Bertschikon bei Attikon
| Bertschikon bei Attikon | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Zürich |
| Bezirk: | Winterthur |
| Gemeindenummer: | 0212 |
| Postleitzahl: | 8543 |
| Koordinaten: | 703565 / 26496147.5272188.813889506Koordinaten: 47° 31′ 38″ N, 8° 48′ 50″ O; CH1903: 703565 / 264961 |
| Höhe: | 506 m ü. M. |
| Fläche: | 9.64 km² |
| Einwohner: | 1048 (31. Dezember 2010)[1] |
| Website: | www.bertschikon.ch |
| Karte | |
Bertschikon ist eine politische Gemeinde im Bezirk Winterthur des Kantons Zürich in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Wappen
- In Rot ein silberner Balken, belegt mit zwei roten und begleitet von fünf silbernen Sternen (3, 2)
Das Wappen Bertschikon wurde 1926 festgelegt. Die sieben Sterne weisen auf die sieben ursprünglichen Zivilgemeinden hin. Zwei rote Sterne im weissen Balken stehen für die ehemaligen Zivilgemeinden Zünikon und Gündlikon, die in Elgg Kirchengenossen waren, weitere fünf Sterne auf rotem Grund bedeuten die übrigen fünf, welche im thurgauischen Gachnang Kirchgenossen waren.
[Bearbeiten] Geographie
Bertschikon liegt an der Grenze zum Kanton Thurgau. Die flachhüglige Landschaft dient mit 70% vor allem der Landwirtschaft. Die kleine Waldfläche von 20% ist nicht zusammenhängend und stark zerstückelt.
[Bearbeiten] Bevölkerung
| Bevölkerungsentwicklung | |
|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 1836 | 823 |
| 1850 | 949 |
| 1900 | 643 |
| 1950 | 720 |
| 1960 | 733 |
| 2000 | 985 |
| 2007 | 999 |
[Bearbeiten] Politik
Gemeindepräsidentin ist Brigitte Boller Schürch (Stand 2009).
[Bearbeiten] Wirtschaft
Die Landwirtschaft stellt einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar, daneben entwickelt sich Bertschikon langsam zu einer Halbagrargemeinde.
[Bearbeiten] Verkehr
Die Autobahnen A1 Winterthur–St. Gallen und A7 Attikon–Frauenfeld und die Eisenbahnlinie Winterhur–Frauenfeld der Schweizerischen Bundesbahnen durchqueren das Gemeindegebiet. Es bestehen aber auf Grund der kleinen Einwohnerzahlen weder Autobahnanschlüsse noch Eisenbahnhaltestellen. Nur Bertschikon und Gundetswil sind mit Autobus erreichbar.
[Bearbeiten] Geschichte
Im Ziegelacker sind Spuren römischer Besiedelung gefunden worden.
Bertschikon wird 1255 als Bersinkon erstmals urkundlich erwähnt. Für Gündlikon ist die Erwähnung als Gundilinchova im Jahr 1162 gesichert.
Von den mittelalterlichen Grundherren den Habsburgern, Kyburgern und den Klöstern St. Gallen und Reichenau ging Bertschikon im Jahr 1471 in die Zürcher Herrschaft über.
Das heutige Bertschikon wurde 1926 aus den Zivilgemeinden Bertschikon, Gundetswil, Gündlikon, Zünikon, Liebensberg, Stegen und dem zürcherischen Teil von Kefikon gebildet. Daher auch die 7 Sterne im Gemeindewappen.
[Bearbeiten] Weblinks
-
Commons: Bertschikon bei Attikon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Offizielle Website der Gemeinde Bertschikon
- Statistische Daten des Kantons zur Gemeinde Bertschikon
- Bertschikon im Historischen Lexikon der Schweiz
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Amt des Kantons Zürich – Bevölkerung in den Gemeinden und Regionen des Kantons Zürich, 2010
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