VfB Lübeck

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VfB Lübeck
Vereinswappen
Voller Name Verein für Bewegungsspiele Lübeck von 1919 e. V.
Ort Lübeck, Schleswig-Holstein
Gegründet 1. Juni 1919
Vereinsfarben grün-weiß
Stadion Stadion Lohmühle
Plätze 18.200
Präsident Holger Leu
Trainer Denny Skwierczynski
Homepage vfb-luebeck.de
Liga Schleswig-Holstein-Liga
2012/13 Zwangsabstieg
Heim
Auswärts

Der Verein für Bewegungsspiele Lübeck von 1919 e. V., kurz VfB Lübeck, ist ein Sportverein aus Lübeck mit 903 Mitgliedern.[1] Er ist vor allem durch seine Fußball-Abteilung überregional bekannt. Die größten Erfolge der ersten Fußballmannschaft der Herren waren das Erreichen der Bundesliga-Aufstiegsrunde 1968/69 sowie der Einzug in das Halbfinale des DFB-Pokals 2003/04. Der VfB Lübeck spielte zuletzt von 1995 bis 1997 sowie von 2002 bis 2004 in der 2. Bundesliga. Nach dem Abstieg in die Drittklassigkeit konnte sich die Mannschaft Fußball-Regionalliga 2007/08 nicht für die neue 3. Liga qualifizieren und spielt seither in der nunmehr viertklassigen Regionalliga Nord. Da der Verein seit dem 19. Dezember 2012 als Zwangsabsteiger feststeht, tritt der VfB ab der Saison 2013/14 in der fünftklassigen Schleswig-Holstein-Liga an. Seine Heimspiele trägt der VfB Lübeck im PokerStars.de-Stadion an der Lohmühle aus, das mit einer Kapazität von knapp 18.000 Plätzen das größte Fußballstadion in Schleswig-Holstein ist.

Weitere Abteilungen des Vereins sind derzeit Badminton, Tischtennis, Handball, Darts und Damengymnastik. In der noch relativ jungen Sportart Badminton war der VfB Lübeck einer der Vorreiter in Deutschland, wurde 1963 deutscher Mannschaftsmeister und gewann seither zahlreiche Titel. Auch die 1937 gegründete Tischtennisabteilung spielte in ihrer Geschichte auf nationaler Ebene eine wichtige Rolle. Neben zwei Meistertiteln bei den Damen (1997, 1998) und einem Pokalsieg bei den Herren (1991) gelang es dem VfB als einzigem deutschen Verein, sowohl bei den Herren (1992, 1994) als auch bei den Damen (1998) einen Sieger in einem Vereinseuropapokal zu stellen.

Vorgeschichte und Gründung[Bearbeiten]

„Stammbaum“ mit den Vorgängervereinen des VfB Lübeck

Die Spieler des Straßenfußballclubs Hansa gründeten am 1. April 1919 den Ballsportverein Vorwärts 1919 Lübeck, kurz BSV Vorwärts, der auch am Bau der Sportstätte an der Lohmühle beteiligt war. Der BSV Vorwärts war in den zwanziger Jahren auf dem Weg zu einem der größten Sportvereine in der damals eigenständigen Hansestadt Lübeck, wurde aber 1933 von den Nationalsozialisten als Arbeitersportverein verboten.

Der am 25. März 1905 gegründete – und nach dem Lübecker Ballspiel Club zweitälteste – reine Fußballverein der Stadt, der FK Alemannia Lübeck sowie der seit 1913 bestehende FC Germania Lübeck fusionierten 1923 zum VfR Lübeck, um dem damals vorherrschenden Verein in der Stadt, dem Lübecker BV (heute Phönix Lübeck), Konkurrenz zu machen. Der in finanzielle Schwierigkeiten geratene Verein[2] trat aber schon 1931 der 1921 gegründeten Sportvereinigung Polizei Lübeck bei, die ebenfalls als Vorläuferverein des späteren VfB Lübeck gilt. Die SV Polizei, in der zahlreiche Sportarten ausgeübt wurden, entwickelte sich zwischen 1921 und 1945 zu einem der bedeutendsten Vereinen der Stadt. Unmittelbar nach Kriegsende wurde der Verein, der 1935 Polizeisportverein Lübeck und 1942 nochmals in Spielgemeinschaft Ordnungspolizei umbenannt worden war, von den Briten aufgelöst.

Nach Kriegsende fanden sich bereits im Juli und August 1945 einige ehemalige „Polizeisportler“ der Fußballabteilung, bald darauf auch der Boxer und Sportler weiterer Sportarten wieder zusammen. Im Spätsommer gründete Friedrich Grabner mit den alten Mitgliedern der Polizeisportvereins, aber auch des alten BSV Vorwärts den VfB Lübeck. Man sah sich dabei als Rechtsnachfolger des 1933 verbotenen BSV Vorwärts und sicherte sich nach einem längeren Rechtsstreit die Spielstätte an der Lohmühle, auf die auch der ATSV Lübeck als ursprünglicher Miterbauer Anspruch erhoben hatte.[2][3] Vereinsname und das schildförmige Wappen gingen auf die Idee des Fußball-Torhüters Albert „Jonny“ Felgenhauer zurück.

