FC Eintracht Rheine

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FC Eintracht Rheine
Vereinslogo
Voller Name Fußballclub Eintracht
Rheine e.V.
Gegründet 10. Juni 1994
Stadion OBI Arena
Plätze 7.500
Präsident Michael Kortevoß
Trainer Uwe Laurenz
Homepage www.fcerheine.de
Liga Oberliga Westfalen
2013/14 8. Platz
Heim
Auswärts

Der FC Eintracht Rheine (offiziell: Fußballclub Eintracht Rheine e.V.) ist ein Sportverein aus Rheine im Kreis Steinfurt. Der Verein hat ca. 860 Mitglieder in den Abteilungen Fußball und Tennis. Die erste Fußballmannschaft spielt seit dem Aufstieg im Jahre 2013 in der fünftklassigen Oberliga Westfalen an. Darüber hinaus nahm der FC Eintracht einmal am DFB-Pokal teil.

Geschichte[Bearbeiten]

Entstehung[Bearbeiten]

Der FC Eintracht Rheine ist das Produkt zahlreicher Vereinsfusionen. Die Vorgängervereine lassen sich bis in das Jahr 1908 zurückverfolgen. Ältester Stammverein ist Borussia Rheine, die im Jahre 1928 Westfalenmeister wurde. Borussia fusionierte 1969 mit dem VfL Rheine zu Rot-Weiß Rheine. In der höchsten westfälischen Amateurliga spielten einst die Rheiner Vereine BV und SpVgg, die 1969 zum FC Rheine fusionierten. Am 27. Juni 1971 fusionierten Rot-Weiß und FC Rheine zum VfB Rheine. Dieser fusionierte am 10. Juni 1994 mit der SG Eintracht Rheine zum FC Eintracht Rheine.[1] Die Frauenfußballabteilung spaltete sich am 10. März 1998 als FFC Heike Rheine ab.[2]

Sportliche Entwicklung[Bearbeiten]

Der FC Eintracht startete in der Verbandsliga Westfalen 1, wo der VfB Rheine zuletzt spielte. Schon zwei Jahre später sicherte sich die Mannschaft mit elf Punkten Rückstand auf die TSG Dülmen die Vizemeisterschaft und traf in einem Entscheidungsspiel auf den Vizemeister der Parallelstaffel DSC Wanne-Eickel. Im neutralen Rhade setzte sich Wanne-Eickel mit 1:0 durch; wegen des Regionalligaabstiegs der zweiten Mannschaft von Wattenscheid 09 blieb das Spiel jedoch bedeutungslos. Zwei Jahre später gelang mit vier Punkten Vorsprung auf den SV Lippstadt 08 der Aufstieg in die damals viertklassige Oberliga Westfalen.

In der Oberliga erreichte die Eintracht zunächst durchgängig einstellige Tabellenplätze. Sportlicher Höhepunkt dabei war der dritte Platz in der Saison 2001/02 hinter den Amateurmannschaften von Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04. Ein Jahr später gewann der FC Eintracht durch einen 2:1-Sieg über die Sportfreunde Siegen den Westfalenpokal und qualifizierte sich damit zum ersten und bislang einzigen Mal für den DFB-Pokal. In der ersten Runde traf die Eintracht auf den damaligen Zweitligisten VfB Lübeck. Nach torlosen 90 Minuten konnten die Lübecker vor 2.856 Zuschauern in der Verlängerung mit 2:0 gewinnen.[3]

In der Oberliga rutschte der Verein ins Mittelmaß zurück. Am letzten Spieltag der Saison 2003/04 unterlag die Mannschaft bei den Amateuren von Arminia Bielefeld mit 0:8. Vier Jahre später wurde die Eintracht Fünfzehnter und verpasste dadurch die Qualifikation für die neu geschaffene NRW-Liga. Somit spielte der Verein in der nunmehr sechstklassigen Westfalenliga 1 weiter. Dort wurde die Eintracht in den Jahren 2009 und 2011 jeweils Vizemeister hinter dem SC Wiedenbrück 2000 bzw. dem TuS Dornberg. Zwei Jahre später wurde die Eintracht erneut Vizemeister, dieses mal hinter dem SV Rödinghausen. Durch einen 3:0-Entscheidungsspielsieg gegen den FC Brünninghausen im neutralen Ascheberg schaffte die Eintracht den Aufstieg in die Oberliga.[4]

