Landkreis Freudenstadt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Freudenstadt Deutschlandkarte, Position des Landkreises Freudenstadt hervorgehoben48.4611111111118.4180555555556Koordinaten: 48° 28′ N, 8° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Region: Nordschwarzwald
Verwaltungssitz: Freudenstadt
Fläche: 870,68 km²
Einwohner: 115.055 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 132 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: FDS, HOR
Kreisschlüssel: 08 2 37
Kreisgliederung: 16 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Herrenfelder Straße 14
72250 Freudenstadt
Webpräsenz: www.landkreis-freudenstadt.de
Landrat: Klaus Michael Rückert (CDU)
Lage des Landkreises Freudenstadt in Baden-Württemberg
Frankreich Schweiz Österreich Bodensee Rheinland-Pfalz Hessen Freistaat Bayern Alb-Donau-Kreis Baden-Baden Landkreis Biberach Landkreis Böblingen Bodenseekreis Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Landkreis Calw Landkreis Emmendingen Enzkreis Landkreis Esslingen Freiburg im Breisgau Landkreis Freudenstadt Landkreis Göppingen Heidelberg Landkreis Heidenheim Landkreis Heilbronn Heilbronn Hohenlohekreis Landkreis Karlsruhe Karlsruhe Landkreis Konstanz Landkreis Lörrach Landkreis Ludwigsburg Main-Tauber-Kreis Mannheim Neckar-Odenwald-Kreis Ortenaukreis Ostalbkreis Pforzheim Landkreis Rastatt Landkreis Ravensburg Rems-Murr-Kreis Landkreis Reutlingen Rhein-Neckar-Kreis Landkreis Rottweil Landkreis Schwäbisch Hall Schwarzwald-Baar-Kreis Landkreis Sigmaringen Stuttgart Landkreis Tübingen Landkreis Tuttlingen Ulm Landkreis Waldshut ZollernalbkreisKarte
Über dieses Bild

Der Landkreis Freudenstadt ist gemessen an der Einwohnerzahl der zweitkleinste Landkreis in Baden-Württemberg (kleiner ist lediglich der Hohenlohekreis). Er gehört zur Region Nordschwarzwald im Regierungsbezirk Karlsruhe. Seine Bewohner sind zu etwa 62 Prozent der evangelischen Konfession zugehörig.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Der Landkreis Freudenstadt hat fast ausschließlich Anteil am Nördlichen Schwarzwald. Die höchste Erhebung ist der Dreifürstenstein auf der Hornisgrinde mit 1151 m ü. NN. Der Stein war der höchste Punkt Württembergs. Im Osten des Landkreises gehören einige Orte zum Gäu und im Südosten einige zum Albvorland. Hier wird das Kreisgebiet kurz vom Neckar durchflossen.

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis Freudenstadt grenzt im Uhrzeigersinn im Nordwesten beginnend an die Landkreise Rastatt, Calw, Tübingen, Zollernalbkreis, Rottweil und Ortenaukreis.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Landkreis Freudenstadt geht zurück auf das ehemalige württembergische Oberamt Freudenstadt, welches 1806/07 anstelle der alten Oberämter Dornstetten und Freudenstadt bzw. der Klosterämter Alpirsbach und Reichenbach geschaffen wurde. Ab 1810 gehörte es zur Landvogtei Schwarzwald und ab 1818 zum Schwarzwaldkreis. Im östlichen Kreisgebiet wurde 1806 das Oberamt Horb aus früher hauptsächlich zu Vorderösterreich gehörigen Gebieten gebildet. Im Südosten gab es das Oberamt Sulz. Beide Oberämter gehörten ab 1810 zur Landvogtei am mittleren Neckar und ab 1818 ebenfalls zum Schwarzwaldkreis, der 1924 aufgelöst wurde. Auch in der Zwischenzeit wechselten einzelne Orte ihre Oberamtszugehörigkeit. 1934 wurden die drei Oberämter in Kreise umbenannt und 1938 der Kreis Sulz aufgelöst. Der größte Teil kam zum Landkreis Horb, der bedingt durch Gebietsteile des preußischen Landkreises Hechingen fortan aus zwei getrennten Gebietsteilen (Nordteil mit der Kreisstadt Horb am Neckar und Südteil um Sulz am Neckar) bestand. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen beide Landkreise zum neuen Bundesland Württemberg-Hohenzollern und nach der Länderneugliederung 1952 im Südwesten zu Baden-Württemberg. Danach gehörten sie zum Regierungsbezirk Südwürttemberg-Hohenzollern.

