Dani Schahin
| Dani Schahin | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 9. Juli 1989 | |
| Geburtsort | Donezk, Sowjetunion | |
| Größe | 187 cm | |
| Position | Sturm | |
| Vereine in der Jugend | ||
| –2002 2002–2006 2006–2008 |
FSV 63 Luckenwalde Energie Cottbus Hamburger SV |
|
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 2007–2009 2009–2012 2009–2012 2011 2012– |
Hamburger SV II SpVgg Greuther Fürth SpVgg Greuther Fürth II → Dynamo Dresden (Leihe) Fortuna Düsseldorf |
34 (13) 34 (2) 13 (3) 12 (9) 27 (7) |
| Nationalmannschaft2 | ||
| 2008 2008–2010 |
Deutschland U-19 Deutschland U-20 |
2 (0) 9 (3) |
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. Stand: 20. April 2013 2 Stand: 7. April 2010 |
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Dani Schahin (* 9. Juli 1989 in Donezk, Sowjetunion) ist ein deutscher Fußballspieler, der im Sturm eingesetzt wird.
Inhaltsverzeichnis |
Karriere [Bearbeiten]
Schahin wurde 1989 in Donezk in der heutigen Ukraine geboren, damals noch Teil der Sowjetunion. Er ist der Sohn einer Russin und eines Palästinensers libanesischer Herkunft.[1] Nach seiner Geburt zog die Familie schon bald nach Baalbek in den Libanon, verließ das Land aber nach einigen Jahren der angespannten politischen Lage wegen wieder. Nach Angaben von Schahins Vater, einem Englisch-Lehrer, hatte die radikalislamische Hisbollah seinen Sohn zu vereinnahmen versucht.[2] 1996 kam Schahin nach Deutschland, wo sich seine Familie im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming niederließ. 2006 zogen sie in die Nähe von Hamburg. 2007 erhielt er die deutsche Staatsbürgerschaft. Wegen seiner multikulturellen Herkunft und seiner Fußballkarriere als Stürmer bezeichnete er sich als „Multi-Kulti-Knipser“.[3]
Im Verein [Bearbeiten]
Jugendstationen und Durchbruch beim Hamburger SV II [Bearbeiten]
Dani Schahin spielte für den FSV 63 Luckenwalde, bevor er zunächst zu Energie Cottbus und dann zum Hamburger SV wechselte, wo er in einer Jugendmannschaft zusammen mit Maximilian Beister kickte. Dort sammelte er auch seine erste Erfahrung im Profibereich. In der Regionalliga-Saison 2007/08 war er siebenmaliger Einwechselspieler für die zweite Mannschaft. In der darauf folgenden Spielzeit hatte er einen Stammplatz inne und war mit 13 Toren in 27 Spielen bester Torschütze seines Teams.
Wechsel zur SpVgg Greuther Fürth [Bearbeiten]
2009 wechselte er ablösefrei zur SpVgg Greuther Fürth. Hier bestritt er am 1. Spieltag der 2. Bundesliga-Saison 2009/10 sein Profidebüt, als er zur Halbzeit im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern für Kim Falkenberg eingewechselt wurde. Auch im weiteren Verlauf der Spielzeit blieb er hauptsächlich Ergänzungsspieler. So wurde er bei seinen zwölf Partien zehnmal eingewechselt und kam nur zweimal von Anfang an zum Einsatz. Ein Treffer gelang ihm dabei allerdings nicht. Spielpraxis erhielt er in der Regionalliga Süd, wo er sechsmal, stets als Teil der Startformation, für die Reserve der Fürther auflief. Sein einziges Tor erzielte er bei seiner ersten Partie im Heimspiel gegen die Zweitvertretung des TSV 1860 München. Beim 3:2-Sieg schoss er den Führungstreffer zum 1:0. Mit beiden Teams des Vereins landete er am Ende der Serie im Mittelfeld der jeweiligen Tabelle.
Leihspieler bei Dynamo Dresden [Bearbeiten]
Im Januar 2011 wechselte Schahin auf Leihbasis für den Rest der Saison 2010/11 zum damaligen Drittligisten Dynamo Dresden. Seinen ersten Pflichtspieltreffer für die Schwarz-Gelben erzielte er in seinem Debütspiel am 22. Januar 2011 beim 1:1-Unentschieden gegen Eintracht Braunschweig per Elfmeter. Mit insgesamt neun Toren in zwölf Einsätzen trug der Angreifer wesentlich dazu bei, dass Dynamo Dresden am Ende der Spielzeit den dritten Tabellenplatz erreichte. Durch seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 in der Verlängerung des Relegations-Rückspiels beim VfL Osnabrück am 24. Mai 2011 ebnete er den Weg zum 3:1-Sieg und somit zum Aufstieg in die 2. Bundesliga.[4] Zum Ende der Saison kehrte Schahin schließlich wieder zur SpVgg Greuther Fürth zurück.
