Deadmau5

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Deadmau5 (2008)
Logo und Maske von Deadmau5
Logo und Maske von Deadmau5
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Random Album Title
  UK 31 16.05.2009 (4 Wo.)
For Lack of a Better Name
  UK 19 17.10.2009 (2 Wo.)
4x4=12
  CH 56 19.12.2010 (2 Wo.)
  UK 48 18.12.2010 (2 Wo.)
  US 47 25.12.2010 (66 Wo.)
At Play
  US 163 07.04.2012 (… Wo.)
Album Title Goes Here
  DE 39 05.10.2012 (1 Wo.)
  AT 24 05.10.2012 (2 Wo.)
  CH 18 07.10.2012 (4 Wo.)
  UK 9 06.10.2012 (3 Wo.)
  US 6 13.10.2012 (… Wo.)
While (1<2)
  DE 31 04.07.2014 (… Wo.)
  AT 36 04.07.2014 (… Wo.)
  CH 25 22.06.2014 (… Wo.)
  UK 14 28.06.2014 (… Wo.)
  US 9 05.07.2014 (… Wo.)
Singles[1]
I Remember (mit Kaskade)
  UK 14 25.04.2009 (15 Wo.)
Ghosts ’n’ Stuff (ft. Rob Swire)
  UK 12 19.09.2009 (7 Wo.)
Animal Rights (& Wolfgang Gartner)
  UK 72 02.10.2009 (1 Wo.)
Sofi Needs a Ladder
  UK 68 13.11.2010 (1 Wo.)
Raise Your Weapon
  US 100 03.03.2012 (1 Wo.)
The Veldt (ft. Chris James)
  CH 68 15.07.2012 (1 Wo.)
  UK 68 19.05.2012 (2 Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Deadmau5 (* 5. Januar 1981 in Niagara Falls, Ontario; bürgerlicher Name Joel Thomas Zimmerman) ist ein kanadischer Musikproduzent, der vor allem in den Stilrichtungen Progressive House und Electro House sowie Deep House aktiv ist. Er hat ein eigenes Label namens mau5trap. Er war mit der Tattoo-Künstlerin Kat Von D liiert.[2]

Markenzeichen und Logo von Deadmau5 ist der Mau5head, den er als Maske bei Konzerten trägt.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Zimmerman arbeitete in seiner Jugend zunächst in einem Computergeschäft und bastelte mit Trackern in seiner Freizeit bereits an elektronischer Musik.[3] Ab 1998 arbeitete er als Co-Produzent bei einem Radiosender[4] und nahm mit 22 Jahren eine Stelle als Software-Entwickler in Toronto an. Er begann im Jahr 2005 unter dem Namen Deadmau5 Musik zu produzieren. 2006 veröffentlichte er seine bisher erfolgreichsten Singles Not Exactly und Faxing Berlin, die jedoch erst ein Jahr später in die DJ-Charts einsteigen konnten. So kam Not Exactly in den Jahrescharts der Deutschen Dance Charts für 2007 auf Platz 37.[5]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

2008 gewann Zimmerman gemeinsam mit Billy Newton-Davis den kanadischen Musikpreis Juno Award für den besten Dance-Track des Jahres mit dem Titel All U Ever Want. Bei den im selben Jahr erstmals ausgetragenen Beatport Music Awards, deren Preisträger von den Benutzern des bekannten Online-Musikshops für Elektronische Tanzmusik Beatport gewählt werden, war er mehrfach erfolgreich: so wurde er sowohl als bester Electro-House- als auch als bester Progressive-House-Künstler ausgezeichnet, seine Single Not Exactly gewann den Titel „Beste Single 2008“. Ebenfalls wurde er bei dieser Veranstaltung zur „einflussreichsten Person“ und zum „besten Produzenten“ der elektronischen Tanzmusik-Szene gewählt.[6] 2008 wurde er von den Lesern der bekannten DJ-Zeitschrift DJ Magazine auf Platz 11 der beliebtesten DJs gewählt und ist damit bester Neueinsteiger.[7] 2009 wählten ihn die Leser des DJ Magazine auf Platz 6, 2010 gar auf Platz 4.[8] 2009 trat Deadmau5 auf dem Open Air Floor der Nature One auf. 2010 gewann er bei der Winter Music Conference die Auszeichnung als Best American DJ. Seine Single Ghosts ’n’ Stuff wurde zudem als Best Electro Track ausgezeichnet.[9]

Künstlername[Bearbeiten]

Die Idee für seinen Künstlernamen führt deadmau5 auf ein Ereignis zurück, bei dem er eine tote Maus in seinem Computer fand.

“I once smelled a bad smell in my room, and when looking into my PC I found a dead mouse skeleton in it. From that moment on, my friends called me "dead mouse". But in IRC your nickname can only be eight digits long, so I called myself "deadmau5", while the 5 means a S. And I just kept it.”

„Ich habe eines Tages wegen eines üblen Geruchs in meinen PC geschaut und fand das Skelett einer toten Maus. Von da an nannten mich meine Freunde „dead mouse“. Aber im IRC kann der Nickname nur maximal acht Zeichen lang sein, deshalb nannte ich mich dort „deadmau5“, wobei die 5 für S steht. Und dann habe ich es einfach beibehalten.[10]

Deadmau5

Das „mau5“ in seinem Künstlernamen bedeutet „Maus“, das S wird als 5 geschrieben (wie im Leetspeak üblich), aber wie der Buchstabe ausgesprochen. Als Logo benutzt er einen stilisierten Mauskopf.

