1. FC Kaiserslautern

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1. FC Kaiserslautern
Vereinswappen des 1. FC Kaiserslautern
Voller Name 1. Fußball-Club Kaiserslautern e. V. (1.FCK)[1]
Ort Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz
Gegründet 2. Juni 1900 lt. Satzung[2][A 1]
19. Juni 1946 Wiedergründung
Vereinsfarben rot-weiß
Stadion Fritz-Walter-Stadion
Plätze 49.780[3]
Vorstand Stefan Kuntz
Fritz Grünewalt
Markus Schupp
Trainer Kosta Runjaic
Homepage www.fck.de
Liga 2. Bundesliga
2013/14 4. Platz
Heim
Auswärts

Der 1. FC Kaiserslautern (kurz: 1. FCK oder FCK; Spitzname: Die „Roten Teufel“) ist ein Sportverein aus Kaiserslautern, der vor allem durch seine Fußballabteilung deutschlandweit bekannt ist. Als Gründungsmitglied der Bundesliga spielte der FCK von 1963 bis 1996 durchgängig in der ersten Liga. Mit vier Deutschen Meisterschaften und zwei DFB-Pokalsiegen zählt der Club aus der Pfalz zu den erfolgreichsten Fußballvereinen der Republik. In der ewigen Tabelle der Bundesliga belegt der FCK derzeit den neunten Platz.

Der Verein hat 18.821 Mitglieder (Stand: Juli 2014).[4] Neben der Fußballabteilung unterhält der 1. FC Kaiserslautern auch Sportarten wie Basketball, Boxen, Handball, Hockey, Leichtathletik, Rollstuhlbasketball, Running, und Triathlon.

Internationale Erfolge des Vereins waren unter anderem das Erreichen des Champions-League-Viertelfinals 1999 und die zweimalige Teilnahme am UEFA-Pokal-Halbfinale. Einmalig ist, dass der FCK in der Saison 1997/98 als Aufsteiger die Meisterschaft gewann. Heimstätte der Fußballer ist das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern, benannt nach dem Kapitän der DFB-Nationalelf, die 1954 den Weltmeistertitel gewann.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte[Bearbeiten]

Stammbaum[Bearbeiten]

„Stammbaum“ der Vorgängervereine des 1. FC Kaiserslautern[5]
Historische Entwicklung der Vereinswappen. FC Palatia um 1901, FV Kaiserslautern (2) um 1909–1929, SV Phönix um 1910–1929, FV Phönix um 1929–1931; und 1. FC 1932–1955, 1955–1969 bzw 2010–2012, und 1969–2010 bzw. 2012–
Westkreismeister 1909: FC 1900 Kaiserslautern

Der 1. FC Kaiserslautern (bis 18. Juli 1931[6] FV Phönix Kaiserslautern) entstand am 28. Mai 1929 durch Fusion der Kaiserslauterer Vereine SV Phönix 1910 und FV 1900. Letzterer war wiederum das Produkt des Zusammenschlusses der drei Vereine FC 1900, FC Palatia 1901 und FC Bavaria 1902 am 1. März 1909. Der FC 1900 schließlich entstand am 2. Juni 1900 durch Fusion des Fußballclubs Germania 1896 und der Fußballgesellschaft 1899.[5]

Der 2. Juni 1900 als Gründungsdatum des FCK ist inzwischen umstritten. Der Fußballclub Kaiserslautern sei bereits im zweiten Halbjahr des Jahres 1899 gegründet worden und habe sich im Januar 1900 mit der ebenfalls 1899 gegründeten Fußballgesellschaft zum FC 1900 zusammengeschlossen. Als Gründungsjahr sei also das Jahr 1899 anzusehen.[7][8][9]

Erfolge der Vorgängervereine[Bearbeiten]

Der FC 1900 Kaiserslautern gewann in der Saison 1908/09 die Westkreismeisterschaft des Verbands Süddeutscher Fußball-Vereine und damit den ersten Titel der Vereinsgeschichte. Nach der sich anschließenden Fusion mit Palatia und Bavaria zum FV 1900 Kaiserslautern gehörte der Verein bis 1914 der Westkreisliga an, ohne dass es zu weiteren Meisterschaften reichte. Nach dem Ersten Weltkrieg war der FV 1900 im Jahr 1919 Gründungsmitglied der neuen höchsten Spielklasse, der Bezirksliga, stieg aber im Zuge einer Ligenreform 1923 ab.

Gauliga (1933–1945)[Bearbeiten]

Zwei Jahre nach dem Wiederaufstieg in die Bezirksliga qualifizierte sich der FCK 1933 als Zweitplatzierter für die als neue höchste Spielklasse eingeführte Gauliga. Zwei Jahre später stieg der FCK aus der Gauliga Südwest wieder in die Bezirksklasse ab, kehrte 1937 in die Gauliga zurück und stieg erneut ab.

In der Endphase der Saison 1937/38 hatte Fritz Walter in Freundschaftsspielen erstmals in der ersten Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern gespielt. Sein Pflichtspieldebüt gab er 1938/39 gegen den SV Niederauerbach. Beim 8:1-Sieg der Lauterer gelangen Fritz Walter gleich vier Tore.[10]

Mit dem Eintritt Walters in die erste Mannschaft stellten sich sportliche Erfolge bei den Lauterern ein: 1939 wurde der zuvor aus der Gauliga abgestiegene FCK Meister der Bezirksklasse Mittelpfalz und erreichte durch ein 4:0 im Entscheidungsspiel gegen die SG Burbach (drei Tore von Fritz Walter) den Wiederaufstieg in die nunmehr in zwei Staffeln geteilte Gauliga Südwest. Trainer der Aufstiegsmannschaft war Karl Berndt, der einen Trainer Eheberg (der die Mannschaft nur ein Jahr betreut hatte) 1938 abgelöst hatte.[11] 1940 gewann der FCK die Gauliga-Meisterschaft in der Staffel Saarpfalz. Die Meisterschaft war zugleich die erste „Kriegsmeisterschaft“, wie die Sportwettbewerbe nun genannt wurden.[12] Am 14. Juli 1940 debütierte der damals 19-jährige Walter beim 9:3 gegen Rumänien (dreifacher Torschütze: Fritz Walter) in der deutschen Nationalmannschaft. Walter wurde damit erster Nationalspieler des FCK. In diesem Jahr wird die erste Mannschaft des FCK durch die Medien als „Walter-Mannschaft“ bekannt. 1942 gewann der FCK die Meisterschaft in der neuen Gauliga Westmark. Damit waren sie erstmals für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft qualifiziert, schieden aber mit einem 3:9 gegen den FC Schalke 04 im Achtelfinale aus. Erwähnenswert ist aus dieser Zeit auch ein Ligaspiel im März 1942 gegen den FK Pirmasens, das die Lauterer mit 26:0 gewannen. Fritz Walter erzielte in diesem Spiel 13 Tore. Bis 1944, als der Spielbetrieb kriegsbedingt eingestellt wurde, gehörte der FCK der obersten Spielklasse an. Dass nach und nach viele Spieler zum Militär eingezogen wurden, schlug sich jedoch in den Resultaten nieder: 1943 erreichten die Lauterer, inzwischen mit vielen Gastspielern, die zum Teil hier stationiert waren, den fünften Platz (von zehn), 1944 wurde man letzter. Im letzten Kriegsjahr bildete der FCK eine Kriegsspielgemeinschaft mit dem VfR Kaiserslautern und der TSG Kaiserslautern, die nicht mehr zu Pflichtspielen antrat.

Oberliga (1945–1963)[Bearbeiten]

Die „Walter-Elf“ gewann zwei Meisterschaften und war deutschlandweit bekannt
Die fünf Kaiserslauterer WM-Helden von Bern in Bronze vor dem Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern, von links nach rechts: Werner Liebrich, Fritz Walter, Werner Kohlmeyer, Horst Eckel, Ottmar Walter

Im Oktober 1945 kamen Fritz Walter und sein Bruder Ludwig nach der Kriegsgefangenschaft in Rumänien nach Kaiserslautern zurück. Viele FCK-Fußballer waren im Krieg gefallen (aus der ersten Mannschaft (ohne Gastspieler) namentlich: Theobald Baumann, Herbert Rasch und Heinrich Schaub) und der Verein existierte offiziell nicht mehr. Doch nicht lange nach der Rückkehr leistete allen voran Fritz Walter Aufbauarbeit und stellte wieder eine Mannschaft zusammen. Zunächst war die Sportanlage auf dem Erbsenberg, Heimat des VfR Kaiserslautern, das Trainingsgelände der Mannschaft.[13] Im Winter 1945/46 erhielt man den zuvor beschlagnahmten Betzenberg, der in dieser Zeit den Namen „Stade Monsabert“, benannt nach einem französischen General, trug, zurück und der Verein wurde am 19. Juni 1946, nach Erlaubnis der französischen Besatzungsmacht, wiedergegründet. Durch Verbindungen des Präsidenten Paul Karch konnte erreicht werden, dass der alte Vereinsname erhalten blieb.

Die Vereine der ehemaligen Gauliga Südwest vereinbarten im Dezember 1945, den Spielbetrieb nach Vorbild der Oberliga Süd, deren erste Saison bereits einen Monat zuvor begonnen hatte, wieder aufzunehmen. Die sogenannte Oberliga Saar-Pfalz-Hessen nahm am 6. Januar 1946 ihren Anfang. Das erste Spiel der Lauterer in der Liga fand am 13. Januar 1946 gegen Phönix Ludwigshafen statt (10:0). Die Lauterer spielten mit folgender Elf: Jung; Martin, W. Kohlmeyer; E. Liebrich, Thines, W. Liebrich; Baum, F. Walter, Grewenig, Baßler, K. Berndt. Die Spielzeit beendete der FCK als Zweiter (30:6 Punkte), knapp hinter dem Meister 1. FC Saarbrücken (31:5). Ab Sommer 1946 war es nunmehr die Zonenliga (zwei Staffeln), in der die Fußballelite aus der französischen Besatzungszone antrat.

Die Ernährung der Spieler und deren Familien wurde in den Nachkriegsjahren durch die sogenannten „Kartoffelspiele“ – oder pfälzisch: „Grumbeerspiele“ – gewährleistet. Die schon damals populäre Waltermannschaft trug vorwiegend in der Pfalz, aber beispielsweise auch einmal in Gelsenkirchen-Horst, Freundschaftsspiele aus, für die sie in Form von Naturalien bezahlt wurden. Im Umkreis von Kaiserslautern waren das meist Kartoffeln, ansonsten auch die ortstypischen Produkte wie Zwiebeln in Zeiskam, Tabak in Herxheim oder Kohle in Gelsenkirchen-Horst.

In den ersten Jahren nach dem Krieg war Sepp Herberger häufig zu Gast beim FCK. Herberger, der im 65 Kilometer entfernten Weinheim wohnte, kümmerte sich um den Neuaufbau der Nationalmannschaft und besprach sich mit seinem „Lieblingsschüler“ Fritz Walter. In diesem Zusammenhang kamen beim FCK Herbergers und Walters fußballerische Philosophien zur Anwendung.[14]

In der Oberliga Südwest war der 1. FC Kaiserslautern lange das Maß aller Dinge. In den ersten 13 Jahren wurden die Pfälzer zehnmal Meister und zweimal Vizemeister und mit der Meisterschaft 1947 und 1948 gleichzeitig Französischer Zonenmeister.

Auch überregional war der FCK in dieser Phase erfolgreich. Nach Siegen in der Endrunde der Deutschen Meisterschaft gegen den TSV 1860 München und den TuS Neuendorf erreichten die Pfälzer 1948 erstmals das Finale, in welchem sie gegen den 1. FC Nürnberg mit 1:2 unterlagen. Im darauffolgenden Jahr wurden die Roten Teufel nach einem 2:1 gegen Kickers Offenbach Dritter in der deutschen Meisterschaft.

Am 30. Juni 1951 wurde der 1. FC Kaiserslautern nach einem 2:1 über Preußen Münster erstmals Deutscher Fußballmeister. Die zweite Meisterschaft konnte der FCK am 21. Juni 1953 nach einem 4:1 im Finale gegen den VfB Stuttgart feiern. Das Finale um die Deutsche Meisterschaft 1954 verloren die Pfälzer völlig überraschend mit 1:5 gegen Hannover 96.

Trotz erheblicher Proteste seitens der Medien ignorierte der Bundestrainer Sepp Herberger diese peinliche Niederlage und baute das deutsche Team für die Weltmeisterschaft 1954 trotzdem um das FCK-Gerüst Fritz Walter, Ottmar Walter, Werner Liebrich, Horst Eckel und Werner Kohlmeyer auf. Herbergers Mut wurde belohnt: Am 4. Juli 1954 wurde Deutschland mit den fünf Pfälzern erstmals Fußball-Weltmeister.

Am 26. Juni 1955 nahm der 1. FC Kaiserslautern zum letzten Mal am Endspiel um die Deutsche Meisterschaft teil. Er unterlag gegen Rot-Weiss Essen mit 3:4.

In den späten 1950er- und frühen 1960er-Jahren, nachdem die WM-Helden und andere wichtige Spieler ihre Karriere beendet hatten, war der FCK nicht mehr die dominierende Mannschaft in der Oberliga Südwest. Ab 1958 wurde der FCK Dritter, Fünfter und zweimal Vierter. Zuletzt war aus den großen Zeiten nur noch Werner Liebrich aktiv, der nun die ansonsten junge Mannschaft als Persönlichkeit führte. Nachdem die sportlichen Erfolge ausgeblieben waren, engagierte sich auch wieder Fritz Walter, der 1959 seine aktive Karriere beendet hatte. Er gab den Spielern im Rahmen von Kameradschaftsabenden Tipps und berichtete von früher. Auch bekam er die Vollmacht, die Mannschaft für die Spiele aufzustellen. Dies soll zwar in Absprache mit Trainer Richard Schneider geschehen sein, doch verabschiedete sich dieser nach der Saison 1960/61 als FCK-Trainer. Auf Empfehlung Sepp Herbergers[15] wurde Günther Brocker Nachfolger. Mit ihm gelang rechtzeitig zur Einführung der Bundesliga 1962/63 noch einmal die Südwestmeisterschaft. Zuvor hatte sich der FCK zunehmend auch mit auswärtigen Spielern wie Erich Meier, Willy Reitgaßl und Willi Kostrewa verstärkt.[16]

Am 13. September 1961 standen die Roten Teufel erstmals im Finale um den DFB-Pokal, zogen allerdings mit 0:2 gegen Werder Bremen den Kürzeren.

