Stolpersteine

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Stolperstein ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum Dokumentarfilm über das Projekt siehe Stolperstein (Film).

Stolpersteine ist ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Mit diesen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine sind quaderförmige Betonsteine mit einer Kantenlänge von 96 × 96 Millimeter und einer Höhe von 100 Millimetern,[1] auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden in der Regel vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster des Gehweges eingelassen. Mittlerweile finden sich rund 45.000 Steine nicht nur in Deutschland, sondern auch in 17 weiteren europäischen Ländern.[2]

Stolperstein
Gunter Demnig (Mai 2012)

Der Weg zu den Stolpersteinen[Bearbeiten]

Zum fünfzigsten Jahrestag der Deportation von 1000 Roma und Sinti aus Köln setzte sich Demnig 1990 künstlerisch damit auseinander, da diese für die Nationalsozialisten eine „Generalprobe“ der nachfolgenden umfangreicheren Judendeportationen war. Dabei zog der Künstler mit einer als rollbare Druckmaschine aufgefassten Einrichtung den Deportationswegen folgende Spuren durch die Stadt. Im Weiteren ließ er einen ersten mit einer Messingplatte versehenen und beschrifteten Stein vor dem Historischen Kölner Rathaus in das Pflaster ein. Dies geschah am 16. Dezember 1992, dem 50. Jahrestag des Befehls Heinrich Himmlers zur Deportation der ‚Zigeuner‘ (Auschwitz-Erlass). Auf dem Stein sind die ersten Zeilen dieses Erlasses zu lesen. Außerdem beteiligte sich Demnig mit diesem Stein an der Diskussion um das Bleiberecht aus Jugoslawien geflohener Roma.

In Ausdehnung auf alle Verfolgtengruppen entwickelte Demnig in den Folgejahren das Projekt ‚Stolpersteine‘. Zunächst war es nur als theoretisches Konzept für die Veröffentlichung Größenwahn – Kunstprojekte für Europa gedacht, da Demnig für ganz Europa von sechs Millionen notwendigen Stolpersteinen ausging. Der Pfarrer der Antoniter-Gemeinde in Köln animierte Demnig jedoch, wenigstens einige ausgewählte Steine zu verlegen, um ein Zeichen zu setzen. 1994 kam es so zu einer Ausstellung von 250 Stolpersteinen in der Antoniterkirche in Köln. Am 4. Januar 1995 verlegte Demnig probeweise und ohne Genehmigung durch Behörden die ersten Steine in Köln. Im Mai 1996 beteiligte er sich an der Ausstellung Künstler forschen nach Auschwitz in der NGBK in Berlin-Kreuzberg und verlegte in der Berliner Oranienstraße 51 Steine ebenfalls ohne Genehmigung. Erstmals mit behördlicher Genehmigung wurden am 19. Juli 1997 zwei Steine auf Einladung des Gedenkdienst-Gründers Andreas Maislinger in Sankt Georgen bei Salzburg verlegt.[3] In Deutschland wurden amtlich genehmigt weitere Stolpersteine im Jahr 2000 in Köln verlegt. Daraus entwickelte sich dann eine Folge von Aktionen zu Verlegungen, die zum weltweit größten „dezentralen Mahnmal“ führten.

Intention[Bearbeiten]

Demnigs Intention ist unter anderem, den NS-Opfern, die in den Konzentrationslagern zu Nummern degradiert wurden, ihre Namen zurückzugeben. Das Bücken, um die Texte auf den Stolpersteinen zu lesen, soll eine symbolische Verbeugung vor den Opfern sein. Mit der Markierung der „Tatorte von Deportationen“, die häufig mitten in dichtbesiedelten Bereichen liegen, wird gleichzeitig die von einigen Zeitzeugen vorgebrachte Schutzbehauptung, nichts von den Deportationen bemerkt zu haben, in Frage gestellt.

Demnig kritisierte seinerseits das Konzept zentraler Gedenkstätten für die Opfer, die seiner Meinung nach in der Öffentlichkeit nicht ausreichend sichtbar seien. An solchen Mahnorte werde einmal im Jahr von Honoratioren ein Kranz niedergelegt, „aber andere können die Mahnmale einfach umgehen“. Sein Ziel sei es, die Namen der Opfer zurück an die Orte ihres Lebens zu bringen.[4] Trotz des Begriffs Stolpersteine geht es Demnig nicht um tatsächliches „Stolpern“. Er zitiert auf die Frage nach dem Namen des Projektes gerne einen Schüler, der nach der Stolpergefahr gefragt antwortete: „Nein, nein, man stolpert nicht und fällt hin, man stolpert mit dem Kopf und mit dem Herzen.“[5]

Unterstützung und Finanzierung[Bearbeiten]

Daten für seine ersten Steine erhielt Demnig in Zusammenarbeit mit dem Gemeinnützigen Verein für die Verständigung von Roma & Sinti (Rom e. V.), woraufhin sich viele die Recherche durchführende Initiativen, häufig auch Schülergruppen, gründeten. Eine wichtige Hilfe stellt neben lokalen Archiven und historischen Adressbüchern die Datenbank der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem dar. Finanziert werden Stolpersteine durch private Spenden. 2012 kostete ein Stein einschließlich seiner Verlegung 120 Euro.[6]

2012 wurde das Projekt mit dem Marion Dönhoff Förderpreis für internationale Verständigung und Versöhnung ausgezeichnet und mit 20.000 Euro gefördert. Jurymitglied Anne Will sagte dazu, „dass es inzwischen mehr als 37.000 dieser Steine gibt, ist eine große Leistung und ein großes Verdienst. Denn sie lassen die Deutschen ein ums andere Mal über die nationalsozialistischen Verbrechen „stolpern“ und halten so die Erinnerung an die Opfer wach“.[7] Demnig erhielt 2012 den Erich-Kästner-Preis, dessen Preisgeld von 10.000 Euro den Stolpersteinen sowie dem Neuen Jüdischen Friedhof in Dresden zugutekommen soll. Laudator Avi Primor würdigte das Projekt mit den Worten: „[Die Stolpersteine sind] das Gegenteil von Verdrängung. Sie liegen zu unseren Füßen, vor unseren Augen und zwingen uns zum Hinschauen. Durch Projekte wie die Stolpersteine wurde ein Dialog zwischen den Menschen in Deutschland und Israel möglich.“[8]

Herstellung und Gestaltung der Steine[Bearbeiten]

Stolperstein vor der Verlegung

Die Stolpersteine werden ausschließlich in Handarbeit hergestellt, weil dies nach Demnig im Gegensatz zur maschinellen Menschenvernichtung in den Konzentrationslagern steht. Die Steine stellte er anfangs selbst her, mit der Ausdehnung des Projektes lässt er sich mittlerweile von dem Bildhauer Michael Friedrichs-Friedländer unterstützen, der je Stein 50 Euro erhält.[9] Seit 2006 werden die Stolpersteine in dessen Werkstatt im Künstlerhof Berlin-Buch angefertigt.[10][11] Sobald neue Daten vorliegen, bestimmt Demnig den Text, in der Regel beginnt dieser mit „Hier wohnte …“ gefolgt vom Namen des Opfers und dem Geburtsjahr, häufig mit Deportationsjahr und Todesort. In einigen Fällen beginnt der Text wie in Greifswald mit „Hier lebte …“, in Frankfurt (Oder) „Hier wirkte…“, in Hamburg „Hier lehrte …“ oder vor der Humboldt-Universität zu Berlin „Hier lernte …“. Je nach Anlass beginnen die Texte zum Beispiel in Mannheim „Hier erschossen …“, in Heide „Hier arbeitete …“ oder „Hier stand …“ wie in Pforzheim. Seine Texte schlägt er in speziell zugeschnittene Messingplatten, die vom Text her betrachtet nach oben und unten leicht und rechts und links deutlich überstehen und anschließend nach hinten gebogen werden. Letztlich wird der fertige Stolperstein durch Beton unterlegt gegossen. Die Messingplatte ist durch die rechts und links umgebogenen Flächen fest mit dem Gesamtstein verbunden.

Verlegungen[Bearbeiten]

Stolpersteinverlegung
Video der Verlegung des Ersatz-Stolpersteines zum Auschwitz-Erlass vor dem Kölner Rathaus im März 2013, nachdem Unbekannte das Original, 1992 verlegt, im Jahr 2010 herausgebrochen und entwendet hatten[12]

Die Stolpersteine lässt Demnig bündig in den Bürgersteig ein. Dies geschieht unmittelbar vor dem letzten vom Opfer frei gewählten Wohnort. Sind die Wohnhäuser der Opfer nicht mehr erhalten, da beispielsweise die Stadtstruktur beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg neu geordnet wurde, wurden einige Stolpersteine auf oder vor entstandenen Freiflächen verlegt. Die Stolpersteine gehen nach der Verlegung in das Eigentum der Stadt oder Gemeinde über, wofür die behördliche Genehmigung wichtig ist.

Bis September 2014 hat Gunter Demnig über 48.000 Steine für ca 95€ pro Stein und Verlegung in etwa 750 Städten und Gemeinden in Deutschland (hier über 650), den Niederlanden, Belgien, Italien, Norwegen, Österreich, Polen, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, der Ukraine und Ungarn gesetzt. Im Mai 2013 folgten die ersten Stolpersteine in Kroatien, im Juli in Russland, im September 2013 in der Schweiz und in Frankreich. Die ersten Steine in Luxemburg wurden im Oktober 2013 verlegt. Im Mai 2014 folgte die erste Verlegung in Rumänien. Auch Stolpersteine für Dänemark befinden sich in der Planung. Auf dem Gebiet der Stadt Köln wurde am 2. September 2014 der 2.000ste Stolperstein eingelassen.