Fußball[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Bis 1945: Die Vorgängervereine des VfB Lübeck[Bearbeiten]

BSV Vorwärts Lübeck

Am 1. April 1919 wurde der Ballspielverein Vorwärts 1919 Lübeck gegründet[4], der der Rechtsvorgänger des VfB Lübeck ist. Der Verein spielte im Arbeiter-Turn- und Sportbund und wurde deshalb als Arbeitersportverein 1933 verboten. Nachdem zunächst nur zehn bis 20 Personen an der Gründung des Vereins beteiligt waren, vergrößerte sich die Zahl der Mitglieder 1920 durch zahlreiche Übertritte aus dem ATSV Lübeck um etwa 40 weitere Sportler. Um 1920 spielte Vorwärts Lübeck in der zweiten Lübecker Klasse und nur zeitweise gegen erfolgreichere Vereine im norddeutschen Arbeitersport, wie zum Beispiel Lorbeer 06 Hamburg. Ab 1927 konnte der BSV dem ATSV Lübeck die Position als Nummer 1 in Lübeck streitig machen und gewann von 1927 bis 1931 durchgängig die regionale Bezirksmeisterschaft. Der größte Erfolg gelang der Mannschaft 1928, als der BSV durch einen Sieg über Malchin (4:3) das Finale der Nordmarkmeisterschaft gegen Hansa Kiel erreichen konnte, welche Arbeiter-TuS Ottensen 1893 mit 2:1 bezwingen konnte. Im Finale bezwang der BSV die Kieler schließlich mit 2:1 und war damit Nordmarkmeister. Anschließend schieden die Lübecker auf der nächsthöheren Ebene – nach verschiedenen Quellen als „norddeutsche Meisterschaft“ oder „Vorrunde“ der ATSB-Meisterschaft bezeichnet – aus. Wahrscheinlich scheiterten die Lübecker an einem Verein aus Bremen. Darüber hinaus spielte der Verein auch auf internationaler Ebene gegen Mannschaften aus Wien oder Böhmen und nahm an der 1. und der 2. Arbeiter-Olympiade in Frankfurt am Main beziehungsweise Wien teil, die als eines der wichtigsten Turniere des Arbeitersports galten.

Bei seinem Verbot 1933 hatte der Verein zwischen 130 und 140 Mitglieder. Im Zuge des Verbotes wurden alle Sportgeräte, Besitztümer, Vermögen und zum großen Teil auch Unterlagen beschlagnahmt.[5]

Polizei Lübeck

Hauptartikel: SV Polizei Lübeck

In den ersten sechs Jahren ihres Bestehens spielte die 1920 gegründete SV Polizei Lübeck in der zweiten Liga. In der Saison 1927/28 war die SVP in der Bezirksliga Lübeck/Mecklenburg erstmals erstklassig, musste aber nach nur einer Saison wieder absteigen. Das zu diesem Zeitpunkt noch selbstständige Lübeck bildete ab 1921 eine gemeinsame höchste Spielklasse mit Mecklenburg – davor bildete Lübeck abwechselnd zeitweise eine eigene höchste Spielklasse, oder war mit Holstein in einer Liga zusammengefasst, zeitweise auch mit Holstein, Schleswig und Hamburg. Zu dieser Zeit durfte die SV mehrmals an der norddeutschen Meisterschaft teilnehmen, konnte hier aber keine größeren Erfolge erringen. Zwischen 1933 und 1942 gehörte Polizei Lübeck als einer von fünf Vereinen (neben Holstein Kiel, Eimsbütteler TV, Altona 93 und dem Hamburger SV) durchgängig der höchsten norddeutschen Spielklasse an. Mehrere dritte Plätze in der Gauliga Nordmark und die Vizemeisterschaft in der Gauliga Schleswig-Holstein waren die größten Erfolge. Das letzte Gauligaspiel bestritt die Mannschaft in Lübeck am 13. August 1944 gegen den Eckernförder SV (4:2). Nach dem kriegsbedingten Abbruch der überregionalen Gauligasaison ging es vorübergehend in einer Stadtliga, der so genannten Gauliga Schleswig-Holstein, Staffel Lübeck weiter, deren Spielbetrieb aber ebenfalls bald abgebrochen werden musste.

Der VfR Lübeck trat 1931 der Polizei Lübeck bei.

FK Alemannia Lübeck, Germania Lübeck, VfR Lübeck

Hauptartikel: VfR Lübeck

Der FK Alemannia Lübeck 1905 konnte sich 1919 für die norddeutsche Meisterschaft qualifizieren und schied dort durch ein 0:5 gegen Holstein Kiel aus.[6] Ansonsten konnten weder Alemannia Lübeck noch Germania Lübeck überregionale Erfolge erringen und schlossen sich zu Beginn der zwanziger Jahre (1921) zum VfR Lübeck zusammen. Im Jahr 1924 belegte der VfR den ersten Platz, der der größte Erfolg des Vereines war, und durfte damit zum ersten Mal an der norddeutschen Meisterschaft teilnehmen, wo die Lübecker in der ersten Runde allerdings Holstein Kiel mit 5:1 unterlagen. 1926 wurde der VfR zwar Letzter, blieb als Sieger einer Aufstiegsrunde aber trotzdem erstklassig, ebenso wie in der Spielzeit 1929/30, in der der VfR nur durch einen Sieg über Germania Wismar erstklassig blieb. Danach musste der Verein aufgrund finanzieller Schwierigkeiten aufgelöst werden; die Fußballmannschaft trat fast geschlossen in die SV Polizei ein.

1945–1963: Der VfB Lübeck zwischen erster und zweiter Liga[Bearbeiten]

Unter dem neuen Namen VfB Lübeck spielte der Verein nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zuerst um die Meisterschaft im Kreis Lübeck, in der seinerzeit höchsten Spielklasse in der Britischen Zone, und wurde dort Meister. Größere Spielklassen ließ die britische Militärverwaltung in Schleswig-Holsteim zunächst nicht zu, sie waren aber auch aus Gründen der Infrastruktur kaum möglich. Bei der anschließenden Norddeutschen Meisterschaft, die später im Viertelfinale auf Geheiß der Britischen Militärregierung abgebrochen wurde, schied VfB schon in der Vorrunde aus (0:4 gegen Altona 93). Ein Jahr später gewann der VfB die Landesmeisterschaft Schleswig-Holstein 1946/47 letztlich durch ein 3:2 über die Kieler SV Holstein in den Endspielen, womit er in die neue Fußball-Oberliga Nord aufstieg und auch für die Endrunde um die Britische Zonenmeisterschaft qualifiziert war. Hier scheiterte der VfB aber bereits in der Ausscheidungsrunde am späteren Zonenmeister Hamburger SV (2:5).

