Bing Russell

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Neil Oliver „Bing“ Russell (* 5. Mai 1926 in Brattleboro, Vermont; † 8. April 2003 in Thousand Oaks, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler und späterer Besitzer eines Baseballclubs. Er ist der Vater von Kurt Russell.

Leben[Bearbeiten]

Russell war zunächst als Baseball-Profi aktiv, hatte aber bereits in der Highschool Schauspiel belegt und begann 1951 seine Film- und Fernsehkarriere. In den ersten Jahren waren seine Rollen sehr klein und zumeist im Abspann nicht genannt, so im Film noir-Klassiker Rattennest sowie im Horrorfilm-Klassiker Tarantula. Bald fokussierte sich seine Karriere auf das Westerngenre; so war er in fast allen erfolgreichen Westernserien der 1950er und 1960 wie Rauchende Colts, Westlich von Santa Fé, Die Leute von der Shiloh Ranch und Tausend Meilen Staub zu sehen. Bekannt beim weltweiten Fernsehpublikum wurde er durch seine Rolle des Deputy Clem Foster in Bonanza, die er zwischen 1961 und 1972 in 55 Episoden spielte. Daneben trat er in Nebenrollen in Westernklassikern wie Rio Bravo und Die glorreichen Sieben auf. In den 1970er Jahren war er zumeist in Gastrollen in verschiedenen Fernsehserie zu sehen und trat an der Seite seines Sohnes Kurt Russell in den Disney-Produktionen Superhirn in Tennisschuhen und Es kracht, es zischt, zu seh’n ist nischt auf. 1979 war er in John Carpenters Filmbiografie Elvis als Vernon Presley zu sehen, der Vater von Elvis Presley, dargestellt von seinem Sohn Kurt. Er trat in den 1980er Jahren in einigen weiteren Filmprojektes seines Sohnes auf, hatte jedoch seinen Fokus vom Schauspiel wieder auf den Sport verlegt.

Er war Besitzer der Baseball-Mannschaft Portland Mavericks, die in der Minor League antrat. Sein Enkel ist der ehemalige Major League Baseballspieler Matt Franco.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Film[Bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]