Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten

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Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA)
«Corporate Design Bund»
Hauptsitz Bern, Bundeshaus West
Vorsteher Didier Burkhalter 2011.jpg
Didier Burkhalter, Bundesrat
Stellvertreter Alain Berset, Ständeratspräsident 2009.jpg
Alain Berset, Bundesrat
Mitarbeitende 3208
Aufsicht Bundesrat
Untergeordnete Ämter
Website www.eda.admin.ch

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) (französisch Département fédéral des affaires étrangères, italienisch Dipartimento federale degli affari esteri, rätoromanisch Departament federal d’affars exteriurs), so bezeichnet seit 1979, ist eines der sieben Departemente der Schweiz, es entspricht im Aufgabenbereich den Aussenministerien in anderen Ländern. Jeweils einer der Bundesräte steht dem Departement vor.

Frühere Namen:

  • Eidgenössisches Politisches Departement (EPD), 1896–1979 (auch nur Politisches Departement)
  • Departement des Aeusseren, 1888–96
  • Politisches Departement, 1848–88

Die Aufgabe des EDA besteht in der Wahrung der Interessen der Schweiz im und gegenüber dem Ausland. Mittel hierzu ist die schweizerische Aussenpolitik, deren Ziele in Art. 54 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) wie folgt festgelegt sind:

«Der Bund setzt sich ein für die Wahrung der Unabhängigkeit der Schweiz und für ihre Wohlfahrt; er trägt namentlich bei zur Linderung von Not und Armut in der Welt, zur Achtung der Menschenrechte und zur Förderung der Demokratie, zu einem friedlichen Zusammenleben der Völker sowie zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen.»

Auch im Aussenpolitischen Bericht 2000 des Bundesrats aus dem Jahr 2000 sind die Ziele formuliert. Es wurden fünf Hauptaufgaben für die Aktivitäten festgelegt:

  • Wahrung und Förderung von Sicherheit und Frieden
  • Förderung von Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaat
  • Förderung der Wohlfahrt
  • Abbau sozialer Gegensätze
  • Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen

Das EDA hiess ursprünglich «Politisches Departement» (PD) und der jeweilige Bundespräsident übernahm die Leitung für ein Jahr. 1888 wurde das Departement von Numa Droz umgestaltet und nahm den Namen «Departement des Äussern» an. Droz stand dem Departement für fünf Jahre vor, gefolgt von Adrien Lachenal, welcher dem Departement drei Jahre vorstand. 1896 kehrte der Bundesrat dann wieder zum ursprünglichen System zurück, so dass ein Bundesrat nur jeweils für ein Jahr dem Departement vorstand.

Seit 1914 hat das Politische Departement seine Bedeutung als Präsidialamt verloren und seit 1979 firmiert das Departement unter seinem heutigen Namen.

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