Anschließend entwickelte sich der VfB zu einer „Fahrstuhlmannschaft“ und pendelte zwischen der Oberliga Nord, die seit 1947 die höchste Spielklasse für die Bundesländer Bremen, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein bildete, und der zweitklassigen Amateurliga Schleswig-Holstein. Während der Klassenerhalt in den ersten beiden Oberliga-Spielzeiten 1947/48 und 1948/49 - Trainer war im zweiten Jahr Otto Höxtermann - mit Platz sieben und 20:24 Punkten jeweils souverän gelang, musste der VfB in der darauf folgenden Saison nach Abgängen mehrerer Leistungsträger wie Fritz Pölitz in die Amateurliga Schleswig-Holstein absteigen. Ab Februar 1950 wurde der VfB Lübeck von Erwin Helmchen trainiert, der als 43-Jähriger zeitweise selbst noch spielte (seine Spielberechtigung war zweifelhaft) und bei einem 3:0-Sieg gegen den SV Arminia Hannover zwei Tore schoss.[2]

Fortan spielten die Lübecker in der zweitklassigen Amateurliga Schleswig-Holstein und qualifizierten sich dort auf Anhieb als Meister für die Aufstiegsrunde zur Oberliga Nord. In den Aufstiegsspielen gegen Victoria Hamburg, Kickers Emden, den VfL Wolfsburg, den Blumenthaler SV und den Lüneburger SK scheiterte der VfB allerdings recht deutlich als fünfter von sechs Vereinen, ehe sich die Mannschaft im Folgejahr souverän in der Aufstiegsrunde durchsetzen konnte.

Nach der Rückkehr in die Oberliga Nord schien es dem VfB Lübeck zunächst zu gelingen, sich in der obersten Spielklasse zu etablieren und sie hatte mit dem Abstiegskampf nichts zu tun. Unter Trainer Friedo Dörfel belegte die Mannschaft nach der Runde 1953/54 trotz Neuverpflichtungen wie zum Beispiel Kurt Röwe[7] oder Reinhold Ertel[8] allerdings mit nur 23 Punkten den Abstiegsplatz 15 und musste in die Amateurliga Schleswig-Holstein absteigen.

Das Logo des VfB Lübeck bis in die fünfziger Jahre

Zur Spielzeit 1955 hatte sich der Modus für die Aufstiegsrunde geändert: Für diese qualifizierten sich nun acht Vereine, die in zwei Gruppen die beiden Aufsteiger ermittelten. Die für diese Runde qualifizierten Lübecker scheiterten in dieser Saison aufgrund der so genannten „Kubsch-Affäre“: Die Siege gegen Concordia Hamburg, Eintracht Nordhorn und den TSV Havelse wurden allesamt aufgrund des Einsatzes von Hans Kubsch annulliert, der in der Vorsaison von Concordia Hamburg zum VfB gewechselt und nicht spielberechtigt war.[9] Neben dem Punktabzug in der Aufstiegsrunde zur Oberliga Nord wurden dem VfB Lübeck darüber hinaus acht Punkte für die nächste Saison in der Amateurliga Schleswig-Holstein abgezogen. Das führte dazu, dass der VfB nicht nur die Qualifikation zur Aufstiegsrunde verpasste, sondern auch das erste Mal seit langer Zeit wieder hinter den Lokalrivalen Phönix zurückfiel.

Bereits 1957 schaffte der VfB die Rückkehr in die Oberliga Nord: In die Aufstiegsrunde startete der VfB mit Siegen gegen Peine und Salzgitter sowie einem Remis gegen Sperber Hamburg, und holte somit aus der Hinrunde fünf von sechs Punkten. Nach Niederlagen gegen Salzgitter und Sperber Hamburg verspielten die Hanseaten jedoch ihre gute Ausgangslage und waren am letzten Spieltag gezwungen, den VfB Peine zu schlagen. Vor knapp 10.000 Zuschauern erzielte Karl-Heinz Schröder in der 83. Minute den spielentscheidenden Treffer, wodurch der Verein es doch noch schaffte, den VfB Peine von der Spitze der Gruppe zu verdrängen.

Neben dem VfB Lübeck stieg in der anderen Gruppe der LBV Phönix auf, so dass es auch in der Oberliga wieder zu einem Derby zwischen den beiden Vereinen aus Lübeck kam. Am Ende der Saison kämpften die beiden Vereine nicht nur um die Position als Nummer 1 in Lübeck, sondern in einem Fernduell auch um den vierzehnten Platz, der zum Klassenerhalt berechtigen würde. Während der VfB am letzten Spieltag gegen Altona 93 verlor, erreichte Phönix Lübeck ein Remis gegen Bremerhaven 93, wodurch der VfB wieder in die Amateurliga Schleswig-Holstein abstieg. In dieser Saison gelangen dem VfB aber einzelne größere Erfolge, darunter ein 8:3-Kantersieg gegen Werder Bremen. Auch der Hamburger SV konnte mit 3:1 bezwungen werden; die Tore erzielten hierbei Arthur Leipert, Rolf Oberbeck und Walter Gawletta. Das 3:1 über den Hamburger SV, der mit einigen namhaften Nationalspielern antrat, ist bis heute der einzige Sieg des VfB über den Rekordmeister der Oberliga Nord.

