1. FC Kaiserslautern

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1. FC Kaiserslautern
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Voller Name 1. Fußball-Club Kaiserslautern (1.FCK) e.V.
Spitzname(n) Die roten Teufel
Gegründet 2. Juni 1900
Vereinsfarben Rot-Weiß
Stadion Fritz-Walter-Stadion
Plätze 48.500
Vorstand Stefan Kuntz (Vorstandsvorsitzender)
Trainer Milan Šašić
Homepage www.fck.de
Liga 2. Bundesliga
2006/07 6. Platz
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts

Der 1. FC Kaiserslautern (1. FCK) ist ein deutscher Sportverein, dessen Profi-Fußballer in der Saison 2007/08 in der 2. Bundesliga spielen. Heimstätte ist das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern, benannt nach dem Kapitän der DFB-Nationalelf, die 1954 den Weltmeistertitel gewann. Momentan hat der Verein 11755 Mitglieder.

Inhaltsverzeichnis

Stammbaum

Historische Entwicklung der Logos des Vereins. FC Palatia ca. 1901, FV Kaiserslautern (2) ca. 1909-1929, SV Phönix ca. 1910-1929, FV Phönix ca. 1929-1931, und 1. FC 1932-1955(?) und 1955(?)-1969
Historische Entwicklung der Logos des Vereins. FC Palatia ca. 1901, FV Kaiserslautern (2) ca. 1909-1929, SV Phönix ca. 1910-1929, FV Phönix ca. 1929-1931, und 1. FC 1932-1955(?) und 1955(?)-1969

Der 1. FC Kaiserslautern (bis 1932 FV Phönix Kaiserslautern) entstand am 28. Mai 1929 durch Fusion der Kaiserslauterer Vereine SV Phönix 1910 und FV 1900. Letzterer war wiederum das Produkt des Zusammenschlusses der drei Vereine FC 1900, FC Palatia 1901 und FC Bavaria 1902 am 1. März 1909. Der FC 1900 schließlich entstand am 2. Juni 1900 durch Fusion des Fußballclubs Germania 1896 und der Fußballgesellschaft 1899.

Erfolge der Vorgängervereine

  • Der FC 1900 erreichte 1909 mit dem Gewinn der Meisterschaft des Westkreises des Süddeutschen Fußball-Verbands den ersten Erfolg der Vereinsgeschichte. Bis 1914 gehörte der Verein der Westkreisliga an.
  • Der FV 1900 war 1919 Gründungsmitglied der Bezirksliga, jedoch stieg er 1923 ab.

Geschichte

1933 bis 1945: Gauliga

Zwei Jahre nach dem Wiederaufstieg in die Bezirksliga qualifizierte sich der FCK 1933 als Zweitplatzierter für die neu gegründete Gauliga. Zwei Jahre später stieg der FCK wieder in die Bezirksliga ab, bevor er 1937 in die Gauliga zurückkehrte. Doch bereits ein Jahr später stiegen sie wieder ab, um im folgenden Jahr den Wiederaufstieg zu schaffen. Bis 1944, als der Spielbetrieb der Gauliga kriegsbedingt beendet werden musste, spielte der FCK weiter in dieser Liga. 1942 gewannen die Pfälzer die Meisterschaft im Gau Westmark. Damit waren sie erstmals für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft qualifiziert, schieden aber mit einem 3:9 gegen den FC Schalke 04 bereits in der Vorrunde aus. Im letzten Kriegsjahr bildete der FCK eine Kriegsspielgemeinschaft mit dem VfR Kaiserslautern, die aber kein Pflichtspiel mehr austragen konnte.

In der Saison 1938/39 war Fritz Walter erstmals für den FCK aktiv. Am 14. Juli 1940 debütierte der damals 19-jährige Walter auch beim 9:3 der deutschen Nationalmannschaft gegen Rumänien. In diesem Spiel gelangen ihm drei Tore. Walter wurde damit erster Nationalspieler des FCK.

Siehe auch: Abschlussplatzierungen Gauliga.

1945 bis 1963: Oberliga

Die fünf Kaiserslauterer WM-Helden von Bern. In Bronze vor dem Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern. Von links nach rechts: Werner Liebrich, Fritz Walter, Werner Kohlmeyer, Horst Eckel, Ottmar Walter.
Die fünf Kaiserslauterer WM-Helden von Bern. In Bronze vor dem Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern. Von links nach rechts: Werner Liebrich, Fritz Walter, Werner Kohlmeyer, Horst Eckel, Ottmar Walter.

In der Oberliga Südwest war der 1. FC Kaiserslautern lange das Maß aller Dinge. In den ersten 13 Jahren wurden die Pfälzer zehnmal Meister und zweimal Vizemeister. Erst ab 1958 verlor der FCK den Kontakt zur Tabellenspitze, wurde Dritter, Fünfter und zweimal Vierter, ehe 1963 im letzten Oberligajahr eine weitere Südwestmeisterschaft gelang.

