Personenkult

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Personenkult bezeichnet die übergebührliche Verehrung und Glorifizierung einer in der Regel noch lebenden Person, die eine – behauptete oder tatsächliche – Vorbildfunktion hat. Er tritt in allen gesellschaftlichen Bereichen auf, sehr häufig in Politik, Unterhaltungsindustrie, Sport und Kultur. In seiner modernen Ausprägung gleicht er häufiger dem Starkult, mit dem wesentlichen Unterschied allerdings, dass an einen Star oder an einen Prominenten geringere moralische Ansprüche gestellt werden. Vom Personenkult zu unterscheiden sind Heiligenverehrung, Totenverehrung und Heldenverehrung.

Da im Personenkult (vor allem in der Geschichte seit den Pharaonen bis zur Säkularisierung) oft ein politischer Herrscher glorifiziert wird, der seine Herrschaft häufig aus der Nähe zum Göttlichen (Gottesgnadentum) begründet, zeigt sich der Personenkult phänomenologisch in quasireligiösen Ritualen. Dies war in der Geschichte teilweise gewollt und wurde genutzt, um den Einfluss von Kirchen oder anderen religiösen Organisationen zurückzudrängen. Zum Beispiel wollten Adolf Hitler und seine nationalsozialistische Bewegung den Einfluss der evangelischen und katholischen Kirche in Deutschland zurückdrängen (siehe auch „Kirchenkampf“).

Personenkult wurde und wird durch die Massenmedien erleichtert. Gerade in der Anfangszeit von Radio und Film glaubten viele Zuhörer bzw. Zuschauer das Gehörte bzw. Gesehene und hinterfragten den Wahrheitsgehalt nicht. Der Volksempfänger (vorgestellt im August 1933) vergrößerte in Deutschland die Zahl der Propagandaempfänger. Die vier in Deutschland bis 1940 privatwirtschaftlich produzierten konkurrierenden Wochenschauen wurden ab Juni 1940 von den nationalsozialistischen Machthabern zentralisiert und gleichgeschaltet: ab dann gab es nur noch die von der UFA produzierte „Deutsche Wochenschau“.

Der Personenkult kann an spezifischen Eigenschaften einer Person des öffentlichen Lebens anknüpfen und/oder aus dem Innehaben eines hohen Amtes resultieren wie beispielsweise beim Papst, bei Kaisern oder bei der englischen Königin. Entscheidend ist, dass eine Charismatisierung stattfindet. Max Weber (1864–1920) unterschied vom persönlichen Charisma das Amtscharisma und das Erbcharisma.[1]

Da sich der Personenkult propagandistisch instrumentalisieren lässt, ist er ein Merkmal vieler Diktaturen.

Ausgeprägten Personenkult gab es zum Beispiel um

In Nordkorea gibt es einen Personenkult, der auch durch Erbcharisma geprägt ist.

Inhaltsverzeichnis

Begriff[Bearbeiten]

Geprägt wurde der Begriff durch den sowjetischen Politiker Chruschtschow im Februar 1956 durch seine Rede auf dem XX. Parteitag der KPdSU, in der er den Stalinismus, die in seinem Namen verübten Verbrechen und den Personenkult um Stalin verurteilte. Dazu berief sich Chruschtschow auch auf Schriften von Karl Marx, welcher bereits Tendenzen zum Personenkult in Gesellschaften kritisierte. Chruschtschow erklärte in seiner Rede hierzu:

„Wir haben uns mit der jetzt und zukünftig für die Partei überaus wichtigen Frage zu befassen, wie der Kult mit der Person Stalins sich allmählich entfalten konnte, dieser Kult, der in einer ganz bestimmten, konkreten Phase zur Quelle einer Reihe außerordentlich ernster und schwerwiegender Verfälschungen der Parteigrundsätze, der innerparteilichen Demokratie und der revolutionären Gesetzlichkeit wurde.“[4]

Der Begriff wird zumeist pejorativ verwendet. Der französische Philosoph Alain Badiou (*1937) sieht dagegen eine positive Funktion des Personenkults. Da revolutionäre Bewegungen stets von Minderheiten getragen würden, könne er fruchtbar für die Aktionen dieser Minoritäten sein. Dementsprechend kritisch fällt sein Urteil über den 20. Parteitag der KPdSU aus:

„Die Verurteilung des Personenkults Stalins durch Chruschtschow war unangebracht und annoncierte, unter dem Deckmantel der Demokratie, den Niedergang der Idee des Kommunismus.“[5]

Merkmale[Bearbeiten]

Merkmale von Personenkult können sein:

  • übertrieben devote Haltung aller öffentlich auftretenden Personen zum Führer
  • unkritische Rezeption aller Äußerungen der gehuldigten Person in der Öffentlichkeit
  • Verfolgung kritischer Haltungen gegenüber der gehuldigten Person, teilweise mit Gefahr für Leben und Gesundheit des Kritikers, Verhaftung oder Verschwindenlassen von Regimekritikern
  • übertriebene Präsenz von Bildnissen und Losungen (Huldigungen an diese Person oder Aussprüche derselben), z. B. in Privathäusern, Schulen, Betrieben und Medien
  • Benennung von Betrieben, öffentlichen Gebäuden, Schulen, Bibliotheken, Straßen, Plätzen, Sportstätten, Städten nach dem Führer (z. B. Stalinstadt, Stalin-Allee).
  • Herstellung von (bei kritischer Betrachtung oft absurden) Zusammenhängen zwischen der Person des Führers und sämtlichen Lebensbereichen.

Nach Ende der Herrschaft des Diktators setzt in der Regel eine Umkehrung ein: Umbenennungen werden rückgängig gemacht, öffentliche Bildnisse entfernt, mit dem Personenkult verbundene Schriften und Kunstwerke aus dem öffentlichen Raum (Büchereien, Galerien) entfernt. Siehe als Beispiel: Entstalinisierung.

Beispiele[Bearbeiten]

Reiterstandbild Francos in Santander

Faschistische Diktaturen[Bearbeiten]

Da in faschistischen Regimen das Führerprinzip von elementarer Bedeutung ist, kommt es auch hier zu ausgeprägten Personenkulten, so geschehen in Italien unter Benito Mussolini, in Deutschland unter Adolf Hitler, in Spanien unter Francisco Franco und in der Ersten Slowakischen Republik unter Jozef Tiso.

Zeit des Nationalsozialismus: Hitler[Bearbeiten]

Der Brite Ian Kershaw erklärte in seiner zweiteiligen Hitlerbiografie (1998; 2000) Hitlers Aufstieg mit Max Webers Modell der „charismatischen Herrschaft“ wesentlich aus dem „Führermythos“. Dieser habe Hitlers Popularität – aufgrund der sozialen Bedingungen nach dem Ersten Weltkrieg und seiner späteren Anfangserfolge – begründet. Hitlers Macht habe darauf basiert, dass seine Anhänger und große Teile der deutschen Gesellschaft bereit waren und sich verpflichteten, auch ohne direkte Befehle „im Sinne des Führers ihm entgegenzuarbeiten“, wie es der NSDAP-Beamte Werner Willikens 1934 ausdrückte.[6]


Sozialismus[Bearbeiten]

Vom Ende des Stalinismus unbeeindruckt, hielt sich die kultische Verehrung des Staats- und Parteichefs in der Volksrepublik China unter Mao Zedong bis zu seinem Tod 1976.

Nordkorea ist das weltweit letzte verbliebene „stalinistische Land“, in dem sich dieses Phänomen beobachten lässt: Der bis heute (2012) anhaltende Personenkult um Kim Il-Sung wurde auf dessen Sohn Kim Jong-Il bzw. seit 2010 auf dessen Enkel Kim Jong-un erweitert.

Honecker bei einer propagandistischen Kundgebung zur Wiedereröffnung der Wartburg, 1983

Nach dem Vorbild der Verherrlichung Stalins, die in der Sowjetunion und im gesamten frühen Ostblock obligatorisch war, kennzeichnete ein ausgeprägter Personenkult zeitweilig auch andere realsozialistische Diktaturen des „sozialistischen Weltsystems“. Beispiele:

Nach dem Tod Stalins im März 1953 rückte man in der Tauwetterperiode langsam vom Personenkult um Stalin ab. Erst Anfang 1956 kritisierte sein Nachfolger Chruschtschow auf dem XX. Parteitag der KPdSU 1956 – in einer „Geheimrede“ am 25. Februar – den Personenkult um Stalin und seine Verbrechen. Die sowjetische Führung leitete ab dann eine grundlegende Wende in der Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik ein, die als Entstalinisierung bekannt wurde.

Sowjetisches Souvenir von 1977, typisches Beispiel des Breschnewschen Personenkults

Der Personenkult lebte in der Sowjetunion um Leonid Breschnew wieder etwas auf – er war von 1964 bis 1982 (also etwa 18 Jahre) Parteichef der KPdSU.