Bei der Kreisreform wurde am 1. Januar 1973 der Landkreis Horb aufgelöst. Sein nördliches Gebiet kam zum vergrößerten Landkreis Freudenstadt, der auch noch die Gemeinden Dießen und Empfingen des aufgelösten Landkreises Hechingen, die Gemeinden Peterzell und Römlinsdorf des Landkreises Rottweil und die Gemeinden Bad Rippoldsau und Schapbach des ebenfalls aufgelösten Landkreises Wolfach erhielt. Die Gemeinde Fünfbronn trat er an den Landkreis Calw ab.[2] Der südliche Teil des Landkreises Horb kam zum Landkreis Rottweil.

Bereits am 1. Januar 1971 erhielt der Landkreis die Gemeinde Reutin aus dem Landkreis Rottweil. Diese wurde in die Stadt Alpirsbach eingemeindet.

Die Gemeinde Busenweiler wechselte am 1. April 1974 in den Landkreis Rottweil und die Gemeinde Garrweiler am 1. Oktober 1974 in den Landkreis Calw. Am 1. Januar 1977 wurde der Ort Schönmünzach von Forbach (Landkreis Rastatt) nach Baiersbronn umgemeindet.

Der neue Landkreis Freudenstadt umfasste nach Abschluss der Gemeindereform zunächst 17 Gemeinden, darunter vier Städte und hiervon wiederum zwei „Große Kreisstädte“ (Freudenstadt und Horb am Neckar). Am 1. Januar 2007 wurde die Gemeinde Betzweiler-Wälde nach Loßburg eingemeindet. Damit hat der Landkreis nur noch 16 Gemeinden, darunter vier Städte. Größte Stadt ist Horb am Neckar, kleinste Gemeinde ist Wörnersberg.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg (nur Hauptwohnsitze).

Datum Einwohner
31. Dezember 1973 98.294
31. Dezember 1975 97.682
31. Dezember 1980 99.697
31. Dezember 1985 101.572
27. Mai 1987 ¹ 101.957
Datum Einwohner
31. Dezember 1990 109.960
31. Dezember 1995 119.166
31. Dezember 2000 120.848
31. Dezember 2005 122.579
31. Dezember 2010 119.878

Politik[Bearbeiten]

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet.

Kreistag[Bearbeiten]

Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf fünf Jahre gewählt. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem vorläufigem Ergebnis. Das amtliche Endergebnis wird vom Statistischen Landesamt gegen Ende des Jahres bekannt gegeben.

Sitzverteilung im Kreistag
5
3
2
11
4
13
1
11 13 
Von 39 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
Kreistagswahl 2014
Wahlbeteiligung: 49,23 %
 %
40
30
20
10
0
33,53 %
26,20 %
13,58 %
10,50 %
7,86 %
5,89 %
2,45 %
n. k.
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+0,93 %p
+1,40 %p
-0,72 %p
-4,90 %p
-0,94 %p
+5,89 %p
-0,05 %p
-0,9 %p
-0,7 %p
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 33,53 13 32,6 15
FW Freie Wählervereinigung für den Kreistag Freudenstadt 26,20 11 24,8 12
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 13,58 5 14,3 6
FDP Freie Demokratische Partei 10,50 4 15,4 6
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 7,86 3 8,8 4
Frauen Frauen in den Kreistag 5,89 2
REP Die Republikaner 2,45 1 2,5 1
LINKE Die Linke 0,9 0
PBC Partei Bibeltreuer Christen 0,7 0
gesamt 100,0 39 100,0 44
Wahlbeteiligung 49,23 % 51,4 %

Landrat[Bearbeiten]

Der Kreistag wählt den Landrat für eine Amtszeit von acht Jahren. Der Landrat ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises.

Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Die Landräte des Landkreises Horb 1945–1972:

Die Landräte des Landkreises Freudenstadt ab 1935:

Die Oberamtmänner des Oberamts Freudenstadt ab 1807 sind unter Oberamt Freudenstadt dargestellt.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen des Landkreises Freudenstadt zeigt in Gold einen linksgewendeten, balzenden, rot bewehrten schwarzen Auerhahn auf schwarzem Ast. Das Wappen wurde vom damaligen Oberamt Freudenstadt am 28. August 1926 angenommen und dem durch die Kreisreform neugebildeten Landkreis am 3. September 1973 neu verliehen.

Der Auerhahn symbolisiert den Schwarzwald, in welchem der Auerhahn beheimatet ist, und die einstigen fürstlichen Jagdreviere im Kreisgebiet. Das 1926 angenommene Oberamtswappen war das erste seiner Art in Württemberg.

Siehe auch: Liste der Wappen im Landkreis Freudenstadt

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Württembergische Staatsbahn führte 1866 ihre erste Strecke von Stuttgart neckaraufwärts über Tübingen nach Horb (Obere Neckarbahn) und im folgenden Jahr weiter in Richtung Rottweil.