Durchgehend Bundesligist (1963–1996)[Bearbeiten]

Saison Platz Tore Punkte Ø Zuschauer[17]
1963/64 12 48:69 26:34 21.867
1964/65 13 41:53 25:35 24.200
1965/66 15 42:65 26:42 18.412
1966/67 05 43:42 38:30 19.412
1967/68 16 39:67 28:40 13.559
1968/69 15 45:47 30:38 14.353
1969/70 10 45:55 32:36 14.882
1970/71 08 54:57 34:34 17.765
1971/72 07 59:53 35:33 17.176
1972/73 09 58:68 34:34 12.941
1973/74 06 80:69 38:30 18.059
1974/75 13 56:55 31:37 19.824
1975/76 07 66:60 37:31 20.479
1976/77 13 53:59 29:39 20.706
1977/78 08 64:63 36:32 24.647
1978/79 03 62:47 43:25 26.980
1979/80 03 75:53 41:27 24.796
1980/81 04 60:37 44:24 23.655
1981/82 04 70:61 42:26 21.333
1982/83 06 57:44 41:27 21.472
1983/84 12 68:69 30:38 19.118
1984/85 11 56:60 33:35 17.030
1985/86 11 49:54 30:38 16.536
1986/87 07 64:51 37:31 27.396
1987/88 14 53:62 29:39 21.505
1988/89 09 47:44 33:35 22.180
1989/90 12 42:55 31:37 25.428
1990/91 01 72:45 48:20 32.380
1991/92 05 58:42 44:24 33.702
1992/93 08 50:40 35:33 33.154
1993/94 02 64:36 43:25 34.462
1994/95 04 58:41 46:22 37.210
1995/96 16 31:37 36 36.282

In der Saison 1963/64 war der 1. FC Kaiserslautern eines von 16 Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Die erste Saison beendeten die Pfälzer unter Trainer Günther Brocker, bereits ab 1961 Trainer, auf dem zwölften Tabellenplatz. Auch in den Folgejahren hatte der FCK selten Kontakt zur Tabellenspitze und spielte oft gegen den Abstieg. Eine Ausnahme bildete die Saison 1966/67, als der FCK unter dem 1965 verpflichteten Coach Gyula Lóránt den fünften Tabellenplatz erreichte. Nach fünf Spieltagen war man mit 9:1 Punkten sogar Tabellenführer gewesen. Zur Saison 1967/68 löste Otto Knefler Lóránt als Trainer ab. Die Spielzeit begann zufriedenstellend (11:5 Punkte nach den ersten acht Spielen), vom 9. bis zum 24. Spieltag gelang allerdings kein Sieg mehr. Nachdem der FCK nur noch ein Punkt vor einem Abstiegsplatz lag, erfolgte die Trennung. Unter Kneflers Nachfolger Egon Piechaczek konnte der Abstand zu den Abstiegsrängen wieder ausgebaut werden, wenngleich der FCK bis zum Saisonende auf dem 16. Platz blieb. 1968/69 befand sich Kaiserslautern erneut im Abstiegskampf, erst am vorletzten Spieltag war der Klassenerhalt nach einem 4:0-Erfolg gegen Braunschweig so gut wie sicher. Vor dem 31. Spieltag war der bisherige Assistent Dietrich Weise Interimstrainer bis zum Saisonende geworden.

Mit der Rückkehr von Gyula Lóránt waren die Zeiten des Abstiegskampfes vorbei. 1969/70 wurde man Zehnter, in der Folgesaison wurde er allerdings nach drei Niederlagen in Folge entlassen. Dietrich Weise wurde sein Nachfolger und führte die Pfälzer noch auf den achten Rang. Mit dem Trainerwechsel begann auch eine neue Ära am Betzenberg: Lóránt und Piechaczek waren Trainer der „alten Schule“ – sie legten vor allem Wert auf Disziplin.[18] Weise dagegen war ein akribisch arbeitender Fachmann.[19] Auf dem Platz bekam nun das spielerische Element eine wichtigere Bedeutung, das Image von den „Kloppern der Liga“ wurde nach und nach abgelegt.[18][19] Am 1. Juli 1972 erreichte der FCK zum zweiten Mal das DFB-Pokalfinale, unterlag aber erneut, diesmal mit 0:5 gegen den FC Schalke 04. Am 13. September 1972 bestritt der 1. FC Kaiserslautern sein erstes Europapokalspiel. Beim englischen Vertreter Stoke City gab es eine 1:3-Niederlage. Nach einem 4:0 im Rückspiel drang der FCK bis ins Viertelfinale vor, wo Borussia Mönchengladbach Endstation war. Nach dem vorletzten Spieltag der Saison 1972/73 wurde Weise suspendiert, weil dieser bereits einen Vertrag für die nächste Saison bei Eintracht Frankfurt unterschrieben hatte.[20] Nachdem Gerd Schneider das Team am letzten Spieltag betreut hatte, kam zur neuen Saison Erich Ribbeck, Dietrich Weises Vorgänger bei Eintracht Frankfurt, zum FCK. Unter Trainer Ribbeck erreichten die Roten Teufel 1976 zum dritten Mal das DFB-Pokalfinale und verloren es zum dritten Mal, diesmal mit 0:2 gegen den Hamburger SV. In der Liga wechselten sich Spielzeiten im oberen Mittelfeld mit Saisons im unteren Mittelfeld ab. Ribbeck wurde als FCK-Trainer Zeuge des wohl berühmtesten Bundesligaspiels auf dem Betzenberg: Gegen den FC Bayern München drehten die Roten Teufel nach einem 1:4-Rückstand das Spiel und gewannen mit 7:4. Während der Saison 1977/78 kündigte Ribbeck an, den 1. FC Kaiserslautern nach fünf Jahren zu verlassen.

1979 erreichte man unter dem neuen Trainer „Kalli“ Feldkamp mit dem 3. Tabellenplatz die bis dato beste Platzierung. Über weite Strecken der Saison stand der FCK sogar an der Tabellenspitze, bis zum 14. Spieltag verlor man kein Spiel. Die Spielzeit 1979/80 begann mäßig: Nach dem 18. Spieltag waren die Lauterer nur zwei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Danach startete der FCK allerdings eine Aufholjagd und gab vom 19. bis zum 32. Spieltag nur drei Punkte ab. Am Ende rangierte man erneut auf dem dritten Platz, punkt- und torgleich mit dem VfB Stuttgart. In den zwei folgenden Saisons landete der FCK jeweils auf dem vierten Platz und hatte sich damit in allen vier Spielzeiten mit Feldkamp als Trainer für den Europapokal qualifiziert. 1981 verloren die Pfälzer mit einem 1:3 gegen Eintracht Frankfurt ihr viertes DFB-Pokal-Endspiel. In die erste Amtszeit Feldkamps fällt auch der bis dahin größte internationale Erfolg: Im UEFA-Pokal drang man 1981/82 bis ins Halbfinale vor und unterlag dort dem IFK Göteborg, nachdem man im Viertelfinale Real Madrid mit einem 5:0 im Rückspiel – das Hinspiel ging noch 1:3 verloren – ausgeschaltet hatte.

Der FCK war also zu einem Spitzenclub geworden. 1981 bereits hatte der Verein mit dem Kauf von Norbert Eilenfeldt seinen ersten Millionen-Transfer getätigt.[21] Nach dem Weggang Feldkamps holte der 1. FCK Rudi Kröner, einen Bundesliga-Novizen, der zuvor den KSV Hessen Kassel sehr erfolgreich betreute. Die namhaften Neuzugänge Torbjörn Nilsson und Thomas Allofs schürten die Erwartungen. Der Saisonstart misslang mit nur zwei Punkten aus vier Spielen. Danach arbeitete sich das Team immer weiter nach oben und blieb dann lange Zeit auf dem siebten Tabellenplatz. Am 21. März 1983 wurde Kröner nach einer 1:2-Niederlage in Düsseldorf allerdings entlassen. Unter Kröners Nachfolger, dem bisherigen Co-Trainer Ernst Diehl wurde man schließlich Sechster und qualifizierte sich doch noch für den UEFA-Pokal.

Nach den großen Investitionen der vergangenen Saisons musste man 1983/84 kleinere Brötchen backen. Star-Einkäufe konnte man sich diesmal nicht leisten. Als Saisonziel wurde die erneute Qualifikation für den Europapokal sowie der möglichst lange Verbleib in den Pokalwettbewerben ausgegeben.[22] Diese Ziele sollten mit dem neuen Trainer Dietrich Weise, bereits das zweite Mal Trainer auf dem Betzenberg, erreicht werden. Doch erneut blieben die Pfälzer, diesmal deutlich, unter den Erwartungen. Am 11. Spieltag bat Weise, mit dem FCK auf Platz 12 stehend, um die Auflösung seines Kontrakts.[23] Auch unter Weises Nachfolger Manfred Krafft blieb der FCK im unteren Mittelfeld und wurde schließlich auch in der Endtabelle Zwölfter.

Auch in den Folgejahren (ab 1985 mit Hannes Bongartz als Trainer) fanden sich die „Roten Teufel“ zumeist im Mittelfeld der Tabelle wieder.

1987/88 war die Mannschaft dem Abstieg nahe, mit dem im November 1987 verpflichteten Sepp Stabel gelang aber noch die Rettung. Trotz einer soliden Spielzeit 1988/89 beschloss der Verein früh, für die nächste Saison einen neuen Trainer zu verpflichten. Mit dem neuen Coach Gerd Roggensack geriet man dann erneut in Abstiegsgefahr, doch die Rückkehr von Trainer Karl-Heinz Feldkamp führte dazu, dass noch der Klassenerhalt gelang. Am 19. Mai 1990 konnten die Lauterer im fünften Anlauf den DFB-Pokal endlich in den Händen halten. Im Finale gab es ein 3:2 gegen Werder Bremen. Im darauffolgenden Jahr gelang dem FCK mit dem Gewinn der dritten deutschen Meisterschaft eine riesige Überraschung. Zudem wurde Stefan Kuntz in dieser Saison, als bisher einziger Spieler des FCK, zum Fußballer des Jahres gekürt, die Mannschaft wurde zur Mannschaft des Jahres 1991 gewählt.

Zum Ende der Saison 1991/92 (5. Platz) beendete „Kalli“ Feldkamp sein Engagement beim FCK. Sein Nachfolger wurde Rainer Zobel, der zuvor bei den Stuttgarter Kickers tätig war. Zobel trat in der Pfalz ein schweres Erbe an – und scheiterte. Lautern verpasste 1992/93 mit einem achten Platz die Qualifikation für den UEFA-Pokal, Zobels Zweijahresvertrag wurde nach Saisonende vorzeitig aufgelöst.[24]

Unter Zobel-Nachfolger Friedel Rausch konnte sich der FCK wieder im Spitzenfeld der Tabelle etablieren, 1994 errang der 1. FC Kaiserslautern Platz zwei hinter dem FC Bayern; gegen Ende der Saison war dem Verein eine Siegesserie gelungen, die den Abstand zum Rekordmeister auf einen Punkt verkürzt hatte.

Der Aderlass nach Ende der Saison 1994/1995 (4. Tabellenplatz), als Ciriaco Sforza und Stefan Kuntz den Verein verließen, konnte nicht kompensiert werden. Von Beginn an machte sich 1995/96 der Verlust der beiden Führungsspieler bemerkbar, und der FCK befand sich schon nach den ersten Spielen im Tabellenkeller. Auch auf dem heimischen Betzenberg enttäuschten die Roten Teufel oft. Noch glaubte die Führungsriege des FCK an die Wende und hielt an Trainer Rausch fest.[25] Als die Situation prekärer wurde, wurde nach einem Ersatz für Sforza gesucht – die Neuzugänge vor der Saison hatten ihn nicht ersetzen können. Für die damalige Rekordablösesumme von 4,2 Millionen Mark[25] kam der Brasilianer Arìlson im Dezember 1995 zum FCK. Der Verein ging als Tabellenvierzehnter in die Winterpause, nur ein Punkt vor dem Sechzehnten. Neun Spieltage vor dem Saisonende löste Eckhard Krautzun Rausch als Trainer ab. Der 1. FCK rangierte inzwischen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Auch wenn der FCK das erste Spiel unter dem neuen Trainer gewann (1:0 in Köln), verbesserte sich die sportliche Situation zunächst nicht: Nach dem 29. Spieltag war der Rückstand auf den 15. Platz gar auf vier Punkte angewachsen. Acht Punkte in den darauffolgenden vier Spielen machten es immerhin möglich, dass der FCK am letzten Spieltag im Spiel beim unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf Bayer 04 Leverkusen mit einem Sieg den Klassenerhalt hätte erreichen können. Nachdem Pavel Kuka die Lauterer in Führung gebracht hatte, erzielte die „Werkself“ in der 82. Minute den Ausgleich. So stieg der 1. FC Kaiserslautern erstmals aus der Bundesliga ab. Nur eine Woche später gewann der Verein zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den DFB-Pokal (im Finale 1:0 gegen den Karlsruher SC durch ein Freistoßtor von Martin Wagner).