Computerspiele[Bearbeiten]

In der Erweiterung "Reaper of Souls" für das Computerspiel "Diablo 3" gibt es ein Amulett mit Namen "Halcyon's Aufstieg", welches der Deadmau5-Maske ähnelt. Zudem lässt es Gegner für ein paar Sekunden herumhüpfen, wenn man eine spezielle Fertigkeit aktiviert. Außerdem gibt es zu diesem Amulett ein Zitat: "Raise your weapon, raise your weapon... and it's over", welches an seinen Song "Raise Your Weapon" anlehnt.

Zudem hat er im Computerspiel "Watch_Dogs" (2014) als Alter Ego ("Defalt" mit einem Rattenkopf) einen Auftritt als DJ und Hacker der gegnerischen Partei.

Auch in dem Computerspiel "Goatsimulator" bekommt er einen Auftritt. Auf dem Dach eines Wolkenkratzers, ist Deadmau5 als Dj mit seiner Maske vor dem Mischpult zu sehen, vor ihm eine tanzende Menge von Menschen.

Ebenfalls in manchen Spielen der Computerspielreihe "GTA" gibt es einen Radiosender der seinen Namen trägt, und einen Mix von ihm in Endlosschleife abspielt.

Diskografie[Bearbeiten]

Deadmau5 ohne Maske, dem sogenannten "Mau5head"

Alben[Bearbeiten]

  • 2005: Get Scraped
  • 2006: Vexillology – Play Digital
  • 2007: Full Circle – Play Digital
  • 2008: At Play
  • 2008: Random Album Title
  • 2009: It Sounds Like
  • 2009: For Lack of a Better Name
  • 2009: At Play Vol. 2
  • 2010: At Play Vol. 3
  • 2010: 4x4=12
  • 2012: Album Title Goes Here
  • 2012: At Play Vol. 4
  • 2013: At Play in the USA Vol. 1
  • 2013: We Are Friends Vol. 2
  • 2014: while(1<2)

Singles (Auswahl)[Bearbeiten]

DVD[Bearbeiten]

  • 2010: deadmau5: Live at Earl’s Court
  • 2012: Meowingtons Hax 2k11: Toronto

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Preise[Bearbeiten]

Juno Awards
  • 2008 Dance Recording of the Year, All U Ever Want mit Billy Newton-Davis.
  • 2009 Dance Recording of the Year, Random Album Title.
  • 2010 Dance Recording of the Year, For Lack of a Better Name.
Beatport Music Awards
DJmag.com Top 100 DJs Poll
  • 2008 Bester Neueinsteiger, 11.-bester DJ
  • 2009 6.-bester DJ
  • 2010 4.-bester DJ
  • 2011 4.-bester DJ
  • 2012 7.-bester DJ
  • 2013 12.-bester DJ
International Dance Music Awards (IDMA)
  • 2010 Bester Künstler (Solo)
  • 2010 Bester amerikanischer DJ
  • 2010 Bester Electro Track, Ghosts ’N’ Stuff

Nominierungen[Bearbeiten]

  • 2008 Juno Dance Recording of the Year, After Hours mit Melleefresh
  • 2008 Beatport Music Awards Bester Remix 2007, Burufunk and Carbon Community’s Community Funk (Deadmau5 Remix).
  • 2009 Grammy Awards, Best Remixed Recording, Non-Classical, The Longest Road (Deadmau5 Remix) by Morgan Page feat. Lissie.
  • 2009 Juno Dance Recording of the Year, Move for Me mit Kaskade.
  • 2009 Juno Dance Recording of the Year, Random Album Title.
  • 2010 International Dance Music Award, Best Progressive/Tech Track, Strobe.
  • 2010 International Dance Music Award, Best Global DJ.
  • 2010 International Dance Music Award, Best Producer.
  • 2010 International Dance Music Award, Best Video, Ghosts ’N’ Stuff (Regie Colin O'Toole).
  • 2012 Grammy Awards, Best Dance Recording, Raise Your Weapon – Deadmau5 featuring Greta Svabo Bech
  • 2012 Grammy Awards, Best Dance/Electronica Album, 4x4=12 – Deadmau5
  • 2012 Grammy Awards, Best Remixed Recording, Non-Classical, Rope (Deadmau5 Mix) von den Foo Fighters.
  • 2013 Grammy Awards, Bestes Dance-/Electronica-Album, Album Title Goes Here – Deadmau5
  • 2013 Grammy Awards, Best Remixed Recording, Non-Classical, The Veldt (Tommy Trash Remix) – Deadmau5 featuring Chris James

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK 1 UK 2 US
  2. Kat Von D Engaged to Deadmau5: Kat Von D Accepts Deadmau5’s Twitter Wedding Proposal
  3. Todd L. Burns: Deadmau5: It's complicated (englisch) residentadvisor.net. 30. September 2008. Abgerufen am 3. September 2014: „I was in my Mom's basement tooling away on Impulse Tracker on a 386 just doing Nintendo music until some Loop Library company hired me as a producer.
  4. Interview mit Deadmau5 (Version vom 13. Mai 2008 im Internet Archive) beim Undercover Magazin, 25. September 2007
  5. Deutsche Dance Charts, Jahrescharts 2007
  6. Beatport Awards 2008
  7. DJ Mag Top 100 2008, Plätze 11-20
  8. DJ Mag Top 100 2010, Plätze 1–10
  9. Nominierte und Gewinner der IDMA. Abgerufen am 27. März 2010
  10. Deadmau5 in the House (Version vom 21. Juni 2008 im Internet Archive), Los Angeles City Beat
  11. http://www.deadmau5.com/suckfest9001/

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Deadmau5 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien