Burg Maus
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Burg Maus | ||
|---|---|---|
|
Burg Maus über Wellmich |
||
| Alternativname(n): | Peterseck | |
| Entstehungszeit: | 1353 bis 1357/ 1362 bis 1388 | |
| Ort: | Sankt Goarshausen-Wellmich | |
| Geographische Lage | 50° 10′ 18,8″ N, 7° 41′ 45,58″ OKoordinaten: 50° 10′ 18,8″ N, 7° 41′ 45,58″ O | |
|
|
||
Die Burg Maus ist eine Burg im Mittelrheintal aus dem 14. Jahrhundert bei St. Goarshausen im Ortsteil Wellmich am Rhein im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Die Burg wurde von 1353 bis 1357 durch den Erzbischof Boemund II. von Trier unter dem Namen Peterseck geplant und begonnen, unter seinen Nachfolgern Kuno II. von Falkenstein und Werner von Falkenstein vollendet (1362 bis 1388). Sie war den beiden letzteren Kirchenfürsten zeitweise deren Residenz. Ursprünglich sollte eine weitere kurtrierische Burg in der Nähe errichtet werden, um den beiden katzenelnbogischen Burgen Katz und Rheinfels etwas entgegen zu setzen. Es blieb jedoch schließlich beim alleinigen Bau von Burg Maus.
Den Namen „Burg Maus“ erhielt sie wohl von den Grafen von Katzenelnbogen, die in der Nähe zwischenzeitlich die größere Burg "Neukatzenelnbogen" – im Volksmund Burg Katz – erbaut hatten. Burg Maus hieß neben „Peterseck“ auch „Burg Thurnberg“ oder „Deuernburg“. Sie wurde nie zerstört und verfiel erst während des 18. Jahrhunderts. 1806 wurde sie auf Abbruch an Friedrich Habel verkauft, der die Burg erhalten wollte. Sie wurde zwischen 1900 und 1906 unter dem Architekten Wilhelm Gärtner wiederaufgebaut, der das äußere Erscheinungsbild weitgehend erhalten hat.
[Bearbeiten] Heutige Nutzung
Heute ist in Burg Maus ein Adler- und Falkenhof untergebracht. Hier finden von Ende März bis Anfang Oktober Flugvorführungen statt.
[Bearbeiten] Anlage
Die quadratische Kernburg umschließt einen Innenhof und zwei Wohntürme. Die rheinzugewandte Angriffsseite wird durch die zehn Meter hohe Schildmauer mit dem eingebauten, runden Bergfried gesichert. Zusätzlich wurde vor der Ringmauer ein Halsgraben in den Fels gehauen.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
In Victor Hugos Rheinreise-Beschreibung von 1842 findet sich eine ausführliche Beschreibung von Burg Maus.
[Bearbeiten] Weblinks
- Internetpräsenz der Burg
- Eintrag zur Burg in der wissenschaftlichen Burgendatenbank des Europäischen Burgeninstituts (EBIDAT)
Godesburg | Wolkenburg | Drachenburg | Drachenfels | Löwenburg | Rolandseck | Vilzelt | Ockenfels | Linz | Dattenberg | Arenfels | Marienfels | Sinzig | Rheineck | Brohleck | Hammerstein | Marienburg | Namedy | Andernach | Neuwied | Burg Sayn | Schloss Sayn | Engers | Burg Koblenz | Ehrenbreitstein | Philippsburg (Koblenz) | Schloss Koblenz | Stolzenfels | Lahneck | Martinsburg | Marksburg | Philippsburg (Braubach) | Osterspai | Liebeneck | Boppard | Sterrenberg | Liebenstein | Kleeburg | Maus | Reichenberg | Katz | Rheinfels | Niederburg | Herzogenstein | Heppenheft | Schönburg | Gutenfels | Pfalzgrafenstein | Sauerburg | Stahlberg | Stahleck | Fürstenberg | Nollig | Heimburg | Sooneck | Reichenstein | Rheinstein | Ehrenfels | Mäuseturm | Klopp | Brömserburg | Boosenburg