Auch überregional war der FCK in dieser Phase erfolgreich. Nach Siegen in der Endrunde der Deutschen Meisterschaft gegen den TSV 1860 München und den TuS Neuendorf erreichten die Pfälzer 1948 erstmals das Finale, in welchem sie gegen den 1. FC Nürnberg mit 1:2 unterlagen. Im darauffolgenden Jahr wurden die Roten Teufel nach einem 2:1 gegen Kickers Offenbach Dritter in der deutschen Meisterschaft.

Am 30. Juni 1951 wurde der 1. FC Kaiserslautern nach einem 2:1 über Preußen Münster erstmals Deutscher Fußballmeister. Die zweite Meisterschaft konnte der FCK am 21. Juni 1953 nach einem 4:1 im Finale gegen den VfB Stuttgart feiern. Das Finale um die Deutsche Meisterschaft 1954 verloren die Pfälzer völlig überraschend mit 1:5 gegen Hannover 96.

Trotz erheblicher Proteste seitens der Medien ignorierte der Bundestrainer Sepp Herberger diese peinliche Niederlage und baute das deutsche Team für die Weltmeisterschaft 1954 trotzdem um das FCK-Gerüst Fritz Walter, Ottmar Walter, Werner Liebrich, Horst Eckel und Werner Kohlmeyer auf. Herbergers Mut wurde belohnt: Am 4. Juli 1954 wurde Deutschland mit den fünf Pfälzern erstmals Fußball-Weltmeister.

Am 26. Juni 1955 nahm der 1. FC Kaiserslautern zum letzten Mal am Endspiel um die Deutsche Meisterschaft teil. Er unterlag gegen Rot-Weiss Essen mit 3:4. Am 13. September 1961 standen die Roten Teufel erstmals im Finale um den DFB-Pokal, zogen allerdings mit 0:2 gegen Werder Bremen den Kürzeren.

Siehe auch: Abschlussplatzierungen Oberliga.

1963 bis 1996: Durchgehend Bundesligist

Wappen des 1. FCK, Logo zur FIFA WM 2006 und der Teufel vom Betzenberg am Fritz-Walter-Stadion
Wappen des 1. FCK, Logo zur FIFA WM 2006 und der Teufel vom Betzenberg am Fritz-Walter-Stadion

In der Saison 1963/64 war der 1. FC Kaiserslautern eines von 16 Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Die erste Saison beendeten die Pfälzer auf dem zwölften Tabellenplatz. In den Folgejahren hatte der FCK selten Kontakt zur Tabellenspitze und spielte oft gegen den Abstieg. Am 1. Juli 1972 erreichte der FCK zum zweiten Mal das DFB-Pokalfinale, unterlag aber erneut, diesmal mit 0:5 gegen den FC Schalke 04.

Am 13. September 1972 bestritt der 1. FC Kaiserslautern sein erstes Europapokalspiel. Beim englischen Vertreter Stoke City gab es eine 1:3 Niederlage. Nach einem 4:0 im Rückspiel drang der FCK bis ins Viertelfinale vor, wo Borussia Mönchengladbach Endstation war. 1976 verloren die Roten Teufel auch ihr drittes DFB-Pokalfinale, diesmal mit 0:2 gegen den Hamburger SV. Auch im Jahre 1981 konnten die Pfälzer mit einem 1:3 gegen Eintracht Frankfurt das Endspiel nicht gewinnen. In der Saison 1981/82 konnte der 1. FCK seinen bis dahin größten internationalen Erfolg feiern. Im UEFA-Cup drang man bis ins Halbfinale vor und unterlag dort dem IFK Göteborg, nachdem man im Viertelfinale Real Madrid mit einem 5:0 im Rückspiel – das Hinspiel ging noch 1:3 verloren – ausgeschaltet hatte. Am 19. Mai 1990 konnten die Lauterer im fünften Anlauf den DFB-Pokal endlich in den Händen halten. Im Finale gab es ein 3:2 gegen Werder Bremen. Im darauffolgenden Jahr gelang dem FCK unter Trainer Karlheinz Feldkamp mit dem Gewinn der dritten deutschen Meisterschaft eine riesige Überraschung. Zudem wurde Stefan Kuntz in dieser Saison, als bisher einziger Spieler des FCK, zum Fußballer des Jahres gekürt, die Mannschaft wurde zur Mannschaft des Jahres 1991 gewählt.

In der Folgezeit bis zur Saison 1995/1996 konnte sich der FCK im Spitzenfeld der Tabelle etablieren, 1994 errang der 1. FC Kaiserslautern unter Trainer Friedel Rausch Platz 2 hinter dem FC Bayern. Der Aderlass nach Ende der Saison 1994/1995, als Ciriaco Sforza und Stefan Kuntz den Verein verließen, konnte nicht kompensiert werden.

Siehe auch: Abschlussplazierungen Bundesliga 1963 bis 1996.

Ab 1996: Abstiege, Meisterschaft, Finanzprobleme

In der Bundesligasaison 1996 stieg der 1. FC Kaiserslautern erstmals aus der 1. Bundesliga ab, gewann aber, nur eine Woche nachdem der Abstieg besiegelt worden war, zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den DFB-Pokal (im Finale 1:0 gegen den Karlsruher SC durch ein Tor von Martin Wagner). Unter Trainer Otto Rehhagel gelang der sofortige Wiederaufstieg und im darauffolgenden Jahr der sensationelle Gewinn der vierten Deutschen Meisterschaft. Der Titelgewinn als Aufsteiger stellte ein Novum in der Geschichte des Deutschen Fußballs dar, was mit der zweiten Wahl zur Mannschaft des Jahres nach 1991 belohnt wurde.

Nach dem Ende der Ära Rehhagel geriet der FCK sowohl sportlich als auch finanziell in Schwierigkeiten. In der Saison 2000/01 schien unter Nachfolger Andreas Brehme der sportliche Erfolg weiterzugehen, so stand der FCK im April 2001 kurz vor Saisonende im UEFA-Cup Halbfinale gegen Deportivo Alavés, sowie auf Platz 3 der Bundesligatabelle. Von diesem Zeitpunkt an erfolgte ein totaler sportlicher Einbruch, der wenig später durch den bekannt gewordenen Finanzskandal um die Führungsriege der FCK-Verantwortlichen flankiert wurde. Der FCK schied chancenlos aus dem UEFA-Pokal-Wettbewerb aus, schloss nach einem katastrophalen Saisonfinale die Spielrunde lediglich auf Platz 8 ab und verpasste den Einzug in den UEFA-Pokal-Wettbewerb.

Zum Auftakt der Saison 2001/02 gewann der FCK die ersten sieben Spiele hintereinander und stellte damit den Rekord des FC Bayern München ein, belegte jedoch zum Ende der Saison nur einen enttäuschenden 7. Tabellenplatz.

In der Saison 2002/03 schien der Verein praktisch abgestiegen und kurz vor der Insolvenz, doch der Brehme-Nachfolger Eric Gerets brachte den Verein sportlich wieder in die Spur und sicherte mit einer sensationellen Rückrunde den Klassenerhalt. Einen weiteren Erfolg gab es noch im Jahre 2003, als der 1.FC Kaiserslautern erneut das DFB-Pokalfinale erreichte, in dem er allerdings gegen den FC Bayern München mit 1:3 unterlag. In finanzieller Hinsicht konnte der Verein mit Hilfe des Vorstandsvorsitzenden René C. Jäggi weitgehend saniert werden, jedoch mit starker Beteiligung des Landes Rheinland-Pfalz sowie dem Verkauf des vereinseigenen Stadions. In der Saison 2003/04 geriet der FCK erneut in Abstiegsnöte. Der zum Kult-Trainer avancierte Eric Gerets musste seinen Stuhl für Kurt Jara räumen, der wiederum den Klassenerhalt schaffte. Nach einer soliden Saison 2004/05, die jedoch mit der Entlassung des bei den Fans ungeliebten Kurt Jara mit dem 12. Tabellenplatz zu Ende ging, setzte der FCK für die Saison 2005/2006 zunächst auf einen jungen Trainer. Der langjährige Assistent von Ottmar Hitzfeld, Michael Henke, übernahm den FCK, doch bereits wenig später musste er wegen mangelnden Erfolges dem ehemaligen FCK-Spieler Wolfgang Wolf als Trainer weichen. Doch auch Wolf konnte den Abstieg nicht verhindern, sodass der FCK in der Saison 2005/06 zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte nach 1996 aus der 1. Bundesliga abstieg. Am letzten Spieltag der Saison 2005/2006 am 13. Mai 2006 reichte ein 2:2-Remis gegen den direkten Konkurrenten VfL Wolfsburg nicht, um die Klasse zu erhalten. Trotz Abstieg meldeten sich innerhalb von zwei Monaten über 1.000 neue Mitglieder beim FCK an und hoben die Mitgliederanzahl auf rund 11.100 an, die bis Ende November 2006 auf rund 11.500 weiter zunahm. Die Saison 2006/07 verlief für die Pfälzer dennoch enttäuschend, trotz eines vierten Rangs zur Winterpause und nur zwei Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz wurde der Verein mit nur 23 Zählern in der Rückrunde Sechster. Nach der Entlassung von Trainer Wolfgang Wolf schickte der Verein unter Coach Kjetil Rekdal in der Saison 2007/08 eine junge Mannschaft mit der Zielsetzung "oberes Tabellendrittel" auf den Platz, die jedoch nach Hälfte der Hinrunde nur einen Abstiegsplatz belegte. Nach der 1:2-Niederlage im Heimspiel gegen 1860 München zog der Vorstand die Notbremse und stellte Rekdal frei. Bis zur Verpflichtung von Milan Šašić war Alois Schwartz Interimstrainer.

Siehe auch: Abschlussplazierungen Bundesliga seit 1996.

Besondere Spiele

Statistikdaten zu den einzelnen Spielen befinden sich bei 1. FC Kaiserslautern/Namen und Zahlen, erreichbar durch Verlinkung der Spielpaarungen.

Endspiele

1. FC Kaiserslautern – Preußen Münster 2:1

Am 30. Juni 1951 trat der 1. FC Kaiserslautern im Finale der Deutschen Meisterschaft gegen Preußen Münster an. 107.000 Zuschauer verfolgten das Spiel im Berliner Olympiastadion, bei dem Preußen Münster durch Gerritzen (47.) mit 1:0 in Führung ging. Doch Ottmar Walter machte den 2:1 Sieg für die Pfälzer durch seine Treffer in der 61. und 74. Minute perfekt, was die erste Deutsche Meisterschaft in der Geschichte des 1. FC Kaiserslautern bedeutete.

