Bubbles (Schimpanse)

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Bubbles (* 1983 in Austin, Texas) ist ein männlicher Schimpanse, der vor allem als Haustier des Popsängers Michael Jackson bekannt wurde.

Leben[Bearbeiten]

Bubbles wurde 1983 in einem biomedizinischen Versuchslabor in Austin geboren. Nachdem das Tier von seiner Mutter getrennt worden war, kaufte ein Hollywood-Tiertrainer den Schimpansen. Ein Jahr später kaufte Michael Jackson den Schimpansen und tourte in den nächsten vier Jahren mit ihm um die Welt, unter anderem durch Japan. Mit der Zeit erlernte Bubbles den beliebtesten Tanzschritt Jacksons, den Moonwalk. Diesen führte er oftmals der Presse vor.

Bis in die späten 1990er Jahre verbrachte Bubbles auf Jacksons Neverland-Ranch. Er durfte in einem Bett schlafen, während Mahlzeiten mit Jackson an einem Tisch sitzen oder im hauseigenen Kino Filme anschauen.[1] Jackson trennte sich 2003 von Bubbles, nachdem der Affe zunehmend aggressiver und für Menschen gefährlich geworden war. Bis zum Jahr 2005 lebte er bei seinem Trainer in Kalifornien. Im März 2005 gab dieser ihn an das Center for Great Apes in Wauchula, Florida ab.

Der Schimpanse wiegt 170 Pfund und kann für einen Preis von 10.000 US-Dollar für ein Jahr lang „adoptiert“ werden. Man erhält ein Zertifikat, jedoch nicht die Möglichkeit, ihn aus seinem gewohnten Umkreis zu entfernen. Der Adoptierende darf eine Nacht auf dem Gelände verbringen.

Bubbles in der Kunst[Bearbeiten]

Der amerikanische Künstler Jeff Koons schuf 1988 aus Porzellan die lebensgroße Skulptur Michael Jackson and Bubbles.[2] Das Unikat wurde 2001 von Sotheby’s in New York für 5,1 Millionen Dollar versteigert und befindet sich im Besitz der Broad Art Foundation von Eli Broad.[3] Im Besitz der Friedrich Christian Flick Collection ist die Skulptur Michael Jackson and Bubbles (Gold) von Paul McCarthy, die 1997 bis 1999 entstand.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jens Maier: Was macht eigentlich „Bubbles“?. Bericht auf stern.de. Abgerufen am 2. Juni 2012.
  2. Kito Nedo: Ins kulturelle Unbewusste eingefressen In: art – Das Kunstmagazin online vom 29. Juni 2009
  3. Rose Maria Gropp: Jeff Koons sieht Michael Jackson In: Frankfurter Allgemeine Zeitung online vom 4. Juli 2009
  4. Staatliche Museen zu Berlin