Kurfürstliches Schloss (Koblenz)

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Luftbild der Schlossanlage während der Bundesgartenschau 2011

Das Kurfürstliche Schloss in Koblenz war die Residenz des letzten Erzbischofs und Kurfürsten von Trier, Clemens Wenzeslaus von Sachsen, der es Ende des 18. Jahrhunderts erbauen ließ. Später residierte hier für einige Jahre der preußische Kronprinz und spätere Kaiser Wilhelm I. als rheinisch-westfälischer Militärgouverneur.

Heute ist das Schloss Sitz verschiedener Bundesbehörden. Es gehört zu den bedeutendsten Schlossbauten des französischen Frühklassizismus in Südwestdeutschland und ist neben dem Schloss Wilhelmshöhe in Kassel, dem Fürstbischöflichen Schloss in Münster sowie dem Residenzschlosses in Ludwigsburg eines der letzten Residenzschlösser, die unmittelbar vor der Französischen Revolution in Deutschland gebaut wurden.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Erbauung[Bearbeiten]

Frontansicht des Kurfürstlichen Schlosses
Treppenaufgang im Schloss
Kaisersaal

Die alte Residenz, das Schloss Philippsburg in Ehrenbreitstein, war renovierungsbedürftig geworden und dem aus sächsisch-polnischer Markgrafen- und Königsfamilie stammenden neuen Erzbischof nicht repräsentativ genug. Deshalb wurde ein neuer Repräsentationsbau notwendig. Die Landstände, die die Notwendigkeit eines Neubaues nur schwerlich akzeptieren wollten, konnten erst nach längeren Diskussionen zur Geldbewilligung bewogen werden. Das Kurfürstliche Schloss wurde schließlich von 1777 bis 1793 im Auftrage des Trierer Erzbischofs und Kurfürsten Clemens Wenzeslaus von Sachsen im neuen Koblenzer Stadtteil Neustadt erbaut. Entwerfender Architekt war zunächst der Pariser Architekt Pierre Michel d’Ixnard, der in Süddeutschland schon mehrere Bauten geplant hatte.

Nach Kritik an seinen Schlossplänen wurde ein Gutachten der Pariser Architektenakademie eingeholt, das diese Kritik bestätigte. D’Ixnard wurde entlassen und nunmehr der Franzose Antoine-François Peyre der Jüngere mit den neuen Bauplanungen beauftragt, die einen wesentlich einfacheren und kleineren Baukörper vorsahen. Auf Peyre geht das Schloss in seinem jetzigen Erscheinungsbild zurück.

Die Pläne für die Gestaltung der Innenräume und die der Möbel stammen bis 1787 von François Ignace Mangin, als Hofstuckateur wurde Henckel verpflichtet. Mit der örtlichen Bauleitung war unter anderem Johann Andreas Gärtner aus Dresden betraut, der in Koblenz den im Zweiten Weltkrieg beschädigten und danach abgeräumten Festungsschirrhof (heutiger Reichenspergerplatz) erbaute. Sein in Koblenz geborener Sohn Friedrich von Gärtner errichtete in München unter anderem die Ludwigskirche, Bauten an der Ludwigstraße und die Feldherrnhalle. Zu den Künstlern des Schlossbaues gehören der Mainzer Bildhauer Johann Sebastian Pfaff und der Maler Januarius Zick.

Am 23. November 1786 zogen Kurfürst Clemens Wenzeslaus von Sachsen und seine Schwester Maria Kunigunde von Sachsen, Fürstäbtissin zu Essen, in das neue Schloss ein. Im selben Jahr wurde es an die neue kurfürstliche Wasserleitung aus Metternich angeschlossen. Ein Jahr später wurde unweit des Schlosses das neue Theater eröffnet. Erschreckt durch den Ausbruch der Französischen Revolution, stellte der bisher reformfreudige Kurfürst Clemens Wenzeslaus alle Reformen ein und führte ein strengeres Regiment. Den Emigranten und den flüchtigen Mitgliedern des mit ihm verwandten französischen Hofes (Clemens Wenzeslaus war der Onkel des französischen Königs Ludwig XVI.) bot er – insbesondere im Schloss Schönbornslust vor den Toren der Stadt Koblenz – eine Zufluchtsstätte. Damit wurde Koblenz ein Zentrum der französischen Royalisten.