Nachdem der Verein mehrmals in der Amateurliga Schleswig-Holstein spielte, konnte er 1962 ein letztes Mal in die Erstklassigkeit aufsteigen. Weil bereits früh klar war, dass der VfB sich nicht für die Fußball-Bundesliga qualifizieren würde, ging es in der Abschlusssaison der Oberliga Nord für den VfB nur um die direkte Qualifikation zur Regionalliga Nord, die fortan die zweite Liga bilden sollte. Zwar verpasste der VfB die direkte Qualifikation, konnte sich aber anschließend in einer Relegationsrunde mit Vereinen aus den Amateurligen durchsetzen.

1963–1974: Etablierung in der Regionalliga[Bearbeiten]

Von 1963 bis 1974 spielte der VfB Lübeck durchgehend in der Regionalliga Nord, die nach der Gründung der Bundesliga die zweite Spielklasse für Mannschaften aus Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Niedersachsen bildete. Nachdem der VfB sich über die Aufstiegsrunde gerade noch für die Regionalliga qualifiziert hatte, konnte das Ziel zunächst nur heißen, sich in dieser Liga zu etablieren. In der Premieren-Saison 1963/64 konnte sich die Mannschaft nach einer guten Hinrunde bereits früh im Mittelfeld festsetzen, wobei insbesondere Gerd Gretzler und Alfred Bornemann mit zusammen 23 Saisontoren einen wichtigen Beitrag leisteten. Nur durch eine Negativserie von sieben Spielen ohne Sieg wurden die Lübecker noch bis auf Platz 14 durchgereicht, hatten aber am Ende der Saison immerhin noch einen Vorsprung von vier Punkten auf die Abstiegsränge.

Das Ziel der Etablierung in der Regionalliga wurde in den drei folgenden Spielzeiten schließlich erreicht, in denen die Mannschaft sich im Mittelfeld festsetzen konnte. Dies gelang auf der einen Seite dadurch, dass VfB konstante Leistungen zeigte und größere Niederlagen-Serien ausblieben, auf der anderen Seite aber auch durch eine der besten Abwehrreihen der Liga: So stellte die Mannschaft 1965/66 die drittbeste und im Jahr darauf die sechstbeste[10] Defensive.

Zur Spielzeit 1968/69 verpflichtete der VfB den Trainer Kurt Krause, der zuvor den FC St. Pauli trainiert hatte. Nach einem erfolgreichen Start konnte sich der VfB erstmals über längere Zeit auf einem Aufstiegsplatz halten und durch ein 3:1 gegen den FC St. Pauli, der am Ende nur einen Punkt hinter dem VfB landete, reichte es am Ende für den zweiten Tabellenplatz. Dieser sicherte dem VfB die erste Teilnahme an der Bundesliga-Aufstiegsrunde, die in zwei Gruppen mit je fünf Mannschaften ausgetragen wurde. Erfolgreichster Torschütze in dieser Saison war Otto Harz, der 18 Treffer erzielte. In der Aufstiegsrunde belegte der VfB Lübeck allerdings den letzten Platz: Nach einer Heimniederlage gegen den SV Alsenborn musste sich der VfB durch zwei Tore in den Schlussminuten der Partie in Berlin auch Hertha Zehlendorf geschlagen geben, so dass der erste Platz, der zum Aufstieg in die Bundesliga berechtigt hatte, bereits nach zwei Spieltagen kaum mehr zu erreichen war. Nach zwei Niederlagen gegen den späteren Aufsteiger Oberhausen, den Freiburger FC sowie der Rückspielniederlage gegen Alsenborn, holte der VfB Lübeck erst am letzten Spieltag durch ein 4:4 gegen Hertha Zehlendorf den ersten und einzigen Punkt.

Die Mannschaft schaffte es in der Folgezeit nicht mehr, an den guten Leistungen der Vizemeistersaison anzuknüpfen. Einen Erfolg konnte der VfB noch einmal in der Folgesaison erreichen, in der man den dritten Platz erreichen konnte. Er landete dabei trotz eines Sieges und eines Remis im direkten Vergleich einen Punkt hinter dem späteren Aufstiegsrunden-Teilnehmer FC St. Pauli.

Einige Zeit später geriet der VfB Lübeck trotz guter Zuschauerzahlen in finanzielle Schwierigkeiten, wodurch kurzzeitig das Aus für den Verein drohte. Neben hohen Schulden, die in den Jahren zuvor angehäuft wurden, konnte der VfB zeitweise einige Spielergehälter nicht bezahlen, was dazu führte, dass unter anderem Siegfried Bronnert, der zusammen mit Trainer Krause zum VfB gewechselt war, zurück zum FC St. Pauli ging. 1972 konnte eine neue Vereinsführung mit Hilfe von Sponsoren die drohende Pleite abwenden und sicherte dem VfB die Lizenz für die Regionalliga. Gründe für die finanziellen Schwierigkeiten waren vor allen Dingen organisatorische Probleme im Vereinsvorstand, welche dafür sorgten, dass Zuständigkeiten ungeklärt waren und Sponsoren dem Verein verloren gingen.[11]

Neben den finanziellen Schwierigkeiten verschlechterte der VfB sich auch sportlich. So gelang in der letzten Spielzeit der Regionalliga, 1973/74, nicht die Qualifikation für die neu eingeführte 2. Bundesliga, die aber aufgrund der finanziellen Situation auch nicht zu stemmen gewesen wäre. Da der VfB einen der letzten Plätze belegte, verpasste er die direkte Qualifikation zur neuen Amateuroberliga Nord und musste in eine Relegationsrunde mit einigen Drittligisten. In dieser Runde scheiterte die Mannschaft jedoch deutlich.

Der VfB Lübeck musste somit in die Landesliga Schleswig-Holstein absteigen und spielte dadurch das erste Mal nur noch viertklassig, wobei Lübeck in der bisherigen Geschichte noch nicht ein Mal drittklassig gewesen war.

