Arno Votteler

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Arno Votteler (2013)

Arno Votteler (* 25. Mai 1929 in Freudenstadt) ist ein deutscher Industriedesigner und Innenarchitekt. Als Möbeldesigner entwickelte er zahlreiche Büro-, Sitz- und Objektmöbel, die meist als Serien- und Systemmöbel produziert wurden. Von 1976 bis 1994 wirkte er als Hochschullehrer an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Im Jahr 1980 gründete er das international anerkannte Institut für Innenarchitektur und Möbeldesign (heute Weissenhof-Institut). Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des 1959 ins Leben gerufenen Verbands Deutscher Industrie Designer (VDID).

Leben und Werk[Bearbeiten]

Arno (Christoph) Votteler wurde am 25. Mai 1929 in Freudenstadt im Schwarzwald geboren. Seine Eltern besaßen einen holzverarbeitenden Betrieb, in dem er „schon als Kind unter Schreinern und Drechslern in Berührung mit dem Werkstoff Holz [kommt] – mit seiner Sinnlichkeit, mit seiner Härte, mit seiner Wandelbarkeit, mit seinem Geruch“.[1]

Ausbildung[Bearbeiten]

Nach Volksschule und Oberrealschule (1936–1948) besuchte Arno Votteler bis 1950 die Fachklasse Innenarchitektur an der Staatlichen Kunsthandwerkschule Bonndorf. Im Jahr 1950 trat er als Volontär in das Einrichtungshaus Dietler in Freiburg im Breisgau ein und legte 1951 die Facharbeiterprüfung ab. 1952 wurde er als Designer in der Sitzmöbelfabrik Walter Knoll in Herrenberg eingestellt. Durch Walter Knoll lernte er seinen späteren Lehrer, den Bauhaus-Schüler Herbert Hirche kennen, kam mit dem Deutschen Werkbund in Kontakt, besuchte mit Hirche die Darmstädter Gespräche[2] und nahm 1953 mit ihm zusammen an der Eröffnung der Ulmer Hochschule für Gestaltung teil.[3]

Von 1954 bis 1956 studierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart Innenarchitektur und Möbeldesign bei Herbert Hirche und Herta-Maria Witzemann.

Designtätigkeit[Bearbeiten]

Im Jahr 1952 trat Arno Votteler in die Sitzmöbelfabrik Walter Knoll in Herrenberg ein. Bei Knoll hat er „Möbel gezeichnet, konstruiert, als Modellbauer gearbeitet und alles gemacht, was damit zusammenhing, richtige Fabrikarbeit“.[4] Von 1956 bis 1961 arbeitete er auch als freier Mitarbeiter in London und Stuttgart im Büro von Robert Gutmann, der Partner der einflussreichen Designerfirma Design Research Unit war.[5] Im Rahmen seiner Tätigkeit als freier Designer arbeitete er ab Mitte der 1950er Jahre mit den Firmen Albert Stoll Giroflex in Koblenz/Aargau in der Schweiz, Martin Stoll in Waldshut-Tiengen sowie Bisterfeld + Weiss in Kirchheim unter Teck zusammen. Heute arbeitet das Büro VottelerDesignPartner von Arno Votteler und seinem Sohn Matthias Votteler vorwiegend für die Hersteller Gumpo Büromöbel in Dingolfing und Interstuhl Büromöbel in Meßstetten-Tieringen.[6]

Walter Knoll[Bearbeiten]

1952 trat Arno Votteler in die Sitzmöbelfabrik Walter Knoll in Herrenberg ein. Fünf von Arno Votteleres Entwürfen für Walter Knoll wurden in die Serienproduktion übernommen, darunter ein leichter Polstersessel und eine Sitzbank, „die dem neuen Lebensgefühl des Nachkriegsdeutschland entsprechen sollten“. Ein Schalenstuhl mit federnder Sperrholzschale wurde ein großer Erfolg und in vielen Ländern zum Patent angemeldet.[7]

Polstersessel, 1952
Sperrholz-Schalenstuhl, 1953
„Ohrenbackensessel“, 1952–1953

Albert Stoll Giroflex[Bearbeiten]