Als Aufsteiger Meister − Die Ära Rehhagel (1996–2000)[Bearbeiten]

Saison Platz Tore Punkte Ø Zuschauer[17]
1996/97 01 74:28 68 36.709
1997/98 01 63:39 68 38.000
1998/99 05 51:47 57 41.010
1999/00 05 54:59 50 40.220
violett unterlegt: Spielzeit in der Zweitklassigkeit

Trotz des Abstiegs blieb die Mannschaft im Kern zusammen. Das Präsidium um Norbert Thines trat allerdings zurück, und der FCK bekam einen neuen Aufsichtsrat, u.a. mit Jürgen Friedrich, der bereits zweimal Präsident des Vereins gewesen war, Robert Wieschemann und Ex-Trainer Karl-Heinz Feldkamp. Als neuer Präsident wurde später Hubert Keßler bestimmt. Sportlicher Leiter wurde Hans-Peter Briegel, der auf Reiner Geye folgte. Zwei Wochen vor Saisonstart wurde schließlich Trainer Eckhard Krautzun von Otto Rehhagel abgelöst. Im Europapokal der Pokalsieger erfolgte bereits in der ersten Runde gegen Roter Stern Belgrad das Aus. Nach einem 1:0 im Hinspiel gewann der jugoslawische Vertreter das Rückspiel mit 4:0 nach Verlängerung. Auch im DFB-Pokal schied man in der ersten Runde aus. Regionalligist SpVgg Greuther Fürth besiegte die Pfälzer mit 1:0 Toren. In der Liga gelang jedoch mit nur vier Saisonniederlagen letztlich souverän der sofortige Wiederaufstieg als Zweitligameister; das 7:6 gegen den SV Meppen am letzten Spieltag stellt das bis heute torreichste Spiel der 2. Bundesliga dar.

Ein Jahr später folgte der sensationelle Gewinn der vierten Deutschen Meisterschaft. Der Titelgewinn als Aufsteiger 1998 stellte ein Novum in der Geschichte des deutschen Fußballs dar, was mit der zweiten Wahl zur Mannschaft des Jahres nach 1991 belohnt wurde. Bereits am ersten Spieltag wurde der FC Bayern München auswärts besiegt, der den gesamten Saisonverlauf über den Lauterern im Meisterschaftskampf „hinterherhinken“ sollte. Ab dem vierten Spieltag wurde die Tabellenführung nicht mehr aus der Hand gegeben. Genau wie in der Vorsaison wurden nur vier Spiele verloren.

1998/99 erreichte der FCK in der Champions League das Viertelfinale und belegte in der Bundesliga den fünften Platz, nachdem man eine Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League durch eine 1:5-Niederlage im letzten Spiel gegen Eintracht Frankfurt verspielt hatte. Mit namhaften Neuzugängen wie Youri Djorkaeff und Mario Basler erreichte der FCK am Ende der Saison 1999/2000 das vorgegebene Ziel, auch in der nächsten Saison international zu spielen, mit einem erneuten fünften Platz, auch wenn sechs Heimniederlagen und mannschaftsinterne Streitigkeiten einen bitteren Beigeschmack hinterließen. Im UEFA-Pokal schied man in der dritten Runde aus. In der Spielzeit 2000/01 trat Otto Rehhagel nach einem misslungenen Saisonstart mit nur sechs Punkten aus sechs Spielen zurück.

Absturz in die untere Tabellenhälfte und erneuter Abstieg (2000–2006)[Bearbeiten]

Saison Platz Tore Punkte Ø Zuschauer[17]
2000/01 08 49:54 50 39.245
2001/02 07 62:53 56 38.486
2002/03 14 40:42 40 36.230
2003/04 15 39:62 36 38.620
2004/05 12 43:52 42 35.705
2005/06 16 47:71 33 33.044

Am Ende der Ära Rehhagel und danach geriet der FCK sowohl sportlich als auch finanziell in Schwierigkeiten. Letztere rührten daher, dass in den Folgejahren Spieler mit internationaler Erfahrung wie Taribo West, Steffen Freund, Christian Nerlinger, Carsten Jancker und Stefan Malz geholt wurden, die sich jedoch alle als Fehleinkäufe erwiesen.

Unter Rehhagels Nachfolger Andreas Brehme war der sportliche Erfolg noch kurzfristig wieder vorhanden. So stand der FCK Ende März 2001 im UEFA-Pokal-Halbfinale gegen Deportivo Alavés, sowie auf Platz 3 der Bundesligatabelle. Von diesem Zeitpunkt an erfolgte ein totaler sportlicher Einbruch, der wenig später durch den bekannt gewordenen Finanzskandal um die Führungsriege der FCK-Verantwortlichen flankiert wurde. Der FCK schied chancenlos aus dem UEFA-Pokal-Wettbewerb aus, schloss nach einem katastrophalen Saisonfinale die Spielrunde lediglich auf Platz 8 ab und verpasste den Einzug in den UEFA-Pokal-Wettbewerb. Zum Auftakt der Saison 2001/02 gewann der FCK die ersten sieben Spiele hintereinander und stellte damit den Rekord des FC Bayern München ein, belegte jedoch am Saisonende nur einen enttäuschenden 7. Platz.

In der Saison 2002/03 schien der Verein praktisch abgestiegen und kurz vor der Insolvenz, doch Brehmes Nachfolger Eric Gerets brachte den Verein sportlich wieder in die Spur und sicherte mit einer sensationellen Rückrunde den Klassenerhalt. Einen weiteren Erfolg gab es noch im Jahre 2003, als der FCK erneut das DFB-Pokalfinale erreichte, in dem er allerdings gegen den FC Bayern München mit 1:3 unterlag. In finanzieller Hinsicht konnte der Verein mit Hilfe des Vorstandsvorsitzenden René C. Jäggi weitgehend saniert werden, jedoch mit starker Beteiligung des Landes Rheinland-Pfalz sowie dem Verkauf des vereinseigenen Stadions.[26] In der Saison 2003/04 geriet der 1. FC Kaiserslautern erneut in Abstiegsnöte.

Gerets musste seinen Stuhl für Kurt Jara räumen, der wiederum den Klassenerhalt schaffte. Nach einer soliden Saison 2004/05, die jedoch mit der Entlassung des bei den Fans ungeliebten Kurt Jara mit dem 12. Tabellenplatz zu Ende ging, setzte der FCK für die Saison 2005/06 auf den als Cheftrainer unerfahrenen Michael Henke. Bereits wenig später musste dieser wegen mangelnden Erfolges dem ehemaligen FCK-Spieler Wolfgang Wolf als Trainer weichen. Doch auch Wolf konnte den Abstieg nicht verhindern, sodass der FCK in der Saison 2005/06 zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte nach 1996 aus der Bundesliga abstieg. Am letzten Spieltag der Saison 2005/2006 am 13. Mai 2006 reichte ein 2:2-Remis gegen den direkten Konkurrenten VfL Wolfsburg nicht, um die Klasse zu erhalten.

Vier Jahre Zweitklassigkeit (2006–2010)[Bearbeiten]

Saison Platz Tore Punkte Ø Zuschauer[17]
2006/07 06 48:34 53 31.672
2007/08 13 37:37 39 28.168
2008/09 07 53:48 52 34.410
2009/10 01 56:28 67 35.398
violett unterlegt: Spielzeit in der Zweitklassigkeit

Trotz Abstieg meldeten sich innerhalb von zwei Monaten über 1000 neue Mitglieder beim FCK an und hoben die Mitgliederanzahl auf rund 11.100 an, die bis Ende November 2006 auf rund 11.500 weiter zunahm.

Die Saison 2006/07 verlief für die Pfälzer dennoch enttäuschend. Trotz eines vierten Rangs zur Winterpause und nur zwei Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz wurde der Verein mit nur 23 Zählern in der Rückrunde Sechster, weshalb Wolfgang Wolf noch während der Saison entlassen wurde. Der bisherige Co-Trainer Wolfgang Funkel übernahm den Posten des Cheftrainers bis Saisonende.

Der Verein schickte unter dem neuverpflichteten Coach Kjetil Rekdal in der Saison 2007/08 eine junge Mannschaft mit der Zielsetzung „oberes Tabellendrittel“ auf den Platz, die jedoch nach der Hinrunde einen Abstiegsplatz belegte. Nach der 1:2-Niederlage im Heimspiel gegen 1860 München am 19. Spieltag zog der Vorstand die Konsequenzen aus dem sportlichen Misserfolg und stellte Rekdal frei. Bis zur Verpflichtung von Milan Šašić als Cheftrainer war Alois Schwartz Interimstrainer. Unter Šašić gelang eine gewisse Aufholjagd, wenngleich sich der Verein bis zum vorletzten Spieltag auf einem Abstiegsplatz befand. Der letzte Spieltag brachte ein Fernduell des 1. FC Kaiserslautern mit dem VfL Osnabrück, dem FC Augsburg und den Kickers Offenbach mit sich, die den vierten und letzten Absteiger in die zur Folgesaison neu gegründete 3. Liga unter sich ausmachten. Der FCK schaffte schließlich mit einem 3:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln den Klassenerhalt, während Offenbach mit einer 0:3-Niederlage in Osnabrück den Kürzeren zog und absteigen musste.

In der darauffolgenden Saison wurde Milan Šašić nach schlechten Leistungen des Teams in der Rückrunde und internen Querelen am 4. Mai, drei Tage nach einer 1:5-Niederlage bei Hansa Rostock, entlassen. So belegte der FCK zum Ende der Hinrunde noch den zweiten Tabellenplatz, zum Zeitpunkt der Trennung lagen die Roten Teufel nurmehr auf Platz sechs. Als Interimstrainer wurde erneut Alois Schwartz eingestellt, der die Mannschaft in den letzten Spielen der Saison leitete. Der Verein belegte letztlich den 7. Platz.

Im Sommer 2009 wurde Marco Kurz als neuer Cheftrainer verpflichtet. Die Mannschaft startete mit dem Weiterkommen im DFB-Pokal und zwei Siegen in der Liga gut in die Saison. Am 7. Spieltag stand man schließlich zum ersten Mal auf Platz eins der Tabelle. Die guten Leistungen bestätigte der FCK im Verlauf der Hinrunde und wurde so souverän mit 39 Punkten Herbstmeister.

In der Rückrunde gab man den ersten Tabellenplatz nicht mehr her und hatte am 32. Spieltag erstmals die Chance, sich den vorzeitigen Aufstieg zu sichern. Der benötigte Heimsieg gegen Hansa Rostock wurde jedoch nicht eingefahren (0:1). Zwei Tage später, am 25. April 2010, stiegen die Roten Teufel in Abwesenheit auf, da der Tabellendritte FC Augsburg im Spiel beim FSV Frankfurt nicht über ein 1:1 hinauskam und somit den FCK rechnerisch nicht mehr einholen konnte. Hunderte FCK-Fans wohnten dem Spiel im Stadion am Bornheimer Hang bei, um den FSV zu unterstützen und den Aufstieg zu feiern. Zudem wurde am letzten Spieltag gegen den FC Augsburg vor 50.300 Zuschauern die Zweitliga-Meisterschaft perfekt gemacht.

Wieder in der Bundesliga (2010–2012)[Bearbeiten]

Choreographie in der Westkurve kurz vor Anpfiff des Spiels gegen den FC Bayern München (2:0)
Saison Platz Tore Punkte Ø Zuschauer[17]
2010/11 07 48:51 46 46.392
2011/12 018 24:54 23 42.434

Nach dem Aufstieg musste der FCK die ausgeliehenen Leistungsträger Sidney Sam und Georges Mandjeck ziehen lassen, Torjäger Erik Jendrišek verließ ebenfalls den Verein. Die Abgänge konnten allerdings weitestgehend ersetzt werden, sodass der FCK mit 21 Punkten und einem 12. Tabellenplatz in die Winterpause ging. Ein Zwischentief mit nur einem Punkt aus sieben Spielen, darunter eine 0:5-Niederlage in Dortmund, wurde überwunden. Positiv herausstechend waren ein 2:0-Erfolg gegen den FC Bayern München sowie ein 5:0 gegen den FC Schalke 04. Zu Beginn der Rückrunde geriet der FCK in eine kleine Krise (acht Spiele ohne Sieg), wodurch er auf einen Abstiegsplatz abrutschte. Aus den letzten neun Saisonspielen holte der FCK aber noch 21 Punkte, machte zunächst am vorletzten Spieltag (2:1 gegen den VfL Wolfsburg) den Klassenerhalt endgültig perfekt und wurde am Ende sogar noch Siebter in der Endtabelle. Bester Torschütze der Lauterer war Srđan Lakić, der 16 Tore erzielte.

Die zweite Saison nach dem Wiederaufstieg war im sportlichen Bereich geprägt von Problemen in der Offensive. Keiner der verpflichteten Stürmer wie Itay Shechter, Dorge Kouemaha, Richard Sukuta-Pasu und der im Winter verpflichtete Sandro Wagner konnten die Erwartungen erfüllen und den nach Wolfsburg gewechselten Lakić ersetzen. Nachdem im Saisonverlauf 16 Spieltage am Stück kein Spiel gewonnen werden konnte und die Mannschaft auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht war, trennte sich der FCK von Cheftrainer Marco Kurz und Co-Trainer Günther Gorenzel. Am 22. März 2012 verpflichtete der Verein Krassimir Balakow von Hajduk Split als neuen Cheftrainer.[27] Die Anzahl der sieglosen Spiele in Folge verlängerte sich bis auf 21 und nach dem 32. Spieltag stand der FCK trotz eines 2:1-Siegs bei Hertha BSC als erster Absteiger der Saison 2011/12 fest.

Erneuter Kampf um die Rückkehr in die Bundesliga (seit 2012)[Bearbeiten]

Am 18. Mai 2012 entließ der 1. FC Kaiserslautern Balakov nach nur zwei Monaten, da man in der 2. Bundesliga einen unbelasteten Neustart begehen wolle.[28] Bereits fünf Tage später wurde Franco Foda als neuer Trainer vorgestellt.[29] Zum neuen Kapitän wurde Neuzugang Albert Bunjaku bestimmt, der gemeinsam mit dem ebenfalls neuen Mohamadou Idrissou ein gefährliches Sturmduo bildete, die beiden Stürmer erzielten zusammen 30 Tore und somit mehr als die Hälfte aller Saisontore der „Roten Teufel“. Am Ende der Saison 2012/13 erreichte der Verein den Relegationsplatz, unterlag jedoch in beiden Spielen der TSG 1899 Hoffenheim und blieb somit zweitklassig.

