Ejea de los Caballeros

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Gemeinde Ejea de los Caballeros
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Ejea de los Caballeros
Ejea de los Caballeros (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Aragonien
Provinz: Saragossa
Comarca: Cinco Villas
Koordinaten 42° 8′ N, 1° 8′ W42.13-1.1358333333333318Koordinaten: 42° 8′ N, 1° 8′ W
Höhe: 318 msnm
Fläche: 609,92 km²
Einwohner: 17.139 (1. Jan. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 28,1 Einw./km²
Postleitzahl: 50600
Gemeindenummer (INE): 50095 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeister: Francisco Javier Lambán Montañés (PSOE)
Website: www.aytoejea.es
Kirche San Salvador

Das im spanischen Pyrenäenvorland inmitten eines bedeutenden Getreideanbaugebiets gelegene Ejea de lox Caballeros ist eine Stadt in der Provinz Saragossa der Autonomen Region Aragón. Ejea ist gleichzeitig Hauptort der Comarca Cinco Villas (Fünf Kleinstädte). Die Gemeinde hatte am 1. Januar 2013 17.139 Einwohner. Sie liegt am Río Arba. Zu Ejea gehören die Orte Bardenas, El Bayo, Farasdués, Pinsoro, Rivas, El Sabinar, Santa Anastasia und Valareña.

Geschichte[Bearbeiten]

Der schon vor der Zeitenwende besiedelte Ort, dessen fruchtbare Ebenen schon zur Römerzeit intensiv genutzt wurden, lag an der Straße von Caesaraugusta (Saragossa) nach Pompaelo (Pamplona). In der Antike hieß die Stadt Segia (auch Segla oder Setia) mit einem Bischofssitz, auf den das Titularbistum Segia zurückgeht.

Nach der maurischen Besetzung wurde er endgültig im Jahr 1105 unter König Alfons I. (Aragón) zurückerobert und zunächst zur Grenzfestung gegen die Mauren ausgebaut.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

1900 1910 1920 1930 1940 1950 1960 1970 1981 1991 2001 2009
5.271 5.861 7.829 8.666 9.652 9.604 11.242 14.777 15.842 15.337 16.048 17.331

Wirtschaft[Bearbeiten]

Im Jahr 1959 wurde der Canal de las Bardenas erbaut, der weite Gebiete bewässert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die im Jahr 1222 geweihte Wehrkirche San Salvador im romanischen Übergangsstil mit unterschiedlich hohen Fassadentürmen aus dem 14. und 15. Jahrhundert.
  • Die 1174 geweihte Wehrkirche Santa Maria de la Corona.
  • Das Sanktuarium Nuestra Señora de la Oliva mit einer Marienstatue aus dem Kloster La Oliva.

Feste[Bearbeiten]

Das zentrale lokale Fest ist der Verehrung der Lokalheiligen Nuestra Señora de la Oliva gewidmet. Am 24. Juni wird zudem auf mittelalterliche Art das Fest des Schutzheiligen Johannes der Täufer begangen. Ein weiteres lokales Fest erinnert am 14. Januar an den Wahltag, ein Ereignis während der Pest, als sich die Bewohner der Stadt dafür aussprachen, die Nuestra Señora de la Oliva durch die Stadt zu tragen, um sie anbeten zu können. Angeblich soll die Pest in Ejea de los Caballeros an jenem Tag ein Ende gefunden haben.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinz Schomann: Kunstdenkmäler der iberischen Halbinsel Teil I, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1996, S. 199 (ohne ISBN)
  • Guía Total: Pirineo Aragonès, Grupo Anaya, 3. Auflage, Madrid 2005, ISBN 84-9776-047-6

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ejea de los Caballeros – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero de 2013. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).