1974–1993: Zwischen Verbandsliga und Amateuroberliga[Bearbeiten]

Zwischen 1974 und 1977 spielte der VfB zunächst nur noch in der Landesliga Schleswig-Holstein. In der ersten Spielzeit errang Lübeck knapp vor dem VfR Neumünster die Meisterschaft, konnte aber nicht in die Oberliga aufsteigen. In der darauf folgenden Saison belegte die Mannschaft nur den dritten Platz, erst nach der Meisterschaft in der Saison 1976/77 schaffte der VfB schließlich den Aufstieg in die drittklassige Amateuroberliga Nord.

Lübeck hielt sich daraufhin einige Jahre in der Oberliga, lag zeitweise im gesicherten Mittelfeld und galt in manchen Jahren auch als „Geheimfavorit“ für den Aufstieg in die 2. Bundesliga. 1983 musste der VfB wieder den Gang in die vierte Spielstufe, die Verbandsliga Schleswig-Holstein, antreten. In den folgenden zehn Jahren spielte der VfB Lübeck in dieser Liga, galt dort zwar ab Mitte der 80er-Jahre als einer der Topfavoriten auf den Aufstieg, scheiterte allerdings unter Trainer Peter Nogly in mehreren Aufstiegsrunden zwischen 1986 und 1992. 1988 verlor der VfB am letzten Spieltag gegen SFL Bremerhaven und verpasste somit als Tabellenzweiter die direkte Qualifikation für die Oberliga. das anschließende Relegationsspiel beim VfL Herzlake verlor die Mannschaft mit 3:1.[12]

1988 kam es in Lübeck überdies noch zu einem der bis heute bekanntesten Duelle zwischen dem VfB Lübeck und dem Lokalrivalen Phönix Lübeck: Vor 2600 Zuschauern auf der Lohmühle besiegte der VfB den Lokalrivalen mit 7:5, wodurch sich der Verein für die Aufstiegsrunde qualifizierte. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte konnte der VfB durch Tore von Brunner und Behnert nach der Pause von 2:2 auf 5:3 zu erhöhen. Nachdem Phönix in der 82. und 87. Minute den Spielstand noch ausgleichen konnte, schafften die Grün-Weißen es erneut, in der Nachspielzeit durch Tore von Cekala und Brunner eine 2-Tore-Führung zu erspielen, um so die Punkte und den Derbysieg zu holen.[13]

In der Aufstiegsrunde nach der Saison 1988/89 scheiterte der VfB nach einem guten Start mit drei Siegen aus vier Spielen am Ende an der TuS Esens, 1990 belegte der VfB in der Aufstiegsrunde gar den letzten Platz. Nachdem Lübeck in den Vorjahren die Saison immer mindestens mit einem 2. Platz abgeschlossen hatte, rutschte der VfB 1991 auf den 8. Platz in der viertklassigen Verbandsliga Schleswig-Holstein ab. Im Folgejahr belegte der VfB jedoch wieder Platz 1 mit mehreren Punkten Vorsprung und schaffte den Einzug in die Aufstiegsrunde, die in dieser Zeit wie schon in den 50er-Jahren in zwei Gruppen mit je vier Mannschaften ausgetragen wurde. Dort gelang der Aufstieg schließlich durch ein Tor in der 88. Minute gegen Wilhelmshaven von Thomas Schlumberger.[14] Der VfB landete damit in der Abschlusstabelle punktgleich, aber mit dem zwei Tore besseren Torverhältnis vor dem niedersächsischen Verein BV Cloppenburg und kehrte nach 10 Jahren Abwesenheit wieder in die Oberliga Nord zurück.

Während der Verbandsligazeit baute der VfB auch die in den Jahren zuvor angehäuften Schulden ab, indem die Vereinsführung vermehrt auf Spieler aus der Umgebung setzte und Einsparungen vorgenommen hatte.[2] Durch seine vielen gewonnen Meisterschaften, ohne dabei den Aufstieg zu schaffen, wurde der VfB Lübeck in seiner Verbandsligazeit schließlich Rekordmeister der höchsten Spielklasse des Landes Schleswig-Holstein. In der Ewigen Tabelle der Verbandsliga Schleswig-Holstein liegt der VfB nach 20 Spieljahren den neunten Platz.

1993–2004: Rückkehr in den professionellen Fußball[Bearbeiten]

Nach dem Wiederaufstieg in die Oberliga Nord ging es in der Saison 1993/94 um die Qualifikation für die neue viergleisige Regionalliga, die der VfB mit Platz neun souverän erreichte. Anders als es ursprünglich vorgesehen war, wurden im Bereich des Norddeutschen Fußball-Verbands und des Nordostdeutschen Fußball-Verbands jeweils eigene Staffeln gebildet, was dazu führte, dass die Regionalliga Nord praktisch die Fortführung der Oberliga Nord war. In der anschließenden Saison in der Regionalliga Nord, die zu diesem Zeitpunkt noch einen sicheren Aufstiegsplatz in die eingleisige 2. Bundesliga hatte, mischte der VfB überraschend in der Spitzengruppe mit und sicherte sich durch ein 6:0 über TuS Hoisdorf und einer zeitgleichen Niederlage des Aufstiegskonkurrenten VfL Osnabrück den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Der VfB ist damit bis heute das einzige Team des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes, welches in der eingleisigen 2. Bundesliga spielte. Um die Auflagen für die 2. Liga zu erfüllen, wurden auch das erste Mal größere Umbaumaßnahmen am Stadion durchgeführt, indem eine ältere Stehtribüne durch eine neue Sitztribüne mit VIP-Logen ersetzt wurde. Einige der zu diesem Zeitpunkt aufgenommenen Kredite sind zu einem Teil verantwortlich dafür, dass der Verein später Insolvenz beantragen musste.[11]

Nach einem guten Start in die Zweitligasaison 1995/96 hatte der VfB lange Zeit nichts mit dem Abstiegskampf zu tun und besiegte insbesondere zu Anfang der Spielzeit mehrere Spitzenvereine wie zum Beispiel den späteren Meister und Bundesligaaufsteiger VfL Bochum. Den Klassenerhalt sicherte das Team sich nach einer etwas schwächeren Rückrunde allerdings erst am vorletzten Spieltag durch einen Sieg gegen Carl Zeiss Jena. Die Saison 1996/97 hingegen verlief von Anfang an deutlich schlechter als im Vorjahr: So konnte die Mannschaft die Abstiegsränge ab dem elften Spieltag nicht mehr verlassen, hielt sich aber auf Platz 15, was dem Verein noch bis zum 33. Spieltag Chancen auf den Klassenerhalt ließ. Am 33. Spieltag verloren die Grün-Weißen jedoch beim direkten Abstiegskonkurrenten FSV Zwickau, so dass der VfB am Rundenende in die Regionalliga abstieg.