In der Saison 2013/14 wurde nach einer blamablen Niederlage in Aalen Trainer Foda entlassen. Nach einem Intermezzo mit Oliver Schäfer wurde Kosta Runjaic als Trainer verpflichtet und das Saisonziel "Wiederaufstieg" offiziell ausgegeben. Die im November 2013 erreichte Tabellenführung konnte jedoch nicht verteidigt werden. Letztendlich wurde das Saisonziel mit einem vierten Platz und sechs Punkten Rückstand auf den Tabellendritten deutlich verfehlt. Höhepunkt der Saison 13/14 war das Erreichen des Halbfinales im DFB-Pokal durch einen Viertelfinal-Auswärtssieg (1:0 i.d.V.) beim Bundesligisten Bayer Leverkusen, auch wenn der FCK beim späteren Pokalsieger FC Bayern München durch ein 5:1 ausschied.

Saison Platz Tore Punkte Ø Zuschauer[17]
2012/13 03 55:33 58 31.758
2013/14 04 55:39 54 29.943
violett unterlegt: Spielzeit in der Zweitklassigkeit

Besondere Spiele[Bearbeiten]

Statistikdaten zu den einzelnen Spielen befinden sich bei 1. FC Kaiserslautern/Namen und Zahlen, erreichbar durch Verlinkung der Spielpaarungen.

Endspiele[Bearbeiten]

1. FC Kaiserslautern – Preußen Münster 2:1
Am 30. Juni 1951 trat der 1. FC Kaiserslautern im Finale der Deutschen Meisterschaft gegen Preußen Münster an. 107.000 Zuschauer verfolgten das Spiel im Berliner Olympiastadion, bei dem Preußen Münster durch Gerritzen (47.) mit 1:0 in Führung ging. Doch Ottmar Walter machte den 2:1-Sieg für die Pfälzer durch seine Treffer in der 61. und 74. Minute perfekt, was die erste Deutsche Meisterschaft in der Geschichte des 1. FC Kaiserslautern bedeutete.
1. FC Kaiserslautern – VfB Stuttgart 4:1
Am 21. Juni 1953 erspielte sich der 1. FC Kaiserslautern seine 2. Deutsche Meisterschaft im Berliner Olympiastadion vor 80.000 Zuschauern. Im Endspiel besiegte man den VfB Stuttgart mit 4:1 durch Treffer von Fritz Walter (37.), Karl Wanger (57.), Erwin Scheffler (78.) und Willi Wenzel (83.). Die beiden Meisterschaften aus den Jahren 1951 und 1953 gelten als die größten Momente der sog. „Goldenen Jahre“ der „Walter-Elf“.
1. FC Kaiserslautern – SV Werder Bremen 3:2
Am 19. Mai 1990 bestritt der 1. FC Kaiserslautern bereits sein 5. DFB-Pokalfinale. Bis dahin hatte man den Titel nicht gewinnen können, doch an diesem Tage gelang Kaiserslautern der erste Sieg im Endspiel. Vor 76.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion führte man gegen Werder Bremen durch Treffer von Bruno Labbadia (19., 26.) und Stefan Kuntz (30.) zur Halbzeit bereits mit 3:0. In der 2. Halbzeit konnten die Bremer durch Treffer von Neubarth (54.) und Burgsmüller (72.) nur auf 3:2 verkürzen.
1. FC Kaiserslautern – Karlsruher SC 1:0
25. Mai 1996: Nur eine Woche nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga traf der 1. FC Kaiserslautern im Berliner Olympiastadion vor 75.800 Zuschauern auf den Südwest-Rivalen Karlsruher SC zum DFB-Pokalfinale. Martin Wagner traf an diesem Tag durch einen Freistoß in der 42. Minute zum 1:0 für den FCK und machte damit den 2. DFB-Pokalsieg perfekt.

Andere Spiele[Bearbeiten]

1. FC Kaiserslautern – FC Bayern München 7:4
Am 20. Oktober 1973 führte nach 57 Spielminuten der FC Bayern München durch jeweils zwei Tore von Bernd Gersdorff und Gerd Müller und dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Josef Pirrung bereits mit 1:4. Der 1. FC Kaiserslautern konnte das Spiel innerhalb der letzten 30  Minuten noch drehen und gewann mit 7:4. Die weiteren Tore erzielten Josef Pirrung, Herbert Laumen (je 2), Klaus Toppmöller und Ernst Diehl. Der FC Bayern unterbreitete daraufhin direkt nach Spielende Josef Pirrung ein Vertragsangebot, was dieser jedoch ablehnte.
1. FC Kaiserslautern – Real Madrid 5:0
Im Viertelfinal-Hinspiel um den UEFA-Pokal 1981/82 verlor der 1. FC Kaiserslautern bei der deutlich favorisierten Mannschaft von Real Madrid (Estadio Santiago Bernabéu) mit 1:3. Den Anschlusstreffer erzielte Norbert Eilenfeldt mit einem verwandelten Elfmeter in der 80. Minute. Zwei Treffer von Friedhelm Funkel im Rückspiel am 17. März 1982 egalisierten diese Niederlage. Hans Bongartz (50.), Norbert Eilenfeldt (56.) und Reiner Geye (73.) schossen drei weitere Tore gegen die durch die Platzverweise gegen San Jose (34.), Cunningham (40.) und Pineda (67.) dezimierten Spanier. Damit zog der 1. FC Kaiserslautern erstmals ins Halbfinale des UEFA-Pokals ein.
1. FC Köln – 1. FC Kaiserslautern 2:6
15. Juni 1991: Die Roten Teufel reisten am letzten Spieltag der Saison 1990/91 ins Müngersdorfer Stadion zum 1. FC Köln, wo ihnen der erste Deutsche Meistertitel in der Bundesliga gelingen sollte. Außergewöhnlich waren hierbei die Unterstützung von ca. 40.000 Gästefans sowie das Ergebnis von 6:2 für den FCK, bei dem Haber (2), Winkler (2), Dooley und Schupp trafen. Durch den Auswärtssieg wurde das Ergebnis des zeitgleich spielenden FC Bayern München (2:2 gegen Bayer Uerdingen), der in dieser Saison nur den 2. Platz belegte, irrelevant.
1. FC Kaiserslautern – FC Barcelona 3:1
In der Saison 1991/92 hatte der Überraschungsmeister gegen den FC Barcelona die Möglichkeit, sich für die erstmals ausgespielte Gruppenphase des Europapokals der Landesmeister zu qualifizieren. Die erste Runde meisterten die Pfälzer gegen den bulgarischen Vertreter Etar Veliko Tarnovo ohne Probleme. Das Hinspiel der zweiten Runde gewann der FC Barcelona überlegen mit 2:0; das so wichtige Auswärtstor hatte Guido Hoffmann auf dem Fuß, der freistehend das leere Tor verfehlte. Im Rückspiel führte Kaiserslautern nach zwei Toren von Demir Hotic und einem Treffer von Bjarne Goldbæk nach 76 Minuten 3:0. Das hätte gereicht. In der 90. Minute traf José Mari Bakero nach einem Freistoß von Ronald Koeman per Kopf zum 3:1, was aufgrund der Auswärtstorregel das Ausscheiden für den 1. FC Kaiserslautern bedeutete und dem FC Barcelona den späteren Gewinn des Europapokals ermöglichte.
Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Kaiserslautern 1:1
Am 18. Mai 1996 fand das „Endspiel“ um den Klassenerhalt zwischen Bayer 04 Leverkusen und Kaiserslautern statt. Leverkusen reichte ein Remis zum Verbleib in der Bundesliga, während der FCK das Spiel gewinnen musste um die Klasse zu halten. Bis zur 81. Minute führte der 1. FCK durch ein Tor von Pavel Kuka mit 1:0. Nachdem die Lauterer den Ball ins Aus spielten, da ein Spieler verletzt auf dem Platz lag, führte Paulo Sérgio den darauf folgenden Einwurf aus. Statt den Ball zum Gegner zu werfen, wie es ein ungeschriebenes Gesetz des Fair Play ist, warf Sergio den Ball zu einem Mitspieler. Den folgenden Konter schloss Markus Münch mit einem Schuss ab, den Torwart Andreas Reinke nicht festhalten konnte und besiegelte damit den ersten Abstieg der Pfälzer nach 33 Jahren ununterbrochener Bundesligazugehörigkeit.
1. FC Kaiserslautern – VfL Wolfsburg 4:0
Am 2. Mai 1998, dem vorletzten Spieltag der Saison 1997/98, gelang Kaiserslautern als Tabellenführer der Bundesliga ein 4:0 gegen den Mitaufsteiger vom VfL Wolfsburg, was aufgrund des gleichzeitigen Unentschiedens (0:0) des FC Bayern München beim MSV Duisburg bedeutete, dass der FCK als erster Aufsteiger der Bundesligageschichte Deutscher Meister wurde. Gefeierter Held war Olaf Marschall, der zweimal traf. Die beiden weiteren Treffer steuerten Martin Wagner und Jürgen Rische bei.
VfL Wolfsburg – 1. FC Kaiserslautern 2:2
Am letzten Spieltag der Saison 2005/06 musste Kaiserslautern beim direkten Konkurrenten des FCK im Kampf um den Klassenerhalt, dem VfL Wolfsburg, antreten. Ähnlich wie zehn Jahre zuvor brauchte der FCK einen Sieg, dem Gegner reichte ein Unentschieden zum Klassenverbleib. Nach der frühen Führung der Gäste durch Halil Altıntop brachte die Niedersachsen ein Doppelschlag Mitte der zweiten Halbzeit mit 2:1 in Führung. Zwar konnte Kaiserslautern in der Schlussphase noch zum 2:2 ausgleichen, zum Auswärtssieg reichte es jedoch nicht mehr.
Platzsturm nach dem Spiel
1. FC Kaiserslautern – 1. FC Köln 3:0
In der Saison 2007/08 stand der 1. FC Kaiserslautern zum ersten Mal seit der Gründung der Bundesliga kurz vor dem Abstieg in die Drittklassigkeit. Am 18. Mai 2008 gastierte der bereits als Aufsteiger feststehende 1. FC Köln auf dem Betzenberg. An diesem letzten Spieltag benötigte der FCK einen Sieg, um noch in der 2. Bundesliga zu bleiben. 48.500 Zuschauer verfolgten das Spiel im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion. Erst in der 70. Spielminute gelang Josh Simpson der Treffer zum 1:0, ehe Marcel Ziemer den Sieg mit seinen beiden Treffern (75., 81.) perfekt machen konnte. Dieses Spiel wurde in Anlehnung an die Kampagne „Lautrer Herzblut“ als „Herzblutfinale“ auf DVD veröffentlicht. Nach dem Spiel kam es inmitten der jubelnden Fans im Innenraum des Stadions zu Ausschreitungen zwischen Anhängern des 1. FC Köln und des 1. FC Kaiserslautern.

„Rote Teufel“[Bearbeiten]

Vereinswappen des 1. FCK, Logo zur FIFA WM 2006 und der Teufel vom Betzenberg am Fritz-Walter-Stadion

Umgangssprachlich werden die Spieler des FCK häufig als „Rote Teufel“ bezeichnet. Warum genau der Teufel hierfür gewählt wurde, lässt sich nicht mehr feststellen. Möglich ist die Bezeichnung „teuflisch (gut)“ oder „wie die Teufel“ als Ausdruck der Begeisterung für die Spielweise der Mannschaft.[30] Schon 1934 bezeichnete das Magazin Der Kicker die Lauterer als „Teufel“, doch gibt es hier zumindest keinen direkten Zusammenhang zu dem Begriff Rote Teufel, der nach dem Zweiten Weltkrieg bekannt wurde. Grund für die Bezeichnung im Kicker war damals eine Siegesserie der Lauterer, die „wie wildgewordene Teufel umher- und mit ihren Gegnern meist Schlitten zu fahren pflegten“.[30] Die Farbwahl bezieht sich auf die Trikots des FCK, der ab 1948 ganz in Rot auflief. Zuvor wurden meist beide Vereinsfarben, Rot und Weiß, in der Spielkleidung berücksichtigt. Fritz Walter spielte während des Zweiten Weltkriegs in der Soldatenelf „Rote Jäger“ in komplett rotem Dress und soll nach dem Krieg diese Farbwahl auch beim FCK eingeführt haben. Der Begriff Rote Teufel taucht schließlich zum ersten Mal in verschiedenen Berichterstattungen über das Spiel in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft gegen den TSV 1860 München auf. Die Begegnung fand am 18. Juli 1948 in Worms statt und endete 5:1 für die ganz in Rot angetretenen Lauterer. Mindestens drei Zeitungen berichteten danach von den siegreichen „Roten Teufeln“. Mit der „Geburt“ der Roten Teufel war dieser Begriff jedoch noch keinesfalls der gängigste Spitzname der Lauterer Mannschaft. Vielmehr war diese in Fußballdeutschland als „Waltermannschaft“ oder „Walterelf“ bekannt – benannt nach dem Kopf der Mannschaft, Fritz Walter und seinem Bruder Ottmar. Der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1951 in Berlin verhalf der Bezeichnung Rote Teufel, von der die Berliner Presse regen Gebrauch machte, zu Bekanntheit auch über die Grenzen Deutschlands hinaus. Spätestens nach dem Karriereende Fritz Walters hatte sich dann der Begriff „Rote Teufel“ gegenüber „Waltermannschaft“ durchgesetzt.[31] Der früheste Beleg des Roten Teufels als von Fans verwendetes Bildsymbol stammt aus dem Jahr 1953 nach dem Gewinn der zweiten Deutschen Meisterschaft.[30]

Seitens des Vereins wurde der Spitzname angenommen bzw. übernommen: Seit 1991 gehören als Teufel verkleidete Animateure zum Rahmenprogramm der Bundesligabegegnungen auf dem Betzenberg. Schon seit 1979[32] existiert in bildlicher Form der sogenannte „Betzi“, ein Teufel in FCK-Kleidung. Seit 2009 gibt es zusätzlich ein Maskottchen der Teufelsbande (ein Angebot vom Verein für Kinder), ebenfalls mit dem Namen Betzi. Außerdem gibt es etliche Fanartikel mit Teufel-Symbolik zu kaufen.