1. FC Kaiserslautern – VfB Stuttgart 4:1

Am 21. Juni 1953 erspielte sich der 1. FC Kaiserslautern seine 2. Deutsche Meisterschaft im Berliner Olympiastadion vor 80.000 Zuschauern. Im Endspiel besiegte man den VfB Stuttgart mit 4:1 durch Treffer von Fritz Walter (37.), Karl Wanger (57.), Erwin Scheffler (78.) und Willi Wenzel (83.). Die beiden Meisterschaften aus den Jahren 1951 und 1953 gelten als die größten Momente der sog. "Goldenen Jahre" der "Walter-Elf".

1. FC Kaiserslautern – SV Werder Bremen 3:2

Am 19. Mai 1990 bestritt der 1. FC Kaiserslautern bereits sein 5. DFB-Pokalfinale. Bisher konnte man den Titel nicht gewinnen, doch an diesem Tage gelang den Roten Teufeln der erste Sieg im Endspiel. Vor 76.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion führte man gegen Werder Bremen durch Treffer von Bruno Labbadia (19., 26.) und Stefan Kuntz (30.) zur Halbzeit bereits mit 3:0. In der 2. Halbzeit konnten die Bremer durch Treffer von Neubarth (54.) und Burgsmüller (72.) nur auf 3:2 verkürzen.

1. FC Kaiserslautern – Karlsruher SC 1:0

25. Mai 1996: Nur eine Woche nach dem bitteren Abstieg in die 2. Bundesliga traf der 1. FC Kaiserslautern im Berliner Olympiastadion vor 75.800 Zuschauern auf den Südwest-Rivalen Karlsruher SC zum DFB-Pokalfinale. Martin Wagner traf an diesem Tag durch einen Freistoß in der 42. Minute zum 1:0 für den FCK und machte damit den 2. DFB-Pokalsieg perfekt.

Andere Spiele

1. FC Kaiserslautern – FC Bayern München 7:4

Am 20. Oktober 1973 führte nach 57 Spielminuten der FC Bayern München durch jeweils zwei Tore von Bernd Gersdorff und Gerd Müller und dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Josef Pirrung bereits mit 1:4. Der 1. FC Kaiserslautern konnte das Spiel innerhalb der letzten 30  Minuten noch drehen und gewann mit 7:4. Die weiteren Tore erzielten Josef Pirrung, Herbert Laumen (je 2), Klaus Toppmöller und Ernst Diehl. Der FC Bayern unterbreitete daraufhin direkt nach Spielende Josef Pirrung ein Vertragsangebot, was dieser ablehnte.

1. FC Kaiserslautern – Real Madrid 5:0

Im Viertelfinal-Hinspiel um den Uefa-Cup 1981/82 verlor der 1. FC Kaiserslautern bei der deutlich favorisierten Mannschaft von Real Madrid (Santiago-Bernabéu-Stadion) mit 1:3. Den Anschlusstreffer erzielte Norbert Eilenfeldt mit einem verwandelten Elfmeter in der 80. Minute. Zwei Treffer von Friedhelm Funkel im Rückspiel am 17. März 1982 egalisierten diese Niederlage. Hannes Bongartz (50.), Norbert Eilenfeldt (56.) und Rainer Geye (73.) schossen drei weitere Tore gegen die durch die Platzverweise gegen San Jose (34.), Cunningham (40.) und Pineda (67.) dezimierten Spanier. Damit zog der 1. FC Kaiserslautern erstmals ins Halbfinale des UEFA-Cup ein.

1. FC Köln – 1. FC Kaiserslautern 2:6

15. Juni 1991: Die Roten Teufel reisten am letzten Spieltag der Saison 1990/91 ins Müngersdorfer Stadion zum 1. FC Köln, wo ihnen der erste Deutsche Meistertitel in der Bundesliga gelingen sollte. Außergewöhnlich waren hierbei die Unterstützung von ca. 40.000 Gästefans sowie das Ergebnis von 6:2 für den FCK, bei dem Haber (2), Winkler (2), Dooley und Schupp trafen. Durch diesen klaren Auswärtssieg wurde das zeitgleiche Ergebnis des FC Bayern München (2:2 gegen den KFC Uerdingen 05), der in dieser Saison nur den 2. Platz belegte, irrelevant.

1. FC Kaiserslautern – FC Barcelona 3:1

In der Saison 1991/92 hatte der Überraschungs-Meister gegen den FC Barcelona die Möglichkeit, sich für die erstmals ausgespielte Gruppenphase der Champions League zu qualifizieren. Die erste Runde meisterten die Pfälzer gegen den bulgarischen Vertreter Etar Veliko Tarnovo ohne Probleme. Das Hinspiel der zweiten Runde gewann der FC Barcelona überlegen mit 2:0; das so wichtige Auswärtstor hatte Guido Hoffmann auf dem Fuß, der freistehend das leere Tor verfehlte. Im Rückspiel führte Kaiserslautern nach zwei Toren von Demir Hotic und einem Treffer von Bjarne Goldbæk nach 76 Minuten 3:0. Das hätte gereicht. In der 90. Minute traf José Mari Bakero nach einem Freistoß von Ronald Koeman per Kopf zum 3:1, was aufgrund der Auswärtstorregel das Ausscheiden für den 1. FC Kaiserslautern bedeutete und dem FC Barcelona den späteren Gewinn des Europapokales ermöglichte.

Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Kaiserslautern 1:1

Am 18. Mai 1996 fand das „Endspiel“ um den Klassenerhalt zwischen Bayer 04 Leverkusen und Kaiserslautern statt. Leverkusen reichte ein Remis zum Verbleib in der 1. Bundesliga, während der FCK das Spiel gewinnen musste um die Klasse zu halten. Bis zur 81. Minute führte der 1. FCK durch ein Tor von Pavel Kuka mit 1:0. Nachdem die Lauterer den Ball ins Aus spielten, da ein Spieler verletzt auf dem Platz lag, führte Paulo Sergio den darauf folgenden Einwurf aus. Statt den Ball zum Gegner zu werfen, wie es ein ungeschriebenes Gesetz des Fair Play ist, warf Sergio den Ball zu einem Mitspieler. Den folgenden Konter schloss Markus Münch mit einem Schuss ab, den Torwart Andreas Reinke nicht festhalten konnte und besiegelte damit den ersten Abstieg der Pfälzer nach 34 Jahren ununterbrochener Bundesligazugehörigkeit.

1. FC Kaiserslautern - VfL Wolfsburg 4:0

Am 2. Mai 1998, dem vorletzten Spieltag der Saison 1997/98, gelang Kaiserslautern als Tabellenführer der Bundesliga ein 4:0 gegen den Mitaufsteiger vom VfL Wolfsburg, was aufgrund des gleichzeitigen Unentschiedens (0:0) des FC Bayern München beim MSV Duisburg bedeutete, dass der FCK als erster Aufsteiger der Bundesligageschichte Deutscher Meister wurde. Gefeierter Held war Olaf Marschall, der zweimal traf. Die beiden weiteren Treffer steuerten Martin Wagner und Jürgen Rische bei.

VfL Wolfsburg - 1. FC Kaiserslautern 2:2

Am letzten Spieltag der Saison 2005/06 musste Kaiserslautern beim VfL Wolfsburg antreten, der der direkte Konkurrent des FCK im Kampf um den Klassenerhalt war. Ähnlich wie zehn Jahre zuvor brauchte der FCK einen Sieg, dem Gegner reichte ein Unentschieden zum Klassenverbleib. Nach der frühen Führung der Gäste durch Halil Altintop brachte die Niedersachsen ein Doppelschlag Mitte der zweiten Halbzeit mit 2:1 in Führung. Zwar konnten Kaiserslautern in der Schlussphase noch zum 2:2 ausgleichen, zum Auswärtssieg reichte es jedoch nicht mehr.

Fanfreundschaften & Rivalitäten

Langjährige Freundschaften bestanden zwischen Einzelgruppierungen der Kaiserslauterer Fans und den Fans von Werder Bremen und dem TSV 1860 München.

Durch die regionale Nähe und viele Lokalderbys bestehen Rivalitäten vor allem zum SV Waldhof Mannheim 07, Karlsruher SC, 1. FC Saarbrücken und zu Eintracht Frankfurt. Rivalitäten zum 1. FSV Mainz 05, Eintracht Trier und TuS Koblenz sind durch seltenes Aufeinandertreffen jüngeren Datums. Der FC Bayern München und die TSG Hoffenheim sind unter den FCK-Fans ebenfalls sehr unbeliebt.

Erfolge

Meisterschaften

Pokalwettbewerbe

Internationale Erfolge

Sonstige Auszeichnungen

Insgesamt war der FCK 89 mal Spitzenreiter in der 1. Bundesliga (Stand: 02/2006) und stellte 1994 mit Stefan Kuntz (18 Tore gemeinsam mit Anthony Yeboah) einmal den Torschützenkönig.

Personal

Vereinsführung

Vorstand

Die Führung des Vereins obliegt dem Vorstand. Der Vorstand besteht aus dem Ex-Profi Stefan Kuntz als hauptamtlichem Vorstandsvorsitzenden (seit dem 8. April 2008) und Dr. Johannes Ohlinger als ehrenamtlichem Finanzvorstand (Vorstandsmitglied seit dem 22. November 2007).

Aufsichtsrat

Oberstes Kontrollorgan des Vereins ist der Aufsichtsrat. Er besteht zur Zeit (20. Dezember 2007) aus sieben Mitgliedern, mit Dieter Buchholz als Vorsitzendem.