Französische Besatzung bis 1814[Bearbeiten]

Wegen des Heranrückens der französischen Revolutionsarmee im Ersten Koalitionskrieg musste Kurfürst Wenzeslaus am 7. Oktober 1794 endgültig aus seinem Territorium fliehen. Zwei Wochen danach wurde Koblenz von den Franzosen unter General François Séverin Marceau eingenommen. Der Trierer Kurstaat war am Ende und wurde 1801 größtenteils an Frankreich angegliedert. Die Innenausstattung des Residenzschlosses konnte deswegen nie vollendet werden. Die mobile Ausstattung ließ der Kurfürst noch vor seiner Flucht auf Schiffe verladen und nach Augsburg verbringen, wo sie Teil der Ausstattung der fürstbischöflichen Residenz wurde. Nach dem Tode von Clemens Wenzeslaus wurde sie teilweise versteigert. Große Teile aus den Repräsentationsräumen des Koblenzer Schlosses gingen jedoch in den Besitz des Königreichs Bayern über. Diese Stücke sind heute noch im Schloss Johannisburg in Aschaffenburg, im Schloss Nymphenburg in München, in der Münchner Residenz, in der Stadtresidenz Landshut und in der Neuen Residenz Bamberg erhalten. Nach der Flucht des Kurfürsten diente das Kurfürstliche Schloss zeitweise als Militärlazarett und ab 1815, nachdem es in den Besitz Preußens gekommen war, als Kaserne.

Unter preußischer Herrschaft[Bearbeiten]

Von 1823 bis 1842 war das Kurfürstliche Schloss Sitz verschiedener preußischer Behörden und Gerichte. Im Erdgeschoss war bis 1911 der Amtssitz des Oberpräsidenten der preußischen Rheinprovinz, der danach in das neben dem Schloss neu erbaute Oberpräsidium umzog. Im Kopf des südlichen Zirkularflügels befand sich bis 1918 die Hauptwache der Stadt Koblenz.

1842 bis 1845 wurden die Innenräume nach Entwürfen von Friedrich August Stüler durch Johann Claudius von Lassaulx verändert, da der Bau zur offiziellen Residenz des preußischen Königshauses für seine Aufenthalte im Rheinland wurde.

Zwischen 1833 und 1852 stand auf dem Belvedere des südlichen Schlossflügels ein optischer Balkentelegraf der preußischen Telegrafenlinie Berlin-Köln-Koblenz. Es handelte sich um die abschließende Station 61 der Anlage, und im Schloss waren gleichzeitig das telegrafische Expeditionsbüro sowie Räume für die Verwaltung der westlichen Teile der Telegrafenlinie untergebracht.

In den Jahren 1850 bis 1858 amtierte hier als preußischer Militärgouverneur für die Rheinprovinz und die Provinz Westfalen Prinz Wilhelm, der spätere Kaiser Wilhelm I., mit seiner Gattin Augusta. Sie gab den Anstoß, die später nach ihr benannten Kaiserin-Augusta-Anlagen (Rheinanlagen) anzulegen. Kaiserin Augusta besuchte alljährlich bis wenige Wochen vor ihrem Tod im Januar 1890 das Schloss und die Stadt Koblenz, ihr „rheinisches Potsdam“.

Zeit der Weltkriege[Bearbeiten]

Das Schloss blieb bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges häufiges Besuchsziel der königlich-preußischen Familie. Am 16. August 1914 war es zu Beginn des Krieges kurzzeitig Sitz des Großen Hauptquartiers und Kaiser Wilhelms II.. Vom 25. Oktober 1923 bis zum 9. Februar 1924 hielten Anhänger der Rheinischen Republik unter dem „Ministerpräsidenten“ Josef Friedrich Matthes das Kurfürstliche Schloss besetzt.

Am 24. März 1935 wurde auf dem Vorplatz des Kurfürstlichen Schlosses unter Oberbürgermeister Otto Wittgen eine ovale Thingstätte in einer sogenannten „Thingstättenweihe“ oder „Volkswerdungsfeier “eingeweiht. Die Thingbewegung wurde 1933 als Propagandamittel ins Leben gerufen, aber schon 1936 mangels Wirksamkeit wieder eingestellt. Es sollte an die germanischen Volks- und Gerichtsversammlungen, genannt Thing, anknüpfen. Auf den Thingplätzen sollten Thingspiele vor großem Publikum abgehalten werden.[1]

Der ovale Thingplatz beim Kurfürstlichen Schloss bestand aus 16 000 terrassenartig angelegten Basaltsäulen und bot Platz für 20 000 Menschen. Der Platz um den Thingplatz faßte weitere 80 000 Menschen. An einer Stirnseite wurde eine Krypta errichtet, in der ein ewiges Feuer in einem Basaltblock brannte. An der Stätte arbeiteten ab dem 8. Juni 1934 über hundert Arbeiter in zwei Schichten.[1]

