Corey Allen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Corey Allen, geboren als Alan Cohen, (* 29. Juni 1934 in Cleveland, Ohio; † 27. Juni 2010 in Hollywood, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Regisseur, Schauspieler, Drehbuchautor und Filmproduzent.

Leben[Bearbeiten]

Corey Allen wurde als Sohn des Casinobesitzers Carl Cohen (1913–1986) aus Las Vegas geboren, der unter anderem durch eine Schlägerei mit Frank Sinatra bekannt war. Corey studierte Schauspielerei an der UCLA und erwarb 1954 den akademischen Grad eines Bachelors.[1] Im selben Jahr wirkte er an dem 20-minütigen Kurzfilm A Time Out of War mit, der 1954 den Oscar in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ erhielt. Später erhielt der Film auch Preise in Cannes und Venedig. Nach seinem Abschluss an der UCLA entdeckte ihn Regisseur Nicholas Ray und bot ihm seine wohl bekannteste Rolle an: Im Filmklassiker … denn sie wissen nicht, was sie tun spielte er den Jugendgang-Anführer Buzz Genderson, der bei einem Feiglingsspiel mit Jim Stark (James Dean) ums Leben kommt. Anschließend erhielt er Nebenrollen in weiteren Filmen wie Das Mädchen aus der Unterwelt sowie in zahlreichen Fernsehserien.

Ab den 1960er-Jahren wechselte Allen hinter die Kamera und wurde ein vielbeschäftigter Fernsehregisseur, gelegentlich war er zudem Autor oder Produzent. Er arbeitete als Regisseur an Serien wie Quincy, Mord ist ihr Hobby, Magnum und Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert. Für die Folge Goodbye, Mr. Scribbs der Serie Polizeirevier Hill Street von 1981 gewann Allen einen Emmy. Auch bei vielen Fernsehfilmen führte er Regie. Nachdem er sich Mitte der 1990er-Jahre von der Regie zurückzog, hatte er noch Schauspielrollen in den kleineren Filmen The Works und Quarantined (2009).

Im Jahr 2005 wurde Corey Allen mit dem Ehrendoktor des Columbia College ausgezeichnet. 2010 verstarb er, zwei Tage vor seinem 76. Geburtstag, an Komplikationen durch eine Parkinson-Erkrankung.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

als Schauspieler[Bearbeiten]

als Regisseur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nachruf in der New York Times