In den nächsten Spielzeiten galt die Mannschaft mit Spielern wie Markus Kullig oder Daniel Bärwolf, der 1999 und 2000 Torschützenkönig der Regionalliga wurde, als Mitfavorit für den Aufstieg, verpasste diesen allerdings. Besonders bitter für den VfB war die Saison 1999, als Lübeck am letzten Spieltag den Aufstieg (beziehungsweise die Teilnahme an der Relegation gegen den Vertreter der Regionalliga Nordost) durch eine Niederlage beim Erzrivalen Holstein Kiel verpasste. Noch am Spieltag zuvor hatte der VfB den späteren Regionalliga-Meister VfL Osnabrück geschlagen und diesen damit von der Spitze verdrängt. Erst 2002 gelang dem VfB der Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga als Meister der Nordstaffel der inzwischen zweigleisigen Regionalliga, die nun Vereine aus dem Bereich der Verbände Norddeutschlands, Nordostdeutschlands und Westdeutschlands umfasste. Am vorletzten Spieltag besiegte der VfB Lübeck vor 11.500 Zuschauern[2] den Chemnitzer FC mit 2:1 und war auch trotz einer Niederlage beim Dresdner SC nicht mehr vom Aufstiegsplatz zu verdrängen.

Ähnlich den beiden ersten Spielzeiten in der 2. Bundesliga verlief die erste Saison nahezu perfekt für den VfB. Den Klassenerhalt hatte sich der nördlichste Zweitligist mit zehn Punkten Vorsprung vor Eintracht Braunschweig gesichert, und bei einem 6:0 gegen den FC St. Pauli konnte erstmals ein ausverkauftes Stadion gemeldet werden. Der VfB war nun hinter dem HSV die Nummer 2 der beiden nördlichsten Bundesländer.

In der Saison 2003/04 gelang es dem VfB zwar, Meister Nürnberg und Vizemeister Arminia Bielefeld zu bezwingen, doch eine schlechte Rückrunde führte zum Abstieg in die Regionalliga. Nach sieben sieglosen Spielen zu Saisonende wurde der VfB, der noch am 20. Spieltag auf Platz sechs gelegen hatte, bis in die Abstiegszone durchgereicht. Am Ende belegte der Verein den vorletzten Platz in der Rückrundentabelle und mit nur vier Heimsiegen auch den letzten Platz in der Heimtabelle. Trotzdem gelang dem VfB in diesem Jahr auch einer der größten Erfolge der Vereinsgeschichte. Er erzielte durch die Teilnahme am Halbfinale des DFB-Pokals 2003/04, das er mit 2:3 nach Verlängerung bei Werder Bremen verlor, das beste Resultat einer Mannschaft aus Schleswig-Holstein im deutschen Pokal.

Seit 2004: Spielzeiten in der Regionalliga und Insolvenzen[Bearbeiten]

Zur Saison 2004/05 musste der VfB wieder in die drittklassige Regionalliga zurückkehren. Den sofortigen Wiederaufstieg verpasste der VfB nur knapp. Nachdem er noch am 35. Spieltag auf dem ersten Platz gelegen hatte, verlor der VfB sein Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf. Dadurch zogen die Konkurrenten Eintracht Braunschweig und SC Paderborn am VfB, der am 37. Spieltag spielfrei hatte, vorbei. Am letzten Spieltag mussten die Lübecker auf Hilfe der Reserve-Mannschaften vom VfL Wolfsburg und Arminia Bielefeld hoffen, die auf Paderborn beziehungsweise Braunschweig trafen. Der VfB besiegte zwar im letzten Spiel den Chemnitzer FC, doch dies reichte nicht, um einen der beiden Vereine von den Aufstiegsplätzen zu verdrängen, da sowohl Paderborn als auch Braunschweig gewannen.

In der darauf folgenden Saison belegte der VfB Lübeck fast die gesamte Hinrunde den ersten oder zweiten Tabellenplatz, fiel aber in der Rückrunde lange Zeit auf Platz drei oder vier zurück und hatte durch eine Niederlage am 37. Spieltag bei Holstein Kiel am letzten Spieltag keine Chance mehr auf den Aufstieg. Nachdem bereits die Saison 2006/07 mit einem neunten Platz für den Verein enttäuschend verlaufen war, blieb 2007/08 der sportliche Erfolg erneut aus, so dass Lübeck sich nicht für die neue 3. Liga qualifizieren konnte und damit in die Viertklassigkeit zurückfiel.

Der Geschäftsführer des VfB, Jürgen Springer, erklärte am 18. Dezember 2007, dass es zuletzt einen „drastischen Zuschauereinbruch“ gegeben habe und geprüft werde, ob der Verein ab der folgenden Saison nur noch in der Verbandsliga Schleswig-Holstein spielen soll. Nach Informationen des Amtsgerichts Lübeck beantragte der VfB Lübeck Anfang April 2008 Insolvenz. Im November 2009 sollten die wichtigsten Gläubiger einem vom Insolvenzverwalter ausgearbeiteten Insolvenzplan zustimmen. Die lübsche Bürgerschaft – die Stadt Lübeck ist einer der Hauptgläubiger – vertagte eine Entscheidung über die Genehmigung des Insolvenzplans vorerst auf Ende Januar 2010. Der Insolvenzplan wurde am 15. Februar 2010 angenommen.

Trotz der finanziellen Probleme erhielt der VfB Lübeck im Sommer 2008 die Lizenz für die viertklassige Regionalliga und belegte in der Saison 2008/09 den achten Platz. In diese Spielzeit startete der VfB zunächst mit drei Spielen ohne Punktgewinn, konnte im Anschluss daran zwar eine Siegesserie starten, sich aber bis zu den letzten Spieltagen nicht nennenswert von den Abstiegsrängen absetzen. Der Klassenerhalt wurde erst am 33. Spieltag durch einen 3:0-Sieg über die zweite Mannschaft von Hannover 96 endgültig gesichert. In der folgenden Spielzeit belegte der VfB den neunten Platz: Nach einer Serie von mehreren ungeschlagenen Spielen zu Beginn der Saison, gehört man kurzzeitig zur Spitzengruppe, ehe acht sieglose Spiele in Folge das Erreichen des Saisonziels (Klassenerhalt) in Frage stellten. Die Rückrunde bestritt der VfB anschließend allerdings ohne nennenswerte Serien, so dass am Ende ein gesicherter Mittelfeldplatz erreicht werden konnte. Gleiches gelang in der folgenden Spielzeit.

2010/11 konnte der VfB erstmals wieder um den Aufstieg in die Drittklassigkeit mitspielen, verpasste diesen letztlich aber als Drittplatzierter hinter dem Chemnitzer FC und dem VfL Wolfsburg II. 2012 wiederum belegten die Lübecker mit Rang elf einen Platz im unteren Tabellenmittelfeld und qualifizierten sich für die neu eingeführte NFV-Regionalliga.

Am 5. November 2012 musste der Vorstand des VfB beim Amtsgericht Lübeck wieder einen Insolvenzantrag stellen.[15] Den Verein plagt ein Schuldenstand von 450.000 Euro, der bis zum Saisonende auf 700.000 Euro anwachsen würde, wenn sich kein Investor finden lassen würde. In diesem Falle stände der VfB als erster Absteiger aus der NFV-Regionalliga fest.[16] Am 19. Dezember 2012 gab der Verein bekannt, dass mehrere Sponsoren bzw. Spender zugesagt hätten, einen Betrag von zunächst 150.000 € zur Deckung der Kosten für den Spielbetrieb ab Januar 2013 zur Verfügung zu stellen. Hinzu kämen Spenden von Fans in Höhe von 18.000 €. Außerdem führte ein Gespräch mit dem Verband zu dem Ergebnis, dass man als Zwangsabsteiger aus der Regionalliga Nord zum Ende der laufenden Saison feststehe.[17] Am 1. Januar 2013 wurde schließlich am Amtsgericht Lübeck das Insolvenzverfahren eröffnet.[18]

Der VfB Lübeck im DFB-Pokal[Bearbeiten]

Der VfB Lübeck qualifizierte sich seit seiner ersten Austragung insgesamt 21 Mal für die Hauptrunde des DFB-Pokals und absolvierte dort insgesamt 32 Spiele. Acht Mal konnte der Verein hierbei die erste Runde überstehen, einmal konnte der Verein bis in das Halbfinale vordringen und verpasste dabei den Final-Einzug und eine Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb nur knapp.

Bereits 1954 konnten sich die damals zweitklassigen Lübecker für den deutschen Pokal qualifizieren. Vor 15.000 Zuschauern im Olympiastadion in Berlin konnte die Mannschaft den Berliner Verein Spandauer SV mit 2:1 nach Verlängerung bezwingen und erreichte die zweite Runde. Beim Süd-Oberligisten VfB Stuttgart konnte sie zur Halbzeit überraschend vorne liegen, musste sich aber durch späte Tore noch mit 5:1 den Stuttgartern geschlagen geben.

Erst 20 Jahre später, in der Saison 1974/75, konnte der VfB durch ein 3:1 über die zweite Mannschaft des FC Bayern München wieder für eine zweite Runde qualifizieren, in der er mit 0:6 dem FK Pirmasens unterlag.

Eine besondere Rolle in der Pokalgeschichte des VfB Lübeck nimmt der MSV Duisburg ein: 1997, 2001 und 2003 musste der Verein sich in den ersten Runden den Duisburgern immer wieder nach Verlängerung oder Elfmeterschießen geschlagen geben. Im DFB-Pokal 2010/11 gastierte der MSV erneut an der Lohmühle, diesmal unterlag man den Zebras bereits in der regulären Spielzeit mit 0:2.

In der Pokalsaison 2003/04 besiegte das Team auf dem Weg ins Halbfinale Eintracht Rheine mit 2:0 nach Verlängerung, den FC St. Pauli mit 3:2 nach Verlängerung, Bundesligist SC Freiburg mit 1:0 und den damaligen Regionalligisten TSG Hoffenheim ebenfalls mit 1:0. Nachdem Lübeck Lospech hatte und dadurch auswärts bei Werder Bremen antreten musste, konnten der VfB überraschend lange mithalten und konnte den späteren Deutschen Meister in die Verlängerung zwingen. Nachdem die Lübecker hier in Führung gingen, drehte der SV Werder das Spiel. Umstritten war hierbei das 3:2 durch Nelson Valdez, das laut VfB-Trainer Dieter Hecking nur durch ein Handspiel zu Stande kam.[19]

In der Saison 2008/09 konnte der mittlerweile in der vierten Liga spielende Verein den Landespokal mit 2:1 nach Verlängerung über den VfR Neumünster gewinnen. In der ersten Runde 2009 bekam der Verein den 1. FSV Mainz 05 zugelost, den die Grün-Weißen überraschend mit 2:1 nach Verlängerung bezwingen konnten. In der zweiten Runde konnten sie gegen den VfB Stuttgart lange Zeit eine 1:0-Führung verteidigen und hatten große Chancen auf den Ausbau der Führung. Nachdem die Stuttgarter gegen Ende des Spiels den Ausgleich erzielten, konnten sie sich in der Verlängerung letztendlich mit 3:1 durchsetzen.