Rückkehr zu Fürth [Bearbeiten]
Auch nach der erfolgreichen Rückrunde in Dresden gehörte er in der Saison 2011/12 nie zur Startelf der Spielvereinigung und kam lediglich zu einigen kürzeren Einsätzen, bei denen er in der Saison ein Tor erzielte. Am Ende der Spielzeit konnte er mit seinem Verein den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga feiern.
Wechsel zu Fortuna Düsseldorf [Bearbeiten]
Zur Saison Saison 2012/13 wechselte Schahin zu Fortuna Düsseldorf.[5] Sein Bundesligadebüt bestritt er am 25. August 2012 im Auswärtsspiel beim FC Augsburg, als er in der 60. Minute gegen Nando Rafael eingewechselt wurde. Acht Minuten später erzielte Schahin sein erstes Bundesligator; ein weiteres Tor zum 2:0-Endstand erzielte er in der 79. Minute.[6] In der Begegnung mit dem FC Schalke 04 konnte Schahin am 28. September 2012 einen 0:2-Rückstand seiner Fortunen durch zwei Treffer in der zweiten Halbzeit ausgleichen, so dass seine Mannschaft noch am sechsten Spieltag der Bundesligasaison 2012/13 ungeschlagen blieb.[7] Beim letzten Bundesligaspiel vor der Winterpause traf Schahin in der Partie gegen Hannover 96, die mit einem 2:1-Sieg seiner Mannschaft endete, durch ein Kopfballtor zum 1:0. Damit festigte er seine Position als torgefährlicher Stürmer der Fortuna. Die Rheinische Post feierte ihn im Dezember 2012 als „Entdeckung des Jahres“.[8]
In der Nationalmannschaft [Bearbeiten]
Schahin wurde im Januar 2008 zum ersten Mal in eine Auswahlmannschaft des DFB berufen, in der er am 8. Januar 2008 im Spiel gegen die U20-Auswahl der Schweiz debütierte. In dieser Partie stand er bis zur 77. Spielminute auf dem Platz und schoss auch ein Tor, bevor er dann für Sebastian Huke ausgewechselt wurde. Insgesamt erzielte Schahin in seinen ersten vier Spielen für die U-20 drei Treffer. Daraufhin wurde er für die Junioren-Weltmeisterschaft 2009 nominiert. Dort bestritt er insgesamt drei Partien, bei denen er einmal aus- sowie zweimal eingewechselt wurde.
Weblinks [Bearbeiten]
- Spielerporträt auf der Homepage der SpVgg Greuther Fürth
- Dani Schahin in der Datenbank von fussballdaten.de
- Dani Schahin in der Datenbank von Weltfussball.de
- Dani Schahin in der Datenbank von kicker.de
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ http://www.dynamo-dresden.de/de/emotionen/berichte/dani-schahin.html
- ↑ Jörg Kramer: Deutschland sucht den Fußballstar. Artikel vom 31. Dezember 2007 im Portal spiegel.de, abgerufen am 15. Dezember 2012
- ↑ Dirk Krümpelmann: Schahin: Ich bin ein Multi-Kulti-Knipser. Artikel vom 3. Juni 2012 im Portal bild.de, abgerufen am 16. Dezember 2012
- ↑ fussball.de: Dresden feiert die Rückkehr in die 2. Liga
- ↑ Fortuna verpflichtet Stürmer Dani Schahin
- ↑ http://www.fortuna-duesseldorf.de/news/uebersicht-news/artikel/article/fortuna-entfuehrt-drei-punkte-aus-augsburg/index.htm
- ↑ Schalke 04 verspielt einen Erfolg in Düsseldorf. Bericht vom 28. September 2012 im Portal welt.de, abgerufen am 29. September 2012
- ↑ Bernd Jolitz: Dani Schahin – die Entdeckung des Jahres. Artikel vom 24. Dezember 2012 im Portal rp-online.de, abgerufen am 24. Dezember 2012
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Trainer: Norbert Meier
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schahin, Dani |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 9. Juli 1989 |
| GEBURTSORT | Donezk, Ukrainische SSR |