Während des Baus gab es eine Auseinandersetzung zwischen dem für den Bau zuständigen Propgandaleiter des Gaus Koblenz-Trier, Wilhelm Michels, und der Stadtverwaltung. Der preußische Staat genehmigte als Eigentümerin des Schlosses den Transport des Erdaushubs durch die Schlossräume, die von der Stadt Koblenz als Museum angemietet waren. Michel lehnte es zunächst ab, einen Vertrag zu unterzeichnen, laut welchem der Freistaat Preußen entstehende Schäden gemäß Vereinbarung übernehmen würde. Dies wurde erst nach Eintreten der Geschäftsführer der Spielgesellschaft nachgeholt, die, obwohl Dienstuntergebene des Oberbürgermeisters Otto Wittgen, Michels verteidigten. Die entstandenden Schäden im Gebäude wurden trotzdem erst 1936 vollends beseitigt.[2] Ab etwa 1936 diente die Koblenzer Thingstätte hauptsächlich Feiern zum 1. Mai. Sie wurde 1944 bei einem Luftangriff zerstört und später mit Trümmerschutt aus der Stadt verfüllt.[1]

Wiederaufbau und Nutzung nach 1945[Bearbeiten]

Das zerstörte Koblenz 1945, links oben das ausgebrannte Kurfürstliche Schloss, rechts der Friedrich-Ebert-Ring

Bei den Luftangriffen auf Koblenz im Zweiten Weltkrieg ist die Schlossanlage 1944 bis auf die Außenmauern zerstört worden. In den Jahren 1950 bis 1951 wurde sie äußerlich nach alten Plänen, mit moderner Innengestaltung im Stil der 1950er-Jahre, wieder aufgebaut. Lediglich im Mittelbau wurden das repräsentative Treppenhaus, das Vestibül, der Gardesaal (heute „Spiegelsaal“ oder „Kurfürstensaal“ genannt) und der Gartensaal rekonstruiert. Leitbild war dabei der klassizistische Zustand der Erbauungszeit. Dies galt auch für die Wiederherstellung der Gartenanlagen, insbesondere des Schlossplatzes. Der einzige noch historische Raum ist der Vorraum zur nicht mehr bestehenden Schlosskirche im nördlichen Kopfbau des Hauptgebäudes. Die Zirkularbauten erstanden in schlichten modernen Formen wieder und behielten nur den Grundriss der Erbauungszeit bei. Zunächst diente das Gebäude als Sitz des Alliierten Sicherheitsamtes.

1946 wurde das Land Rheinland-Pfalz als Rechtsnachfolger Preußens Eigentümer des Baues. Es verkaufte ihn aber 1960 an die Bundesrepublik Deutschland, die seitdem Eigentümerin ist. Bei der letzten Restaurierung 1998 wurde statt der bisherigen äußeren Farbgebung in Ocker/Blau-Rot, die für die preußischen Garnisons- und Festungsbauten sowie Schlösser Preußens üblich war, diejenige des 18. Jahrhunderts wiederhergestellt – Weißgrau für die Wandflächen und Grau für die Architekturglieder. Heute wird die ehemalige Residenz als Bürogebäude für verschiedene Bundesbehörden (z. B. Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die das Schloss auch verwaltet, Hauptzollamt, BAAINBw, Prüfungsamt des Bundes) genutzt und ist deshalb nur bei Sonderveranstaltungen öffentlich zugänglich.

Bundesgartenschau 2011[Bearbeiten]

Hauptartikel: Bundesgartenschau 2011
Lichtströme 2012, Casa Magica
Lichtströme 2012, Casa Magica

Die Stadt Koblenz erhielt den Zuschlag für die Bundesgartenschau 2011. Das Areal um das Schloss wurden dabei als eine der Austragungsflächen genutzt. Durch Öffnung des Schlosses wurde eine Achse vom neuen Schienenhaltepunkt Koblenz Stadtmitte über die Schlossstraße durch das Schloss selbst zum Rhein hin geschaffen. Die gesamte Anlage wurde mit vielfältigen Pflanzenarten, Wasserflächen, Springbrunnen, radialen Stufenanlagen und Sitzmauern ausgestattet. Sie spiegelt so den Glanz der früher hier residierenden Herrscher wider. Der Garten hinter dem Schloss erhielt nach historisch Lenné´schem Vorbild wieder sein Aussehen zurück und ist terrassenförmig zum Rhein hin gestaltet worden. Am Rheinufer hinter dem Schloss entstand 2009 eine 100 Meter breite Sitztreppenanlage. Beim Bau der Tiefgarage vor dem Schloss entdeckte man im Oktober 2008 eine frührömische Handwerkersiedlung.[3]

Während des BUGA-Festivals 2012 war das Schloss einer der Spielstätten der Lichtströme. Die Künstlergruppe "Casa Magica" zeigte ein Mapping, dessen Bildmaterial magnetresonanztomografische Aufnahmen waren.