Erfolge und Statistik[Bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten]

Meisterschaften[Bearbeiten]

Pokalwettbewerbe[Bearbeiten]

Internationale Erfolge[Bearbeiten]

Sonstige Auszeichnungen[Bearbeiten]

Saisonbilanzen[Bearbeiten]


Statistik[Bearbeiten]

Insgesamt war der FCK 90-mal Spitzenreiter in der Bundesliga und stellte 1994 mit Stefan Kuntz (18 Tore gemeinsam mit Anthony Yeboah) einmal den Torschützenkönig.

In der „ewigen Tabelle“ der Bundesliga liegt der FCK auf Platz neun mit 2094 Punkten.

(Stand der Daten in diesem Abschnitt: 5/2013)

Personal[Bearbeiten]

Vereinsführung[Bearbeiten]

Vorstandsvorsitzender Stefan Kuntz

Vorstand[Bearbeiten]

Für die Führung des Vereins ist der mit dem ehemaligen Profi Stefan Kuntz als hauptamtlichem Vorstandsvorsitzenden (seit dem 8. April 2008) und Fritz Grünewalt (seit 1. August 2010) besetzte Vorstand zuständig.

Bis zum 30. November 2010 war Johannes Ohlinger Vorstandsmitglied des FCK.[33] Ohlinger führte die Tätigkeit ehrenamtlich seit dem 22. November 2007 aus.[34]

Chronologische Übersicht[Bearbeiten]

Seit dem 1. Januar 1999 wird der Verein von einem durch den Aufsichtsrat bestellten Vorstand geführt. Zuvor stand ein ehrenamtlicher Präsident an der Spitze des Vereins. Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht über alle Präsidenten bzw. Vorstandsvorsitzenden seit dem Zweiten Weltkrieg.[35][36][37][38]

Name Nat. Zeit beim FCK
Von Bis
Paul Karch DeutscherDeutscher 1946 1949
Ludwig Müller DeutscherDeutscher 1. Januar 1950 1955
Werner Krabler DeutscherDeutscher 1955 1957
Ernst Wüstenhagen1 DeutscherDeutscher 1957 1957
Hans Adolff DeutscherDeutscher 1957 1960
Karl-Heinz Brinkop DeutscherDeutscher 1960 1965
Hans Adolff DeutscherDeutscher 1965 März 1970
Willi Müller DeutscherDeutscher März 1970 7. März 1977
Jürgen Friedrich DeutscherDeutscher 7. März 1977 31. August 1981
Udo Sopp DeutscherDeutscher 31. August 1981 23. April 1985
Jürgen Friedrich DeutscherDeutscher 23. April 1985 21. Mai 1988
Norbert Thines DeutscherDeutscher 6. Juni 1988 9. Juli 1996
Hubert Keßler DeutscherDeutscher 9. Juli 1996 1998
Jürgen Friedrich DeutscherDeutscher 1. Januar 1999 September 2002
René C. Jäggi SchweizerSchweizer 7. November 2002 31. Juli 2006
Erwin Göbel DeutscherDeutscher 1. August 2006 7. April 2008
Stefan Kuntz DeutscherDeutscher 8. April 2008
1 kommissarisch

Aufsichtsrat[Bearbeiten]

Oberstes Kontrollorgan des Vereins ist der Aufsichtsrat, der aus bis zu neun Mitgliedern besteht. Durch die Mitgliederversammlung des Vereins werden fünf Mitglieder gewählt. Der Oberbürgermeister von Kaiserslautern sowie der Minister des Inneren und für Sport sind Kraft ihres Amtes geborene Mitglieder; beide nahmen in jüngster Vergangenheit ihr Amt jedoch nicht wahr. Zusätzlich kann das Gremium zwei weitere Mitglieder in den Aufsichtsrat berufen.

Bei der Mitgliederversammlung am 3. Dezember 2008 wurden folgende Personen in den Aufsichtsrat gewählt:

1. Dieter Rombach – 782 Stimmen
2. Martin Sester – 513 Stimmen
3. Ottmar Frenger – 468 Stimmen
4. Gerhard Theis – 463 Stimmen
5. Gerhard Steinebach – 406 Stimmen[39]

Zum Aufsichtsratsvorsitzenden wurde in der konstituierenden Sitzung Dieter Rombach gewählt, zum stellvertretenden Vorsitzenden Gerhard Theis.[40]

Martin Sester trat im März 2012 aus dem Aufsichtsrat zurück. Für ihn rückte Jürgen Kind nach.[41]

Kader 2014/15[Bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten]

Kader Saison 2014/15
Nr. Nat. Spieler Geburtstag Im Verein seit Vertrag bis
Torhüter
01 DeutschlandDeutschland Tobias Sippel 22.03.1988 1998 2015
22 DeutschlandDeutschland Julian Pollersbeck 16.08.1994 2013
32 DeutschlandDeutschland Marius Müller 12.07.1993 2003 2017
Abwehr
03 DeutschlandDeutschland Tim Heubach 12.04.1988 2014 2017
04 DeutschlandDeutschland Willi Orban 03.11.1992 1997 2016
07 DeutschlandDeutschland Michael Schulze 13.01.1989 2014 2017
13 DeutschlandDeutschland Florian Riedel 09.04.1990 2012 2015
15 SpanienSpanien Marc Torrejón Mannschaftskapitän 18.02.1986 2012 2015
17 DeutschlandDeutschland André Fomitschow 07.09.1990 2014 2016
31 DeutschlandDeutschland Chris Löwe 16.04.1989 2013 2016
33 DeutschlandDeutschland Dominique Heintz 15.08.1993 2001 2016
38 DeutschlandDeutschland Michael Schindele 27.01.1994 2011 2017
39 DeutschlandDeutschland Jean Zimmer 06.12.1993 2004 2016
Mittelfeld
06 FinnlandFinnland Alexander Ring 09.04.1991 2013 2017
11 NorwegenNorwegen Ruben Yttergård Jenssen 04.05.1988 2013 2016
16 AlgerienAlgerien FrankreichFrankreich Karim Matmour 25.06.1985 2013 2015
19 DeutschlandDeutschland Marcel Gaus 02.08.1989 2013 2017
20 OsterreichÖsterreich Kevin Stöger 27.08.1993 2013 2015
26 DeutschlandDeutschland Steven Zellner 14.03.1991 2006 2015
30 OsterreichÖsterreich Christopher Drazan 02.10.1990 2013 2016
36 GhanaGhana Manfred Osei Kwadwo 30.05.1995 2010 2016
37 DeutschlandDeutschland Markus Karl 14.02.1986 2013 2016
Sturm
08 MazedonienMazedonien Stefan Mugoša 26.02.1992 2014 2017
10 DeutschlandDeutschland Philipp Hofmann 30.03.1993 2014 2017
14 DeutschlandDeutschland Sebastian Jacob 26.06.1993 2012 2017
18 KroatienKroatien Srdjan Lakić 02.10.1983 2014 2015
35 DeutschlandDeutschland Jan-Lucas Dorow 26.04.1993 2008 2017

Trainer- und Betreuerstab – Profikader[Bearbeiten]

Name Funktion seit
Trainerstab
Kosta Runjaic Cheftrainer 2013
Oliver Schäfer Co-Trainer 2013
Ilija Gruew Co-Trainer 2013
Gerald Ehrmann Torwarttrainer 1996
Betreuer
Markus Pahl Vereinsarzt 2011
Frank Sänger Physiotherapeut 2011
Erik Schön Physiotherapeut 2009
Heinz Bossert Masseur 1989
Wolfgang Wittich Zeugwart 1999
Marco Haber Teammanager (Sport) 2009
Roger Lutz Teammanager (Organisation) 2011
Scouting
Andreas Fehse Chefscout 2011
Öffentlichkeitsarbeit
Stefan Roßkopf Pressesprecher 2014
Geschäftsführung
Marco Stenger Geschäftsführer 2011

Transfers zur Saison 2014/15[Bearbeiten]

Stand: 21. Juli 2014

Zugänge Abgänge
Sommer 2014
1 ist ausgeliehen
2 war ausgeliehen

Nationalspieler[Bearbeiten]

Folgende Spieler trugen während ihrer Zeit beim FCK das Trikot der deutschen Nationalmannschaft:

Name Zeit beim FCK Länderspiele FCK Besondere Leistungen und Titel mit dem FCK und der Nationalmannschaft
Spiele Tore Spiele Tore
Thomas Allofs 1982–1986 1 0 128 61
Michael Ballack 1997–1999 1 0 46 4 Deutscher Meister 1998, Vizeweltmeister 2002
Andreas Brehme 1981–1986,
1993–1998
40 3 274 43 Deutscher Meister 1998, Weltmeister 1990, Deutscher Pokalsieger 1996
Hans-Peter Briegel 1975–1984 53 2 240 47 Europameister 1980, Vizeweltmeister 1982 und 1986
Horst Eckel 1949–1960 32 0 238 66 Deutscher Meister 1951 und 1953, Weltmeister 1954
Marco Engelhardt 2004–2006 3 0 62 3
Franco Foda 1983–1984,
1987–1990
2 0 90 5 DFB-Pokalsieger 1990
Jürgen Groh 1976–1980,
1986–1989
1 0 197 3
Miroslav Klose 1999–2004 38 16 120 44 begann seine Profilaufbahn beim FCK, Vizeweltmeister 2002, Weltmeister 2014
Werner Kohlmeyer 1941–1957 22 0 180 18 Deutscher Meister 1951 und 1953, Weltmeister 1954
Stefan Kuntz 1989–1995 11 2 170 75 Deutscher Meister 1991, Deutscher Pokalsieger 1990, Bundesliga-Torschützenkönig 1994, Europameister 1996
Olaf Marschall 1994–2002 13 3 160 59 Deutscher Meister 1998, Deutscher Pokalsieger 1996
Werner Liebrich 1945–1962 16 0 273 25 Deutscher Meister 1951 und 1953, Weltmeister 1954
Josef Pirrung 1967–1981 2 0 304 61
Marco Reich 1995–2001 1 0 117 9 Deutscher Meister 1998, Deutscher Pokalsieger 1996
Thomas Ritter 1992–1996 1 0 87 2 Deutscher Pokalsieger 1996
Karl Schmidt 1955–1962 9 0 127 6
Klaus Toppmöller 1972–1980 3 1 204 108 erfolgreichster Bundesligatorschütze des FCK
Martin Wagner 1992–2000 6 0 200 30 Deutscher Meister 1998, Deutscher Pokalsieger 1996
Fritz Walter 1938–1959 61 33 248 144 Deutscher Meister 1951 und 1953, Weltmeister 1954, Ehrenspielführer der Nationalmannschaft
Ottmar Walter 1941–1959 21 10 210 156 Deutscher Meister 1951 und 1953, Weltmeister 1954
Wolfram Wuttke 1985–1990 4 1 112 32 Deutscher Pokalsieger 1990; olympischer Bronzemedaillen-Gewinner 1988

Aufgeführt sind nur die Länderspiele, die der Spieler während seiner Zeit beim FCK absolvierte. Die Zahl der Spiele und Tore für den FCK bezieht sich auf die Bundesligaspiele, bei Spielern die vor 1963 aktiv waren auf Oberligaspiele und die Endrundenspiele um die Deutsche Meisterschaft.

Weitere bedeutende ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Name Zeit
beim FCK
Nationalität Spiele
beim FCK
Tore
beim FCK
Bemerkenswertes
Mario Basler 1987–1989,
1999–2003
DeutscherDeutscher
Deutschland
92 8 bestritt sein erstes Bundesligaspiel beim FCK
Ernst Diehl 1967–1978 DeutscherDeutscher
Deutschland
314 18
Tom Dooley 1988–1993 DeutscherDeutscher US-AmerikanerUS-Amerikaner
Deutschland/USA
107 13 Deutscher Meister 1991, A-Nationalspieler für die USA
Michael Dusek 1979–1988 DeutscherDeutscher
Deutschland
210 10
Gerald Ehrmann 1986–1997 DeutscherDeutscher
Deutschland
292 0 Deutscher Pokalsieger 1990 und 1996, Deutscher Meister 1991
Reiner Geye 1977–1986 DeutscherDeutscher
Deutschland
290 47
Ronnie Hellström 1974–1984 SchwedeSchwede
Schweden
266 0 ein Jahrzehnt Stammtorhüter, A-Nationalspieler
Miroslav Kadlec 1990–1998 TschecheTscheche
Tschechien
210 16 Deutscher Meister 1991 und 1998, Deutscher Pokalsieger 1996, Vizeeuropameister 1996
Harry Koch 1995–2003 DeutscherDeutscher
Deutschland
220 23 Deutscher Meister 1998, Deutscher Pokalsieger 1996
Pavel Kuka 1993–1998 TschecheTscheche
Tschechien
121 53 Deutscher Meister 1998, Deutscher Pokalsieger 1996, Vizeeuropameister 1996
Werner Melzer 1974–1986 DeutscherDeutscher
Deutschland
374 31 hat die meisten Bundesligaeinsätze für den FCK bestritten
Jacobus Prins 1963–1965 NiederländerNiederländer
Niederlande
36 9 Prins war einer von vier Ausländern, die am ersten Bundesligaspieltag am 24. August 1963 auf dem Platz standen
Ratinho (eigentlich Everson Rodrigues) 1997–2003 BrasilianerBrasilianer
Brasilien
140 9 Deutscher Meister 1998
Johannes Riedl 1974–1981 DeutscherDeutscher
Deutschland
215 31
Axel Roos 1984–2001 DeutscherDeutscher
Deutschland
328 18 Deutscher Meister 1991 und 1998, Deutscher Pokalsieger 1990 und 1996
Roland Sandberg 1973–1977 SchwedeSchwede
Schweden
118 60 A-Nationalspieler
Dietmar Schwager 1964–1976 DeutscherDeutscher
Deutschland
320 2
Ciriaco Sforza 1993–1995,
1997–2000,
2002–2006
SchweizerSchweizer
Schweiz
199 20 Deutscher Meister 1998, A-Nationalspieler
Wolfgang Wolf 1978–1988 DeutscherDeutscher Deutschland 248 11 kehrte in der Saison 2005/06 als Trainer zurück

Trainer[Bearbeiten]

Der FV Kaiserslautern beschäftigte 1921 mit dem Ungarn Franz Konya zum ersten Mal einen (Spieler-)Trainer, nachdem der FVK sportlich nicht an die Erfolge vor dem Ersten Weltkrieg anknüpfen konnte. Nachdem sich die sportliche Situation allerdings nicht wie gewünscht verbessert hatte, trennte man sich 1923 wieder. Von 1925 bis 1929 fungierte der ungarische Nationalspieler Alexander Thury als Spielertrainer.[42]

Die Trainer seit der letzten Fusion 1929 waren:[35][36][37][38][43]

Name Nationalität Zeit beim FCK Vertragsende
Von Bis
Hans Werner ÖsterreicherÖsterreicher Österreich 1929 1929
Otto Schwab DeutscherDeutscher Deutschland 1929 1934
Karl Berndt DeutscherDeutscher Deutschland 1934 1936
Alexander Thury UngarUngar Ungarn 1936 1937
Max Eheberg DeutscherDeutscher Deutschland 1937 1938
Karl Berndt DeutscherDeutscher Deutschland 1938 1944[A 2]
Fritz Walter DeutscherDeutscher Deutschland 1945 1949 [A 3]
Kuno Krügel DeutscherDeutscher Deutschland 1949 30. Juni 1950 Vertrag beendet
Richard Schneider DeutscherDeutscher Deutschland 1. Juli 1950 30. Juni 1961 Vertrag beendet
Günther Brocker DeutscherDeutscher Deutschland 1. Juli 1961 27. Februar 1965 entlassen
Werner Liebrich DeutscherDeutscher Deutschland 28. Februar 1965 30. Juni 1965 Vertrag beendet
Gyula Lóránt UngarUngar Ungarn 1. Juli 1965 30. Juni 1967 Vertrag beendet
Otto Knefler DeutscherDeutscher Deutschland 1. Juli 1967 4. März 1968 entlassen
Egon Piechaczek PolePole Polen 5. März 1968 6. Mai 1969 entlassen
Dietrich Weise DeutscherDeutscher Deutschland 7. Mai 1969 30. Juni 1969 Vertrag beendet
Gyula Lóránt UngarUngar Ungarn 1. Juli 1969 9. März 1971 entlassen
Dietrich Weise DeutscherDeutscher Deutschland 11. März 1971 30. Juni 1973 Vertrag beendet
Erich Ribbeck DeutscherDeutscher Deutschland 1. Juli 1973 30. Juni 1978 Vertrag beendet
Karl-Heinz Feldkamp DeutscherDeutscher Deutschland 1. Juli 1978 30. Juni 1982 Vertrag beendet
Rudolf Kröner DeutscherDeutscher Deutschland 1. Juli 1982 21. März 1983 entlassen
Ernst Diehl DeutscherDeutscher Deutschland 22. März 1983 30. Juni 1983 Interimstrainer
Dietrich Weise DeutscherDeutscher Deutschland 1. Juli 1983 26. Oktober 1983 entlassen
Ernst Diehl DeutscherDeutscher Deutschland 27. Oktober 1983 1. November 1983 Interimstrainer
Manfred Krafft DeutscherDeutscher Deutschland 2. November 1983 30. Juni 1985 Vertrag beendet
Hannes Bongartz DeutscherDeutscher Deutschland 1. Juli 1985 11. November 1987 entlassen
Josef Stabel DeutscherDeutscher Deutschland 12. November 1987 30. Juni 1989 Vertrag beendet
Gerd Roggensack DeutscherDeutscher Deutschland 1. Juli 1989 25. Februar 1990 entlassen
Karl-Heinz Feldkamp DeutscherDeutscher Deutschland 28. Februar 1990 30. Juni 1992 Vertrag beendet
Rainer Zobel DeutscherDeutscher Deutschland 1. Juli 1992 7. Juni 1993 entlassen
Friedel Rausch DeutscherDeutscher Deutschland 1. Juli 1993 23. März 1996 entlassen
Eckhard Krautzun DeutscherDeutscher Deutschland 27. März 1996 19. Juli 1996 entlassen
Otto Rehhagel DeutscherDeutscher Deutschland 19. Juli 1996 1. Oktober 2000 Rücktritt
Andreas Brehme DeutscherDeutscher Deutschland 2. Oktober 2000 25. August 2002 entlassen
Karl-Heinz Emig DeutscherDeutscher Deutschland 26. August 2002 3. September 2002 Interimstrainer
Eric Gerets BelgierBelgier Belgien 4. September 2002 2. Februar 2004 entlassen
Kurt Jara ÖsterreicherÖsterreicher Österreich 3. Februar 2004 6. April 2005 entlassen
Hans Werner Moser DeutscherDeutscher Deutschland 7. April 2005 30. Juni 2005 Interimstrainer
Michael Henke DeutscherDeutscher Deutschland 1. Juli 2005 19. November 2005 entlassen
Wolfgang Wolf DeutscherDeutscher Deutschland 21. November 2005 11. April 2007 entlassen
Wolfgang Funkel DeutscherDeutscher Deutschland 11. April 2007 27. Juni 2007 Interimstrainer
Kjetil Rekdal NorwegerNorweger Norwegen 28. Juni 2007 9. Februar 2008 entlassen
Alois Schwartz DeutscherDeutscher Deutschland 9. Februar 2008 12. Februar 2008 Interimstrainer
Milan Šašić KroateKroate Kroatien 13. Februar 2008 4. Mai 2009 entlassen
Alois Schwartz DeutscherDeutscher Deutschland 4. Mai 2009 17. Juni 2009 Interimstrainer
Marco Kurz DeutscherDeutscher Deutschland 18. Juni 2009 20. März 2012 entlassen
Gerald Ehrmann DeutscherDeutscher Deutschland 20. März 2012 22. März 2012 Interimstrainer
Oliver Schäfer DeutscherDeutscher Deutschland Interimstrainer
Krassimir Balakow BulgareBulgare Bulgarien 22. März 2012 18. Mai 2012 entlassen
Franco Foda DeutscherDeutscher Deutschland 1. Juli 2012 29. August 2013 entlassen
Oliver Schäfer DeutscherDeutscher Deutschland 29.August 2013 16. September 2013 Interimstrainer
Kosta Runjaic DeutscherDeutscher Deutschland 16. September 2013

Die Spielstätten[Bearbeiten]

Ländel, Eselsfürth und Waldschlösschen[Bearbeiten]

Bevor 1920 der Sportplatz am Betzenberg (das heutige Fritz-Walter-Stadion) eröffnet wurde, spielten der FV Kaiserslautern und seine Vorgängervereine auf verschiedenen Plätzen.

Das Spielgelände „Im Ländel“ an der Friedenstraße war bis 1902 der Spielort des FC 1900. Anschließend zog man auf den Sportplatz am Waldschlösschen um, der ebenfalls vom FC Bavaria 1902 genutzt wurde. Der FC Palatia 1901 spielte auf dem Sportplatz Eselsfürth. 1909 erfolgte die Fusion der drei Vereine zum FV Kaiserslautern. 1915 musste der FVK sein Pachtverhältnis für das Gelände am Waldschlösschen wegen fehlender Einnahmen kündigen, 1919 lief der Pachtvertrag des Sportplatz Eselsfürth aus. Anschließend suchte der Verein nach einem neuen Gelände und entschied, auf dem Betzenberg ein neues Sportgelände zu errichten.[44]

Fritz-Walter-Stadion[Bearbeiten]

Hauptartikel: Fritz-Walter-Stadion

Am 13. Mai 1920 wurde der Sportplatz am Betzenberg eröffnet und seitdem immer wieder renoviert, umgebaut und erweitert. 1985 wurde das bisherige „Betzenbergstadion“ in „Fritz-Walter-Stadion“, nach dem wohl bekanntesten FCK-Spieler und Weltmeister von 1954, umbenannt. Der „Betze“, wie das Stadion nach wie vor im Volksmund genannt wird, hat heute eine Kapazität von 49.780 Zuschauern.

Mehrmals musste der FCK in das Südweststadion in Ludwigshafen ausweichen: Bis in die fünfziger Jahre trug der FCK die Heimspiele in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft in Ludwigshafen aus, weil das Betzenbergstadion zu klein war. Am 18. November 1972 (die 60.000 Zuschauer in diesem Spiel gegen den FC Bayern München sind bis heute der Heimspiel-Rekord des FCK in der Bundesliga) und zu Beginn der Saison 1978/79 (zwei Heimspiele) wich der FCK jeweils aufgrund von Umbauarbeiten auf dem heimischen Betzenberg ins Südweststadion aus.[44]

Stadionsprecher bei den Bundesligaspielen des FCK ist seit 1994, mit einer kurzen Unterbrechung, Horst Schömbs. Sein Vorgänger Udo Scholz war ebenfalls lange Jahre in dieser Funktion tätig.

Zuschauer und Fankultur[Bearbeiten]

Die Fans des FCK[Bearbeiten]

„You'll never walk alone“ (April 2000)
Westkurve 2011

Nachdem der Zuschauerschnitt seit dem seinerzeitigen Rekord aus der Saison 1998/99 mit durchschnittlich 41.010 Besuchern rückläufig war, kommen seit 2008 wieder mehr Menschen ins Fritz-Walter-Stadion. So erreichte der FCK in der Saison 2008/09 mit 34.411 Besuchern pro Spiel den höchsten Zuschauerschnitt aller europäischen Zweitligisten.[45] In der ersten Bundesligasaison nach vier Jahren Zweitklassigkeit kamen durchschnittlich 46.392 Zuschauer pro Spiel,[46] was einen neuen vereinsinternen Rekord darstellt.[47]

Zudem stellten die FCK-Fans in der Saison 1990/91 einen weiteren Zuschauerrekord auf: Im entscheidenden Spiel um die Deutsche Meisterschaft am letzten Spieltag waren etwa 40.000 Gästefans im Müngersdorfer Stadion zugegen – die Roten Teufel gewannen mit 6:2.[48]

Die FCK-Fans sind in 387 Fanklubs (Stand: November 2011)[49] weltweit organisiert. Der erste offizielle und heute noch bestehende Fanclub Nomborn wurde am 9. Juni 1969 gegründet.[50] Bereits beim Start der Bundesliga 1963 hatte es zwar schon Fanklubs gegeben, doch diese wurden noch nicht vom Verein offiziell registriert. Im März 1977 gab es unter dem neuen FCK-Präsidenten Jürgen Friedrich die erste Fanklub-Veranstaltung, an der Vertreter aus 44 Fanklubs teilnahmen. Ab diesem Zeitpunkt fanden solche Veranstaltung regelmäßig statt.[51] Das bekannteste Online-Fanzine des Vereins ist der-betze-brennt.de.

Die fanatischsten Anhänger stehen in der Westkurve, die durch jene lautstarken Fans bundesweit Bekanntheit erlangte. Die Atmosphäre auf dem Betzenberg galt schon immer als sehr hitzig. Schon in den Anfangszeiten der Bundesliga wurde das Pfälzer Publikum als das ruppigste der Liga bezeichnet,[52] doch auch und vor allem in puncto Lautstärke hatte der Betzenberg lange eine Vorreiterrolle inne. Nachdem der FCK im UEFA-Pokal 1982 Real Madrid mit 5:0 besiegt hatte, konnte sich Reals Trainer Vujadin Boskov beispielsweise nicht erinnern, „einmal eine solch stimmgewaltige Kulisse erlebt zu haben.“[53] Im Zuge der allgemeinen Veränderung der Stimmung in den Stadien hebt sich jene auf dem Betzenberg heute nicht mehr in diesem Maße von anderen Fanszenen ab.

Wie bei allen Vereinen im deutschen Profifußball gibt es beim FCK Ultrà-Gruppierungen. Mitte der 1990er Jahre gab es zunächst kleinere ultraorientierte Gruppen, deren Mitglieder und andere Fans sich 1998 zur „Generation Luzifer“ zusammenschlossen. Die „GL“ ist bis heute die größte Ultrà-Gruppierung des FCK mit über 500 Mitgliedern. Weitere, heute bedeutende Gruppen sind: „Frenetic Youth“, „Pfalz Inferno“ und die „Devil Corps“.[54]

Prominente FCK-Fans oder zumindest Sympathisanten sind unter anderem der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck, der ehemalige Präsident der USA, Bill Clinton, Schauspielerin Ulrike Folkerts, Kommentator Marcel Reif, Fernsehkoch Johann Lafer und Moderator Michel Friedman.[55]

Fan-Freundschaften[Bearbeiten]

Choreographie „Tradition verbindet“
Generation Luzifer mit Freundschaftsbanner

Die verschiedenen Fangruppen des 1. FC Kaiserslautern pflegen mehrere Freundschaften. Eine langjährige Freundschaft bestand zu den Fans von Werder Bremen, welche jedoch in den letzten Jahren so gut wie gar nicht mehr gepflegt wurde.[56] Die Freundschaft mit den Fans des TSV 1860 München war in den 1990er Jahren sehr aktuell, doch auch die Intensität dieser Fanfreundschaft nahm dem allgemeinen Trend folgend in den letzten Jahren ab.[56] Ein Teil der FCK-Fans und Anhänger der Münchner Löwen versuchten diese Fanfreundschaft zuletzt wieder aufleben zu lassen. So wurde 2007 beim Zweitligaspiel gegen 1860 eine Freundschafts-Choreographie unter dem Titel „Tradition verbindet“ in der Westkurve gezeigt.[57] Eine kleinere Fanfreundschaft, die heute nicht mehr existiert, gab es mit der SG Wattenscheid 09.[58] Die Ultragruppierung „Generation Luzifer“ pflegt eine Freundschaft zu den Ultras der „Horda Frenetik 97“ vom FC Metz.[59]

Fan-Rivalitäten[Bearbeiten]

Die Fans des FCK haben viele Rivalitäten zu den Fans von Vereinen, welche sich meistens ebenfalls im Südwesten Deutschlands befinden. Langjährige Rivalitäten bestehen vor allem zum SV Waldhof Mannheim[60], dem Karlsruher SC, dem 1. FC Saarbrücken und zu Eintracht Frankfurt, aufgrund vieler vergangener Derbys. Es ist auch festzustellen, dass der FC Bayern München unter den FCK-Fans aufgrund der großen Gegensätze zum 1. FC Kaiserslautern sehr unbeliebt ist. Rivalitäten zu Eintracht Trier und TuS Koblenz bestehen aufgrund der regionalen Nähe, sind jedoch durch seltenes Aufeinandertreffen jüngeren Datums.