In Albanien und Rumänien betrieb man um Enver Hoxha (bis zu seinem Tod im April 1985) bzw. um Nicolae Ceaușescu einen extremen Personenkult. So zierte der Schriftzug ENVER in Albanien ganze Berghänge.[7] Ceaușescu hielt am 21. Dezember 1989 vor 100.000 Menschen in Bukarest eine Rede. Während dieser Rede kippte die Stimmung; er wurde ausgebuht, und die Securitate feuerte darauf in die Menge. Vier Tage später wurde er hingerichtet (Näheres hier).

In Jugoslawien wurde Marschall Josip Broz Tito als Held gefeiert. In seiner Biographie wurden kleinere Schönungen vorgenommen. Der 25. Mai, an dem er 1944 dem Zugriff deutscher Fallschirmjäger knapp entkommen war, wurde im Titoismus als der angebliche Geburtstag des Marschalls, als ein Siegestag der Partisanen und als Tag der Jugend in hochritualisierter Form begangen.[8]

In Vietnam entstand eine (andere) Art des Personenkultes um Ho Chi Minh.

In Kuba wird um den Revolutionär und Gründer des sozialistischen Staates, Fidel Castro (* 1926), ein Personenkult betrieben, so sieht man sein Bildnis und einige seiner politischen Grundsätze meist in Verbindung mit Ernesto Che Guevara bzw. José Martí an vielen Häuserfassaden und Plakatwänden.

Turkmenistan unter Nyýazow[Bearbeiten]

In Turkmenistan wurde um dessen 2006 verstorbenen Präsidenten Saparmyrat Nyýazow, der sich selber den Beinamen Türkmenbaşy („Führer aller Turkmenen“) gegeben hatte, ein ausgeprägter Personenkult betrieben. Nach Nyýazow wurden u. a. die Stadt Türkmenbaşy, Schulen und Flughäfen benannt, und er wird in der Nationalhymne glorifiziert. Bilder und (teilweise goldene) Statuen des Präsidenten finden sich überall in Turkmenistan.[9] Sogar die Monate und die Wochentage wurden zu Ehren von Nyýazow umbenannt. Der Monat Januar wurde in „Türkmenbaşy“ umbenannt, der April nach dem Namen seiner Mutter. Das angeblich von Nyýazow verfasste Buch Ruhnama stellt für Bildungseinrichtungen in Turkmenistan eine Pflichtlektüre dar und liegt in den Moscheen neben dem Koran aus.

Nordkorea[Bearbeiten]

In Nordkorea entwickelte sich seit Beginn der 1960er Jahre ein Personenkult um den Gründer des Staates und „Ewigen Präsidenten“ Kim Il-sung. Seine Schriften, die in 79 Bänden gesammelt sind,[10] genießen eine religionsähnliche Verehrung. Sie müssen an Schulen und Universitäten studiert und Teile davon auswendig gelernt werden. Auch Statuen und Gedenkmonumente wurden im ganzen Land aufgestellt, die den „Ewigen Präsidenten“ verherrlichen.
Nach dem Tode Kims 1994 wurde der Personenkult auf seinen Sohn Kim Jong-il übertragen, dem der Titel „Geliebter Führer“ verliehen wurde, in Anlehnung an seinem Vater, der mit „Großer Führer“ angesprochen wurde. Erstmals in der Geschichte des Marxismus-Leninismus wurde so eine Dynastie geschaffen. Im Juni 2009 berichteten verschiedene Medien von Gerüchten, denen zufolge Kim Jong-un, ein bis dahin kaum bekannter Sohn des erkrankten Kim Jong-il, wiederum als dessen Nachfolger aufgebaut werde. Nach dem Tod seines Vaters wurde Kim Jong-un schließlich im Dezember 2011 Staatschef und damit zur zentralen Figur des Personenkults, wobei seinem Vater und Großvater weiterhin ebenfalls gehuldigt wird.

Arabische Diktaturen[Bearbeiten]

In arabischen Diktaturen wie zum Beispiel Libyen (Muammar al-Gaddafi) ist die Bezeichnung Personenkult problematisch, da der strikte Monotheismus und das Bilderverbot des Islam einem allzu ausgeprägten Personenkult Grenzen setzen. Gleichwohl gab es im Irak und in Syrien unter den Diktaturen Saddam Husseins bzw. Hafiz al-Assads, die aus dem nichtreligiösen Panarabismus (Baathismus) hervorgingen, eine Form des Personenkultes.