Bau[Bearbeiten]

Außenbau[Bearbeiten]

Das Schlossgebäude besteht aus einem rechteckigen Hauptbau (Corps de logis), der sich in Nord-Süd-Richtung parallel zum nahen Rheinufer erstreckt, und zwei auf der Westseite zur Stadt hin gelegenen halbkreisförmigen Zirkularflügeln, die den großen Schlossvorplatz umrahmen. Der Hauptbau, den eine horizontale Gliederung prägt, weist 39 Achsen auf. Von diesen Achsen sind jeweils fünf als Seitenrisalite ausgebildet. In der Mitte der zur Stadt gelegenen Front ist ein achtsäuliger Portikus in Gebäudehöhe vorgestellt. Zur Rheinseite wird ein Mittelrisalit ausgebildet, dem sechs Säulen vorgestellt sind und den ein Relief des Bildhauers Sebastian Pfaff abschließt. Es zeigt die Allegorie Rhein und Mosel, das kurfürstliche Wappen, Löwen als Herrschaftssymbol sowie Symbole der weltlichen und geistlichen Macht des Erzbischofs und Kurfürsten von Trier. Die niedrigeren, in den 1950er-Jahren zweigeschossig wiederaufgebauten Zirkularflügel sind ungegliedert.

Sandsteinskulptur „Vater Rhein und Mutter Mosel“ im Schlossgarten

Der schlichte und nüchterne Bau ist als Residenz und Stadtschloss errichtet worden. Er ist aber durch die Lage am Rheinufer und die Innenraumdisposition sowohl als Teil der Rheinlandschaft als auch als Bau konzipiert, der die Umgebung in seine Räume mit einbezieht bzw. mitberücksichtigt. Von der Stadt führt der ideale Weg ebenerdig durch Vestibül und Gartensaal in den Schlossgarten am Rheinufer. Die Räume an der Süd- und Ostseite bieten einen prächtigen Blick ins Mittelrheintal. Die Einbeziehung der Landschaft geht auf den Wunsch des Bauherrn zurück. Die durch die Zirkularbauten großzügig wirkende Vorplatzsituation hat ältere Vorbilder, z. B. in den Petersplatzkolonnaden in Rom, dem Neuen Schloss in Bayreuth und dem Schloss Schwetzingen. Mit der Beauftragung französischer Architekten bricht die bisher in Koblenz übliche Orientierung der Architektur am deutschen bzw. fränkischen Barock ab.

Im Garten hinter dem Schloss befindet sich eine von Johann Hartung 1854 geschaffene Sandsteinskulptur, die die Allegorie von “Vater Rhein und Mutter Mosel” darstellt.

Innenausstattung[Bearbeiten]

Für die künstlerische Ausstattung des wiederaufgebauten Schlosses wurde 1951 ein Wettbewerb ins Leben gerufen, wobei der nördliche Treppenaufgang möglichst an die ehemalige Gestaltung anknüpfen sollte. Demgemäß wurde im ersten Stock die Nordwand des Treppenhauses wieder als Rundnische ausgeführt. Der Platz, den vor der Zerstörung des Schlosses eine Zinngussfigur aus dem 19. Jahrhundert innehatte, wurde durch eine Plastik von Emil Krieger mit dem Titel „Kore“ besetzt. Auch die Skulpturen auf den Podesten des Treppenaufgangs in der Eingangshalle, „Europa auf dem Stier“ von Otto Rumpf und „Ross und Reiter“ von Werner Meurer haben die Künstler mit Bezug auf die früher dort positionierten Löwenplastiken geschaffen. In den Nischen der südlichen Durchgangshalle des Erdgeschosses befinden sich allegorisierende Wandmalereien von Rolf Müller-Landau. Die Nischen in der Ostwand des großen Treppenhauses im ersten Obergeschoss gestaltete der Maler Edvard Frank; im nördlichen Nebenraum des Gartensaales im Erdgeschoss befinden sich zwei Bilder des Malers Edgar Ehses. An der Südwand des Treppenhauses im Hauptgebäude wurde ein mit E. K. signiertes Mosaik angebracht. Geschaffen hat dies mit großer Wahrscheinlichkeit der Künstler Eugen Keller. „Die Auswahl der Wettbewerbskommission war geprägt vom Bemühen, eine einheitliche Gestaltung bis hin zur Farbgebung zu gewährleisten. Bei allen Bezügen auf die frühere Ausstattung und die Berücksichtigung der Architektur des Schlosses zeugen diese Werke doch von einer künstlerischen Problemstellung aus ihrer eigenen Zeit heraus.“[4]