Am ersten Spieltag der Oberligasaison 2013/14 sahen 3.522 Zuschauer ein 1:1 gegen den Lokalrivalen SuS Neuenkirchen. Dies war gleichzeitig ein neuer Zuschauerrekord für die Oberliga nach der Wiedereinführung 2012.[5]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Spielerkader 2013/14[Bearbeiten]

Nummer Spieler letzter Verein

Torhüter

1 Andre Epker Vorwärts Wettringen
25 Marvin Wiesmann Preußen Münster
12 Alexander Noack eigene Jugend
26 Pascal Ruhe SG Sonnenhof Großaspach

Abwehr

3 Christopher Strotmann eigene Jugend
4 Jannis Meyer Westfalia Hopsten
7 Mirco Heger Sportfreunde Lotte
8 Christoph Maug eigene Jugend
15 Tobias Göttlich eigene Jugend
16 Marcel Langenstroer Borussia Emsdetten
17 Phillip Garmann SV Mesum
18 Daniel Hallmann SV Mesum

Mittelfeld

5 Christian Biermann eigene Jugend
6 Nils Woltering Arminia Ochtrup
10 Phillip Fontein FC Twente Enschede
11 Julius Hölscher Borussia Dortmund
13 Kevin Grewe SV Mesum
23 Manuel Dieckmann Preußen Münster
19 Marcus Meinigmann Borussia Emsdetten

Angriff

9 Tobias Schütte-Bruns SV Mesum
20 Stefan Seiler Preußen Münster
21 Christopher Thomassen 1. FC Kaan-Marienborn
22 Christian Bussmann SuS Neuenkirchen

Ehemalige Spieler und Trainer[Bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten]

Stadion[Bearbeiten]

Hauptartikel: OBI Arena

Heimspielstätte des FC Eintracht Rheine ist die OBI Arena. Das Stadion wurde im Jahre 1961 eröffnet[1] und hieß bis 2002 Stadion Delsen und bis 2010 Auto-Senger-Stadion. Die OBI Arena hat eine Kapazität von 3.000 Plätzen, davon sind 400 Sitz- und 300 Stehplätze überdacht.[6]

Frauenfußball[Bearbeiten]

Hauptartikel: FFC Heike Rheine

Die vom VfB eingebrachte Abteilung spielte in der Bundesliga und belegte in der Ära der zweigleisigen Bundesliga bis 1997 jeweils den vierten Platz. Der größte Erfolg wurde im Jahre 1997 erreicht, als die Mannschaft das Endspiel des DFB-Pokals erreichte. Hier unterlag die Mannschaft Grün-Weiß Brauweiler mit 1:3.[2] Bekannteste Spielerin ist Kerstin Stegemann, die insgesamt 191 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft bestritt und zweimal Weltmeisterin wurde.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b  Hardy Grüne, Christian Karn: Das große Buch der deutschen Fußballvereine. AGON-Sportverlag, Kassel 2009, ISBN 978-3-89784-362-2, S. 398.
  2. a b Verein. FFC Heike Rheine, abgerufen am 20. Juli 2013.
  3. Eintracht Rheine - VfB Lübeck 0:2 (0:0). Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 20. Juli 2013.
  4. Elmar Redemann: Wasserschlacht geht klar an Eintracht. RevierSport, abgerufen am 20. Juli 2013.
  5. Philipp Bülter: Remis vor 3522 (!) Zuschauern. RevierSport, abgerufen am 18. August 2013.
  6. OBI Arena. FC Eintracht Rheine, abgerufen am 20. Juli 2013.

Weblinks[Bearbeiten]