Profikader 2007/08

Spieler

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
25 Tobias Sippel Deutscher
27 Florian Fromlowitz Deutscher
35 Luis Robles US-Amerikaner
02 Moussa Ouattara Burkiner
03 Mathieu Beda Franzose
04 Christopher Lamprecht Deutscher
13 Benjamin Weigelt Deutscher
17 Alexander Bugera Deutscher
21 Aimen Demai Franzose Tunesier
32 Bartosz Broniszewski Deutscher
34 Fabian Schönheim Deutscher
38 Sascha Kotysch Deutscher
41 Nassim Banouas Deutscher Algerier
05 Georges Mandjeck Kameruner
07 Sebastian Reinert Deutscher
08 Stefan Lexa Österreicher
10 Patrice Bernier Kanadier Franzose
15 Josh Simpson Kanadier
16 Axel Bellinghausen Deutscher
22 Steffen Bohl Deutscher
23 Sven Müller Deutscher
42 Sergej Neubauer Deutscher
09 Björn Runström Schwede
11 Victoraş Iacob Rumäne
14 Emeka Opara Nigerianer
19 Christian Henel Deutscher
20 Marcel Ziemer Deutscher
24 Alexander Esswein Deutscher
26 Erik Jendrišek Slowake
33 Christoph Werner Deutscher
37 Sebastian Stachnik Deutscher

Trainerstab – Profikader

Trainer des 1. FC Kaiserslautern war bis Februar 2008 Kjetil Rekdal, der zu Saisonbeginn 2007/2008 seine Arbeit aufnahm. Er wurde am Morgen des 9. Februar von seinen Aufgaben entbunden. Auch die Assistenztrainer Wolfgang Funkel und Roger Lutz wurden freigestellt. Nachfolger wurde am 12. Februar 2008 der Kroate Milan Šašić.

Als Torwarttrainer ist der langjährige Stammtorwart des 1. FC Kaiserslautern Gerald Ehrmann tätig.

Nationalspieler

Folgende Spieler trugen während ihrer Zeit beim FCK das Trikot der deutschen Nationalmannschaft:

Name Zeit beim FCK Länder-
spiele
Länder-
spiel-
tore
Spiele
beim FCK 
Tore
beim FCK 
Besondere Leistungen und Titel mit dem FCK
Thomas Allofs 1982–1986 1 0 128 61
Michael Ballack 1997–1999 1 0 46 4 Deutscher Meister 1998
Andreas Brehme 1981–1986
1993–1998
40 3 254 43 Deutscher Meister 1998, Deutscher Pokalsieger 1996
Hans-Peter Briegel 1975–1984 53 2 240 47 Europameister 1980, Vizeweltmeister 1982 und 1986
Horst Eckel 1949–1960 32 0 238 66 Deutscher Meister 1951 und 1953, Weltmeister 1954
Marco Engelhardt 2004–2006 3 0 62 3
Franco Foda 1983–1984
1987–1990
2 0 90 5 DFB-Pokalsieger 1990
Jürgen Groh 1976–1980
1986–1989
1 0 197 3
Miroslav Klose 1999–2004 38 16 120 44 begann seine Profilaufbahn beim FCK, Vizeweltmeister 2002
Werner Kohlmeyer 1941–1957 22 0 180 18 Deutscher Meister 1951 und 1953, Weltmeister 1954
Stefan Kuntz 1989–1995 11 2 170 75 Deutscher Meister 1991, Deutscher Pokalsieger 1990, Bundesliga-Torschützenkönig 1994
Olaf Marschall 1994–2002 13 3 144 49 Deutscher Meister 1998, Deutscher Pokalsieger 1996
Werner Liebrich 1945–1962 16 0 273 25 Deutscher Meister 1951 und 1953, Weltmeister 1954
Josef Pirrung 1967–1981 2 0 304 61
Marco Reich 1995–2001 1 0 117 9 Deutscher Meister 1998, Deutscher Pokalsieger 1996
Thomas Ritter 1992–1996 1 0 87 2 Deutscher Pokalsieger 1996
Karl Schmidt 1955–1962 9 0 127 6
Klaus Toppmöller 1972–1980 3 1 204 108 erfolgreichster Bundesligatorschütze des FCK
Martin Wagner 1992–2000 6 0 200 30 Deutscher Meister 1998, Deutscher Pokalsieger 1996
Fritz Walter 1938–1959 61 33 248 144 Deutscher Meister 1951 und 1953, Weltmeister 1954, Ehrenspielführer der Nationalmannschaft
Ottmar Walter 1941–1959 21 10 210 156 Deutscher Meister 1951 und 1953, Weltmeister 1954
Wolfram Wuttke 1985–1990 4 1 112 32 Deutscher Pokalsieger 1990; olympischer Bronzemedaillen-Gewinner 1988

Aufgeführt sind nur die Länderspiele, die der Spieler während seiner Zeit beim FCK absolvierte. Die Zahl der Spiele und Tore für den FCK bezieht sich auf die Bundesligaspiele, bei Spielern die vor 1963 aktiv waren auf Oberligaspiele und die Endrundenspiele um die Deutsche Meisterschaft.

