Benn Ferriero

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Benn Ferriero Eishockeyspieler
Benn Ferriero
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 29. April 1987
Geburtsort Boston, Massachusetts, USA
Größe 178 cm
Gewicht 84 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Center
Nummer #78
Schusshand Rechts
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 2006, 7. Runde, 196. Position
Phoenix Coyotes
Spielerkarriere
2005–2009 Boston College
2009–2012 San Jose Sharks
2012–2013 Wilkes-Barre/Scranton Penguins
2013 Connecticut Whale
seit 2013 Vancouver Canucks
Utica Comets

Benn Trevor Ferriero (* 29. April 1987 in Boston, Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Eishockeyspieler, der seit Juli 2013 bei den Vancouver Canucks in der National Hockey League unter Vertrag steht. Er spielt auf der Position des Centers.

Karriere[Bearbeiten]

Ferriero spielte zunächst zwischen 2001 und 2005 an der Governor Dummer Academy, einer High School in Byfield im US-Bundesstaat Massachusetts. Dort bekleidete er in den letzten Jahren das Amt des Mannschaftskapitäns. Im Sommer 2005 ging der Stürmer ans Boston College, um sein Studium zu beginnen. Gleichzeitig spielte er für die Universitätsmannschaft in der Hockey East-Division der National Collegiate Athletic Association. In seinem Jahr als Freshman und Rookie bestritt der Center alle 42 Saisonpartien und erreichte 25 Scorerpunkte. Diese verhalfen ihm am Ende der Spielzeit ins All-Rookie-Team der Hockey East gewählt zu werden.

In der Sommerpause war Ferriero im NHL Entry Draft 2006 verfügbar, wo ihn die Phoenix Coyotes in der siebten Runde an 196. Position auswählten. Im sich anschließenden Spieljahr konnte er seine Punktausbeute durch 23 Tore und 23 Vorlagen auf 46 Punkte steigern. Hinter Brian Boyle und Nathan Gerbe schloss er das Jahr als drittbester Scorer des Teams ab und hatte damit maßgeblichen Anteil am Gewinn der Meisterschaft der Hockey East. Die Saison 2007/08 verlief für Ferriero persönlich nicht ganz so erfolgreich wie die vorangegangene, da er vier Punkte weniger sammelte als im Jahr zuvor. Dafür konnte er mit dem College aber insgesamt drei Titel feiern. Neben dem Sieg beim prestigeträchtigen Beanpot-Tournament und dem erneuten Gewinn des Hockey-East-Titels sicherte sich die Mannschaft auch die nationale College-Meisterschaft der NCAA. Dabei war der Stürmer ins All-Tournament Team der Hockey East gewählt worden und belegte in der internen Scorerwertung den vierten Rang. In seinem abschließenden Collegejahr in der Spielzeit 2008/09 gelangen ihm lediglich 26 Scorerpunkte.

Nach dem Abschluss seines vierten Jahres am College kam Ferriero zu keiner Einigung über einen Profivertrag mit den Phoenix Coyotes, die ihn drei Jahre zuvor gedraftet hatten. Bei der Entscheidung spielten auch die diversen Medienberichte zu den Liquiditätsproblemen der Coyotes und des möglichen Besitzerwechsels im Sommer 2009 eine gewichtige Rolle. Somit nahmen die San Jose Sharks den Free Agent am 1. September unter Vertrag. Er unterzeichnete einen Zweijahres-Vertrag mit Gültigkeit sowohl für die National Hockey League als auch American Hockey League. Im saisonvorbereitenden Trainingscamp der Sharks weckte der US-Amerikaner mit fünf Scorerpunkten in fünf Spielen die Aufmerksamkeit des Trainergespanns, das sich schließlich dazu entschied, den Stürmer im NHL-Kader zu behalten. Zum Saisonauftakt am 1. Oktober 2009 gab er gegen die Colorado Avalanche sein Debüt.

Am 13. Juli 2012 unterzeichnete Ferriero nach drei Jahren in San Jose als Free Agent einen Zweiwegevertrag mit den Pittsburgh Penguins. Diese transferierten ihn am 24. Januar 2013 im Austausch für Chad Kolarik zu den New York Rangers. Im Juni 2013 wurde er gemeinsam mit einem Sechstrunden-Wahlrecht im NHL Entry Draft 2014 im Austausch für Justin Falk an die Minnesota Wild abgegeben.

Nachdem ihm die Wild kein Vertragsangebot vorlegten, wurde Ferriero im Juli 2013 als Free Agent von den Vancouver Canucks unter Vertrag genommen.

International[Bearbeiten]

Sein Heimatland vertrat Ferriero bei der U18-Junioren-Weltmeisterschaft 2005 in Tschechien. Dabei gewann die Mannschaft, der auch Phil Kessel, Erik Johnson, Jack Johnson, Nathan Gerbe und Peter Mueller angehörten, durch einen 5:1-Finalsieg über Kanada die Goldmedaille. Er selbst steuerte im Turnierverlauf in sechs Spielen ein Tor und drei Assists bei.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2006 Hockey East All-Rookie Team
  • 2007 Hockey East-Meisterschaft mit dem Boston College
  • 2008 Beanpot Tournament-Sieger mit dem Boston College
  • 2008 Hockey East-Meisterschaft mit dem Boston College
  • 2008 Hockey East All-Tournament Team
  • 2008 NCAA Division-I-Championship mit dem Boston College
  • 2009 AHL-Rookie des Monats Dezember (gemeinsam mit Logan Couture)

International[Bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten]

Stand: Ende der Saison 2013/14

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
2005/06 Boston College NCAA 42 16 9 25 36
2006/07 Boston College NCAA 42 23 23 46 43
2007/08 Boston College NCAA 44 17 25 42 71
2008/09 Boston College NCAA 37 8 18 26 44
2009/10 San Jose Sharks NHL 24 2 3 5 8
2009/10 Worcester Sharks AHL 58 19 31 50 20 11 4 2 6 4
2010/11 San Jose Sharks NHL 33 5 4 9 9 8 1 0 1 6
2010/11 Worcester Sharks AHL 43 16 17 33 16
2011/12 San Jose Sharks NHL 35 7 1 8 8
2011/12 Worcester Sharks AHL 20 9 11 20 18
2012/13 New York Rangers NHL 4 0 1 1 0
2012/13 Wilkes-Barre/Scranton Penguins AHL 34 4 14 18 14
Connecticut Whale AHL 23 4 8 12 17
2013/14 Vancouver Canucks NHL 2 0 0 0 0
2013/14 Utica Comets AHL 54 19 20 39 42
NCAA gesamt 165 64 75 139 194
AHL gesamt 232 71 101 172 127 11 4 2 6 4
NHL gesamt 98 14 9 23 25 8 1 0 1 6

International[Bearbeiten]

Vertrat die USA bei:

Jahr Team Veranstaltung Sp T V Pkt SM
2005 USA U18-WM 6 1 3 4 4
Junioren gesamt 6 1 3 4 4

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Weblinks[Bearbeiten]