Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten

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Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA
«Corporate Design Bund»
Hauptsitz Bern, Bundeshaus West
Vorsteher Didier Burkhalter 2011.jpg
Didier Burkhalter, Bundesrat
Stellvertreter Alain Berset 2013.jpg
Alain Berset, Bundesrat
Mitarbeitende 5800
Aufsicht Bundesrat
Untergeordnete Ämter
  • Generalsekreteriat
  • Staatssekretariat
  • Politische Direktion
  • Direktion für europäische Angelegenheiten
  • Konsularische Direktion
  • Direktion für Völkerrecht
  • Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit
  • Direktion für Ressourcen
Website www.eda.admin.ch

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA (französisch Département fédéral des affaires étrangères DFAE, italienisch Dipartimento federale degli affari esteri DFAE, rätoromanisch Departament federal d’affars exteriurs DFAE), so bezeichnet seit 1979, ist eines der sieben Departemente der Schweizer Regierung, des Bundesrats. Es entspricht im Aufgabenbereich den Aussenministerien in anderen Ländern. Seit 2012 ist Didier Burkhalter Vorsteher des EDA.

Frühere Namen:

  • 1848–1887: Eidgenössisches Politisches Departement
  • 1888–1895: Eidgenössisches Departement des Äussern
  • 1896–1978: Eidgenössisches Politisches Departement

Die Aufgabe des EDA besteht in der Wahrung der Interessen der Schweiz im und gegenüber dem Ausland. Mittel hierzu ist die schweizerische Aussenpolitik, deren Ziele in Art. 54 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) wie folgt festgelegt sind:

«Der Bund setzt sich ein für die Wahrung der Unabhängigkeit der Schweiz und für ihre Wohlfahrt; er trägt namentlich bei zur Linderung von Not und Armut in der Welt, zur Achtung der Menschenrechte und zur Förderung der Demokratie, zu einem friedlichen Zusammenleben der Völker sowie zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen.»

Zu den aussenpolitischen Schwerpunkten 2012–2015 gehören

  • Ausbau und Pflege der Beziehungen zu den Nachbarstaatern und der Europäischen Union EU,
  • ein verstärkter Einsatz für die Stabilität in Europa und der Welt,
  • intensivieren und diversifizieren der strategischen Partnerschaften und des multilateralen Engagements,
  • Ausbau der Unterstützung und des Dienstleistungsangebots für Schweizerinnen und Schweizer im Ausland.

Ursprünglich übernahm der jeweilige Bundespräsident die Leitung des «Politischen Departements» (PD) für jeweils ein Jahr. 1888 wurde das Departement von Numa Droz umgestaltet, der dem Departement gleich fünf Jahre vorstand. 1896 bis 1914 kehrte der Bundesrat dann wieder zum ursprünglichen System zurück.

Seit 1979 trägt das Departement seinen heutigen Namen.

Bereiche[Bearbeiten]

  • Generalsekretariat
  • Staatssekretariat
    • Präsidiale Angelegenheiten und Protokoll
    • Krisenmanagement-Zentrum
  • Politische Direktion
    • Abteilung Europa, Zentralasien, Europarat, OSZE
    • Abteilung Mittlerer Osten und Nordafrika
    • Abteilung Subsahara-Afrika und Frankophonie
    • Abteilung Asien und Pazifik
    • Abteilung Amerikas
    • Abteilung Vereinte Nationen und internationale Organisationen
    • Abteilung Menschliche Sicherheit
    • Abteilung Sektorielle Aussenpolitik
    • Abteilung Sicherheitspolitik
  • Direktion für europäische Angelegenheiten (DEA)
  • Direktion für Ressourcen (DR)
  • Konsularische Direktion (KD)
  • Direktion für Völkerrecht (DV)
  • Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)

Departementsvorsteher[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]