Enver Hoxha

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Enver Hoxha (1971)

Enver Halil Hoxha Zum Anhören bitte klicken! [ɛnˈvɛɾ ˈhodʒa]a a (deutsch auch Enver Hodscha; * 16. Oktober 1908 in Gjirokastra; † 11. April 1985 in Tirana) war ein albanischer Politiker, der von 1944 bis 1985 der Diktator der Sozialistischen Volksrepublik Albanien war. Er gehört zu den wichtigsten Figuren der Geschichte Albaniens und gilt weltweit als einer der autarkesten Politiker des Kommunismus.

Werdegang[Bearbeiten]

Herkunft, frühe Jahre und Familie[Bearbeiten]

Enver Hoxha bei seiner Matura mit 18 Jahren

Enver Halil Hoxha wurde als Sohn einer wohlhabenden muslimischen Familie in der damals osmanischen Stadt Gjirokastra geboren;[1] der Vater war Apotheker – nach anderen Quellen Tuchhändler – und stand dem Bektaschi-Orden nahe. Vierzehn Jahre bevor Enver nach Frankreich zum Studieren ging, schickte ihn sein Vater zu İlbasanlı Selim Rûhi Baba von der Zall-Tekke, wo er dessen Segen erhielt.[2] 1927 schloss er erfolgreich das französische Lyzeum in seiner Geburtsstadt ab und studierte in Folge in Frankreich von 1930 bis 1934 in Montpellier und Paris. Von 1934 bis 1936 studierte er weiter in Brüssel Jura und wurde dort Sekretär im albanischen Konsulat. In Frankreich und Belgien kam Hoxha erstmals intensiv mit kommunistischen Ideen in Berührung. Nach seiner Rückkehr ins Königreich Albanien 1936 arbeitete er als Französischlehrer in seiner ehemaligen Schule in Korça, bis er 1939 ein Berufsverbot erhielt. Danach betrieb er einen Tabakladen in der Hauptstadt Tirana.

Enver Hoxha war mit Nexhmije Hoxha (* 1921) verheiratet und hatte zwei Söhne, Ilir und Sokol, sowie eine Tochter, Pranvera.

Gründung der Partei der Arbeit Albaniens[Bearbeiten]

Enver Hoxha (1941)

Mit jugoslawischer Hilfe baute er die 1941 gegründete Kommunistische Partei Albaniens auf, deren Vorsitzender er ab 1943 war und die 1948 in Partei der Arbeit Albaniens (PAA) umbenannt wurde. Während des Zweiten Weltkriegs übernahm er in der Widerstandsbewegung gegen die Besatzungsmächte und im Partisanenkampf bald führende Aufgaben. Am 29. November 1944 verließen die letzten Truppen der Wehrmacht Albanien. Am 11. Januar 1946 rief Hoxha die Sozialistische Volksrepublik Albanien aus. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits Mitglieder seines Familienclans in zahlreichen führenden Partei- und Regierungsämtern platziert.

Wirtschaftliche und politische Spannungen mit Jugoslawien und dessen Staatspräsidenten Josip Broz Tito führten ab 1948 dazu, dass sich Enver Hoxha eng an Stalins Sowjetunion anlehnte. Gleichzeitig ließ er in stalinistischer Manier Parteisäuberungen durchführen und Oppositionelle töten.

Trotz mehrerer schwerer gesundheitlicher Schläge (Diabetes, Herzinsuffizienz und kleinere Schlaganfälle) führte er bis zuletzt die politischen Geschäfte und leitete mehrere „Säuberungsaktionen“, bei denen zahlreiche Menschen, zumeist missliebig gewordene Politiker und Intellektuelle, zum Tode oder zu langjährigen Freiheitsstrafen mit nachfolgender Internierung verurteilt wurden; die letzte 1982–1983 gegen Witwe und Söhne des mächtigen Ministerpräsidenten Mehmet Shehu und die Spitze des Sicherheitsdienstes Sigurimi, den Außen- und den Gesundheitsminister. Shehu selbst starb unter ungeklärten Umständen 1981 und wurde von Hoxha im Anschluss als Volksfeind und Agent mehrerer Geheimdienste deklariert. Vielfach wurde behauptet, Shehu hätte Selbstmord begangen.

Bündnis mit der Volksrepublik China[Bearbeiten]

Der Tod Stalins und die Entstalinisierung in der Sowjetunion führten ab 1956 dazu, dass Enver Hoxha 1961 die Beziehungen zur UdSSR abbrach, diejenigen zu den meisten osteuropäischen Staaten auf ein niedriges Niveau reduzierte und stattdessen ein enges Bündnis mit der Volksrepublik China einging. Auch die Beziehungen zur westlichen Welt und zu den meisten blockfreien Staaten hatten wenig Substanz, was Hoxha und andere Parteiführer nicht daran hinderte, sich bei französischen Ärzten behandeln und die eigenen Kinder in Frankreich und Schweden studieren zu lassen. Zunächst wurde nach dem Bruch mit der Sowjetunion der Maoismus zur offiziellen Linie der Partei der Arbeit Albaniens erhoben. Alle religiösen Traditionen des Landes wurden radikal bekämpft und schließlich erklärte Hoxha 1967 Albanien zum „ersten atheistischen Staat der Welt“. Moscheen und insbesondere Kirchen wurden zweckentfremdet und zum großen Teil zerstört. 1968 trat Albanien unter Hoxhas Führung formell aus dem Warschauer Pakt aus. Später kritisierte Hoxha die Mao-Zedong-Ideen als revisionistisch. Die Theorien des chinesischen KP-Chefs, legte Enver Hoxha dar, „sind grundverschieden vom Marxismus-Leninismus. Sie sind ein Amalgam von Ansichten, wo dem Marxismus entlehnte Ideen und Thesen sich mit konfuzianischen, buddhistischen, anarchistischen, trotzkistischen, titoistischen, chruschtschowianischen und eurokommunistischen Ideen und Thesen und mit ausgeprägt nationalistischem und rassistischen Einschlag vermengt haben.“

Nach dem Tod von Lin Biao (1971) sowie Mao Zedong (1976) und der damit einhergehenden Veränderung der chinesischen Politik brach Hoxha dann 1978 endgültig die privilegierten Beziehungen zur Volksrepublik China ab (wobei die diplomatischen Beziehungen auf niedrigem Niveau erhalten blieben) und betrieb bis zu seinem Tode 1985 eine Außenpolitik der völligen Bindungslosigkeit (siehe auch Isolationismus).

Seine im Alter zunehmende paranoide Angst vor Angriffen ausländischer Großmächte und der Nachbarstaaten führte dazu, dass Hoxha zur Verteidigung Albaniens den Bau von 750.000 Bunker im Land in Auftrag gab.[3] Der dazu notwendige Ausbau der Betonindustrie und der Import von Stahl belastete die albanische Wirtschaft auf Jahre stark.

Seit dem Jahr 1968 erschien eine Ausgabe der Werke (albanisch Vepra) Enver Hoxhas, die 1990 mit Band 71 abgebrochen wurde. Daneben wurden Tagebücher und Memoirenbände des Diktators veröffentlicht. Ziel der Werkausgabe war es, Enver Hoxha als einen der klassischen Theoretiker des Marxismus-Leninismus darzustellen.

Tod[Bearbeiten]

Am 11. April 1985 um 2:15 Uhr starb Enver Hoxha in Tirana im Alter von 76 Jahren an Herzversagen. Er wurde auf dem Friedhof der Kriegshelden in Tirana begraben. Sein politischer Erbe Ramiz Alia übernahm dann die Führung der Partei und des Staates.

Nach dem Sturz des Realsozialismus wurde Hoxhas Leichnam 1992 vom Friedhof der Kriegshelden in Tirana exhumiert und auf einem der städtischen Friedhöfe im kleinen Kreis bestattet.

Das ihm gewidmete Museum in Tirana wurde in ein Kulturzentrum umgewandelt, zahlreiche Institutionen, die nach Hoxhas Tod seinen Namen getragen hatten, umbenannt.

Hoxha-Kult[Bearbeiten]

Berg in Südalbanien mit Propaganda-Inschrift ENVER (1995), die später zu NEVER umgeändert wurde.

Der Hoxha-Kult im sozialistischen Albanien schlug sich allgegenwärtig in Spruchbändern und Plakaten nieder, in Liedern und Parolen wie Popull – Parti – Enver (Volk – Partei – Enver), die zum Beispiel in Bergwände geschlagen wurden (siehe Bild rechts) oder ausgelegt mit hellen Steinen kilometerweit sichtbar waren.

Auch nach seinem Tod wurde er bis zum Sturz der Diktatur weiter verehrt. Sehr deutlich zum Ausdruck brachten dies die überlebensgroßen Statuen in verschiedenen Städten, darunter auf dem Skanderbeg-Platz in Tirana, sowie das ihm gewidmete, neu erbaute pyramidenförmige Museum in Tirana. Sein Grab auf dem Heldenfriedhof der Hauptstadt wurde rund um die Uhr von einer Ehrengarde bewacht.

Werke[Bearbeiten]

  • Vepra. [„Werke“] (71 Bände) Shtëpia Botuese „8 Nëntori“, Tiranë, 1968–1990. Gesammelte Werke aus dem Zeitraum von November 1941 bis Oktober 1979.

in deutscher Übersetzung[Bearbeiten]

Werkausgaben[Bearbeiten]

  • Ausgewählte Werke. (2 Bände) Verlag Roter Morgen, Dortmund 1976/78. Auswahl der Werke aus dem Zeitraum von April 1942 bis August 1960.
    • Auszug aus den Materialien des ersten Bandes in: „Roter Morgen“, Zentralorgan der KPD/ML, Nr. 39/1976, S. 9.
    • Auszug (Vorabdruck) aus den Materialien des zweiten Bandes in: „Roter Morgen“, Nr. 33/1977, S. 9f.
  • Ausgewählte Reden und Aufsätze. Verlag Roter Morgen, Hamburg, 1974. Auswahl der Werke aus dem Zeitraum von 1957 bis 1974.
  • Der Kampf der Partei der Arbeit Albaniens gegen den Chruschtschow-Revisionismus. Aus dem 19. Band der Werke Enver Hoxhas. Verlag Roter Morgen, Dortmund, 1976. Auswahl der Werke aus dem Zeitraum vom Juni bis Dezember 1960.
    • Auszüge in: „Der Spiegel“, Nr. 7/1976, S. 84–91 sowie „Roter Morgen“, Nr. 31/1976, S. 9.

Theoretische Werke[Bearbeiten]

  • Die jugoslawische „Selbstverwaltung“, kapitalistische Theorie und Praxis. Verlag „8 Nëntori“, Tirana, 1978.
  • Imperialismus und Revolution. Verlag Roter Morgen, Dortmund, 1980. ISBN 3-88196-209-3. Ursprünglich veröffentlicht im April 1978.
  • Eurokommunismus ist Antikommunismus. Verlag Roter Morgen, Dortmund, 1980. ISBN 3-88196-211-5

Memoiren[Bearbeiten]

  • Begegnungen mit Stalin. Erinnerungen. Verlag Roter Morgen, Dortmund, 1980. ISBN 3-88196-210-7. Ursprünglich veröffentlicht im Dezember 1979.
  • Die Chruschtschowianer. Erinnerungen. Verlag „8 Nëntori“, Tirana, 1980.
  • Anglo-amerikanische Machenschaften in Albanien. Erinnerungen aus dem nationalen Befreiungskampf. Verlag „8 Nëntori“, Tirana, 1982.
  • Die Titoisten. Historische Aufzeichnungen. Verlag „8 Nëntori“, Tirana, 1983. Ursprünglich veröffentlicht Ende 1982.
    • Auszüge in: „Die Zeit“, Nr. 3/1983, S. 6.

Aus dem politischen Tagebuch[Bearbeiten]

  • Betrachtungen über den Nahen und Mittleren Osten, 1958–1983. Aus dem politischen Tagebuch. Verlag „8 Nëntori“, Tirana, 1984.
  • Die Supermächte, 1959–1984. Aus dem politischen Tagebuch. Verlag „8 Nëntori“, Tirana, 1986.
  • Betrachtungen über China. Aus dem politischen Tagebuch. (2 Bände) Verlag „8 Nëntori“, Tirana, 1979. Tagebucheinträge aus dem Zeitraum von April 1962 bis Dezember 1977.

Parteitagsreden[Bearbeiten]

  • Bericht über die Tätigkeit des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Albaniens. Erstattet auf dem 5. Parteitag der PAA, 1. November 1966. Verlag Naim Frashëri, Tirana, 1966.
    • Auszüge in: „Rote Fahne“, Organ der Marxisten-Leninisten Österreichs (MLÖ), Nr. 68 (15. Dezember 1966).
  • Bericht über die Tätigkeit des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Albaniens. Erstattet auf dem VI. Parteitag der PAA, 1. November 1971. Naim-Frashëri-Verlag, Tirana, 1972.
    • Auszüge in:
      • „Roter Morgen“, Nr. 15/1971, S. 4–6.
      • einer Beilage zu „Rote Fahne“, Zentralorgan der KPD/ML (Zentralbüro), Nr. 24/1971.
  • Bericht über die Tätigkeit des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Albaniens. Erstattet auf dem 7. Parteitag der PAA, 1. November 1976. Verlag Roter Morgen, Dortmund, 1977. ISBN 3-88196-205-0.
    • Auszüge in: „Roter Morgen“, Nr. 46/1976, S. 3–15; „Roter Morgen“, Nr. 5/1977, S. 2.
  • Schlusswort des Genossen Enver Hoxha auf dem 7. Parteitag der Partei der Arbeit Albaniens. In: „Roter Morgen“, Nr. 47/1976, S. 10. Rede vom 7. November 1976.
  • Bericht über die Tätigkeit des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Albaniens. Erstattet auf dem 8. Parteitag der PAA, 1. November 1981. Verlag „8 Nëntori“, Tirana, 1981.

Wahlreden[Bearbeiten]

  • In der vollständigen Verbundenheit zwischen der Partei und dem Volke beruht unsere Kraft. Rede, gehalten am 18. September 1970 auf dem Treffen mit den Wählern der Wahlzone Nr. 219. Verlag Naim Frashëri, Tirana, 1970.
  • Rede des ersten Sekretärs des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Albaniens vor seinen Wählern im Wahlkreis 209 in Tirana. In: „Roter Morgen“, Nr. 43/1974, S. 7–12. Wahlrede, gehalten am 3. Oktober 1974.
  • Albanien schreitet sicheren Schritts und unerschrocken voran. Rede auf dem Treffen mit den Wählern des Wahlbezirks Nr. 209 in Tirana, am 8. November 1978. Verlag „8 Nëntori“, Tirana, 1978.
    • Auszüge in: „Roter Morgen“, Nr. 46/1978, S. 9.
  • Rede vor den Wahlen für die 10. Legislaturperiode der Volksversammlung der SVR Albanien. Gehalten im Wahlbezirk Nr. 210 in Tirana, 10. November 1982. Verlag „8 Nëntori“, Tirana, 1982.

Gespräche[Bearbeiten]

  • Klären wir die Schwankenden auf und bekämpfen wir die, die hartnäckig den Weg des Verrats gehen. Das Gespräch Enver Hoxhas mit der Delegation der „Roten Fahne“ vom 24. Juli 1964. In: „Rote Fahne“, Zentralorgan der MLPÖ, Nr. 200 (12/1981), S. 65–81.
  • Gesprächsbeitrag des Genossen Enver Hoxha in der Unterredung mit Genossen Tschou En-lai im März 1965 in Tirana. In: „Der Weg der Partei“, Theoretisches Organ der KPD/ML, Nr. 5/1977.
  • Je revolutionärer, kämpferischer und reiner die Jugend, umso stärker und gestählter die Partei, umso sicherer die Zukunft. Aus einem Gespräch Enver Hoxhas mit einer Delegation der Marxistisch-Leninistischen Partei Österreichs (MLPÖ) am 10. Mai 1967. In: „Rote Fahne“, Zentralorgan der MLPÖ, Nr. 175 (6/1979), S. 5–19.
  • Gespräch zwischen Enver Hoxha und Pedro Pomar, Mitglied des Exekutivkomitees des ZK der KP Brasiliens, vom 18. August 1967. In: „Roter Morgen“, Nr. 12/1977, S. 9 und 11.
  • Allein unter Führung einer wahrhaft marxistisch-leninistischen Partei können die Ziele erreicht werden. Aus einem Gespräch Enver Hoxhas mit Genossen Ernst Aust, dem damaligen Vorsitzenden der KPD/ML, am 30. November 1979. Red Star Press, London, 2007.[4]

sonstige Reden, Artikel und Briefe[Bearbeiten]

  • Enver Hodscha, Die Partei der Arbeit Albaniens im Kampf für den Sozialismus. Rede auf der Feier des 10. Jahrestages der Partei der Arbeit Albaniens. Dietz-Verlag, Berlin, 1953. Rede, gehalten im Jahre 1951.
  • Lasset uns die revisionistischen Thesen des 20. Parteitags der Kommunistischen Partei der Sowjetunion und die antimarxistischen Stellungen der Chruschtschowgruppe verwerfen! Lasset uns den Marxismus-Leninismus verteidigen! Rede gehalten auf der Beratung der 81 Kommunistischen und Arbeiterparteien in Moskau am 16. November 1960. Verlag „Naim Frashëri“, Tirana, 1971.
  • Chruschtschows Kniefall vor Tito. In: „Roter Morgen“, Nr. 36/1977, S. 9–11. Ursprünglich als redaktioneller Artikel der Zeitung „Zëri i Popullit“ am 13. September 1963 veröffentlicht.
  • Eine bedeutsame Rede Enver Hoxhas: Keine Kraft kann den siegreichen Vormarsch der Völker aufhalten und die völlige Vernichtung des Imperialismus und Revisionismus verhindern. Erschienen als: „Roter Morgen“, 2. Dezember-Ausgabe 1969. Einige Auszüge aus der Rede vom 28. November 1969.
  • Lernen wir die marxistisch-leninistische Theorie in enger Verbindung mit der revolutionären Praxis. Verlag Naim Frashëri, Tirana, 1970.
  • Auszüge aus der Ansprache an den 7. Kongress des albanischen Gewerkschaftsverbandes (1972) in: „Roter Morgen“, Nr. 11/1972, S. 2f.
  • Die „Hilfe“ der Imperialisten und Sozialimperialisten ist eine Falle. In: „Rote Fahne“, Zentralorgan der MLPÖ, Nr. 140 (3/1973), S. 17–20. Aus einer Rede vom 28. November 1972.
  • Auszug aus der Grußbotschaft an den X. Parteitag der KP Chinas (1973) in: „Roter Morgen“, Nr. 39/1973, S. 5.
  • Die Schriftsteller und Künstler sind Helfer der Partei bei der sozialistischen Erziehung unserer Menschen. In: „Roter Morgen“, Nr. 8/1975, S. 6.
  • Genosse Enver Hoxha bekräftigt: Ruhmreiche chinesisch-albanische Freundschaft. In: „Roter Morgen“, Nr. 20/1976, S. 7. Erster Teil des Berichts über den Empfang einer Gruppe chinesischer und albanischer Arbeiter bei Enver Hoxha am 29. April 1976 und dessen grundsätzliche Äußerungen.
  • Genosse Enver Hoxha gibt bekannt: Zwei junge Frauen zu Ministern ernannt. In: „Roter Morgen“, Nr. 21/1976, S. 8. Zweiter Teil des Berichts über den Empfang einer Gruppe chinesischer und albanischer Arbeiter bei Enver Hoxha am 29. April 1976 und dessen grundsätzliche Äußerungen.
  • Rede des Genossen Enver Hoxha über die neue Verfassung der Sozialistischen Volksrepublik Albanien. In: „Roter Morgen“, Nr. 1/1977, S. 10f. Rede vom 27. Dezember 1976.
  • Über die Vorkämpfer der albanischen Unabhängigkeit. In: „Roter Morgen“, Nr. 22/1977, S. 8. Aus der Grußbotschaft an die Teilnehmer einer Kundgebung am 24. Mai 1977.
  • Auszüge aus der Rede des Genossen Enver Hoxha. In: „Die Rote Garde“, Zeitung der Jugendorganisation der KPD/ML, Nr. 8/1977, S. 4. Aus einer Rede vom 17. Juni 1977.
  • 8. Kongress des albanischen Gewerkschaftsverbandes: Grußadresse des Genossen Enver Hoxha. In: „Roter Morgen“, Nr. 26/1977, S. 6f.
  • Auszüge aus der Ansprache an den 7. Kongress des Verbandes der Jugend der Arbeit Albaniens (September 1977) in: „Die Rote Garde“, Nr. 10/1977, S. 8.
  • Albanien: Genosse Enver Hoxha besucht den Bezirk Gjirokastra. In: „Roter Morgen“, Nr. 13/1978, S. 10. Berichts über den Besuch Hoxhas im März 1978 und dessen grundsätzliche Äußerungen.
  • Aus einer Rede des Genossen Enver Hoxha im Bezirk Saranda: „Wir sagen jedem stets offen die Wahrheit“. In: „Roter Morgen“, Nr. 14/1978, S. 9.
  • Genosse Enver Hoxha zum 35. Gründungstag der albanischen Volksarmee: Unsere Armee steht Wache für den Sozialismus. In: „Roter Morgen“, Nr. 30/1978, S. 9.
  • Die proletarische Demokratie ist die echte Demokratie. Rede auf der Tagung des Generalrates der Demokratischen Front Albaniens, 20. September 1978. Verlag „8 Nëntori“, Tirana, 1978.
    • Auszüge in: „Roter Morgen“, Nr. 40/1978, S. 11.
  • Brief an das Zentralkomitee der KPD/ML vom 27. Oktober 1978 in: „Roter Morgen“, Nr. 47/1978, S. 9.
  • Palästina/Albanien: Enver Hoxha bekräftigt albanische Unterstützung für den palästinensischen Freiheitskampf. In: „Roter Morgen“, Nr. 45/1978, S. 10. Auszüge aus dem von der albanischen Presse veröffentlichten Briefwechsel zwischen Hoxha und Yassir Arafat.
  • Die von der Partei geführte demokratische Front ist die große Organisation der Vereinigung, der Organisierung und der politischen Erziehung des Volkes. Artikel, veröffentlicht in der Zeitung „Bashkimi“, Nr. 132 (10729), 3. Juni 1979. Verlag „8 Nëntori“, Tirana, 1979.

Literatur[Bearbeiten]

  • Rino Benincasa, Enver Hoxha. Der Pharao des Sozialismus und der Söhne des albanischen Adlers. Prisma Point, Lengwil 1995, ISBN 3-907567-01-3.
  • Blendi Fevziu: Enver Hoxha. E para biografi e bazuar në dokumente të arkivit personal dhe në rrëfimet e atyre që e njohën. UET Press, Tiranë 2011, ISBN 978-99956-39-35-8.
  • Harry Hamm: Rebellen gegen Moskau. Albanien – Pekings Brückenkopf in Europa. Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1962, DNB 451789644.
  • Lloyd Jones: Der Mann, der Enver Hodscha war. Hanser, München / Wien 1994, ISBN 3-8031-2298-8; Wagenbach, Berlin 1998, ISBN 3-8031-2298-8 (Möglicherweise fiktive Erzählung über einen Doppelgänger von Enver Hoxha).
  • Enver Hodscha, in: Internationales Biographisches Archiv 31/1985 vom 22. Juli 1985, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
  • James S. O’Donnell, A coming of age. Albania under Enver Hoxha. East European Monographs, Boulder, 1999, ISBN 0-88033-415-0.
  • Riccardo Orizio: Allein mit dem Teufel: Begegnungen mit sieben Diktatoren (Originaltitel: Talk of the Devil, übersetzt von Bärbel Deninger), Hugendubel / Diederichs, Kreuzlingen / München 2004, S. 103-128, ISBN 3-7205-2485-X.
  • Thomas Schreiber, Enver Hodja. Le sultan rouge. Editions Jean-Claude Lattès, Paris, 1994, ISBN 2-7096-1390-5.

Rezensionen von Hoxhas Werken[Bearbeiten]

Reden Hoxhas
  • Wahlrede des Genossen Enver Hoxha schließt das albanische Volk noch enger um die Partei zusammen. In: „Roter Morgen“, Zentralorgan der KPD/Marxisten-Leninisten, Nr. 44/1974, S. 4. Artikel zur Rede Enver Hoxhas vom 3. Oktober 1974.
  • Studiert die Rede des Genossen Enver Hoxha! ebenda, S. 5. Artikel zur Rede Enver Hoxhas vom 3. Oktober 1974.
  • Studiert den Bericht des Genossen Enver Hoxha! In: Roter Morgen, Zentralorgan der KPD/Marxisten-Leninisten, Nr. 48/1976, S. 9. Artikel zu Hoxhas Bericht an den 7. Parteitag der PAA (1976), über „einige Aspekte des Berichts…, die im Zusammenhang mit dem Kampf des deutschen Proletariats für die sozialistische Revolution und im Zusammenhang mit dem Kampf gegen gegenwärtig auftretende opportunistische Strömungen von besonderer Bedeutung sind.“
Gesammelte Werke
  • Ausgewählte Reden und Aufsätze von Enver Hoxha im Verlag Roter Morgen erschienen. In: „Roter Morgen“, Zentralorgan der KPD/Marxisten-Leninisten, Nr. 50/1974, S. 4.
  • Dezember-Ausgabe von „Albanien heute“: Der Kampf der PAA gegen den Chruschtschow-Revisionismus. In: „Roter Morgen“, Zentralorgan der KPD/Marxisten-Leninisten, Nr. 5/1976, S. 6. Artikel zum 1975 veröffentlichten 19. Band der Werke Enver Hoxhas, über den „prinzipienfesten, entschlossenen und siegreichen Kampf der Partei der Arbeit gegen den Chruschtschow-Revisionismus.“
  • Auswahl aus dem 19. Band der Werke Enver Hoxhas erschienen: „Wir werden den Marxismus-Leninismus flammend verteidigen!“. In: „Roter Morgen“, Zentralorgan der KPD/Marxisten-Leninisten, Nr. 31/1976, S. 8. Buchbesprechung zu einer deutschsprachigen Auswahlausgabe.
  • Erstmals in deutscher Sprache: Ausgewählte Werke des Genossen Enver Hoxha erschienen! In: „Roter Morgen“, Zentralorgan der KPD/Marxisten-Leninisten, Nr. 39/1976, S. 8. Artikel zum 1976 erschienenen ersten Band der deutschsprachigen Ausgabe der „Ausgewählten Werke“ Enver Hoxhas.
  • Rruga e Partise: Über den 23. Band der Werke des Genossen Enver Hoxha. In: „Roter Morgen“, Zentralorgan der KPD/Marxisten-Leninisten, Nr. 23/1977, S. 6. Der 23. Band erschien im Jahre 1977.
  • „Zëri i Popullit“ über den 24. Band der Werke Enver Hoxhas: Kämpfen wir für den Sieg des Marxismus-Leninismus! In: „Roter Morgen“, Zentralorgan der KPD/Marxisten-Leninisten, Nr. 26/1977, S. 10. Der 24. Band erschien ebenfalls im Jahre 1977.
  • Albanien — immer an der Seite der revolutionären Völker. In: „Roter Morgen“, Zentralorgan der KPD/Marxisten-Leninisten, Nr. 31/1977, S. 3. Artikel zum 24. Band, über „den Kampf …, den die PAA gegen die verschiedenen revisionistischen Theorien geführt hat und führt, mit denen die modernen Revisionisten den revolutionären Befreiungskampf der Völker sabotieren wollen.“
  • Band II der Ausgewählten Werke des Genossen Enver Hoxha erschienen: Lernen wir von der Prinzipienfestigkeit des Genossen Enver Hoxha. In: „Roter Morgen“, Zentralorgan der KPD/Marxisten-Leninisten, Nr. 38/1978, S. 6.
„Imperialismus und Revolution“
  • Kritik des Buches von Enver Hoxha „Imperialismus und Revolution“. Verlag Olga Benario und Herbert Baum, Offenbach 2005, ISBN 978-3-86589-012-2
  • Hoxha kontra Mao Tsetung. Verteidigt den Marxismus-Leninismus und die Maotsetungideen. Herausgegeben von der Zentralen Leitung des KABD, Juli 1980.
  • Enver Hoxha’s [sic!] Buch „Imperialismus und Revolution“ – ein Versuch zur Rettung des Dogmatismus in der internationalen kommunistischen Bewegung. In: „Beiträge zur Diskussion“, herausgegeben von „Ehemaligen“, Nr. 5, April 1980, S. 20–36.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Enver Hoxha – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikiquote: Enver Hoxha – Zitate

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Richard Cavendish: Death of Enver Hoxha. Richard Cavendish provides an overview of the life and career of the Albanian dictator Enver Hoxha, who died on April 11th, 1985. In: History Today (Volume 60, Issue 4). April 2010, abgerufen am 3. Mai 2014 (englisch).
  2. Baba Rexheb 1901–1995. In: The Bektashi Order of Dervishes. Abgerufen am 26. Dezember 2014 (englisch): „In fact, before Enver set off for France to study fourteen years earlier, his father brought him to seek the blessing of Baba Selim.“
  3. Solveig Grothe: Bunkerland Albanien. Alle in Deckung. In: einestages (Spiegel Online). 6. August 2012, abgerufen am 14. März 2014.
  4. Buchbesprechung: Enver Hoxha spricht mit Ernst Aust über die revolutionäre Arbeit in Deutschland. In: Arbeit Zukunft. 7. Januar 2008, abgerufen am 16. März 2015
Vorgänger Amt Nachfolger
Sekretär des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Albaniens
1941–1985
Ramiz Alia
Ibrahim Biçakçiu Ministerpräsident Albaniens
1944–1954
Mehmet Shehu