus der europäischen Veröffentlichung wieder entfernt. In Europa ist Animal Crossing erstmals am 24. September 2004 für den Nintendo GameCube erschienen.

Am 31. März 2006 erschien in Europa Animal Crossing: Wild World für den Nintendo DS. Dieser Teil der Serie bot erstmals die Möglichkeit, Online zu spielen und wurde in Details geändert und erweitert. Das Grundprinzip blieb unverändert. Für Nintendo Wii erschien am 5. Dezember 2008 Animal Crossing: Let's Go to the City in Europa. Die Spielwelt wird in die gewohnte Ortschaft und eine Großstadt unterteilt, in der sich das Geschäftsleben abspielt.

2010 kündigte Nintendo zudem eine neue Version von Animal Crossing für die Nintendo-Mobilkonsole Nintendo 3DS an. In Europa erschien das Spiel, Animal Crossing: New Leaf, am 14. Juni 2013.

Inhalt[Bearbeiten]

Der Spieler übernimmt die Kontrolle über einen Menschen, der in ein von sprechenden Tieren bewohntes Dorf zieht. Dort besteht die Aufgabe erst einmal darin, ein Häuschen, das man vom örtlichen Ladenbesitzer Tom Nook zur Verfügung gestellt bekommt, abzubezahlen. Geld verdient man z. B. indem man für die anderen Dorfbewohner kleinere Jobs übernimmt (meistens Dinge von A nach B bringen) oder durch den Verkauf von geangelten Fischen, gefangenen Insekten, ausgebuddelten Fossilien und Früchten (Pfirsich, Apfel, Kirsche, Orange, Birne und Kokosnuss). Hat man das Haus abgezahlt, lässt es sich vergrößern. Das ist auch nötig, denn nach und nach erhält man immer mehr Gegenstände, mit denen man die eigene Wohnung einrichten und dekorieren kann. Außerdem gibt es in dem Dorf die Schneiderschwestern Tina und Sina, bei denen man neue Kleidung sowie Accessoires für die Figur kaufen kann.

Eine Besonderheit von Animal Crossing ist, dass es in Echtzeit abläuft. Das Spiel richtet sich nach der eingestellten Systemzeit der entsprechenden Konsole. Die Stunden, Tage und Jahre vergehen genau wie im richtigen Leben, 24 virtuelle Stunden entsprechen dabei 24 realen Stunden. Die Zeit, die man nicht spielt, also in Animal Crossing „abwesend“ ist, vergeht im Spiel trotzdem. Auch sind viele Dinge im Spiel tages-, monats- oder jahreszeitabhängig. So finden Feste nur an bestimmten Tagen statt oder lassen sich diverse Fisch- und Insektenarten nur in bestimmten Monaten beobachten und fangen.

Weiterhin verzichtet Animal Crossing auf klassische Spielelemente, so gibt es weder eine fortlaufende Handlung, noch konkrete Missionen oder Aufgaben. Ein festes, erreichbares Spielende existiert ebenso wenig. Im Mittelpunkt des Spieles stehen somit das Item-Sammelprinzip und die Interaktion mit den NSCs.

Die virtuelle Spielwelt soll dabei sehr lebensecht präsentiert werden, indem man mit Umwelt und Tieren interagieren, verschiedenen Beschäftigungen nachgehen oder diverse im Spiel stattfindenden Feste und Feiertage begehen kann. Außerdem gibt es verschiedene Witterungen: Es kann regnen, schneien, die Sonne scheinen, neblig sein oder gewittern.

Der Spieler hat nebenbei auch die Möglichkeit "durch die Zeit zu reisen". Dafür muss man einfach nur die Konsolenuhr verstellen. Zeitreisen sind aber nicht wirklich positiv, da möglicherweise, durch einen Sprung in die Zukunft Bewohner wegziehen, oder Früchte faulen. Außerdem kann man dann bei Sigrid, der Rübenverkäuferin, einige Zeit keine Rotrüben kaufen. Es gibt jedoch durch das Verstellen der Zeit auf dem Dachboden die Möglichkeit, den Ausbau von Nooks Laden noch am selben Tag zu beenden, d. h. man kann ein Tag vorher den ausgebauten Laden besuchen.

Charaktere[Bearbeiten]

Einerseits wird das Dorf in Animal Crossing von verschiedenen tierischen Charakteren bewohnt, die keine größere Rolle haben. Sie leben einfach im Dorf. Man kann sich mit ihnen unterhalten, ihnen Briefe und Pakete schicken oder kleine Jobs für sie übernehmen. Im Verlauf des Spiels ziehen manche von ihnen wieder weg und dafür kommen bald wieder neue Bewohner ins Dorf. Bis zu acht Tiere leben dann im Dorf.

Die Tiere verkörpern verschiedene Persönlichkeiten (die sechs Charakterkategorien sind dabei Energiebündel, Ausgeglichen, Eingebildet für weibliche, Verschlafen, Sportlich oder Miesepeter für männliche Bewohner) und reagieren entsprechend unterschiedlich auf den Spieler und andere NSCs.

In Animal Crossing: Wild World wird das Konzept weiter ausgearbeitet, so führen die NSCs jetzt auch Dialoge untereinander, die der Spieler mitverfolgen kann, richten ihr Haus ab und zu ein wenig anders ein, oder reagieren merklich freundlicher und persönlicher auf den Spieler, wenn dieser sich ausreichend mit den Tieren beschäftigt.

