Der letzte Scharfschütze
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Der letzte Scharfschütze |
| Originaltitel | The Shootist |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1976 |
| Länge | 100 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Stab | |
| Regie | Don Siegel |
| Drehbuch | Scott Hale Miles Hood Swarthout Glendon Swarthout (Vorlage) |
| Produktion | Mitchell Frankovich William Self |
| Musik | Elmer Bernstein |
| Kamera | Bruce Surtees |
| Schnitt | Douglas Stewart |
| Besetzung | |
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Der letzte Scharfschütze ist ein Spätwestern aus dem Jahr 1976. Er basiert auf einem Roman von Glendon Swarthout. Regie führte Don Siegel. Es war der letzte Film des als Darsteller in Western legendär gewordenen Schauspielers John Wayne. Der Film wurde in Deutschland auch unter dem Originaltitel The Shootist, oft verbunden mit Der (letzte) Scharfschütze als The Shootist – Der letzte Scharfschütze oder auch als Der Shootist vertrieben.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung [Bearbeiten]
Im Januar 1901 erreicht die Nachricht vom Tod der britischen Königin Viktoria die Stadt Carson City. Dort sucht der berühmte Revolverheld J. B. Books wegen schmerzhafter Beschwerden einen befreundeten Arzt auf. Der teilt Books die Diagnose Krebs mit, verschreibt Laudanum und rät Books, statt des zu erwartenden Siechtums einen schnellen Tod zu suchen. Books zieht in die Pension einer Witwe, mit der er sich bald anfreundet. Der Ruf des Gastes führt jedoch zu Problemen, da in der Stadt einige Menschen wohnen, die mit Books noch eine Rechnung offen haben oder ihn aus Geltungssucht umbringen wollen. Books erschießt einige nächtliche Eindringlinge dieser Art. Als das Laudanum zu Ende geht, an seinem Geburtstag, stellt sich Books seinen Feinden in einem Saloon zum letzten ehrenvollen Showdown. Die alten Reflexe machen Books Plan beinahe zunichte. Doch schließlich gelingt ihm ein würdiger Tod in den Stiefeln.
Hintergrund [Bearbeiten]
Books fährt zum Showdown mit der Straßenbahn, die ersten Automobile erscheinen im Straßenbild, Königin Viktoria ist gerade gestorben. Eine Ära ist zu Ende, das 20. Jahrhundert angebrochen. Books ist ein Relikt der Vergangenheit. „Ich bin ein sterbender alter Mann, der sich vor der Dunkelheit fürchtet.“ Aber: „Ich dulde es nicht, dass mir Unrecht getan wird. Ich dulde es nicht, dass ich beleidigt werde. Und ich dulde es nicht, dass man mir zu nahe tritt. Ich bin anderen gegenüber gerecht und fordere auch von diesen Gerechtigkeit.“
Kritiken [Bearbeiten]
„Das Selbstbildnis des Künstlers als Sterbender, ein Film, wie es ihn in der ganzen Filmgeschichte nicht noch einmal gibt: Stoizismus und Pragmatismus einer Haltung, die sich alles offenhält und alles im richtigen Augenblick wahrnimmt, keine Erklärungen und keine Entschuldigungen sucht und ohne Selbstmitleid und Dramatik annimmt, was die Stunde bringt.“ (Joe Hembus)
Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei ein „kritischer Spätwestern“, der „stilsicher das Genre reflektiert und zum Endpunkt bringt“. [1]
Auszeichnungen [Bearbeiten]
Der Film wurde im Jahr 1977 in der Kategorie „Bestes Szenenbild“ für den Oscar nominiert. Lauren Bacall wurde 1977 für den BAFTA Award nominiert. Ron Howard wurde 1977 für seine Darstellung für den Golden Globe Award nominiert. Die Drehbuchautoren wurden 1977 für den Writers Guild of America Award nominiert.
Verschiedenes [Bearbeiten]
- Im Vorspann sieht man als fiktive Biographie des Titelhelden eine Zusammenstellung von Bildern aus John Waynes berühmtesten Western.
- Der Film spielte in den Kinos der USA etwa 5,987 Millionen US-Dollar ein.
Literatur [Bearbeiten]
- Glendon Swarthout: Der Superschütze. Western-Roman. (Originaltitel: The Shootist). Heyne, München 1977, ISBN 3-453-20297-X.
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- Der letzte Scharfschütze in der Internet Movie Database (englisch)
- Sammlung von Kritiken zu Der letzte Scharfschütze bei Rotten Tomatoes (englisch)
- John Wayne "The Shootist – Marcus Stiglegger auf getidan.de
Einzelnachweise [Bearbeiten]
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