1874 erreichte auch die Bahn von Pforzheim durchs Nagoldtal die ehemalige Kreisstadt Horb. Das kleine Teilstück Eutingen–Hochdorf wurde ab 1879 auch von der damaligen Gäubahn Stuttgart–Freudenstadt mitgenutzt. Von dort ging es 1886 weiter nach Alpirsbach–Hausach (Kinzigtalbahn).

1901 wurde Freudenstadt Hbf Knotenpunkt für die Murgtalbahn, die über Freudenstadt Stadtbahnhof bis Klosterreichenbach und erst 1928 unter der Regie der Deutschen Reichsbahn weiter talab in Richtung Rastatt verkehrte. Sie wird seit Ende 2003 durch die AVG elektrisch betrieben: Es verkehren die S-Bahnlinien S31 und S41 zwischen Freudenstadt und Karlsruhe.

Die Gäubahn wird heute von einer verlängerten S41 und Regional-Express-Zügen Stuttgart–Freudenstadt bedient.

Die Hohenzollerische Landesbahn berührt seit 1901 mit der Strecke Eyach–Haigerloch den heutigen Horber Stadtteil Mühringen. Hier ruht der Personenverkehr seit 1972.

Seit 2001 gilt im gesamten Landkreis der einheitliche ÖPNV-Tarif der Verkehrs-Gemeinschaft Landkreis Freudenstadt.

Das Kreisgebiet wird nur an der Südostecke von der Bundesautobahn 81 (StuttgartSingen (Hohentwiel)) berührt. Ansonsten ist es durch Bundes-, Landes- und Kreisstraßen erschlossen. Eine wichtige Bundesstraße ist die B 500 („Schwarzwaldhochstraße“), die von Baden-Baden kommend an der westlichen Kreisgrenze Richtung Süden vorbeiführt.

Kreiseinrichtungen[Bearbeiten]

Der Landkreis Freudenstadt ist Träger folgender Beruflichen Schulen: Heinrich-Schickhardt-Schule (Gewerbliche Schule, unter anderem mit Technischem Gymnasium) Freudenstadt, Eduard-Spranger-Schule (Kaufmännische Schule, unter anderem mit Wirtschaftsgymnasium) Freudenstadt, Luise-Büchner-Schule (Hauswirtschaftliche Schule, unter anderem mit Ernährungswissenschaftlichem Gymnasium) und dem Beruflichem Schulzentrum Horb am Neckar (Gewerbliche und Hauswirtschaftliche Schule), ferner folgender Sonderschulen: Christophorus-Schule (Förderschule) Freudenstadt, Roßbergschule (Förderschule) Horb am Neckar, Eichenäcker-Schule für Geistigbehinderte mit Schulkindergarten Dornstetten und Pestalozzischule für Geistigbehinderte mit Schulkindergarten Horb am Neckar.

Der Landkreis Freudenstadt ist auch Träger des Krankenhauses Freudenstadt und der Klinik Hospital zum Heiligen Geist in Horb am Neckar.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2012[3])

Städte

  1. Alpirsbach (6428)
  2. Dornstetten (7842)
  3. Freudenstadt, Große Kreisstadt (22.253)
  4. Horb am Neckar, Große Kreisstadt (24.292)

Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaften und Gemeindeverwaltungsverbände

  1. Gemeindeverwaltungsverband Dornstetten mit Sitz in Dornstetten; Mitgliedsgemeinden: Stadt Dornstetten und Gemeinden Glatten, Schopfloch und Waldachtal
  2. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Freudenstadt mit den Gemeinden Bad Rippoldsau-Schapbach und Seewald
  3. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Horb am Neckar mit den Gemeinden Empfingen und Eutingen im Gäu
  4. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Pfalzgrafenweiler mit den Gemeinden Grömbach und Wörnersberg

Gemeinden

  1. Bad Rippoldsau-Schapbach (2217)
  2. Baiersbronn (14.484)
  3. Empfingen (3880)
  4. Eutingen im Gäu (5519)
  5. Glatten (2371)
  6. Grömbach (651)
  7. Loßburg (7358)
  8. Pfalzgrafenweiler (7034)
  9. Schopfloch (2600)
  10. Seewald (2190)
  11. Waldachtal (5699)
  12. Wörnersberg (237)
Landkreis Böblingen Landkreis Calw Landkreis Rastatt Landkreis Rottweil Landkreis Tübingen Ortenaukreis Zollernalbkreis Alpirsbach Bad Rippoldsau-Schapbach Baiersbronn Dornstetten Empfingen Eutingen im Gäu Freudenstadt Glatten Grömbach Horb am Neckar Loßburg Pfalzgrafenweiler Schopfloch (Schwarzwald) Schopfloch (Schwarzwald) Seewald Waldachtal WörnersbergKarte Landkreis Freudenstadt.png
Über dieses Bild

Städte und Gemeinden vor der Kreisreform[Bearbeiten]

Vor der Kreisreform 1973 bzw. vor der Gemeindereform gehörten zum (alten) Landkreis Freudenstadt seit 1938 insgesamt 50 Gemeinden, darunter 3 Städte.

