Seuzach

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Seuzach
Wappen von Seuzach
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Winterthurw
BFS-Nr.: 0227i1Expression-Fehler: Unerkanntes Wort „stand“f4
Postleitzahl: 8472
Koordinaten: 697211 / 26584247.5361118.729721455Koordinaten: 47° 32′ 10″ N, 8° 43′ 47″ O; CH1903: 697211 / 265842
Höhe: 455 m ü. M.
Fläche: 7.56 km²
Einwohner: 7136 (31. Dezember 2012)[1]
Website: www.seuzach.ch
Karte
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Seuzach (schweizerdeutsch Söizi [ˈsœi̯t͡si]) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Winterthur des Kantons Zürich in der Schweiz. Die Gemeinde ist eine Agglomerationsgemeinde der Stadt Winterthur.

Zur Gemeinde Seuzach gehören auch die zwei Dörfer Ober- sowie Unterohringen.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung

In Silber ein aufbäumendes, rotgezäumtes und gesatteltes schwarzes Pferd

Das Gemeindewappen wurde von dem Familienwappen der bis ins 15. Jahrhundert hier ansässige Ritter vom Heimenstein übernommen. Ihr Stammsitz befand sich auf einer Anhöhe nördlich des Dorfes.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Seuzach liegt wenige Kilometer nördlich der Stadt Winterthur und wird vom Gemeindegebiet von Winterthur zur Hälfte umschlossen.

Von der Gemeindefläche sind knapp 25 % Waldgebiet und Gewässerfläche, gut 44 % dienen der Landwirtschaft; knapp 10 % sind Verkehrsfläche und gut ein Fünftel ist überbaut.

Die Gemeinde Seuzach grenzt im Nordwesten an Hettlingen, im Norden an Dägerlen, im Nordosten an Dinhard und im Osten, Süden und Südwesten an die Stadt Winterthur.

Politik[Bearbeiten]

Die SVP hat 39,0 %, die SP 18,8 %, die FDP 20,2 %, die Grünen 4,8 %, die CVP 4,7 %, und die EVP 6,7 % der Wählerstimmen. Gemeindepräsident ist Christian Moos (Stand 2013).

Geschichte[Bearbeiten]

Seuzach ist im Jahr 1263 erstmals urkundlich erwähnt worden.

Kirchen[Bearbeiten]

Katholische Kirche St. Martin

In Seuzach gibt es drei Kirchen:

  • Die reformierte Kirche steht am Ende der Kirchgasse auf einer Anhöhe.
  • Die katholische Kirche St. Martin wurde im Jahr 1972 eingeweiht und besitzt einen Kirchraum, der in seiner Gestaltung ein Gesamtkunstwerk der Winterthurer Künstlerin Ro Studer-Koch ist.
  • Die Freie Evangelische Gemeinde befindet sich am Ende der Forrenbergstrasse.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Durch die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr wohnen in Seuzach viele Pendler, welche in Zürich und Umgebung arbeiten.

Verkehr[Bearbeiten]

Seuzach liegt an der S-Bahnlinie S 12 BruggZürich HBWinterthur HBSeuzach/Seen und ist im Stundentakt direkt mit Zürich und jeweils 30 Minuten versetzt via S 29 Winterthur HBStein am Rhein über Winterthur ebenfalls mit Zürich verbunden. An den Wochenenden wird Seuzach auch durch das Nachtnetz des Zürcher Verkehrsverbunds bedient.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Am 31. Januar 2012 lebten 7016 Menschen in Seuzach. Der Anteil der Schweizer Bürgerinnen und Bürger lag bei rund 88 Prozent.[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Bernard Thurnheer (* 1949), Sportreporter, TV-Moderator und Showmaster, lebt in Seuzach
  • Otto Sigg (* 1941), Schweizer Historiker

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Martin Gubler: Kunstdenkmäler der Schweiz Band 79 "Die Kunstdenkmäler des Kanton Zürich Band 8: Der Bezirk Winterthur Nördlicher Teil" Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK Bern 1986 ISBN 3-7643-1812-0 S. 88–117.
  • Adolf Greuter: Erinnerungen an das frühere Seuzach. Greuter (Selbstverlag), Seuzach 1995 (ohne ISBN).
  • Otto Sigg, Markus Brühlmeier: Seuzach. Vom Bauerndorf zur modernen Wohngemeinde. Chronos, Zürich 2011, ISBN 978-3-0340-1077-1.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Seuzach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. seuzach.ch (abgerufen am 25. Februar 2012).
Verkehrskreisel in Seuzach
Pferdeskulptur im Dorfpark von Seuzach