Robert Gutmann vermittelte Arno Votteler an den Schweizer Möbelfabrikanten Albert Stoll, für den er in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre die Produktentwicklung der Giroflex-Serie betreute. Votteler optimierte die Fertigung der bisherigen Bürodrehstühle aus Massivbuche, indem er die Holzverbindungen durch dünne Stahlrohrteile ersetzte. Basierend auf dem Bürosessel mit Sitz- und Rückenkissen (siehe Abbildung), entstand eine Kollektion mit vier neuen Polsterserien, „die als Sensation gefeiert und entsprechend gut verkauft wurden“.[8]

Bürostuhlserie, 1956–1960
Bürosessel mit Sitz- und Rückenkissen, 1961

Martin Stoll[Bearbeiten]

In den 1970er Jahren begann die Zusammenarbeit mit dem Büromöbelhersteller Martin Stoll in Waldshut-Tiengen. Votteler entwickelte für das Unternehmen die Bürostuhlserien S, C, D und H. In der Serie S setzte er zum erstenmal eine neuartige Sitz-Neigemechanik, die „aktive Beckenstütze“ ein. Der Bürostuhl D wurde in einen kombinierten Sitz- und Steharbeitsplatz integriert, ein gesundheitsfreundlicher Gegenentwurf zu reinen Sitzarbeitsplätzen.[9]

Bürostuhlserie S, 1977
Bürostuhlserie C, 1982
Bürostuhlserie D, Sitz-/Steharbeitsplatz, 1984
Bürostuhlserie H, 1999

Bisterfeld + Weiss[Bearbeiten]

Mitte der 1980er Jahre gründeten die beiden Vetriebsleute Jürgen Bisterfeld und Jürgen Weiss ein Unternehmen zum Vertrieb hochwertiger Objektmöbel aus Holz. Kernstück der ersten Kollektion wurde der Stapelstuhl S 01 mit einer geschlitzten Rückenlehne, der noch heute als Klassiker gilt. Später entstanden der Stapelstuhl Arno mit federnder Sperrholzschale und ein zusammenschiebbares mobiles Home-Office.[10]

Stapelstuhl S 01, 1985
Schichtholz-Schalenstuhl, 1990
Holzstuhlserie „light“, 1998
Home-Office, 1995

gumpo und interstuhl[Bearbeiten]

Sputnik, interstuhl, 2005

Mitte der 1990er Jahre begann die Zusammenarbeit mit dem Büromöbelhersteller gumpo, aus der unter anderem die Büroeinrichtungsprogramme conto und pinatec hervorgingen.

In den Jahren 2002 bis 2005 entwickelte das Büro VottelerDesign den Drehstuhl Sputnik für die Büromöbelfirma interstuhl, ein kostengünstiger Arbeitsstuhl aus Kunststoff mit vielfältigen Verstellmöglichkeiten und in die Sitzschale integrierter Mechanik.

Lehrtätigkeit[Bearbeiten]

Braunschweig[Bearbeiten]

Arno Votteler wurde 1961 als Leiter der Abteilung Innenarchitektur und Möbeldesign an die Werkkunstschule Braunschweig berufen. Im Jahr 1963, nach der Erhebung der Werkkunstschule zur Staatlichen Hochschule für Bildende Künste (SHFBK, heute Hochschule für Bildende Künste Braunschweig), wurde er zum Professor für Industriedesign / Entwurf ernannt.

Stuttgart[Bearbeiten]

1976 übernahm Arno Votteler als Nachfolger seines Lehrers Herbert Hirche den Lehrstuhl für Innenausbau und Möbeldesign an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, den er bis zu seiner Emeritierung 1994 innehatte. Im Jahr 1980 gründete er an der Kunstakademie das international anerkannte Institut für Innenarchitektur und Möbeldesign, das heutige Weissenhof-Institut.