In den letzten Jahren hat sich eine große Abneigung zum 1. FSV Mainz 05 entwickelt, da die Mainzer Fanszene bis 2001 sehr klein und nur gering präsent war, jedoch danach immer mehr Zuwachs bekam, unter anderem durch die Erfolge in der 2. Bundesliga 2002 und 2003 sowie den folgenden Aufstieg 2004. Dies wird als Gegensatz zur Fankultur in der Pfalz angesehen, die sich über einen weit längeren Zeitraum entwickelt hat

Des Weiteren ist eine breite Ablehnung gegenüber der TSG 1899 Hoffenheim festzustellen. Diese baut darauf auf, dass die TSG hauptsächlich durch große finanzielle Zuwendungen ihres Mäzen Dietmar Hopp von einem eher unbedeutenden Dorfverein zu einem Bundesligisten wurde. So betrachten die Fans des 1. FC Kaiserslautern diesen Verein als „Retortenclub“, hinter dem keine wirkliche Vereinstradition stünde. Auch der steile Aufstieg der letzten 20 Jahre sei im Endeffekt nur „gekauft“ worden.[61]

Lieder[Bearbeiten]

Traditionell wird vor jedem Heimspiel das „Betze-Lied“ abgespielt.[62] Zudem wird von den Fans vor Anpfiff „You’ll Never Walk Alone“ gesungen. Das Besondere hierbei ist, dass die Fans den Klassiker unter den Fußballliedern ohne Unterstützung vom Band vortragen.

Sponsoren[Bearbeiten]

Hauptsponsoren[Bearbeiten]

Der erste bekannte Hauptsponsor, Opel, war noch nicht auf den Trikots zu sehen. Die Firma Campari war der erste Hauptsponsor, der mit einem Schriftzug auf dem Trikot warb.

Zeitraum Name Branche
1970–1976 Opel Automobilhersteller
1976–1979 Campari Getränke
1979–1981 Streif Hausbau
1981–1984 Portas Renovierung
1984–1987 Karlsberg Brauerei
1987–1989 Trigema Textilien
1989–1996 OKI Farbkopierer
1996–1998 Crunchips Lebensmittel
1998–2010 Deutsche Vermögensberatung Finanzdienstleister
seit 2010 Allgäuer Latschenkiefer Naturheilmittel

Ausrüster[Bearbeiten]

Zeitraum Name
1968–1973 Puma
1974–1975 Adidas
1975–1976 Umbro
1976–1978 Adidas
1978–1980 Erima
1980–1985 Adidas
1985–1991 Erima
1991–1994 Uhlsport
1994–1999 Adidas
1999–2004 Nike
2004–2009 Kappa
2009–2011 Do You Football
seit 2011 Uhlsport

1. FC Kaiserslautern II (U23)[Bearbeiten]

Die Amateure des 1. FC Kaiserslautern (seit 2005 offiziell „1. FC Kaiserslautern II“) spielten von 1957 bis 1992 mit einem Jahr Unterbrechung (1982/83) in der jeweils höchsten Amateurspielklasse (bis 1978 1. Amateurliga Südwest, 1978 bis 1994 Oberliga Südwest). Nach dem Abstieg 1992 in die Verbandsliga Südwest und dem Aufstieg 1994 in die inzwischen nur noch viertklassige Oberliga Südwest pendelten die „Kleinen Teufel“ seitdem zwischen der 1994 eingeführten Regionalliga und der Oberliga.

2008 bis 2012 traten sie in der Regionalliga West an. Geleitet wird das Team von Konrad Fünfstück, der im Januar 2013 das Amt des Trainers übernahm. Als Co-Trainer fungiert Marco Grimm. Seit 2012/13 tritt die Mannschaft in der neuen Regionalliga Südwest an.

Saisonbilanzen der letzten Jahre
Liga/Saison Platz Tore Punkte
OL Südwest 2000/01 01 79:26 79
RL Süd 2001/02 15 41:60 34
RL Süd 2002/03 13 43:47 45
RL Süd 2003/04 18 43:67 32
OL Südwest 2004/05 02 76:28 69
RL Süd 2005/06 13 39:44 41
RL Süd 2006/07 18 19:63 10
OL Südwest 2007/08 02 64:26 68
RL West 2008/09 02 59:42 65
RL West 2009/10 07 43:37 49
RL West 2010/11 04 53:36 59
RL West 2011/12 09 56:55 51
RL Südwest 2012/13 03 56:38 60
RL Südwest 2013/14 04 66:31 63
RL: Regionalliga
OL: Oberliga
grün unterlegt: Aufstieg
rot unterlegt: Abstieg

Kader[Bearbeiten]

Kader Saison 2013/14
Nat. Spieler Geburtstag Im Verein seit
Torhüter
DeutschlandDeutschland Julian Pollersbeck 16.08.1994 2013
OsterreichÖsterreich Raphael Sallinger 08.12.1995 2013
Abwehr
DeutschlandDeutschland Alexander Bugera 08.08.1978 2007
DeutschlandDeutschland Marvin Leonhardt 08.10.1994 2012
DeutschlandDeutschland Sascha Mockenhaupt* 10.09.1991 2012
DeutschlandDeutschland ItalienItalien Calogero Rizzuto 05.02.1992 2008
DeutschlandDeutschland Michael Schindele 27.01.1994 2011
DeutschlandDeutschland Sebastian Sonnenberger 22.01.1991 2013
DeutschlandDeutschland Niklas Tasky 11.02.1991 2012
Mittelfeld
DeutschlandDeutschland Yannick Bach 21.05.1991 2013
DeutschlandDeutschland Tobias Bräuner 26.02.1994 2009
DeutschlandDeutschland Christopher Kracun 02.02.1993 2014
DeutschlandDeutschland Christian Lensch 21.08.1992 2012
DeutschlandDeutschland Sebastian Lindner 01.01.1992 2005
DeutschlandDeutschland Mario Müller 16.01.1992 2013
DeutschlandDeutschland Marcell Öhler 06.10.1994 2001
DeutschlandDeutschland Mario Pokar 18.01.1990 2012
DeutschlandDeutschland Thorsten Reiß 11.08.1984 2014
DeutschlandDeutschland Sascha Simon 18.09.1993 2009
Sturm
AserbaidschanAserbaidschan Rufat Dadashov 29.09.1991 2012
DeutschlandDeutschland Jan-Lucas Dorow* 26.04.1993 2008
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina DeutschlandDeutschland Halil Hajtić 19.01.1994 2011
DeutschlandDeutschland Daniel Hammel 29.10.1992 2013
DeutschlandDeutschland Sebastian Jacob 26.06.1993 2012
DeutschlandDeutschland Kevin Schwehm 11.03.1993 2005
DeutschlandDeutschland Pascal Stork 19.07.1994 2013
PolenPolen Jakub Świerczok 28.12.1992 2012
* steht auch im Profikader
Trainer
DeutscherDeutscher Konrad Fünfstück
Co-Trainer
DeutscherDeutscher Marco Grimm
Torwarttrainer
DeutscherDeutscher Sven Höh
Athletiktrainer
DeutscherDeutscher Bastian Becker

Erfolge[Bearbeiten]

Stadion[Bearbeiten]

Die „Kleinen Teufel“ trugen bis 2008 ihre Heimspiele auf dem neben dem Fritz-Walter-Stadion gelegenen Betzenberg Platz 4 aus. Er bietet Platz für 3.000 Zuschauer. Seit der Saison 2008/09 trägt die Mannschaft aufgrund von DFB-Richtlinien ihre Heimspiele in der Regel im Fritz-Walter-Stadion aus.

Trainer[Bearbeiten]

Die Trainer des 1. FC Kaiserslautern II seit 1980

Name Nat. Zeit beim FCK Anmerkung
Von Bis
Josef Stabel DeutscherDeutscher 1980 1981
Mathias Volk DeutscherDeutscher 1981 1981
Reinhard Meier DeutscherDeutscher 1981 1987
Josef Stabel DeutscherDeutscher Juli 1987 November 1987
Thomas Schmidt DeutscherDeutscher November 1987 1989
Reiner Hollmann DeutscherDeutscher 1989 Februar 1990
Reinhard Meier DeutscherDeutscher 1990 1990
Dietmar Schwager DeutscherDeutscher 1990 1991
Werner Melzer DeutscherDeutscher Dezember 1991 Juni 1997
Stefan Majewski PolePole Juli 1997 Mai 1999
Michael Dusek DeutscherDeutscher Juli 1999 September 2001
Uwe Stöver DeutscherDeutscher September 2001 September 2003
Hans-Werner Moser DeutscherDeutscher September 2003 April 2005 Interimstrainer der Profis April bis Juni 2005
Uwe Stöver DeutscherDeutscher April 2005 Juni 2005 Interimstrainer
Hans-Werner Moser DeutscherDeutscher Juli 2005 August 2006
Kosta Runjaic DeutscherDeutscher August 2006 August 2006 Interimstrainer
Alois Reinhardt DeutscherDeutscher August 2006 Oktober 2006
Olaf Marschall DeutscherDeutscher Oktober 2006 Dezember 2006 Interimstrainer
Alois Schwartz DeutscherDeutscher Januar 2007 Mai 2009 Interimstrainer der Profis Mai bis Juni 2009
Frank Lelle DeutscherDeutscher Mai 2009 Juni 2009 Interimstrainer
Alois Schwartz DeutscherDeutscher Juli 2009 September 2012
Guido Hoffmann DeutscherDeutscher September 2012 Dezember 2012 Interimstrainer
Konrad Fünfstück DeutscherDeutscher Januar 2013

Jugendarbeit der Fußballabteilung[Bearbeiten]

Die A-Jugend des FCK spielt in der Saison 2013/14 in der U-19-Bundesliga, die B-Jugend in der U-17-Bundesliga. Gunther Metz betreut die U19- und Philipp Dahm die U17-Mannschaft.

Geschichte[Bearbeiten]

Ernst Diehl war über Jahre hinweg für die Jugend des FCK verantwortlich. Zunächst war er 16 Jahre lang Chefjugendtrainer und ab 1994 Jugendkoordinator.[63] Ihren ersten großen Erfolg hatte die Jugendabteilung mit dem Gewinn der B-Jugend-Meisterschaft 1983. Einige Spieler gehörten ein Jahr später auch der A-Jugend-Mannschaft des FCK an, die im Finale um die Meisterschaft dem VfB Stuttgart mit 1:3 unterlag. 1991 erreichte das Team von Trainer Ernst Diehl erneut das Finale und unterlag erneut dem VfB Stuttgart. 1992 gewann die A-Jugend schließlich ihre erste Meisterschaft (5:1-Sieg im Finale gegen den 1. FC Köln). Den bislang letzten Titelgewinn der beiden ältesten Jugendmannschaften gab es 2003 mit dem Gewinn des DFB-Junioren-Vereinspokals 2003. Trainer des Teams, dem unter anderem Torhüter Florian Fromlowitz angehörte, war der ehemalige FCK-Kapitän Michael Dusek. 2011 kam die U-19-Mannschaft durch die Meisterschaft in der U-19-Bundesliga Staffel Südwest in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft, in der der FCK bis ins Endspiel vordrang und dort dem VfL Wolfsburg mit 2:4 unterlag.

Zentrum der FCK-Nachwuchsarbeit ist der Sportpark „Rote Teufel“ auf dem Fröhnerhof, der im August 2000 eingeweiht wurde.[64] 2003 wurde er wegen Finanzproblemen des Vereins zusammen mit dem Fritz-Walter-Stadion an die Fritz-Walter-Stadion Kaiserslautern GmbH verkauft.

Erfolge[Bearbeiten]

Weitere Sportarten[Bearbeiten]

Neben dem Fußball gibt es im Verein noch die Abteilungen Basketball, Rollstuhlsport, Boxen, Handball, Hockey, Leichtathletik, Triathlon und Running.

Basketball[Bearbeiten]

Die Basketball-Abteilung des Vereins wurde 1952 gegründet[65] und spielte zuletzt in der zweiten Bundesliga, bis sie 2007 als Kaiserslautern Braves ausgegliedert wurde. Die verbleibenden Basketballer des 1. FC Kaiserslautern, die Kaiserslautern Baskets spielen in der Saison 2012/13 in der Regionalliga Südwest-Nord.

Boxen[Bearbeiten]

Eine Boxabteilung gab es bereits beim FV Kaiserslautern. Einen größeren Erfolg konnte sie verzeichnen, als der FVK-Boxer Ludwig Werle 1923 „Gaumeister aller Klassen“ wurde.[66]

Aus den Reihen der Boxabteilung des 1. FCK gewann Emil Schulz bei den Olympischen Spielen von Tokyo eine Silbermedaille, Reiner Gies bei den Olympischen Spielen in Seoul eine Bronzemedaille.

Vor seinem Wechsel ins Profi-Lager boxte auch Karl Mildenberger, der 1966 als Herausforderer von Schwergewichts-Weltmeister Muhammad Ali antrat, für die Boxabteilung des 1. FCK.

Handball[Bearbeiten]

Im Frühjahr 1921 gründete der FV Kaiserslautern eine Handballabteilung,[67] die 1925 die Pfalzpokal-Meisterschaft gewann.[68]

Die aktuellen FCK-Handballer treten in der Saison 2011/12 in der Verbandsliga an.

