BK Spartak Sankt Petersburg

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БК Спартак Санкт-Петербург
BK Spartak Sankt Petersburg
Logo
Gegründet 1935
Halle Jubileiny Sportkomplex
(7.700 Plätze)
Homepage bc-spartak.ru
Präsident Igor Lipski
Vize-Präsident Alexander Jarow
Trainer Jurij Zdovc
Liga VTB United League

2012/13: Achtelfinale. Platz

  ULEB Eurocup

2012/13: Viertelfinale. Platz

Farben Rot/Weiß
Trikotfarben
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
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Auswärts
Erfolge
Sieger Europapokal der Pokalsieger: 1973, 1975
Sieger Meisterschaft UdSSR: 1975, 1992
Sieger Pokal der UdSSR: 1978, 1987

BK Spartak Sankt Petersburg (russisch БК «Спартак» Санкт-Петербург) ist eine russische Profibasketballmannschaft aus Sankt Petersburg, die in der VTB United League spielt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der BK Spartak wurde 1935 gegründet und gehört damit zu den ältesten Basketballklubs in Europa. Bereits 1937 startete Spartak in der sowjetischen Meisterschaft. Nach den Kriegsjahren kehrte Spartak 1958 in die oberste Liga zurück und spielte dort von 1960 bis zum Ende der Sowjetunion 1991 ununterbrochen durch. Seine Blütezeit hatte der Klub in den 1970er Jahren, mit Alexander Below als herausragendem Spieler. Nach einem dritten Platz in der sowjetischen Meisterschaft 1969 erreichte die Mannschaft 1971 das Finale des Europapokals der Pokalsieger, das gegen Simmenthal Milano jedoch verloren ging. Spartak gewann diesen Europapokal jedoch 1973 nach einem Finalsieg gegen Jugoplastika Split und noch einmal 1975 gegen KK Roter Stern Belgrad. Spartak gewann 1975 die sowjetischen Meisterschaft und war damit der einzige Verein der die Meisterschaftsdominanz von ZSKA Moskau zwischen von 1969 bis 1984 unterbrechen konnte. Nach dem Tod von Below gewann Spartak 1978 und 1987 noch zwei Mal den sowjetischen Pokal und nach dem Zerfall der Sowjetunion die GUS-Meisterschaft 1992.

Nach vielen Jahren ohne Erfolg gelang dem Klub erst 2011 mit dem Gewinn des russischen Pokals der nächste nationale Titel. Obwohl Spartak auch nach dem Zerfall der Sowjetunion an verschiedenen europäischen Pokalwettbewerben teilgenommen hatte, gelang ebenfalls erst 2011 der erste nennenswerte Erfolg, als man im Spiel um Platz drei im der EuroChallenge erst im Overtime mit 92:94 gegen Telenet Oostende verloren hatte. Im nächsten Jahr (2012) startete Spartak im Eurocup und scheiterte im Halbfinale am späteren Sieger BK Chimki.

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Kader Spartak Sankt Petersburg in der Saison 2013/2014
Achtung: Kaderangabe ist veraltet!
(aktuelle Saison: 2014/2015)
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
Guards (PG, SG)
5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Donald Michael McGrath 07.05.1984 193 LitauenLitauen Žalgiris Kaunas
10 RusslandRussland Kirill Sokolow 26.02.1993 191
11 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten/UkraineUkraine Steven Burtt 07.03.1984 185 RusslandRussland Awtodor Saratow
24 RusslandRussland Alexei Surowzew 24.02.1984 200 RusslandRussland Spartak Primorje
27 RusslandRussland Juri Perschin 04.04.1994 195
55 RusslandRussland Maxim Tkatschenko 16.01.1992 183
Forwards (SF, PF)
7 RusslandRussland Andrei Koschejew 25.02.1987 205 RusslandRussland BK Rjasan
15 RusslandRussland Jaroslaw Koroljow 07.05.1987 207 SpanienSpanien Lagun ARO
17 RusslandRussland Artjom Jakowenko 02.08.1988 205 RusslandRussland Nischni Nowgorod
20 RusslandRussland Ilja Popow 04.04.1995 208
21 RusslandRussland Konstantin Nesterow 25.02.1981 203 RusslandRussland Spartak Primorje
35 RusslandRussland Jewgeni Wojtjuk 29.09.1991 200
Center (C)
19 RusslandRussland Jewgeni Fidij 28.07.1991 205
51 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten/BulgarienBulgarien Jared Homan 06.03.1983 208 DeutschlandDeutschland FC Bayern München
Trainer
Nat. Name Position
LettlandLettland Gundars Vētra Chef
RusslandRussland Jewgeni Kisurin Co
RusslandRussland Anton Judin Co
Legende
Abk. Bedeutung
A-Nat Nationalspieler
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 27.09.2013


Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Bekannte Trainer[Bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten]

  • 2 mal sowjetischer Meister (1975, 1992)
  • 8 mal Zweiter der sowjetischen Meisterschaft (1970–1974, 1976, 1978, 1991)
  • 1 mal Zweiter der russischen Meisterschaft (1993)
  • 5 mal Dritter der sowjetischen Meisterschaft (1969, 1981, 1985–1987)
  • 2 mal sowjetischer Pokalgewinner (1978, 1987)
  • 1 mal russischer Pokalgewinner (2011)
  • 2 mal Sieger des Europapokals der Pokalsieger (1973, 1975)
  • 1 mal Zweiter im Europapokal der Pokalsieger (1971)

Weblinks[Bearbeiten]

  • Profil auf Seiten der ULEB (engl.)
  • Profil auf Eurobasket.com (engl.)