Ausland[Bearbeiten]

Während seiner Lehrtätigkeit in Braunschweig und Stuttgart und auch nach seiner Emeritierung 1994 pflegte Arno Votteler als Gastprofessor und Berater intensive Kontakte zu ausländischen Universitäten:[11]

  • 1967: Brasilien, Rio de Janeiro, Escola Superior de Desenho Industrial da Universidade do Estado do Rio de Janeiro.
  • 1969: USA, Columbus (Ohio), Ohio State University, Design Department.
  • 1970: Indien, Ahmedabad, National Institute of Design.
  • 1985–2005, Taiwan:
– Tsao-Tuen (Nan-Tou), Taiwan Provincial Handicraft Research Institute.
Taipeh, National Taipei University of Technology, Department of Industrial Design.
  • 1986: China, Peking, Academy of Arts & Design.

Auftragsforschung und Beratung[Bearbeiten]

Neben seiner Lehr- und Designtätigkeit übernahm Arno Votteler auch Forschungs- und Beratungsaufträge für namhafte Firmen:

  • Ab 1966: Beratung der Unterhaltungselektronikfirma Blaupunkt in Hildesheim in Designfragen. Das Büro Votteler entwickelte unter anderem das Design des ersten deutschen Farbfernsehers (1969) und einen drehbaren Fernsehturm.[12]
  • 1968: Entwicklung einer Schiffskabine für die Hamburger Schiffswerft Blohm + Voss. Es entstand das raumschließende, schraubenlos montierbare Ausbausystem M1000, das baukastenartig zusammengesetzt werden konnte.[13]
  • 1969–1971: Forschungsauftrag „Wohnen 80“ für die BASF in Ludwigshafen. Design und Realisierung von Einrichtungsmodellen aus multimobilen Elementen, die den wechselnden Ansprüchen und Bedürfnissen der Bewohner angepasst werden konnten. Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen über das zukünftige Wohnverhalten durch ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern.[14]

Familie[Bearbeiten]

Arno Votteler heiratete 1957 in Stuttgart Doris Votteler geb. Rader (1931–1997). Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor:

  • Matthias Votteler (* 1958). Er ist Designer wie sein Vater. Im Jahr 1996 begründeten Vater und Sohn zusammen das Büro VottelerDesignPartner (früher Votteler + Votteler) mit Sitz in Stuttgart bzw. Hannover.

Ausstellungen[Bearbeiten]

  • 1992: Erbstücke, Ausstellung im Landespavillon Baden-Württemberg, Stuttgart, Maison du Livre de l’Image et du Son, Villeurbanne-Lyon, Accademia delle Arti del Disegno, Firenze.
  • 1994: Nicht nur Stühle, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.
  • 2001: Design made in Germany, Gemeinschafts-Ausstellung im Kunsthaus Rhenania in Köln.
  • 2008: „sitzen machen“ in der Reihe „Ein()sichten“, Design Center Stuttgart.
  • 2011: sitzen / stehen / liegen. Möbelbau und Innenarchitektur an der Kunstakademie Stuttgart von 1946 bis 1997. Schneck, Wiehl,[16] Hirche, Witzemann, Votteler, Haussmann,[17] Städtische Galerie Böblingen.[18]

Museen[Bearbeiten]

  • Die Neue Sammlung München – The International Design Museum Munich: sechs Stühle und Arbeitsplatz „Denkerglocke“.

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Verband Deutscher Industrie Designer[Bearbeiten]

In den 1950er Jahren beherrschten der Deutsche Werkbund, der Rat für Formgebung und die Ulmer Hochschule für Gestaltung die institutionelle „Designszene“. Die berufsständische Interessenvertretung der Designer gehörte nicht zum Aufgabenbereich dieser Institutionen. Über diese Situation diskutierten 1958 auf der Brüsseler Weltausstellung Expo 58 die späteren VDID-Gründungsmitglieder, darunter Arno Votteler, und Mitglieder des Werkbunds Baden-Württemberg und beschlossen, diesem Mangel durch die Gründung eines Berufsverbands abzuhelfen.