Am 24. September 2012 verlegte Demnig vor dem 1904 durch den jüdischen Kaufmann Carl Bier erbauten Haus Bier in der Hülchrather Straße 6 in Köln erstmals einen Stolperstein für ein enteignetes Wohnhaus. 1939 musste es Helene Bier, die Witwe des Bauherrn, im Rahmen der „Arisierungspolitik“ der Nationalsozialisten an das NSDAP-Mitglied Peter Krebs[13] und seine in der NS-Frauenschaft organisierte Ehefrau verkaufen. Bis 1942 konnte das Haus daraufhin von den NS-Behörden als Judenhaus genutzt werden, in dem zahlreiche jüdische Bürger in beengten Wohnverhältnissen bis zu ihrer Deportation in die Vernichtungslager zwangsuntergebracht wurden.[14]

Deutschland[Bearbeiten]

Baden-Württemberg: Baden-BadenBrettenBrühlEsslingen am NeckarEttlingenFreiburg im BreisgauHeidelbergHeilbronnHockenheimKarlsruheKehlKonstanzLahr/SchwarzwaldLudwigsburgMannheimOffenburgRadolfzellRavensburgSchriesheimStuttgartTübingenWeingarten (Württemberg)

Bayern: AmbergAschaffenburgAubBad KissingenBaiersdorfBambergCoburgErlangenHöchbergKempten (Allgäu)MünchenNabburgNürnbergRegensburgScheinfeldSchwandorfSelbVilseckWürzburg

Berlin-Brandenburg: Agglomeration BerlinBad SaarowBerlinCottbusHennigsdorfHohen NeuendorfNeuruppinOranienburgPerlebergSchöneiche bei BerlinSenftenbergWittenberge

Bremen: BremenBremerhaven

Hamburg: Hamburg

Hessen: ButzbachFrankfurt am MainGießenKasselMarburgPohlheimWetzlarKarbenSeligenstadt

Mecklenburg-Vorpommern: GreifswaldHiddenseeStralsund

Niedersachsen: Bad BentheimBraunschweigCelleDelmenhorstHannoverNienburg/WeserNorderneyOsnabrückPattensenRotenburg (Wümme)Verden (Aller)

Nordrhein-Westfalen: AachenAhlenBad SalzuflenBeckumBochumBonnCastrop-RauxelDortmundDülmenGrevenbroichHattingenKrefeldMoersMülheim an der RuhrOsterathSiegenSoestTelgteWesterkappelnWittenWuppertal

Rheinland-Pfalz: Neuenahr-AhrweilerBöchingenHachenburgIngelheim am RheinKoblenzNeuwiedVerbandsgemeinde WissenWittlich

Saarland: Saarbrücken

Sachsen: ChemnitzDresdenRadebeul

Sachsen-Anhalt: Arendsee (Altmark)AscherslebenBad DürrenbergBraunsbedraBurg (bei Magdeburg)CalvördeHalberstadtHalle (Saale)HötenslebenIlsenburg (Harz)KlostermansfeldKöthen (Anhalt)LeunaLutherstadt EislebenLutherstadt WittenbergMerseburgMücheln (Geiseltal)Naumburg (Saale)Petersberg (Saalekreis)QuerfurtSalzwedelSangerhausenStaßfurtStendalWettin-LöbejünZeitz

Schleswig-Holstein: FlensburgHelgolandKielLübeck

Thüringen: ApoldaGeraJenaMeiningenSaalfeld

Österreich[Bearbeiten]

Nach dem Vorbild der Stolpersteine von Demnig wurden in Wien auf eine persönliche Initiative von Elisabeth Ben David-Hindler Gedenksteine dieser Art 2005 für ihre ermordeten jüdischen Großeltern mütterlicherseits im 9. Bezirk Alsergrund verlegt. In einer breiter werdenden Aktion wurden 2005 noch 84 weitere Steine in Leopoldstadt verlegt und viele weitere folgten bis dato. Heute arbeitet der Verein "Steine der Erinnerung", der 2010 mit dem dotierten Dr. Karl Renner Preis ausgezeichnet wurde.[17][18] An über 300 Stellen in Wien liegen nun schon knapp 1.200 Steine der Erinnerung.[19]

Schweiz[Bearbeiten]

Die beiden ersten Stolpersteine auf Schweizer Boden wurden im September 2013 in Kreuzlingen verlegt.[20]

Belgien[Bearbeiten]

Am 11. Mai 2009 wurden die ersten Stolpersteine in Brüssel verlegt. Im Oktober 2013 und im April 2014 kamen Steine in Charleroi, Eupen und Mol hinzu. Die nächsten Verlegungen in Belgien sind für Oktober 2014 geplant.[21]

Frankreich[Bearbeiten]

In Frankreich gab es lange Zeit Widerstand gegen das Projekt „Stolpersteine“. Trotz mehrfacher Anfragen etwa in Paris erhielt Gunter Demnig von dort stets eine Absage.[22] Erst zwischen dem 30. September und dem 2. Oktober 2013 konnten im Département Vendée die ersten Steine in L'Aiguillon-sur-Mer, Beaulieu-sous-la-Roche, Bourneau, Fontaines, Fontenay-le-Comte, Longèves, Mervent und Nieul-sur-l'Autise verlegt werden.[21]

Italien[Bearbeiten]

Stolpersteine werden in Italien seit Januar 2010 verlegt. Die erste Verlegung erfolgte in Rom[23], wo es seitdem jährlich zu weiteren Verlegungen kommt. Stolpersteine wurden auch in Genua[24], Brescia, Livorno, Ravenna, Prato bei Florenz, Venedig[25], Sarezzo [26] und in Meran (Südtirol) verlegt (siehe Liste der Stolpersteine in Meran).[27] Im Januar 2014 hat auch die Stadt Bozen eine Expertise veröffentlicht, die die Verlegung von Stolpersteinen vorbereiten soll.[28][29]

Kroatien[Bearbeiten]

Am 13. Mai 2013 wurden die ersten vier Stolpersteine in der kroatischen Stadt Rijeka verlegt.[30]

Luxemburg[Bearbeiten]

Am 22. Oktober 2013 wurden in Esch an der Alzette 14 Stolpersteine vor Häusern, in denen Shoa-Opfer gelebt haben, verlegt.[31]

Niederlande[Bearbeiten]

Am 29. November 2007 fand die erste Stolpersteinverlegung in den Niederlanden in Borne statt. Bei weiteren, meist mehrmals jährlich stattfindenden Aktionen folgten Steine in folgenden Orten: Abcoude, Almelo, Amsterdam, Assen, Bedum, Beverwijk, Borculo, Brielle, Bussum, Culemborg, Den Haag, Doesburg, Dordrecht, Drieborg, Echt, Eindhoven, Emmen, Enter, Glanerbrug, Goeree-Overflakkee, Goirle, Goor, Gouda, Grave, Groenlo, Groningen, Haaksbergen, Hardenberg, Haren, Harlingen, Hattem, Heerlen, Hellevoetsluis, Hilversum, Holten-Oudheidkamer, Hoorn, Hulshorst, Kampen, Kerkrade, Leiden, Lochem, Losser, Maarsen, Maastricht, Meppel, Muntendam, Nijkerk, Ochten, Ommen, Oostvoorne, Ophemert, Oss, Pekela, Raalte, Roosendaal, Rotterdam, Schagen, Schiedam, S'Hertogenbosch, Sneek, Soest, Spijkenisse, Tiel, Tilburg, Urk, Utrecht, Vaals, Venlo, Vianen, Werkendam, Weesp, Wierden, Winterswijk, Wolvega, Zaandem, Zaltbommel, Zuidland, Zuidlaren, Zutphen und Zwolle. Die nächsten Verlegungen sind im November 2014 geplant.[21]

Norwegen[Bearbeiten]

In Norwegen wurden bei bislang drei mehrtägigen Aktionen im September 2012, August 2013 und im Juni 2014 Stolpersteine (norwegisch snublestener) in folgenden Städten verlegt: Bergen, Elverum, Harstad, Honefoss, Hurum, Larvik, Mosjøen, Narvik, Oslo, Skien, Stavanger, Tonsberg, Tromsø und Trondheim.[21]

Polen[Bearbeiten]

Im Oktober 2008 wurden die ersten polnischen Stolpersteine in Wroclaw verlegt. Im Juli 2010 folgte Słubice, im April 2014 Łódź. Die nächsten Verlegungen sind für Oktober 2014 geplant.[21]

Rumänien[Bearbeiten]

Am 23. Mai 2014 wurde ein erster Stolperstein in Timișoara verlegt.[32]

Russland[Bearbeiten]

Am 30. Juli 2013 wurden die ersten Stolpersteine Russlands in Orjol und Kromy (Oblast Orjol) verlegt.[33]

Slowakei[Bearbeiten]

Am 31. Oktober 2012 wurden die ersten Stolpersteine in der Slowakei in Banská Bystrica und Brezno verlegt. Weitere folgten im Juli 2013 in Halič, Komárno und Prešov. Die nächste Verlegung ist für September 2014 geplant.[21]

Slowenien[Bearbeiten]

Vom 12. bis 14. Juli 2012 wurden die ersten slowenischen Stolpersteine in Maribor verlegt.[21][34]

Tschechien[Bearbeiten]

Am 8. Oktober 2008 wurden die ersten Stolpersteine in Tschechien in Prag sowie am 10. Oktober 2008 in Kolín verlegt.[21] Weitere folgten im Juni 2010, im Juni 2011, im Oktober 2012 und im Juli 2013 in Boršice, Brno, Chlum u Třeboně, Český Těšín, Kostelec nad Orlicí, Krnov, Mikulov, Olomouc, Ostrava, Pilsen, Příbor, Ratenice, Teplice und Třebíč. Die nächste Verlegung ist für September 2014 geplant.[21]

Ukraine[Bearbeiten]

In der Ukraine wurden am 3. Juli 2009 in Zusammenarbeit mit der Ukrainischen Nationalstiftung „Verständigung und Aussöhnung“ und der Geschichtswerkstatt Merseburg die ersten vier Stolpersteine in Perejaslaw-Chmelnyzkyj (Oblast Kiew) verlegt.[35]

Ungarn[Bearbeiten]

Am 27. April 2007 fand die erste Stolperstein-Verlegung in Budapest statt. Weitere folgten bislang in Balatonfüred, Békéscsaba, Kiskunhalas, Kisvarda, Makó, Mateszalka, Nagykanizsa, Nagykőrös, Pecs, Szeged, Szentes, Szombathely, Újfehértó und Zalaegerszeg.[21]

Kritische Stimmen[Bearbeiten]

Die gewichtigste Kritik an Demnigs Projekt kommt von Charlotte Knobloch, der ehemaligen Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, die es als „unerträglich“ bezeichnete, die Namen ermordeter Juden auf Tafeln zu lesen, die in den Boden eingelassen sind und worauf mit Füßen „herumgetreten“ werde.[36] Die Meinungen gehen im Zentralrat der Juden jedoch auseinander, der Vizepräsident Salomon Korn verteidigt das Projekt.[37] Demnig widerspricht Knoblochs Metapher ‚auf Schicksale mit Füßen zu treten‘ und hält sie für eine Verharmlosung der Verbrechen der Nazis, denn diese hätten „nicht einfach auf den Menschen rumgetrampelt, sie hatten ein Mordprogramm“.[38]

Angehörige von NS-Opfern kritisieren, dass auf einigen Stolpersteinen Begriffe aus der NS-Propagandasprache wie „Rassenschande“, „Gewohnheitsverbrecherin“ oder „Volksschädling“ zu lesen sind. Solche Begriffe ohne sprachliche Distanzierung zu zitieren sei „einfach unmöglich“ und sehr schmerzhaft für die Überlebenden der NS-Verfolgung, sagte Detlef Garbe, Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme der taz.[39]

Städte, die die Verlegung von Stolpersteinen ablehnen, berufen sich meist auf die Kritik von Knobloch oder machen die Zustimmung zur Verlegung von einem positiven Votum ihrer jüdischen Gemeinde abhängig. Das bekannteste Beispiel ist München, wo die beiden einzigen auf öffentlichem Grund verlegten Stolpersteine aus dem Bürgersteig der Mauerkircherstraße entfernt wurden, da der Stadtrat und die jüdische Gemeinde gegen Stolpersteine sind.[40] Die beiden entfernten Stolpersteine kamen nach einer Zwischenstation auf dem jüdischen Friedhof in die Münchner Musikhochschule und waren bis 2011 Teil einer künstlerischen Installation. Mit Verweis auf den Brandschutz wurden die Steine von der Münchener Feuerwehr entfernt. Sie sind jetzt in einem Keller eingelagert.[41] In München gibt es nur Stolpersteine auf Privatgrund. Mehr als 200 Stolpersteine für Münchener Opfer wurden bereits hergestellt und können nicht verlegt werden; sie lagern in einem von der Initiative Stolpersteine für München e.V.[42] angemieteten Kellerraum.

In einigen Städten werden die Genehmigungen für die Verlegung der Stolpersteine nach Diskussionen und teilweise unter Auflagen (zum Beispiel Zustimmung der Hauseigentümer) erteilt. In Krefeld lehnte beispielsweise der Stadtrat eine Verlegung auf Wunsch der jüdischen Gemeinde ab, die sich der Argumentation Knoblochs anschloss. Erst nach einem erfolgreichen Bürgerbegehren wurde ein Kompromiss gefunden. Wenn die jeweiligen Hauseigentümer und die Angehörigen der Opfer zustimmen, können die Stolpersteine verlegt werden. Inzwischen wurden auch in Krefeld Stolpersteine verlegt.[43] Auch in Rheinbach gibt es trotz Initiativen der Bürger sowie Unterschriftensammlungen bislang keine Zustimmung zur Verlegung.[44][45]

Teilweise kritisieren Hausbesitzer oder Mieter, vor deren Häusern die Stolpersteine verlegt werden, das Projekt. Hierfür gibt es mehrere Gründe. Die Spannweite reicht von rechtsradikalem Gedankengut,[46] dem Glauben an eine Wertminderung durch die Stolpersteine[47] über eine fachliche Ablehnung des Projektes bis zur Angst vor rechtsradikalen Übergriffen nach der Verlegung.[48] Das Landgericht Stuttgart fällte in einem örtlichen Fall ein Urteil, das Juristen als eine Grundsatzentscheidung zugunsten der Kunstobjekte werten. Stolpersteine stellen demnach keine Beeinträchtigung oder Wertminderung von Eigentum dar und müssen daher nicht entfernt werden.[49]

Seit den Verlegungen der ersten Steine kommt es immer wieder zu Vandalismus und politisch motivierten Aktionen gegen Stolpersteine, zum Teil mit rechtsextremem Hintergrund.[50]

Besteuerung[Bearbeiten]

Das Finanzamt Köln erhob 2011 zunächst den vollen Mehrwertsteuersatz von 19 % für die bis dahin insgesamt 27.000 in Deutschland verlegten Stolpersteine. Als Begründung wurde angegeben, dass es sich um eine Massenproduktion handelt und das Verlegen der Steine keine schöpferische Tätigkeit sei. Deshalb könne der ermäßigte Steuersatz für urheberrechtlich geschützte Kunstwerke nicht in Anspruch genommen werden.[51] Später verzichtete das Finanzamt auf die Steuernachzahlung, wollte künftig jedoch den vollen Mehrwertsteuersatz erheben. Im Juni 2011 entschied der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans, dass es bei einem Steuersatz von 7 % bleibe.[6][52]

Ähnliche und abgeleitete Projekte[Bearbeiten]

In Rostock werden seit 2002 Gedenksteine durch das Max-Samuel-Haus verlegt, die ebenfalls als Stolpersteine bezeichnet werden, aber in keinem Zusammenhang zum Demnigschen Kunstprojekt stehen (siehe Liste der Stolpersteine in Rostock).

Seit 2005 werden in Wien pflastersteinartige nicht von Gunter Demnig stammende Gedenktafeln verlegt. Dieses Projekt heißt Steine der Erinnerung[53] und wird von der Stadt Wien[54] dem Nationalfonds und privaten Spendern unterstützt. Demnig betrachtet die „Steine der Erinnerung“ als Plagiat.[55]

Im Rahmen seiner Auseinandersetzung mit den Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur hat 2008 das Projekt „Erinnern für die Zukunft“[56] begonnen, im Wiener Bezirk Mariahilf Gedenkobjekte für 740 ermordete Mariahilfer anzubringen. Die Gedenkobjekte bestehen aus 10 × 10 cm großen Messingplatten, die mit Namen und Lebensdaten der Opfer beschriftet sind.

Noch bevor Gunter Demnig im Jahr 2010 die ersten Stolpersteine in Italien verlegte, wurden am 26. Januar 2009 in der piemontesischen Stadt Saluzzo die ersten 21 „Spuren der Erinnerung“ verlegt“.[57] Vor den früheren Wohnhäusern von 21 ermordeten Juden wurden 12 × 12 cm große Messingplatten in den Boden eingelassen. Die Platten wurden von Schulklassen im Rahmen des lokalen Projektes „Tracce del ricordo“ (Spuren der Erinnerung) gestaltet. Der Text beginnt stets mit „Qui abitava“ (Hier wohnte), es folgen Name, Todesort, Alter und der Grund der Deportation: „Perché Ebreo/a“ (weil er/sie Jude/Jüdin war).

Am 20. März 2009 wurden im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf die ersten elf „Denksteine“ verlegt. Entstanden sind die „Denksteine“ in Anlehnung an die Stolpersteine. Es sollte ursprünglich mit Stolpersteinen an die Opfer aus dem „Büro Pfarrer Grüber“ erinnert werden. Demnig war mit den längeren Texten sowie Form und Gestaltung nicht einverstanden und regte deshalb eine „handwerklich gestaltete Alternative“ an.[58] Mittlerweile wurden auch in weiteren Berliner Bezirken Denksteine verlegt.

mit anderer Intention[Bearbeiten]

  • Der Künstler Tom Fecht erinnert mit dem Projekt „Namen und Steine“ und seinen Steinen an über 40 Orten an die Opfer von Aids.
  • In Leichlingen wurden auf Initiative der Ehrensenatoren des Festkomitees Leichlinger Karneval „Schmunzelsteine“ verlegt, die an verstorbene Karnevalisten erinnern sollen. Im Unterschied zu den Stolpersteinen verläuft die Inschrift auf den „Schmunzelsteinen“ nicht parallel zu den Seiten, sondern diagonal. Außerdem sind sie auf einem freien Platz verlegt und nicht vor Häusern. Nach der Verlegung kam es von vielen Seiten zu Protesten und es wurde gefordert, die Steine wieder zu entfernen. Für Gunter Demnig sind die „Schmunzelsteine“ eine unerlaubte Kopie, er möchte jedoch selbst nicht juristisch dagegen vorgehen.[59]

Stolpersteine im Radio und Internet[Bearbeiten]

Zwischen 2012 und 2013 entstanden durch eine Kooperation von sechs unabhängigen Radiostationen in Erfurt, Halle (Saale), Hamburg, Nürnberg, Linz und Salzburg die ersten Hörstolpersteine. Hierbei handelt es sich um 60 kurze Biografien von Personen aus diesen sechs Städten und deren Umland, die mit einem Stolperstein geehrt wurden. Zudem entstanden zwölf längere Sendungen, die ausführlich Teilaspekte des Holocaust oder des Projekts „Stolpersteine“ behandeln. Alle Sendungen erschienen als Radiobeiträge und sind auch im Internet abrufbar.[60]

Am 8. November 2013 startete SWR2 ein Hörfunkprojekt, das sich an Gunter Demnigs Arbeit orientiert und über einen Zeitraum von zwei Jahren läuft. Die ein- bis dreiminütigen akustischen Stolpersteine werden zu unterschiedlichen Tageszeiten gesendet und gehen den Lebensgeschichten der Verfolgten des NS-Regimes aus dem Sendegebiet nach. Die auf den Stolpersteinen eingravierten Lebensdaten werden durch Briefauszüge, Tagebucheinträge und Interviews mit Zeitzeugen ergänzt. Sie erzählen von Einzelschicksalen, der Auslöschung ganzer Familien oder vom Neubeginn in einem fremden Land. Im Internet können die Stolpersteine (aufbereitet mit Archivmaterial wie persönlichen Dokumenten, Fotos oder Videos) jederzeit angehört werden.[61] Eine App für mobile Endgeräte ermöglicht es zudem, die akustischen Stolpersteine vor Ort abzurufen und eine Route zu weiteren Gedenksteinen anzuzeigen.[62]

Film[Bearbeiten]

Hauptartikel: Stolperstein (Film)

Die Dokumentarfilmerin Dörte Franke hat über die Stolpersteine den Dokumentarfilm Stolperstein gedreht. Dörte Franke ist die Tochter von Uta Franke, Demnigs Lebensgefährtin und damalige Koordinatorin des Projektes.[63] Nach Vorführung auf zwei Filmfestivals hatte der Film am 1. November 2008 im Kölner Odeon-Kino Premiere und war seit dem 6. November 2008 bundesweit in den Kinos zu sehen.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Joachim Rönneper (Hrsg.): Vor meiner Haustür. „Stolpersteine“ von Gunter Demnig. Ein Begleitbuch. Arachne-Verlag, Gelsenkirchen 2010, ISBN 978-3-932005-40-4.
  • NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln (Hrsg.): Stolpersteine. Gunter Demnig und sein Projekt. Emons, Köln 2007, ISBN 978-3-89705-546-9.
  • Ulrike Schrader: Die „Stolpersteine“ oder Von der Leichtigkeit des Gedenkens. In: Geschichte im Westen. Zeitschrift für Landes- und Zeitgeschichte. 21, 2006, ISSN 0930-3286, S. 173–181.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stolpersteine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Schritte zum Verlegen von Stolpersteinen (PDF; 2,5 MB)
  2. @_Stolpersteine_ am 10. September 2013 auf Twitter
  3. „Stolpersteine“ zur mahnenden Erinnerung Pressemitteilung der Zeugen Jehovas vom 19. Juli 1997
  4. Obermayer German Jewish History Award. Pressemitteilung zur Preisverleihung 2005
  5. Geschichte auf arte: „Mit Kopf und Herz stolpern“ / Stolpersteine gegen das Vergessen
  6. a b Webseite des Künstlers: Steuerprüfung ’04 bis ’08 – Eine gute und eine weniger gute Nachricht
  7. 10 Jahre Marion Dönhoff Preis: Auszeichnungen gehen an Karl Schwarzenberg und das Projekt Stolpersteine. Mitteilung des Zeitverlags, 2. Dezember 2012
  8. Erich-Kästner-Preis 2012 für Gunter Demnig. MDR, 25. November 2012
  9. Thorsten Schmitz: Ausgebucht, Süddeutsche Zeitung, 23. April 2014, S. 3
  10. Der Stolperstein-Hersteller: Verbunden mit den Schicksalen, TAZ, 30. September 2011
  11. Steffi Bey: Emotionen auf der Messingplatte
  12. Stefan Palm: Weitere "Stolpersteine" in Köln. Erinnerung an Zwangsarbeiter, jüdische Familie, Roma und Sinti. Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 15. März 2013, abgerufen am 24. März 2013.
  13. Historisches Archiv der Stadt Köln, Best. 495 Preisbehörde für Grundstücke, Nr. A 162
  14. Das "Haus Bier" in der Hülchrather Straße. Stolpersteine erinnern an Hermann Bier und seine Mutter Helene. Stadt Köln, abgerufen am 23. Oktober 2013.
  15.  Stadtgemeinde Mödling: Aktion Stolpersteine. August 2008 (online, abgerufen am 27. August 2014).
  16. http://www.stolpersteine-graz.at/ Stolpersteine in Graz, Verein für Gedenkkultur (Website), abgerufen am 10. September 2013
  17. http://www.steinedererinnerung.net/ Website des Vereins "Steine der Erinnerung", abgerufen am 10. September 2014
  18. http://www.erinnern.at/bundeslaender/wien/institutionen-projekte/verein-201esteine-der-erinnerung201c Über den Verein "Steine der Erinnerung", auf der Website des Vereins _erinnern.at_, abgerufen am 10. September 2014
  19. http://oe1.orf.at/programm/382020 Elis Thiel: Nur wer vergessen ist, ist tot. Die Steine der Erinnerung. Moment - Leben heute, ORF.at Bericht und Sendung vom 10. September 2014. Anmerkung: Die 20 min lange Sendung ist 7 Tage lang nachhörbar.
  20.  Jörg Krummenacher: Stolpersteine gegen das Vergessen. In: Neue Zürcher Zeitung. 5. September 2013, S. 11 (online, abgerufen am 8. Dezember 2013).
  21. a b c d e f g h i j stolpersteine.eu: Chronik
  22. report-k.de: Erste Stolpersteine in Frankreich sollen verlegt werden - Interview mit Gunter Demnig
  23. Erste „Stolpersteine“ in Rom verlegt. In: Hamburger Abendblatt. 29. Januar 2010, abgerufen am 25. Januar 2014.
  24. Webseite des Projektes „Gedenkorte Europa“ des Studienkreises Deutscher Widerstand 1939-1945 für die Stadt Genua
  25. www.resistenza.eu: Erste Stolpersteine in Venedig
  26. Gunter Demnigs Webseite zum Stolperstein-Projekt
  27. Meran bekommt „Stolpersteine“. In: Stadtgemeinde Meran. 14. Mai 2013, abgerufen am 25. Januar 2014.
  28. Jetzt auch „Stolpersteine“ für Bozen. In: stol.it. 24. Januar 2014, abgerufen am 25. Januar 2014.
  29. Sabine Mayr, Hannes Obermair: Jüdische Opfer des Holocaust in Bozen. Vorbereitende Expertise für die Bozner „Stolpersteine“. In: Stadtgemeinde Bozen. 24. Januar 2014, abgerufen am 25. Januar 2014.
  30. Radio.net: Stolperstein memorial for Jewish Holocaust victims installed in Rijeka. Abgerufen am 27. Mai 2013.
  31. Stolpersteine in Esch/Alzette verlegt. In: Wort.lu. 23. Oktober 2013, abgerufen am 23. Oktober 2013.
  32. https://twitter.com/_Stolpersteine_/status/469937382352257024/photo/1
  33. Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland in der Russischen Föderation: Erste Stolpersteine in der Russischen Föderation verlegt
  34. Sinagoga Maribor: Project “Stolpersteine”
  35. Deutsche Botschaft Kiew: „Stolpersteine“ in der Ukraine
  36. Süddeutsche Zeitung vom 13. Juni 2004: Neue Diskussion über die „Stolpersteine“
  37. Hanauer Entscheidung gegen „Stolpersteine“ bedauert, Der Vize-Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Professor Dr. Salomon Korn, im Gespräch mit HanauOnline
  38. "Mit dem Stein kommt der Name zurück", SWR2 Kulturgespräch, 8. November 2013
  39. Erinnerung an NS-Opfer - Über Sprache stolpern, taz-Artikel vom 20. Oktober 2014, abgerufen am 20. Oktober 2014
  40. taz vom 28. Juni 2008: Münchner Streit um Stolpersteine. Wer gedenkt am besten?
  41. Rudolf Stumberger: In München darf niemand stolpern in neues deutschland vom 1. Dezember 2012
  42. Webseite der Initiative „Stolpersteine für München e.V.“
  43. Stolpersteine für Krefeld: Chronik
  44. Gerda Saxler-Schmidt: Stolpersteine abgelehnt - Rheinbacher Bürgermeister erntet Kritik in: General-Anzeiger vom 24. April 2013
  45. Rheinbacher Stolpersteine - Kompromiss noch möglich in: Bonner Rundschau vom 15. April 2014
  46. Berliner Zeitung vom 28. November 2008: Steine des Anstoßes. Holocaust-Leugner wehrt sich gegen Mahnmal für ermordete Juden
  47. StadtRevue Köln 03/2004: Anstößige Steine (Version vom 8. Mai 2009 im Internet Archive)
  48. General-Anzeiger Bonn: Eklat bei der Verlegung der Stolpersteine in Alfter. Vor einem Haus sind Gedenkplatten nicht erwünscht.
  49. Großer Sieg für Mini-Denkmäler, Süddeutsche.de vom 15. September 2011
  50. Angriff auf die Erinnerung. in: Der Tagesspiegel vom 25. November 2011
  51. Rhein-Sieg-Rundschau vom 24. Februar 2011, S. 46: Stolpersteine keine Kunst
  52. monitor vom 16. Juni 2011: Keine Kunst: „Stolpersteine“ sind für das Finanzamt nur „Hinweisschilder“ (PDF; 65 kB)
  53. Webseite des Projekts „Steine der Erinnerung“
  54. Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt (abgerufen am 14. Juni 2010)
  55. Aussage Demnigs im Film Stolperstein
  56. Webseite des Projektes „Erinnern für die Zukunft“
  57. Webseite des Projektes „Gedenkorte Europa“ des Studienkreises Deutscher Widerstand 1939-1945 für den Ort Saluzzo
  58. Denksteine für Mitarbeiter des Büros Pfarrer Grüber im Lexikon des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf
  59. WDR-Mediathek: Ärger um „Schmunzelsteine“
  60. Hörstolpersteine. Abgerufen am 20. Juni 2014.
  61. SWR2: Alle Menschen mit einem Hörstolperstein im Überblick. SWR2, abgerufen am 1. Mai 2014.
  62. SWR2 Stolpersteine. Ein Stein, ein Mensch, eine Stimme. SWR2, abgerufen am 28. April 2014.
  63. Biografie von Uta Franke