Außer diesen Nebencharakteren gibt es auch noch einige Charaktere, die eine größere Rolle einnehmen. Einige von ihnen leben ständig im Dorf, andere lassen sich nur von Zeit zu Zeit einmal blicken.

In den älteren Animal-Crossing-Spielen (bis Let's Go to the City) führen Tina und Sina eine Schneiderei, in der man Kleidung kaufen, aber auch selbst entwerfen kann. Im Museum mit dem Musikkellercafé (bei New Leaf ist dieser jedoch separat durch eine Spendenaktion freischaltbar) und der Sternwarte kann man Eugen Fossilien, Fische, Insekten und Gemälde für die Ausstellung geben, Sternbilder benennen oder den Barkeeper Kofi bei einem Kaffee näher kennenlernen. Bei Tom Nook, der seinen Laden immer mal wieder ausbaut und schließlich auch seine Neffen Nepp und Schlepp in der Möbelabteilung beschäftigt, kann man nötige Utensilien kaufen, aber auch nicht benötigte Dinge verkaufen. Im Rathaus lässt sich die Post erledigen, man kann Geld, das sich „Sternis“ nennt, spenden oder in der Recyclingtonne nach Items suchen. Je nach dem welche der Schwestern Peggy und Pelly gerade im Dienst ist, gestaltet sich dies angenehmer oder unangenehmer. Das Stadttor bewachen Wuff und sein Kollege Harry, die auch das Fundbüro betreiben. Zu besonderen Anlässen trifft man den Bürgermeister Törtel, den Postboten Peter, die Teppich-Händlerin Aziza, die Rübenverkäuferin Sigrid, den zwielichtigen Schwarzmarkthändler Reiner, die Wahrsagerin Smeralda, den Clubsänger K.K.Slider, den Versicherungsvertreter Fred, den abgestürzten Ufokapitän Gulliver, die Modeikone Gracia u.s.w.

Bei Animal Crossing: New Leaf haben manche Charaktere andere Aufgaben bzw. "Jobs". Beispielsweise führt Tom Nook mit dem Versicherungsvertreter Fred ein Immobiliengeschäft zur Aufrüstung des Spieler-Hauses, während Nepp und Schlepp das Möbelgeschäft weiterführen. Tina und Sina führen die Schneiderei zusammen mit ihrer Schwester Mina (bzw. Samthea), die zuvor z.B. bei Let's Go To The City mit Gracia zusammengearbeitet hat. Es ist erstmals möglich per 3DS QR-Codes für neue Kleidungsdesigns einzuscannen und mehrere Designs bei Tina abzuspeichern. Trude hat ein eigenes Geschäft über der Schneiderei, welches im Verlauf des Spiels freigeschaltet wird. Dort ist es neben neuen Frisuren möglich, auch Aussehen und Kontaktlinsen bzw. die Augenfarbe zu ändern. Bei New Leaf kommen einige neue Charaktere mit Geschäften bzw. Spielfunktionen hinzu, die mit der Zeit oder durch Spendenaktionen freigeschaltet werden können. So z. B. Rosina und ihr Ehemann Björn welche die sogenannte "Tausch-Börse" betreiben. Der wichtigste neue Charakter ist aber Sekretärin Melinda, welche die Rolle der Empfangsdame für den Spieler übernimmt. Melinda gibt hilfreiche Tipps für den Spieler, kann aber auch Spenden organisieren, Dorfbewohner melden, Gesetze erlassen und noch vieles mehr.

Merchandising[Bearbeiten]

Insbesondere in Japan erschienen zahlreiche Merchandise-Artikel zu Animal Crossing. Dazu zählen z. B. Plüsch- und PVC-Figuren, Schlüsselanhänger und Taschen. In Japan lief am 16. Dezember 2006 der Anime-Kinofilm Gekijōban Dōbutsu no Mori (劇場版 どうぶつの森) in den Kinos an, der eine Geschichte aus dem Animal-Crossing-Dorf erzählt mit Yui Horie als Synchronsprecherin der Protagonistin Ai.

Lieder & Besetzung im Film[Bearbeiten]

Lieder
  • Abspann: Mori e ikou (森へ行こう), gesungen von Taeko Ōnuki (大貫妙子)
  • Keke Bossa (けけボッサ), in der Filmhandlung von Totakeke gesungen
Besetzung
[4]
Figur Synchronsprecher
Ai (あい) Yui Horie (堀江由衣)
Būke (ブーケ) Misato Fukuen (福圓美里)
Sarī (サリー) Fumiko Orikasa (折笠富美子)
Yū (ゆう) Yū Kobayashi (小林ゆう)
Kotobuki (コトブキ) Ken'ichi Ogata (緒方賢一)
Tanukichi (たぬきち) Naoki Tatsuta (龍田直樹)
Masutā (マスター) Takaya Hashi (土師孝也)
Rakosuke (ラコスケ) Takashi Miike (三池崇)
Besondere Auftritte (特別出演)
Risetto-san (リセットさん) Yūichi Kimura (木村祐一)
Totakeke (とたけけ) Shun Oguri (小栗旬)
Periko (ぺりこ) Otoha (乙葉)
Aruberuto (アルベルト) Takatoshi Kaneko (金子貴俊)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.gamnesia.com/articles/animal-crossing-new-leaf-passes-6.35-million-lifetime-sales1/
  2. http://www.joystiq.com/2014/03/27/animal-crossing-creator-open-to-the-idea-of-ac-themed-mobile-app/
  3. Offizielle Seiten:
  4. 『劇場版どうぶつの森』、2007年7月25日DVDリリース&レンタル開始