Bad Rippoldsau-Schapbach
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe | |
| Landkreis: | Freudenstadt | |
| Höhe: | 410 m ü. NN | |
| Fläche: | 73,14 km² | |
| Einwohner: | 2286 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 31 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 77776 | |
| Vorwahlen: | 07440, 07839 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FDS; bis 1973: WOL | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 37 075 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Rathausplatz 1 77776 Bad Rippoldsau-Schapbach |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Bernhard Waidele (CDU) | |
| Lage der Gemeinde im Landkreis Freudenstadt | ||
Bad Rippoldsau-Schapbach ist das höchstgelegene Mineral- und Moorbad des Schwarzwaldes und eine Gemeinde im Landkreis Freudenstadt in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Die Gemeinde liegt in 370 bis 950 Meter Höhe im Wolftal 15 km südwestlich von Freudenstadt am Südabhang des Kniebis.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die Gemeinde Bad Rippoldsau-Schapbach besteht aus den beiden ehemaligen Gemeinden Bad Rippoldsau und Schapbach mit insgesamt 35 Dörfern, Weilern, Zinken, Höfen und Häusern.
Zur ehemaligen Gemeinde Bad Rippoldsau gehören der Weiler Klösterle, die Zinken Absbach (Apsbach), Burgbach, Dollenbach, Holzwald, Reichenbach, Vor Seebach und Wolf, die Siedlung Althaus und die Häuser An der Talstraße, Beim Bad, Bergle, Gaisbach, Grafenbach, Kastelbach, Schwabach, Tös, Vor Burgbach und Vor Dollenbach. Zur ehemaligen Gemeinde Schapbach gehören das Dorf Schapbach, die Zinken Glaswald, Hirschbach, Holdersbach, Salzbrunnen, Seebach, Sulz und Wildschapbach, die Gemeindeteile Obertal und Untertal und die Häuser Bäch, Kupferberg, Löchle, Schwarzenbruch, Settig, Steig und Vor Seebach.
Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Schapbach liegt die Wüstung Schmiedsberg sowie das Schlössle, Platz einer 1428 erwähnten Burg.[2]
[Bearbeiten] Geschichte
Rippoldsau wurde erstmals 1179 urkundlich erwähnt. Die erste Erwähnung von Schapbach erfolgte 1220. Beide Gemeinden gehörten zum Besitz derer von Fürstenberg, die es 1803 im Rahmen der Mediatisierung aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses an das Großherzogtum Baden abtreten mussten. In Baden kamen Rippoldsau und Schapbach zum Bezirksamt Wolfach, aus dem 1939 der Landkreis Wolfach entstand. Als einzige Gemeinden dieses Landkreises kamen sie 1973 zum Landkreis Freudenstadt. Am 1. Juli 1974 erfolgte die Vereinigung der Gemeinden Bad Rippoldsau und Schapbach zur Gemeinde Bad Ripoldsau-Schapbach.
[Bearbeiten] Religionen
In Rippoldsau wurde 1537 von Graf Wilhelm von Fürstenberg die Reformation eingeführt, aber bereits 1549 wieder zurückgenommen, sodass der Ort und vor allem das dort befindliche Priorat wieder römisch-katholisch wurden.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
- 1961: Bad Rippoldsau: 1.228; Schapbach: 1.402
- 2005: 2.349
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| CDU | 56,1 % | +9,7 | 7 Sitze | +1 |
| FWG | 43,9 % | +2,2 | 5 Sitze | ±0 |
| Andere | 0,0 % | -11,9 | 0 Sitze | -1 |
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
- La Tranche sur Mer, Frankreich
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
[Bearbeiten] Freizeit- und Sportanlagen
- Das Mineral- Thermalbad 32 °C in Bad Rippldsau
- Freibad in Schapbach
- Beachvolleyballplätze in beiden Ortsteilen
- Minigolfanlagen in beiden Ortsteilen
- Kunstrasenfußballplatz
- Tennisplätze (Sand)
- Leichtathletikanlage in Schapbach
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
Wallfahrtskirche Bad Rippoldsau: errichtet 1829 von dem Weinbrenner-Schüler Christoph Arnold, darf sie hinter den beiden Karlsruher Gotteshäusern Friedrich Weinbrenners als drittschönste Kirche des klassizistischen Weinbrenner-Stiles in Baden gelten. Beachtlich vor allem ihre Ausführung als Doppel-Turm-Anlage, welche Rarität im Weinbrenner-Klassizismus (insgesamt nur drei Ausführungen). Monumental auch der den Eingang freigebende Triumphbogen. Was den Reiz dieses Kleinods vollendet ist das Zusammenspiel mit der Enge des Tales, der Kontrast strenge Formensprache der Architektur - Weichheit der umgebenden Natur.
[Bearbeiten] Naturdenkmäler
[Bearbeiten] Wanderwege
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 629–631
[Bearbeiten] Weblinks
- Das Wolfach-Tal mit Bad Rippoldau-Schapbach auf einer privaten Webseite
Alpirsbach | Bad Rippoldsau-Schapbach | Baiersbronn | Dornstetten | Empfingen | Eutingen im Gäu | Freudenstadt | Glatten | Grömbach | Horb am Neckar | Loßburg | Pfalzgrafenweiler | Schopfloch | Seewald | Waldachtal | Wörnersberg