Ein Jahr später 1959 gründeten Arno Votteler, Günter Kupetz, Hans Theo Baumann (* 1924), Karl Dittert, Peter Raacke, Rainer Schütze (1925–1989), Hans Erich Slany und Herbert Hirche in Stuttgart den Verband Deutscher Industrie Designer (VDID).[20] Sieben der Gründungsmitglieder waren junge Designer. Die „arrivierten älteren Herren“[21] des Designs wollten sich nicht beteiligen, außer Herbert Hirche, „Bauhäusler und neben Wilhelm Wagenfeld und Hans Gugelot einer der drei »Großen« in der Geschichte des deutschen Nachkriegsdesigns“, der dem Verband sozusagen als „Geburtshelfer“ diente.[22]

Im gleichen Jahr wurde der VDID in den internationalen Designerverband International Council of Societies of Industrial Design (ICSID) aufgenommen, nachdem Arno Votteler bei dem ersten Kongress des ICSID in Stockholm im Auftrag seines Verbands den Aufnahmeantrag gestellt hatte.[23]

Ehrungen[Bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Étienne Grandjean; Arno Votteler: Stollgiroflex. Ein Sitzmöbelprogramm für jeden Arbeitsbereich. [Koblenz/Aargau, Schweiz] 1970.
  • Wolf Kimm; Siegfried Maser; Arno Votteler: Ausbausysteme im industrialisierten Bauen.[25] Braunschweig 1980–1981.
  • Adolf Gustav Schneck (Illustration); Arno Votteler (Herausgeber); Herbert Eilmann (Bearbeiter): Adolf G. Schneck 1883 - 1971. Leben, Lehre, Möbel, Architektur. Versuch der Dokumentation des Werkes zum 100. Geburtstag des Innenarchitekten. Eine Ausstellung in der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart vom 7. 6. bis 15. 7. 1983. Stuttgart 1983.
  • Arno Votteler: Multimobiles Wohnen 1980. Bewohner, Wohnungen, Möbel. Dokumentation über eine Auftragsarbeit des Büros Prof. Arno Votteler, Produktentwicklung, Gestaltung, Braunschweig, für BASF Badische Anilin- und Sodafabrik, Ludwigshafen. Stuttgart 1971.
  • Arno Votteler: Design-Praxis, Manuskript. Stuttgart 1974.
  • Arno Votteler: Untersuchungsauftrag „Kurz-Zeit-Wohnen“, Band 1. Stuttgart 1979.
  • Arno Votteler; Wolfram Elwert: Untersuchungsbericht und drei Übersichtspläne über den Stand der Möbelprüfmethoden und Testverfahren. Stuttgart 1981.
  • Arno Votteler: Untersuchungsauftrag „Kurz-Zeit-Wohnen“, Band 2. Stuttgart 1982.
  • Arno Votteler: Gastprofessur an der Akademie für Kunst und Design Peking, China: 1. Juli bis 21. Juli 1986. Stuttgart 1986.
  • Arno Votteler; Herbert Eilmann: Wege zum modernen Möbel. 100 Jahre Designgeschichte. Stuttgart 1989.
  • Arno Votteler; Herbert Eilmann: 125 Jahre Knoll. 4 Generationen Sitzmöbel-Design. Stuttgart 1990. – Über Arno Votteler: Seite 106, 106 (Abb. 4), 107 (Abb. 5, 7), 109 (Abb. 5), 124 (Abb. 2-3), 194-197.
  • Arno Votteler (Herausgeber); Ulrike Förschler (Radaktion); Sabine Schneider (Redaktion): Innenarchitektur und Möbeldesign. Klasse Professor Votteler. Studienarbeiten, Entwurfsaufgaben, Diplomarbeiten 1987-1990. Stuttgart 1990.
  • Arno Votteler (Herausgeber); Herbert Eilmann (Herausgeber): Innenarchitektur und Möbeldesign. Institut am Weißenhof. Experimentelle Forschung, Weißenhofseminare, Designgeschichte, Ausstellungen, 1980 – 1990. Stuttgart 1991.
  • Arno Votteler; Shyang-Hua Lu (Herausgeber): Workshop 1991/1992 : Seminar für Möbeldesign. Taiwan Provincial Handicraft Researchs Institute. Deutsch / Chinesisch. Nan-tou (Taiwan) 1991.
  • Arno Votteler: Ideen für eine neue Bürowelt. Katalog zur Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse „Lebensraum Büro“ auf der Orgatec in Köln, 22.10. - 27.10.1992. Stuttgart 1992.
  • Arno Votteler (Projektleitung); Axel Müller-Schöll (Konzeption): Innenarchitektur und Möbeldesign. Designorientierung. Schnittstellen, Transfers, Fallstudien, „Lesemöbel-Trilogie“. München 1993.
  • Arno Votteler: Nicht nur Stühle! Stuttgart 1994.
  • Arno Votteler: Meine Stühle. Zum siebzigsten Geburtstag von Arno Votteler. Stuttgart 1999.
  • Arno Votteler: Meine Designgeschichte. In: Winfried Scheuer (Herausgeber); William Firebrace (Illustration): Lesebuch für Designer. Zweiundzwanzig Design-Erkundungen. Stuttgart 2000, Seite 30-33.
  • Arno Votteler: Meine Designgeschichte, Manuskript. Stuttgart 2000.
  • Arno Votteler; Matthias Votteler; Frue Cheng; W. Otto Geberzahn: Wege zu erfolgreichem Design / Chenggong sheji zhi lu / The way to successful design. Deutsch / Chinesisch / Englisch. Taipeh 2005.