Iran[Bearbeiten]

Im Iran wurde um den islamischen Revolutionsführer Ruhollah Chomeini eine besondere Art des Personenkults betrieben, der bis heute ungebrochen scheint. Er genießt sakrale Verehrung und wird sogar im ersten Artikel der Iranischen Verfassung genannt. So wurde er unter anderem als „Unser heiliger Imam“ oder als „Seele“ bezeichnet, die das iranische Volk „frei gemacht hat“.

Afrikanische Diktaturen[Bearbeiten]

Simbabwe[Bearbeiten]

In Simbabwe lässt Robert Mugabe einen an afrikanischen Traditionen orientierten Personenkult um sich selbst betreiben. So wird seine Herkunft unter anderem auf die Könige von Groß-Simbabwe zurückgeführt, daher wird er auch als Our King tituliert. Gedichte und Lobeshymnen, die auch an Schulen gelernt werden müssen, preisen seine Verdienste um das Land und seine Heldentaten während des Befreiungskrieges. Außerdem werden ihm zahlreiche Ehrentitel, die zu früheren Zeiten die Könige der Schona getragen hatten, verliehen. Dies soll seinen Machtanspruch im Land festigen.

Somalia[Bearbeiten]

In Somalia entwickelte sich in den 1970er einen an realsozialistischen Vorgaben orientierter Personenkult um den damaligen Präsidenten Siad Barre. Im ganzen Land wurden so genannte „Ordnungszentren“ aufgebaut, die die Begeisterung für die sozialistische Revolution Barres am Leben erhalten sollte und die weitgehend das öffentliche Leben bestimmten. Auch seine „Leistung“ für den Weltkommunismus wurde besonders hervorgehoben, so bildete man ihn meist in einer Reihe mit Marx und Lenin ab.

Argentinien[Bearbeiten]

In Argentinien entstand um Eva Perón (genannt Evita), die Ehefrau des ehemaligen Präsidenten Juan Perón, eine besondere Art des Personenkults, der teilweise bis heute anhält. Überall im Land wurde ihr Bildnis angebracht oder ihr Namen bei jeder Gelegenheit erwähnt, selbst Statuen wurden von ihr angefertigt.

Papsttum[Bearbeiten]

Der Papst hat innerhalb der Katholischen Kirche eine wichtige und exponierte Stellung. Um einige Päpste entwickelte sich ein Personenkult, der weit über Merchandising (z. B. Tassen, Gläser, CDs, T-Shirts und Christbaumkugeln mit dem Bildnis des Papstes) hinausging.

Besonders ausgeprägt war er bei Johannes Paul II. In Polen, seinem Herkunftsland, genießt er sakrale Verehrung. Nach seinem Tod wollte man sein Herz dorthin überführen. In einigen Ländern wurden Statuen von ihm aufgestellt sowie Flughäfen, Plätze, Straßen, Parks und andere öffentliche Einrichtungen nach ihm benannt. Diese Verehrung wurde durch zahlreiche Faktoren gefördert:

  • er trug maßgeblich dazu bei, die kommunistischen Regimes im damaligen Ostblock bzw. Warschauer Pakt zu destabilisieren.
  • seine Pontifikats-Zeit (26 Jahre und 5 Monate) war ungewöhnlich lang,
  • das 1981 auf ihn verübte Attentat,
  • seine Volksnähe,
  • In seiner Amtszeit wurden die repräsentativen Aspekte des Papstamtes verstärkt wahrgenommen.

Speziell seine 104 Auslandsreisen (Spitzname „Eiliger Vater“) trugen zu seiner großen medialen Präsenz bei.

Siehe auch: Liste der nach Johannes Paul II. benannten öffentlichen Einrichtungen und Plätze (Englische Wikipedia)

Illustrationen[Bearbeiten]

Totenverehrung[Bearbeiten]

Allgemein entsteht in vielen Nationalstaaten, häufig aber auch unbemerkt, ein Kult um die Ahnen der Nation (Hermannsdenkmal), deren Gründer (Bismarck-Kult, Lenin-Kult, Ho Chi Minh-Kult, Mustafa Kemal Atatürk in der Türkei, Hlinka-Kult in der Ersten Slowakischen Republik), oder sogenannte Nationalhelden wie z. B. der Vorkriegskult um Nogi Maresuke in Japan. Auf Kuba wird ebenfalls ein Kult um den argentinischen Revolutionär Ernesto Che Guevara betrieben. So wird in Schulen, öffentlichen Ämtern, Universitäten, usw. stets Guevara neben Castro angebracht. Dies erreichte seinen Höhepunkt, als 1997 die Gebeine Guevaras von Bolivien nach Kuba überführt wurden und eigens dafür ein Mausoleum mit einer riesigen Statue in Santa Clara errichtet wurde.

Obwohl auch diese Verehrung bereits verstorbener Personen teilweise als Personenkult bezeichnet wird, unterscheidet sie sich aber in einigen Grundzügen von der Definition des Personenkultes, welche sich auf eine lebende Person bezieht.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Balázs Ápor, Jan C. Behrends u. a. (Hrsg.): The Leader Cult in Communist Dictatorships. Stalin and the Eastern Bloc. Palgrave Macmillan, Basingstoke [u. a.] 2004, ISBN 1-403-93443-6.
  • Heidi Hein: Historische Kultforschung. In: Virtuelle Fachbibliothek Osteuropa, Digitales Handbuch zur Geschichte und Kultur Russlands und Osteuropas, Band 13.
  • Klaus Heller, Jan Plamper (Hrsg.): Personality Cults in Stalinism – Personenkulte im Stalinismus. V & R unipress, Göttingen 2004, ISBN 3-89971-191-2.
  • Jan C. Behrends: Drei Gesichter des Führerkults. Eine vergleichende Skizze zu Bolschewismus, Faschismus und Nationalsozialismus. In: Benno Ennker, Heidi Hein-Kircher (Hrsg.): Der Führer im Europa des 20. Jahrhunderts (= Tagungen zur Ostmitteleuropa-Forschung 27). Herder-Institut, Marburg 2010, ISBN 978-3-87969-359-7, S. 325–346.
  • Alexander Kirchner: Personenkult. In: Gert Ueding (Hrsg.): Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Band 10: Nachträge A – Z. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2012, ISBN 978-3-534-12028-4, Sp. 872–886.
  • Jan Plamper: The Stalin Cult. A Study in the Alchemy of Power. Yale University Press, New Haven CT u. a. 2012, ISBN 978-0-300-16952-2.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Max Weber: Wirtschaft und Gesellschaft besorgt von Johannes Winckelmann. Grundriss der verstehenden Soziologie. 5., revidierte Auflage, Studienausgabe. Mohr, Tübingen 1980, ISBN 3-16-538521-1, S. 144.
  2. Briefe an Bismarck – „Größter aller Zeiten des Kontinents“, Einestages – Zeitgeschichten auf Spiegel Online, 2009.
  3. Vgl. z. B. Thomas Hartmut Benner: Die Strahlen der Krone: Die religiöse Dimension des Kaisertums unter Wilhelm II. Vor dem Hintergrund der Orientreise 1898. Tectum Verlag DE, 2001, ISBN 3828882277, 9783828882270. (Anm.: das Buch wurde als Habilitationsschrift von der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig angenommen)
  4. zitiert aus: Radiobeitrag des Deutschlandfunks zur Rede von Chruschtschow
  5. Alain Badiou: Die kommunistische Hypothese (= Internationaler Merve-Diskurs 349 = Morale provisoire 2). Merve, Berlin 2010, ISBN 978-3-88396-287-0, zit. nach Johannes Thumfart: Der eiserne Maoist. In: taz, vom 1. August 2011, S. 15.
  6. Ian Kershaw: Hitler. 1889–1936. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1998, ISBN 3-421-05131-3, S. 663.
  7. Rainer Mayerhofer: Albanien vor der Wende. In: Adolph Stiller (Hrsg.): Tirana. Planen, bauen, leben (= Architektur im Ringturm, Bd. 22). Müry Salzmann, Salzburg [u. a.] 2010, ISBN 978-3-99014-030-7, S. 58–64.
  8. Elmir Camic: Tito als politischer Held. In: Peter Tepe, Thorsten Bachmann u. a. (Hrsg.): Politische Mythen (= Mythos 2). Königshausen & Neumann, Würzburg 2006, ISBN 3-8260-3242-X, S. 194–213.
  9. vgl. Artikel zum Tod von Nyýazow, BBC, 21. Dezember 2006 (englisch)
  10. Pyongyang Times, 28. Februar 2009, ZDB-ID 300659-1, S. 3.