Denkmalschutz[Bearbeiten]

Das Kurfürstliche Schloss ist ein geschütztes Kulturdenkmal nach dem Denkmalschutzgesetz (DSchG) und in der Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz eingetragen. Es liegt in der Neustadt 24.[5]

Seit 2002 ist das Kurfürstliche Schloss Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal. Des Weiteren ist es ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention und mit dem blau-weißen Schutzzeichen gekennzeichnet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinrich Reimer: Das königliche Schloß zu Coblenz–ein geschichtlicher Führer. Coblenz 1906. [1]
  • Energieversorgung Mittelrhein GmbH (Hrsg.): Geschichte der Stadt Koblenz. Gesamtredaktion: Ingrid Bátori in Verbindung mit Dieter Kerber und Hans Josef Schmidt
    • Bd. 1: Von den Anfängen bis zum Ende der kurfürstlichen Zeit. Theiss, Stuttgart 1992. ISBN 3-8062-0876-X
    • Bd. 2: Von der französischen Stadt bis zur Gegenwart. Theiss, Stuttgart 1993. ISBN 3-8062-1036-5
  • Fritz Michel: Die Kunstdenkmäler der Stadt Koblenz. Die profanen Denkmäler und die Vororte, München Berlin 1954, S. 176-180 (Die Kunstdenkmäler von Rheinland-Pfalz Erster Band).
  • Herbert Dellwing, Reinhard Kallenbach (Bearb.): Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Band 3.2: Stadt Koblenz. Innenstadt. Speyer 2004, ISBN 3-88462-198-X
  • Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz (Hrsg.): 200 Jahre Residenz Koblenz. Katalog zur Ausstellung im Schloss zu Koblenz 6. August bis 2. November 1986. Koblenz 1986.
  • Wolfgang Schöller: Pierre-Michel d'Ixnard, Antoine-François Peyre und der Bau des Koblenzer Residenzschlosses: neue Forschungen. In: Wallraf-Richartz-Jahrbuch 53 (1992) S. 155–175.
  • Staatsbauverwaltung Rheinland-Pfalz, Staatsbauamt Koblenz (Hrsg.): Das Schloß zu Koblenz. Koblenz 1999.
  • Lorenz Frank; Anke Behmer: Das Koblenzer Schloss – Baugeschichte, historische Farbigkeit und Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg. In: Burgen und Schlösser 41 (2000), ISSN 0007-6201, S. 181–185.
  • Lorenz Frank, Anke Behmer: Zur künstlerischen Ausstattung des Koblenzer Schlosses nach dem Wiederaufbau, in: Deutsche Burgenvereinigung: Burgen und Schlösser 41 (2000), ISSN 0007-6201
  • Paul-Georg Custodis: Das Koblenzer Schloss – 50 Jahre denkmalpflegerische Betreuung. In: Burgen und Schlösser 41 (2000) S. 186–189.
  • Unbekannt: Das Sommerheim der deutschen Kaiserin, in: Die Gartenlaube, 1897, S. 338-342

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kurfürstliches Schloss – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Vor 70 Jahren. Der 24. März 1935. Einweihung der Thingstätte in Koblenz. Landeshauptarchiv Koblenz, abgerufen am 19. Mai 2013.
  2. Petra Weiß: Die Stadtverwaltung Koblenz im Nationalsozialismus. Dissertation (PDF; 43,0 MB), unveröffentlicht. S. 341-345.
  3. Frührömische Handwerkersiedlung vor Koblenzer Schloss entdeckt in: Rhein-Zeitung, 30. Oktober 2008
  4. Lorenz Frank, Anke Behmer: Zur künstlerischen Ausstattung des Koblenzer Schlosses nach dem Wiederaufbau, in: Deutsche Burgenvereinigung: Burgen und Schlösser, 2000, ISSN 0007-6201
  5. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler - Kreisfreie Stadt Koblenz (PDF; 1,3 MB), Koblenz 2011

50.3555833333337.6022222222222Koordinaten: 50° 21′ 20″ N, 7° 36′ 8″ O