Hockey[Bearbeiten]

Die Hockeyabteilung entstand durch den Übertritt der Hockeyspieler des Sportvereins 1910 am 19. September 1913. Zurzeit gibt es keine am Spielbetrieb gemeldeten Erwachsenenmannschaften, aber das Bestreben, aus den bestehenden Jugendmannschaften solche wieder aufzubauen.

Triathlon, Leichtathletik, Running[Bearbeiten]

In diesen drei Abteilungen kann der Verein große Erfolge für sich verbuchen. So war der Triathlet Georg Anstett (inzwischen PSV Pirmasens) Europameister der Altersklasse M35 im Ironman und startete auch beim Ironman Hawaii. In der Leichtathletik/Running stellt der 1. FCK ebenfalls Europameister (Staffel Sprint Senioren) und Deutsche Meister (Mittelstrecke Junioren, Seniorinnen Langstrecke), zahlreiche Landesmeister sowie Weltmeistertitel bei den Medigames.

Rollstuhlsport[Bearbeiten]

Zum Hauptartikel FCK Rolling Devils

Seit September 2009 besteht beim 1.FC Kaiserslautern eine Rollstuhlbasketballmannschaft unter dem Namen FCK Rolling Devils, die zunächst in die Abteilung Basketball integriert war[69]. Diese Mannschaft ging 2013 in einer eigenständigen Abteilung Rollstuhlsport auf, deren Gründung im März 2013 beschlossen[70] und im Dezember 2013 vollzogen[71] wurde.

Frühere Abteilungen[Bearbeiten]

Frauenfußball[Bearbeiten]

Nachdem am 25. April 1970 vor einem Bundesligaspiel das erste Frauenspiel auf dem Betzenberg stattfand (ASV Landau gegen die Datschiburger Kickers), was von 20.000 Zuschauern verfolgt wurde, gründete der FCK eine Frauenfußballabteilung. Der Verein setzte sich dabei über ein Verbot hinweg, da seitens des DFB Frauenfußball offiziell noch nicht erlaubt war.[72] Am 14. Juli 1970 bestritt die Mannschaft ihr erstes Spiel (6:0 gegen Otterberg).[73] Der größte Erfolg der FCK-Spielerinnen war in der Saison 1983/84 das Erreichen des Viertelfinales des DFB-Pokals. Mit Margret Kratz hatte der FCK auch eine Nationalspielerin in seinen Reihen (zwei Spiele 1985).[74] 1986 wurde die Abteilung unter Präsident Jürgen Friedrich wieder aufgelöst.

Im April 2011 startete der FCK eine Kooperation mit dem Zweitligisten 1. FFC 08 Niederkirchen, um Erfahrungswerte zu sammeln, da langfristig beim FCK wieder eine Frauenfußballmannschaft aufgebaut werden soll.[75]

Tennis[Bearbeiten]

Im August 1919 schloss sich die Tennisgesellschaft dem FV Kaiserslautern an, da beim Neubau des Sportparks Betzenberg auch Tennisplätze angelegt wurden.[67] 1925 trennte sich ein Teil der Abteilung wieder, da die Plätze auf dem Betzenberg inzwischen Mängel aufwiesen.[68]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Dominic Bold: 1. FC Kaiserslautern: Die Chronik. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2013, ISBN 978-3-7307-0046-4
  • Dirk Leibfried, Wolfgang Kreilinger, Peter Lenk: Bastion Betzenberg. Dasbach Verlag, Taunusstein 1994, ISBN 3-928231-15-4.
    • Wolfgang Kreilinger, Peter Lenk: Bastion Betzenberg. Dasbach Verlag, 1991, ISBN 3-928231-12-X.
    • Peter Lenk: Bastion Betzenberg. Dasbach Verlag, 1988.
    • Peter Lenk, Gerhard Reuter: Die Fußball-Könige aus der Pfalz. Dasbach Verlag, 1978.
  • Dirk Leibfried, Gerd Rauland: 100 Jahre 1. FC Kaiserslautern. Tradition hat Zukunft. Wartberg, Gudensberg 2000, ISBN 3-86134-719-9.
  •  Markwart Herzog: Der „Betze“ unterm Hakenkreuz – der 1. FC Kaiserslautern in der Zeit des Nationalsozialismus. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2006, ISBN 978-3-89533-541-9, DNB 979925584.
  • Michael Becker: Die Simple Minds vom Betzenberg. Der Niedergang eines Traditionsclubs. Eine (fast) unglaubliche Geschichte. Lehnert, Saarbrücken 2004, ISBN 3-926320-62-1.
  • Günter Rohrbacher-List: Im Herzen der Pfalz. Die Geschichte des 1. FC Kaiserslautern. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2007, ISBN 978-3-89533-583-9.
    • Günter Rohrbacher-List: 1. Fussballclub Kaiserslautern. Der Berg das Land und der Ball. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 1995, ISBN 3-89533-125-2.

Fanliteratur[Bearbeiten]

  • Björn Schmidt: Das Leben ist ein Fußballspiel. Dem 1. FC Kaiserslautern verfallen. Die Werkstatt, Göttingen 2008, ISBN 978-3-89533-602-7.
  • Jürgen Kind: Unterwegs im Namen der roten Teufel. Agon Sportverlag, Kassel 2009, ISBN 978-3-89784-358-5.
  • Klaus Rudolf Bößler: Die Betzenbergstory ... : aus der Sicht eines Fans ... ; oder: als die Schutzmänner noch Schutzmänner waren. Hellblau Verlag, Essen 2008, ISBN 978-3-937787-20-6.
  • Dirk Harreus: 1. FC Kaiserslautern-Fan – ein fröhliches Fußballbuch für alle, für die der Betzenberg die zweite Heimat geworden ist. Mit Zeichnungen von Thomas Plaßmann. Tomus Verlag, München 1997, ISBN 3-8231-1111-6.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: 1. FC Kaiserslautern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Das Gründungsdatum ist allerdings umstritten, siehe Abschnitt „Stammbaum“
  2. Im Sommer 1944 trainierte Karl Berndt eine Kriegsspielgemeinschaft (KSG) aus Spielern des VfR, der TSG und des 1. FC Kaiserslautern
  3. Nachdem ab 1949 Trainer angestellt wurden, blieb Walter weiterhin Spieler und hatte als Persönlichkeit auch weiterhin Einfluss auf das Geschehen neben dem Spielfeld

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. der-betze-brennt.de: Vereinssatzung
    Gemeinsames Registerportal der Länder: Amtsgericht Kaiserslautern VR 1252
  2. der-betze-brennt.de: Vereinssatzung
  3. der-betze-brennt.de: Neue Zuschauerkapazität: 49.780
  4. Saison-Magazin 2014/2015, S. 30, Beilage der Tageszeitung DIE RHEINPFALZ, Ausgabe Kaiserslautern, 26.07.2014
  5. a b nach Grüne/Karn: Das große Buch der deutschen Fußballvereine, Kassel 2009, S. 250
  6. Herzog: Der „Betze“ unterm Hakenkreuz – der 1. FC Kaiserslautern in der Zeit des Nationalsozialismus. 2006, S. 26
  7. Markus Röder: 111 Jahre 1. FC Kaiserslautern
  8. magazin-insider.de: 111 Jahre FCK – Happy Birthday! – Stützt sich auf einen Bericht des Kaiserslauterer Stadtanzeigers aus dem Jahr 1901, das vom am 7. Dezember 1899 begangenen Stiftungsfest berichtet
  9. Recherchen des ehemaligen Stadtarchivars Heinz Friedel aus dem Jahr 1978 in: Im Herzen der Pfalz, S. 37
  10. Leibfried/Rauland: Tradition hat Zukunft, S. 44
  11. Herzog: Der „Betze“ unterm Hakenkreuz – der 1. FC Kaiserslautern in der Zeit des Nationalsozialismus. 2006, S. 164
  12. Peter Jochen Degen (Red.): Fritz Walter – Kapitän für Deutschland, Verlag die Werkstatt, Göttingen 2010, S. 25
  13. Peter Jochen Degen (Red.): Fritz Walter – Kapitän für Deutschland, Verlag die Werkstatt, Göttingen 2010, S. 71
  14. Peter Jochen Degen (Red.): Fritz Walter – Kapitän für Deutschland, Verlag die Werkstatt, Göttingen 2010, S. 75
  15. Im Herzen der Pfalz, S. 367
  16. Werner Skrentny: Teufelsangst vorm Erbsenberg, S. 29ff
  17. a b c d e f Zahlen lt. Das Fußball Studio
  18. a b Im Herzen der Pfalz, S. 82
  19. a b Leibfried/Kreilinger/Lenk: Bastion Betzenberg. 1994, S. 178f
  20. Leibfried/Rauland: 100 Jahre 1. FC Kaiserslautern – Tradition hat Zukunft, S. 86
  21. Leibfried/Kreilinger/Lenk: Bastion Betzenberg. 1994, S. 28
  22. Kicker-Sonderheft 1983/84, S. 64
  23. Leibfried/Kreilinger/Lenk: Bastion Betzenberg. 1994, S. 34
  24. Leibfried/Kreilinger/Lenk: Bastion Betzenberg. 1994, S. 186f
  25. a b Rohrbacher-List: Im Herzen der Pfalz, S. 150ff
  26. Michael Ashelm: Verein der Steuerzahler. faz.net, 5. März 2014, abgerufen am 25. März 2014
  27. Krassimir Balakov neuer FCK-Cheftrainer. fck.de. 22. März 2012. Abgerufen am 22. März 2012.
  28. kicker.de: "Unbelasteter" FCK-Neustart – ohne Balakov
  29. fck.de: Franco Foda neuer FCK-Cheftrainer
  30. a b c Herzog: Der „Betze“ unterm Hakenkreuz – der 1. FC Kaiserslautern in der Zeit des Nationalsozialismus. 2006, S. 203
  31. Klaus Westrich: In Worms geboren. In: Die Rheinpfalz, 19. Juni 2011
  32. fck.de: FCK-Geschichte mit Fritz Walter
  33. der-betze-brennt.de: Dr. Johannes Ohlinger scheidet aus Vorstandsamt aus
  34. der-betze-brennt.de: Finanzvorstand Dr. Ohlinger verlässt den FCK
  35. a b 100 Jahre 1. FC Kaiserslautern – Tradition hat Zukunft
  36. a b Leibfried/Kreilinger/Lenk: Bastion Betzenberg, S. 92ff
  37. a b Markwart Herzog: Der »Betze« unterm Hakenkreuz. Der 1. FC Kaiserslautern in der Zeit des Nationalsozialismus. 2. Auflage. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2009, ISBN 978-3-89533-541-9. S. 81, 260.
  38. a b Günter Rohrbacher-List: Im Herzen der Pfalz. Die Geschichte des 1. FC Kaiserslautern. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2007, ISBN 978-3-89533-583-9
  39. Fanforum: Neuer Aufsichtsrat gewählt
  40. Prof. Dr. Dieter Rombach neuer Aufsichtsratsvorsitzender
  41. Sester Rücktritt wirksam. fck.de. 10. März 2012. Abgerufen am 10. März 2012.
  42. Herzog: Der „Betze“ unterm Hakenkreuz – der 1. FC Kaiserslautern in der Zeit des Nationalsozialismus. 2006, S. 30
  43. Markwart in Bold 2013, S. 43
  44. a b der-betze-brennt.de: Geschichte des Fritz-Walter-Stadions
  45. der-betze-brennt.de: Zweite Ligen: FCK ist Europas Zuschauerkrösus
  46. der-betze-brennt.de: Saison 2010/2011
  47. sportbild.bild.de: Über 780.000 Fans: Zuschauerrekord beim FCK
  48. fck.de: Gewinn der Deutschen Meisterschaft in Köln
  49. Auf der Jahreshauptversammlung 2011 genannte Zahl
  50. fck.de: Nomborn – Der erste Fanclub
  51. Im Herzen der Pfalz, S. 305
  52. Gunter Gebauer: Die Bundesliga, in: Deutsch Erinnerungsorte (Abschnitt 1. FC Kaiserslautern: S. 463)
  53. Leibfried/Kreilinger/Lenk: Bastion Betzenberg. 1994, S. 153
  54. der-betze-brennt.de:Ultraszene
  55. 11 Freunde Ausgabe Oktober 2005
  56. a b Im Herzen der Pfalz, S. 308
  57. der-betze-brennt.de: Fotos der Choreographie
  58. Im Herzen der Pfalz, S. 309
  59. horda97.fr: Présentation (frz.)
  60. wikiwaldhof.de: Artikel über die Rivalität FCK/SVW zitiert aus: Mannheimer Morgen vom 5. September 2009
  61. Offener Brief der FCK-Fanszene an Dietmar Hopp. Auf: der-betze-brennt.de, 3. Juli 2011.
  62. Die Hymne vor jedem Heimspiel - Vater des Betze-Liedes aus der SWR Landesschau Rheinland-Pfalz aufgerufen am 17. März 2014.
  63. Leibfried/Kreilinger/Lenk: Bastion Betzenberg. 1994, S. 200
  64. voka-kl.de: Trainingszentrum 1.FCK Fröhnerhof
  65. Herzog: Der „Betze“ unterm Hakenkreuz – der 1. FC Kaiserslautern in der Zeit des Nationalsozialismus. 2006, S. 72
  66. Leibfried/Rauland: Tradition hat Zukunft, S. 35
  67. a b Leibfried/Rauland: Tradition hat Zukunft, S. 34
  68. a b Leibfried/Rauland: Tradition hat Zukunft, S. 38
  69. Rolling Devils – Leistungssport trotz Handicap (aufgerufen am 12.Februar 2014)
  70. FCK Rolling Devils stellen Weichen für die Zukunft (aufgerufen am 12. Februar 2014)
  71. 1.FC Kaiserslautern - Abteilungen (aufgerufen am 12. Februar 2014)
  72. Die Rheinpfalz vom 12. Juli 2011: Sonderapplaus für Rote Teufelinnen
  73. 10 Jahre Damenfußball 1970–1980
  74. Tradition hat Zukunft, S. 97
  75. fck.de: FCK startet Partnerschaft mit 1. FFC 08 Niederkirchen