Bertschikon bei Attikon

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Bertschikon bei Attikon
Wappen von Bertschikon bei Attikon
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Winterthurw
Gemeinde: Wiesendangeni2w1
Postleitzahl: 8543
Koordinaten: 703565 / 26496147.5272188.813889506Koordinaten: 47° 31′ 38″ N, 8° 48′ 50″ O; CH1903: 703565 / 264961
Höhe: 506 m ü. M.
Fläche: 9.64 km²
Einwohnerdichte: 113 Einw. pro km²
Website: www.bertschikon.ch
Karte
Bertschikon bei Attikon (Schweiz)
Bertschikon bei Attikon
www
Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2014

Bertschikon war bis am 31. Dezember 2013 eine politische Gemeinde im Bezirk Winterthur des Kantons Zürich in der Schweiz. Bertschikon fusionierte auf den 1. Januar 2014 mit Wiesendangen.[1][2]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung

In Rot ein silberner Balken, belegt mit zwei roten und begleitet von fünf silbernen Sternen (3, 2)

Das Wappen Bertschikons wurde 1926 festgelegt. Die sieben Sterne weisen auf die sieben ursprünglichen Zivilgemeinden hin. Zwei rote Sterne im weissen Balken stehen für die ehemaligen Zivilgemeinden Zünikon und Gündlikon, die in Elgg Kirchengenossen waren, weitere fünf Sterne auf rotem Grund bedeuten die übrigen fünf, welche im thurgauischen Gachnang Kirchgenossen waren.

Geographie[Bearbeiten]

Bertschikon liegt innerhalb der Gemeinde Wiesendangen östlich und grenzt an den Kanton Thurgau. Die flachhüglige Landschaft dient mit 70 % vor allem der Landwirtschaft. Die kleine Waldfläche von 20 % ist nicht zusammenhängend und stark zerstückelt.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1836 823
1850 949
1900 643
1950 720
1960 733
2000 985
2007 999
2013 1'091

Politik[Bearbeiten]

Gemeindepräsidentin bis zur Fusion war Brigitte Boller Schürch.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Landwirtschaft stellt einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar, doch entwickelt sich Bertschikon langsam zu einer halbagrarischen Ortschaft.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Autobahnen A1 Winterthur–St. Gallen und A7 Attikon–Frauenfeld und die Eisenbahnlinie Winterhur–Frauenfeld der Schweizerischen Bundesbahnen durchqueren das Ortsgebiet. Es besteht aber auf Grund der kleinen Einwohnerzahlen weder ein Autobahnanschluss noch eine Eisenbahnstation. Bertschikon ist mit Autobus erreichbar.

Geschichte[Bearbeiten]

Dorfschule mit Uhrturm

Im Ziegelacker sind Spuren römischer Besiedelung gefunden worden.

Bertschikon wird 1255 als Bersinkon erstmals urkundlich erwähnt. Für Gündlikon ist die Erwähnung als Gundilinchova im Jahr 1162 gesichert.

Von den mittelalterlichen Grundherren den Habsburgern, Kyburgern und den Klöstern St. Gallen und Reichenau ging Bertschikon im Jahr 1471 in die Zürcher Herrschaft über.

Die bis 2013 bestehende Gemeinde Bertschikon wurde 1926 aus den Zivilgemeinden Bertschikon, Gundetswil, Gündlikon, Zünikon, Liebensberg, Stegen und dem zürcherischen Teil von Kefikon gebildet. Daher rühren die 7 Sterne im ehemaligen Gemeindewappen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Martin Gubler: Kunstdenkmäler der Schweiz Band 79 "Die Kunstdenkmäler des Kanton Zürich Band 8: Der Bezirk Winterthur Nördlicher Teil" Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK Bern 1986 ISBN 3-7643-1812-0 S. 272–286.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.wiesendangen.ch/news/index.php?newsId=461 (abgerufen am: 24. September 2012).
  2. http://www.bertschikon.ch/de/aktuelles/aktuellesinformationen/?action=showinfo&info_id=67509 (abgerufen am: 24. September 2012).