Weitere bedeutende ehemalige Spieler

Name Zeit beim FCK Nationalität Spiele  
beim FCK 
Tore  
beim FCK 
besondere Leistungen und Titel mit dem FCK
Mario Basler 1987 – 1989
1999 – 2003
Deutscher
Deutschland
92 8 bestritt sein erstes Bundesligaspiel beim FCK und beendete dort auch seine Spielerlaufbahn
Ernst Diehl 1967 – 1978 Deutscher
Deutschland
314 18
Tom Dooley 1988 – 1993 Deutscher US-Amerikaner
Deutschland / USA
107 13 Deutscher Meister 1991, A-Nationalspieler für die USA
Michael Dusek 1979 – 1988 Deutscher
Deutschland
210 10
Gerald Ehrmann 1986 – 1996 Deutscher
Deutschland
292 0 Deutscher Pokalsieger 1990 und 1996, Deutscher Meister 1991
Reiner Geye 1977 – 1986 Deutscher
Deutschland
290 47
Ronnie Hellström 1974 – 1984 Schwede
Schweden
266 0 ein Jahrzehnt Stammtorhüter, A-Nationalspieler
Miroslav Kadlec 1990 – 1998 Tscheche
Tschechien
210 16 Deutscher Meister 1991 und 1998, Deutscher Pokalsieger 1996, Vizeeuropameister 1996
Harry Koch 1995–2003 Deutscher
Deutschland
220 23 Deutscher Meister 1998, Deutscher Pokalsieger 1996
Pavel Kuka 1993 – 1998 Tscheche
Tschechien
121 53 Deutscher Meister 1998, Deutscher Pokalsieger 1996, Vizeeuropameister 1996
Werner Melzer 1974 – 1986 Deutscher
Deutschland
374 31 hat die meisten Bundesligaeinsätze für den FCK bestritten
Jacobus Prins 1963 – 1965 Niederländer
Niederlande
36 9 Prins war einer von vier Ausländern, die am ersten Bundesligaspieltag am 24. August 1963 auf dem Platz standen
Johannes Riedl 1974 – 1981 Deutscher
Deutschland
215 31
Axel Roos 1984–2001 Deutscher
Deutschland
327 19 Deutscher Meister 1991 und 1998, Deutscher Pokalsieger 1990 und 1996
Roland Sandberg 1973 – 1977 Schwede
Schweden
118 60 A-Nationalspieler
Dietmar Schwager 1964 – 1976 Deutscher
Deutschland
320 2
Ciriaco Sforza 1993 – 1995
1997–2000
2002–2005
Schweizer
Schweiz
199 20 Deutscher Meister 1998, A-Nationalspieler
Wolfgang Wolf 1978 – 1988 Deutscher Deutschland 248 11 kehrte in der Saison 2005/06 als Trainer zurück

Trainer

Name Nationalität Zeit beim FCK
Günther Brocker Deutscher
Deutschland
1. Juli 1963 bis 27. Februar 1965 entlassen
Werner Liebrich Deutscher
Deutschland
28. Februar 1965 bis 30. Juni 1965 Vertrag beendet
Gyula Lóránt Ungar
Ungarn
1. Juli 1965 bis 30. Juni 1967 Vertrag beendet
Otto Knefler Deutscher
Deutschland
1. Juli 1967 bis 4. März 1968 entlassen
Egon Piechaczek Pole
Polen
5. März 1968 bis 6. Mai 1969 entlassen
Dietrich Weise Deutscher
Deutschland
7. Mai 1969 bis 30. Juni 1969 Vertrag beendet
Gyula Lóránt Ungar
Ungarn
1. Juni 1969 bis 9. März 1971 entlassen
Dietrich Weise Deutscher
Deutschland
11. März 1971 bis 30. Juni 1973 Vertrag beendet
Erich Ribbeck Deutscher
Deutschland
1. Juli 1973 bis 30. Juni 1978 Vertrag beendet
Karlheinz Feldkamp Deutscher
Deutschland
1. Juli 1978 bis 30. Juni 1982 Vertrag beendet
Rudolf Kröner Deutscher
Deutschland
1. Juli 1982 bis 21. März 1983 entlassen
Ernst Diehl Deutscher
Deutschland
22. März 1983 bis 30. Juni 1983 Interimstrainer
Dietrich Weise Deutscher
Deutschland
1. Juli 1983 bis 26. Oktober 1983 entlassen
Ernst Diehl Deutscher
Deutschland
27. Oktober 1983 bis 1. November 1983 Interimstrainer
Manfred Krafft Deutscher
Deutschland
2. November 1983 bis 30. Juni 1985 Vertrag beendet
Hannes Bongartz Deutscher
Deutschland
1. Juli 1985 bis 11. November 1987 entlassen
Josef Stabel Deutscher
Deutschland
1987 bis 30. Juni 1989 Vertrag beendet
Gerd Roggensack Deutscher
Deutschland
1. Juli 1989 bis 25. Februar 1990 entlassen
     