Am 7. März 1968 stellte der Landtag von Baden-Württemberg die Weichen für eine Gemeindereform. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es möglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu größeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im alten Landkreis Freudenstadt machten am 1. Januar 1971 die Gemeinde Reutin, die sich mit der Stadt Alpirsbach vereinigte sowie die Gemeinden Betzweiler und Wälde, die sich zur neuen Gemeinde Betzweiler-Wälde vereinigte. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig.

Die verbliebenen Gemeinden des alten Landkreises Freudenstadt gingen am 1. Januar 1973 im neuen vergrößerten Landkreis Freudenstadt auf. Dieser gab 1974/75 im Rahmen der Gemeindereform noch zwei Gemeinden an den Landkreis Calw und eine Gemeinde an den Landkreis Rottweil ab.

Die größte Gemeinde des alten Landkreises Freudenstadt war die Kreisstadt Freudenstadt. Die kleinste Gemeinde war Erzgrube.

Der alte Landkreis Freudenstadt umfasste zuletzt eine Fläche von 612 km² und hatte bei der Volkszählung 1970 insgesamt 65.548 Einwohner.

In der Tabelle wird die Einwohnerentwicklung des alten Landkreises Freudenstadt bis 1970 angegeben. Alle Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse.

Datum Einwohner
17. Mai 1939 46.052
13. September 1950 50.759
Datum Einwohner
6. Juni 1961 58.409
27. Mai 1970 65.548

Es folgt eine Liste der Gemeinden des alten Landkreises Freudenstadt vor der Gemeindereform. Nahezu alle Gemeinden gehören auch heute noch zum Landkreis Freudenstadt. Lediglich Busenweiler gehört zum Landkreis Rottweil, und Fünfbronn und Garrweiler gehören zum Landkreis Calw.[2]

Landkreis Freudenstadt vor der Kreisreform
frühere Gemeinde heutige Gemeinde Einwohner
am 6. Juni 1961
Aach Dornstetten 784
Alpirsbach, Stadt Alpirsbach 4.125
Baiersbronn Baiersbronn 9.217
Besenfeld Seewald 661
Betzweiler Loßburg 696
Böffingen Glatten 241
Bösingen Pfalzgrafenweiler 511
Busenweiler Dornhan 207
Cresbach Waldachtal 506
Dietersweiler Freudenstadt 1.346
Dornstetten, Stadt Dornstetten 2.358
Durrweiler Pfalzgrafenweiler 320
Edelweiler Pfalzgrafenweiler 185
Ehlenbogen Alpirsbach 356
Erzgrube Seewald 134
Freudenstadt, Stadt Freudenstadt 14.213
Fünfbronn Simmersfeld 245
Garrweiler Altensteig 155
Glatten Glatten 1.385
Göttelfingen Seewald 583
Grömbach Grömbach 459
Grüntal Freudenstadt 541
Hallwangen Dornstetten 923
Herzogsweiler Pfalzgrafenweiler 334
Hochdorf Seewald 368
Hörschweiler Waldachtal 280
Huzenbach Baiersbronn 586
Igelsberg Freudenstadt 287
Kälberbronn Pfalzgrafenweiler 167
Klosterreichenbach Baiersbronn 1.668
Lombach Loßburg 529
Loßburg Loßburg 2.070
Lützenhardt Waldachtal 1.339
Neuneck Glatten 272
Oberiflingen Schopfloch 403
Pfalzgrafenweiler Pfalzgrafenweiler 2.365
Reinerzau Alpirsbach 396
Röt Baiersbronn 623
Schömberg Loßburg 338
Schopfloch Schopfloch 779
Schwarzenberg Baiersbronn 868
Sterneck Loßburg 293
Tumlingen Waldachtal 570
Unteriflingen Schopfloch 280
Untermusbach Freudenstadt 503
Vierundzwanzig Höfe Loßburg 346
Wälde Loßburg 444
Wittendorf Loßburg 723
Wittlensweiler Freudenstadt 1.244
Wörnersberg Wörnersberg 183

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen FDS zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben. Seit dem 2. Dezember 2013 ist auch das Unterscheidungszeichen HOR (Horb) erhältlich.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 491 ff und 528.
  3. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Freudenstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien