Bobby Kimball

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Bobby Kimball

Robert "Bobby" Troy Kimball (* 29. März 1947 in Vinton, Calcasieu Parish, Louisiana) ist Sänger und war Sänger und Gründungsmitglied der US-Rockband Toto. Er hat sechs Grammys gewonnen.

Biografie[Bearbeiten]

1984 stieg Kimball auf dem musikalischen Höhepunkt der Band Toto aus, nachdem er vier Toto-Alben seine markante Stimme gegeben hatte. Direkt danach gründete er in Deutschland das Projekt Far Corporation zusammen mit Steve Lukather, Dieter Petereit, David Paich, Pit Löw, Harry Beierl, Mel Collins, Curt Cress, Simon Phillips u.a.. Im Folgenden sang er für zahlreiche Solokünstler, wie beispielsweise Al Jarreau, Frank Farian, Barbra Streisand, Richard Marx und Diana Ross.

Bobby Kimball lebte fünf Jahre in Deutschland, zumeist in und um Frankfurt, der Heimatstadt seines Großvaters. Hier arbeitete er unter anderem mit dem Frankfurter Radio Symphonie Orchester zusammen, aus dessen Zusammenarbeit eine Platte mit neu arrangierten Toto-Songs entsprang.

1996 veröffentlichte Kimball sein erstes Soloalbum Rise Up und kehrte erst 1999 nach 15 Jahren Abwesenheit und Überwindung seiner Kokainsucht zu Toto's Album Toto XX 1998 im Rahmen einer Promotiontour und zu den Aufnahmen von Mindfields wieder zurück. 2002 folgten das Toto-Album Through The Looking Glass und sein zweites Solo-Album All I Ever Needed, das er mit zahlreichen Gastmusikern in San Francisco aufnahm.

Zu Gerüchten, Bobby Kimballs bürgerlicher Name sei Robert Toteaux und hätte zu dem Namen der Band Toto beigetragen, äußerte sich Steve Lukather einmal: "No, that's a joke, that's a wank. Someone's pulling on your willie on that one. I remember years ago, making jokes about it, but it was never a legitimate explanation." - Bobby Kimballs bürgerlicher Name ist Robert Troy Kimball und hat somit auch nichts zum Bandnamen beigetragen.

2010 gründete Kimball die Band Yoso, die sich aus Mitgliedern der Band Circa: zusammensetzt, die wiederum ein Ableger der Band Yes ist. Die Band löste sich im Sommer 2011 endgültig auf. Mit Jimi Jamison, dem Sänger von Survivor, veröffentlichte er das im Oktober 2011 erschienene Album Kimball Jamison mit Duetten. 2012 war er auf Tournee, u. a. im November und Dezember in Südamerika, im Januar 2013 mit der Pink Floyd Tribute Band Floyd Reloaded. Auf dem Album Acoustic Fever von Ex-Scorpionsschlagzeuger Herman Rarebell ist Kimball Gastsänger beim Song Rock You Like a Hurricane.[1]

Diskografie (Auszug)[Bearbeiten]

Als Toto-Sänger[Bearbeiten]

  • 1978: Toto
  • 1979: Hydra
  • 1981: Turn Back
  • 1982: Toto IV
  • 1990: Past to Present 1977-1990
  • 1996: Best Ballads
  • 1998: Toto XX (1977-1997)
  • 1999: Mindfields
  • 1999: Livefields (live)
  • 2002: Through the Looking Glass (Coveralbum)
  • 2003: Live in Amsterdam (live)
  • 2004: The Essential
  • 2006: Falling in Between

Projekt: Far Corporation[Bearbeiten]

  • 1985: Division One The Album

Solo[Bearbeiten]

  • 1993: Tribute to Ray Charles (50th Anniversary) with The hr Big Band
  • 1994: Rise Up
  • 1995: Classic Toto Hits (Coveralbum)
  • 1999: All I Ever Needed
  • 2009: Back in Spades (Re-release von All I Ever Needed + zwei neue Lieder als Bonustracks)

Duett[Bearbeiten]

  • 2008: The Heaven of Milano mit Maria Dangell
  • 2011: Kimball Jamison mit Jimi Jamison

Yoso[Bearbeiten]

  • 2010: Elements

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.amazon.de/Herman-Rarebell-Friends-Acoustic-Fever/dp/B00DR1VJD6/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1372945650&sr=8-5&keywords=Acoustic+fever

Weblinks[Bearbeiten]