Literatur[Bearbeiten]

Leben und Werk[Bearbeiten]

  • Paul Betts: The Authority of Everyday Objects. A Cultural History of West German Industrial Design. Berkeley, Calif. 2007, Seite 208 [2].
  • Bernhard E. Bürdek: Design history, theory and practice of product design. Basel 2005, Seite 93 [3].
  • Nils Büttner (Herausgeber); Angela Zieger (Herausgeberin): 250 Jahre Akademie der Bildenden Künste Stuttgart : Rücksichten; ein Lesebuch. Stuttgart 2011, Seite 396, 290, 347-348, 366, 367.
  • Mel Byars: The design encyclopedia. London 2004, Seite 784.
  • Thomas Edelmann (Textredaktion): Wie viel Design verträgt das Klima? Erfahrungen und Erwartungen einer Pioniergeneration. Starnberger Gespräche. Hannover 2008.
  • Hans Höger: Gestalten heißt: In Bewegung setzen. Zum Schaffen von Arno Votteler. In: #Votteler 1994, Seite 15-18.
  • Andrej Kupetz (Herausgeber): Günter Kupetz: Industrial Design. Basel 2006, Seite 93, 94, 99, 165, 169, 170, 198-201, 215, 220, 235 [4].
  • Christian Marquart: Industriekultur – Industriedesign. Ein Stück deutscher Wirtschafts- und Designgeschichte. Die Gründer des Verbandes Deutscher Industrie-Designer. Berlin [ca. 1993], Seite 42-45, 260-289.
  • Bernd Polster: Votteler & Votteler. In: Möbeldesign Deutschland. Die Klassiker. Köln 2005, Seite 234-235 (Bürostuhl Sputnik), 376-377.
  • Votteler & Votteler. In: Bernd Polster: formguide, nur online [5], [6], [7].
  • Bernd Rau (Redaktion): Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart : eine Selbstdarstellung. Stuttgart 1988, Seite 200-205.
  • René Spitz: HfG Ulm. The View Behind the Foreground. The Political History of the Ulm school of design 1953 – 1968. Stuttgart 2002, Seite 424 [8].
  • Claudia Bei der Wieden: 50 Jahre HBK Braunschweig. Geschichte einer Kunsthochschule und ihrer Vorgängereinrichtungen. Braunschweig 2013, Seite 502.
  • René Zey: Votteler, Arno. In: Thomas Heider; Markus Stegmann; René Zey: Lexikon Internationales Design. Reinbek bei Hamburg 1994, Seite 354-355, online: Designlexikon International.

Werk[Bearbeiten]

  • Wie Zuhause - Möbelkollektion für Altenheime und Reha-Bereiche. Design: Arno Votteler. In: Architektur, Innenarchitektur, technischer Ausbau 104.1996, 11, Seite 96.
  • Neuheiten. Orgatec Nachbericht. In: Architektur, Innenarchitektur, technischer Ausbau 104.1996, Heft 12, Seite 96-112, Arno Votteler: Seite 98 (Conto, Gumpo), 102 (Single Office, Bisterfeld + Weiss).
  • Elke Beilfuß: Kunststoff – Material der Stunde?! Möbeldesign und Wohngestaltung mit Kunststoffen um 1968. München 2007, Seite 9, 58, 62, 63, 98.
  • Michael Erlhoff (Herausgeber): Deutsches Design 1950–1990. Designed in Germany. München 1990, Seite 170 (Nr. 478: Drehstuhl S 1), 177 (Nr. 502: Wohneinheit ’80).
  • Nadia Hamdan: Ein Fall für Zwei. In: FACTS - Test- und Wirtschaftsmagazin Juli 2010, Seite 132-133 [9].
  • Komplette Stuhlfamilie. Des[igner] Arno Votteler, Fab[rikant] Bisterfeld + Weiss. In: Md: interior, design, architecture 39.1993, Heft 9, Seite 104-107.
  • Formholzstühle in Variationen. In: Md: interior, design, architecture 40.1994, Heft 11, Seite 89-97, Seite 90 und 92 (Modell S 01, Bisterfeld + Weiss), 94 (Bürostuhl, Martin Stoll), 96 (Modell S 70, Bisterfeld + Weiss).
  • Arno Votteler: Bürokiste. Arbeiten. Des[igner] Arno Votteler. In: Md: interior, design, architecture 43.1997, Heft 2, Seite 30, 31-33 (Single Office, Bisterfeld + Weiss).
  • Vielseitig einzusetzen: 2. Das Pult. Des[igner] Arno Votteler. In: Md: interior, design, architecture 43.1997, Heft 11, Seite 38 (Diatec, Alex Linder).
  • Verbindung schafft Optionen. Des[igner] Arno und Matthias Votteler. In: Md: interior, design, architecture 44.1998, Heft 2, Seite 41-44 (Conto, Gumpo).
  • Arno Votteler; Matthias Votteler: Offene Eingrenzung. Des[igner] Arno und Matthias Votteler. In: Md: interior, design, architecture 44.1998, Heft 11, Seite 46-47 (Raum 21, Gumpo).
  • Elfie Miklautz; Herbert Lachmayer; Reinhard Eisendle (Herausgeber): Die Küche. Zur Geschichte eines architektonischen, sozialen und imaginativen Raums. Wien 1999, Seite 40-41 [10].
  • (Pzwei): Längle Hagspiel bringt neue Stuhlvarianten seiner Votteler-Modelle heraus: Neue Stuhlfamilie ab sofort erhältlich, online:.
  • Wohnen zwischen Schaumstoffdünen. In: Der Spiegel Nr. 4 vom 17. Januar 1972, Seite 98-101 (Wohnen ’80).
  • (üe): Robert Gutmann und Arno Votteler Fahrbarer Arbeitsstuhl. Entwurf 1960. In: Bauen + Wohnen : internationale Zeitschrift für die Gestaltung und Technik von Bau, Raum und Gerät, Jahrgang 16, 1961, Heft 7, Seite 260.
  • Jürgen Weiss: B+W, Bisterfeld + Weiss Collection. Objektmöbel Serie 90. Kirchheim unter Teck [ca. 1986].

Ausstellungen[Bearbeiten]

  • W. Otto Geberzahn; Vottelerdesign: sitzen machen. Mehr als ein halbes Jahrhundert Design für den Arbeitsplatz im Büro. Zur Ausstellung „sitzen machen“ in der Reihe „Ein()sichten“ Design Center Stuttgart vom 15. Oktober bis 8. November 2008, [Stuttgart 2008]. Siehe auch [11].
  • Stefan Reinke: Design made in Germany. Eine Gemeinschafts-Ausstellung im Kunsthaus Rhenania in Köln 2001, Köln 2001, Seite 56.
  • Frank R. Werner; Hans Höger: Erbstücke. Katalog zur Ausstellung im Landespavillon Baden-Württemberg, Stuttgart, 22.02. - 15.03.1992, Maison du Livre de l’Image et du Son, Villeurbanne-Lyon, 27.03. - 15.04.1992, Accademia delle Arti del Disegno, Firenze, 25.04. - 24.05.1992. Ein Ausstellungsprojekt des Institut für Innenarchitektur und Möbeldesign der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, München 1992.

Verband Deutscher Industrie Designer[Bearbeiten]

  • Catharina Berents: Kleine Geschichte des Design. Von Gottfried Semper bis Philippe Starck, München 2011, Seite 13.
  • Paul Betts: The Authority of Everyday Objects. A Cultural History of West German Industrial Design, Berkeley, Calif. 2007, Seite 205-211 [12].
  • Christian Marquart: Industriekultur – Industriedesign. Ein Stück deutscher Wirtschafts- und Designgeschichte. Die Gründer des Verbandes Deutscher Industrie-Designer, Berlin [ca. 1993].
  • Christopher Oestereich: „Gute Form“ im Wiederaufbau. Zur Geschichte der Produktgestaltung in Westdeutschland nach 1945, Berlin 2000, Seite 213-215.

Archive[Bearbeiten]

  • Braunschweig, Archiv der Hochschule für Bildende Kunst, Signatur: B Nr. 577.
  • Hannover, Hauptstaatsarchiv Hannover, Signatur: Nds 401 Acc 92-85 Nummer 489.
  • Stuttgart, Landesarchiv Baden-Württemberg.
    • Signatur: Q 1/53, Persönliches Archiv Hannes Rettich, Korrespondenz 1984–1989.
    • Signatur: R 4/003 S924016/303, Fernsehsendung von Südwest 3, 3. März 1992, Erbstücke, Möbel von heute zum Vererben für die Generation von morgen. Stuttgarter Ausstellung „Möbel für die Ewigkeit“.
    • Signatur: R 4/005 S944011/111, Fernsehsendung von Südwest 3, 24. März 1994, Ausstellung Stuhl-Design, Ausstellungs-Eröffnung „40 Jahre Möbeldesign“ mit Prof. Arno Votteler, Möbeldesigner und Innenarchitekt, Stuttgart.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Webseite der Firma VottelerDesignPartner [13].
  • Weissenhof-Institut [14], [15].

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. #Höger 1994, Seite 16.
  2. Die Darmstädter Gespräche wurden auch von Architekten und Designern frequentiert. Hier lernte Votteler auch Robert Gutmann kennen, für den er von 1956 bis 1961 als freier Mitarbeiter arbeitete.
  3. #Edelmann 2008, Seite 41, #Scheuer 2000, Seite 2.
  4. #Edelmann 2008, Seite 41.
  5. #Edelmann 2008, Seite 109. Englische Wikipedia: Design Research Unit.
  6. #Votteler 1990.1, Seite 109.
  7. #Votteler 1990.1, Seite 106-107, 109, 124, #Votteler 1999, Seite 13-23.
  8. #Votteler 1999, Seite 29-35.
  9. #Votteler 1990.1, Seite 196, #Votteler 1999, Seite 33-47.
  10. #Votteler 1994, Seite 54-64, #Geberzahn 2008, Seite 22-25.
  11. Quelle: Arno Votteler: Stichworte über meine Lehrtätigkeit im Ausland. Manuskript, Stuttgart 2015.
  12. #Votteler 1994, Seite 38-39.
  13. #Votteler 1994, Seite 34-37.
  14. #Votteler 1971, #Votteler 1994, Seite 40-45, #Geberzahn 2008, Seite 16-17.
  15. Siehe: Kurzbiographie von Juliane Votteler auf der Webseite des Augsburger Theaters, Artikel Votteler, Juliane im Augsburgwiki.
  16. Karl Wiehl (1898–1952).
  17. Robert Haussmann (* 1931).
  18. Faltblatt: [1].
  19. #Weiss 1986, Seite 3.
  20. Gesprochen: vaudid.
  21. #Marquart 1993, Seite 38.
  22. #Marquart 1993, Seite 16.
  23. #Edelmann 2008, Seite 59.
  24. #Pzwei 2012.
  25. Abkürzung: ASIB.