Crytek

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Crytek GmbH
Das Logo von Crytek
Unternehmensform GmbH
Gründung 1999
Unternehmenssitz Frankfurt am Main
Unternehmensleitung

Cevat Yerli, Avni Yerli, Faruk Yerli

Mitarbeiter

255

Branche Unterhaltungssoftware
Website

www.crytek.de

Die Crytek GmbH ist ein deutsches Spielentwicklungsunternehmen. Es wurde im Jahr 1999 von den türkischstämmigen Brüdern Cevat Yerli, Avni Yerli und Faruk Yerli in Coburg gegründet. Im April 2006 wurde der Hauptsitz nach Frankfurt am Main verlegt. Das Unternehmen betreibt drei Tochterstudios in Kiew, Budapest und Seoul.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Produktionen

Das Erstlingswerk von Crytek war der Ego-Shooter Far Cry, der im April 2004 auf den Markt kam und ein Welterfolg wurde. Von dem Spiel wurden weltweit über 2,6 Millionen Exemplare zum Vollpreis abgesetzt. Auf der Webseite Metacritic.com wird die Durchschnittswertung für Far Cry mit 89 % angegeben.[1]

Für Far Cry wurde die Spiele-Engine CryEngine entwickelt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung galt sie als technisch weltweit führende Spiele-Engine zur Spieleentwicklung und erhielt besonderes Lob für die realistische Darstellung von Außenwelten.

Danach entwickelte Crytek den Ego-Shooter Crysis in Zusammenarbeit mit dem Publisher Electronic Arts. Die Entwicklung basiert auf der CryEngine 2 und die Entwicklung für eben diese hat 15 Millionen € gekostet, womit Crysis das bisher teuerste in Deutschland produzierte Computerspiel wäre.[2] Als Wertungsziel hat Cevat Yerli in mehreren Interviews die Zahl 95 % genannt.[3] Das Ziel wurde trotz einer überdurchschnittlichen Wertung von 91 % nicht erreicht.[4]

[Bearbeiten] Unternehmen

Das Unternehmen beschäftigt am Standort Frankfurt über 230 Mitarbeiter aus über 28 Nationen. In einem Tochterstudio in Kiew werden 25 weitere Entwickler beschäftigt. Damit ist Crytek das größte deutsche Spieleentwicklungsunternehmen. Über die Erfolgsgeschichte der Gründer wurde auch außerhalb der Gamer-Szene berichtet, so erschienen sie in der Ausgabe 12/2006 des Magazins Neon in der Liste der „100 wichtigsten jungen Deutschen“ in der Kategorie Wirtschaft. Am 19. Mai 2007 wurde die Eröffnung eines weiteren Studios in Budapest bekanntgegeben.[5]

In einem Interview mit Welt Online vom 21. August 2007 erklärten die Eigentümer, im Falle eines Herstellungsverbots von „Killerspielen“ Deutschland verlassen zu wollen.[6]

Am 14. Juli 2008 übernahm Crytek den bulgarischen Entwickler Black Sea Studios, welcher seit dem unter dem Label Crytek Black Sea firmiert.[7] Anfang Februar 2009 übernahm man den bis dato insolventen britischen Entwickler Free Radical Design, der unter anderem durch den Ego-Shooter Haze und die TimeSplitters-Serie bekannt geworden war.[8]

[Bearbeiten] Spiele

  • Far Cry (2004, PC)(Xbox-, Xbox360- und Wii- Version, sowie die offizielle Fortsetzung "Far Cry 2" wurden von Ubisoft Montreal entwickelt)
  • Crysis (2007, PC)(Wird als inoffizieller Nachfolger von Far Cry angesehen)
  • Crysis: Warhead (2008, PC) entwickelt vom Tochterstudio in Budapest

Da Far Cry aufgrund der auch bei Leichen von getöteten Gegnern vorhandenen Ragdoll-Effekte in Deutschland indiziert wurde, wurde bei Crysis von Anfang an darauf verzichtet. Crytek bietet von Crysis weltweit nur eine Version an, somit gibt es auch in nicht-deutschen Versionen keine Ragdoll-Effekte bei Leichen.

[Bearbeiten] Techniken

[Bearbeiten] Publisher

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Far Cry auf Metacritic.com
  2. Fehlender Parameter „zugriff“, oder „zugriff-jahr“ (Hilfe) GCDC: Crysis kostete 15 Mio. Euro - war aber trotzdem profitabel; Kosten Crysis. In: PCGH Online. 20. August 2008..
  3. Exklusiv: Crysis auf Eurogamer.de
  4. Crysis auf Metacritic.com
  5. Fehlender Parameter „zugriff“, oder „zugriff-jahr“ (Hilfe) Crytek® Crytek Announces Opening of their New Studio in Budapest, Hungary. In: Crytek News. 17. Mai 2007..
  6. Fehlender Parameter „zugriff“, oder „zugriff-jahr“ (Hilfe) Killerspiel-Debatte; Spiele-Genies drohen mit Auswanderung!. In: Welt Online. 21. August 2007..
  7. Crytek Pressemitteilung: Crytek acquires Black Sea Studios, 14. Juli 2008, englisch
  8. Heise Online: Videospiel-Branche: Ubisoft und Crytek kaufen zu, EA baut ab. 4. Februar 2009.
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