Name Nationalität Zeit beim FCK
Karlheinz Feldkamp Deutscher
Deutschland
28. Februar 1990 bis 30. Juni 1992 Vertrag beendet
Rainer Zobel Deutscher
Deutschland
1. Juli 1992 bis 7. Juni 1993 entlassen
Friedel Rausch Deutscher
Deutschland
1. Juli 1993 bis 23. März 1996 entlassen
Eckhard Krautzun Deutscher
Deutschland
27. März 1996 bis 19. Juli 1996 entlassen
Otto Rehhagel Deutscher
Deutschland
19. Juli 1996 bis 1. Oktober 2000 Rücktritt
Andreas Brehme Deutscher
Deutschland
2. Oktober 2000 bis 25. August 2002 entlassen
Karl-Heinz Emig Deutscher
Deutschland
26. August 2002 bis 3. September 2002 Interimstrainer
Erik Gerets Belgier
Belgien
4. September 2002 bis 2. Februar 2004 entlassen
Kurt Jara Österreicher
Österreich
3. Februar 2004 bis 6. April 2005 entlassen
Hans-Werner Moser Deutscher
Deutschland
7. April 2005 bis 30. Juni 2005 Interimstrainer
Michael Henke Deutscher
Deutschland
1. Juli 2005 bis 19. November 2005 entlassen
Wolfgang Wolf Deutscher
Deutschland
21. November 2005 bis 11. April 2007 entlassen
Wolfgang Funkel Deutscher
Deutschland
11. April 2007 bis 27. Juni 2007 Interimstrainer
Kjetil Rekdal Norweger
Norwegen
28. Juni 2007 bis 9. Februar 2008 entlassen
Alois Schwartz Deutscher
Deutschland
9. bis 12. Februar 2008 Interimstrainer
Milan Šašić Kroate
Kroatien
seit 13. Februar 2008

Sponsoren

Überblick über alle Trikot- bzw. Hauptsponsoren des 1.FC Kaiserslautern:

1. FC Kaiserslautern II (Amateure)

Aktuell

Die zweite Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern spielt in der Saison 2007/08 durch den Abstieg aus der Regionalliga Süd in der Oberliga Südwest.

Amateurkader

Name
Torhüter
Deutscher Kevin Trapp
Deutscher Stefan Steigerwald
Name
Abwehr
Deutscher Nassim Banouas
Franzose Khalid Benichou
Deutscher Pole Bartosz Broniszewski
Türke Ali Demir
Deutscher Marco Grimm
Deutscher Marc Gross
Deutscher Sandro Roesner
Deutscher Manuel Weisser
Name
Mittelfeld
Deutscher Diego Deho
Deutscher Mathäus Gornik
Türke Serhat Gülbaz
Deutscher Sergej Neubauer
Deutscher Mariusz Suszko
Deutscher Torsten Reuter
Deutscher Nico Weißmann
Bosnier Ajdin Zeric
Name
Angriff
Türke Alper Akcam
Schweizer Julien Jemmely
Deutscher Timur Özgöz
Deutscher Christoph Werner
Deutscher Christian Henel
Deutscher Sebastian Stachnik
Franzose Joel Thomas
Name
Trainer
Deutscher Alois Schwartz
Co-Trainer
Deutscher Oliver Schäfer

Stadion

Die Amateurmannschaft, auch "Kleine Teufel" genannt, trägt ihre Heimspiele auf dem neben dem Fritz-Walter-Stadion gelegenen Betzenberg Platz 4 aus. Er bietet Platz für 3.000 Zuschauer.

Erfolge

  • Südwestpokalsieger (2): 1979, 1997
  • Meister Oberliga Südwest (3): 1995, 1997, 2001

Weitere Sportarten

Neben dem Fußball gibt es im Verein noch die Abteilungen Basketball, Boxen, Handball, Hockey, Leichtathletik, Triathlon und Running. Die Basketball-Abteilung des Vereins spielte in der zweiten Bundesliga, bis sie 2007 als Kaiserslautern Braves ausgegliedert wurde. Die verbleibenden Basketballer des FC Kaiserslautern, die Kaiserslautern Baskets spielen seit der Saison 2007/08 in der Landesliga Rheinhessen-Pfalz.

Hockey

Die Hockeyabteilung entstand durch den Übertritt der Hockeyspieler des Sportvereins 1910 am 19. September 1913. Zurzeit gibt es keine am Spielbetrieb gemeldeten Erwachsenenmannschaften, aber das Bestreben aus den bestehenden Jugendmannschaften heraus solche wieder aufzubauen.

Triathlon, Leichtathletik, Running

In diesen drei Abteilungen kann der Verein große Erfolge für sich verbuchen. So ist der Triathlet Georg Anstett amtierender Europameister der Altersklasse M35 im Ironman und startete auch beim Ironman Hawaii. In der Leichtathletik/Running stellt der 1.FCK ebenfalls Europameister (Staffel Sprint Senioren) und Deutsche Meister (Mittelstrecke Junioren, Seniorinnen Langstrecke), zahlreiche Landesmeister sowie Weltmeistertitel bei den Medigames.

Boxen

Der für den 1.FCK antretende Reiner Gies gewann bei den Olympischen Spielen in Seoul eine Bronzemedaille im Halbweltergewicht.

Literatur

  • Markwart Herzog: Der »Betze« unterm Hakenkreuz. Der 1. FC Kaiserslautern in der Zeit des Nationalsozialismus. Göttingen 2006 (Die Werkstatt), ISBN 3-89533-541-X, ISBN 978-3-89533-541-9
  • Michael Becker: Die Simple Minds vom Betzenberg. Der Niedergang eines Traditionsclubs. Eine (fast) unglaubliche Geschichte. Verlag: Lehnert, C, ISBN 978-3-926320-62-9

Weblinks

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