Ligazugehörigkeit[Bearbeiten]

Der VfB Lübeck konnte in seiner Vereinsgeschichte seine Eigenschaft als Fahrstuhlmannschaft nie ablegen und verbrachte zwischen 1933[20] und 2012 insgesamt 23 Jahre in der Erstklassigkeit, 22 in der Zweitklassigkeit, 17 in der Drittklassigkeit und 17 in der Viertklassigkeit. Insgesamt 18 Mal wechselte der Verein dabei seine Ligazugehörigkeit und wurde dabei zwei Mal innerhalb kürzester Zeit von der Zweitklassigkeit in die Viertklassigkeit durchgereicht. Demgegenüber schaffte es der Verein auch einmal innerhalb von zwei Jahren von der Viert- in die Zweitklassigkeit aufzusteigen.

Erfolge[Bearbeiten]

Als VfR Lübeck, Polizei Lübeck oder Alemannia Lübeck nahmen Vorgängervereine des VfB Lübeck auch regelmäßig an norddeutschen Meisterschaften teil.

Ehemalige Trainer und Spieler[Bearbeiten]

Alle bisherigen Trainer des VfB Lübeck sind in der Liste der Trainer des VfB Lübeck aufgeführt. Alle Spieler, die seit 1994 für den Verein zum Einsatz kamen, sind in der Liste der Spieler des VfB Lübeck aufgelistet.

VfB Lübeck II[Bearbeiten]

Im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen besitzt der VfB Lübeck seit einigen Jahren keine U23, sondern eine U21. Eine zweite Mannschaft des VfB Lübeck spielte bereits 1970/71 als in dieser Saison einzigen Nachwuchsmannschaft in der Landesliga Schleswig-Holstein, musste aber sofort wieder absteigen.[26] Nachdem die Mannschaft nach zwei Aufstiegen im Jahr 2001/02 wieder in die Verbandsliga zurückkehren konnte, konnte sie 2004 das erste Mal die Verbandsliga Schleswig-Holstein gewinnen und stieg in die viertklassige Oberliga Nord auf. Mit nur 5 Siegen stieg die Mannschaft allerdings sofort wieder aus der vierten Liga ab. In der darauf folgenden Saison reichte es nur zu einem Mittelfeldplatz in der fünftklassigen Verbandsliga, im Jahr darauf belegte die Lübecker U21 Platz 3. Da keine der vor dem VfB II stehenden Mannschaften eine Lizenz beantragte oder erteilt bekommen hatte, durfte der VfB II erneut in die viertklassige Oberliga Nord aufsteigen (2006/07).

In jener Saison traf zum ersten Mal eine zweite Mannschaft des VfB Lübeck auf die erste Mannschaft des großen Rivalen Holstein Kiel. Zwar gewann die U21 des VfB Lübeck beide Spiele, belegte am Ende allerdings wie schon in der Saison 2004/05 nur den vorletzten Platz und stieg in die neu geschaffene Schleswig-Holstein-Liga ab. Hier konnte die Mannschaft zwischen 2008 und 2011 problemlos die Klasse halten (das beste Resultat war der vierte Platz in der Spielzeit 2010/11) und stellte in den drei Spielzeiten jeweils die jüngste Mannschaft der Liga.[27]

Im Zuge der zweiten Insolvenz des Vereins musste die U21 zur Saison 2013/14 in die sechstklassige Verbandsliga Süd-Ost absteigen.

Weitere Mannschaften[Bearbeiten]

Die U19 spielt in der Saison 2013/14 in der A-Jugend-Bundesliga. Seit der ersten deutschen A-Jugendmeisterschaft 1969 (mit U18-Mannschaften, ab 2001 mit U19-Mannschaften) vertraten die A-Junioren des VfB den SHFV sechs Mal (1975, 1976, 1978, 1981, 1982, 1983) und liegen in dieser Hinsicht vor dem VfB Kiel und Holstein Kiel mit je drei Malen. Größter Erfolg war dabei das Erreichen des Viertelfinals 1983, das gegen den 1. FC Kaiserslautern verloren wurde.

Neben der U19 spielt auch die U17 in der zweitklassigen Regionalliga Nord. Nachdem die U17 2006/07 die Meisterschaft in der Schleswig-Holstein-Liga gewann, konnte sie sich seit 2007 in der Spielklasse halten und erreichte 2011 und 2013 die Relegation zur Bundesliga. 1998 gewann sie die norddeutsche B-Jugend-Meisterschaft und ist damit eine von drei Mannschaften aus Schleswig-Holstein überhaupt (Die A-Junioren von Phönix Lübeck und die C-Junioren von Holstein Kiel wurden 1964 beziehungsweise 1984 Nordmeister), der das im Jugendbereich gelang.[28] Auf Bundesebene gelang hingegen nur zwei Mal die Teilnahme an der deutschen B-Jugend-Meisterschaft (1979, 1984), der VfB liegt somit bei der Anzahl der Teilnahmen hinter dem VfB Kiel (drei) und Holstein Kiel (acht).

Die U15 gehörte bereits mehrmals zu den Teilnehmern an der erstklassigen Regionalliga Nord,

Neben der zweiten Mannschaft gibt es seit 2008 eine 3. Herren-Mannschaft, die zur Spielzeit 2013/14 siebtklassig ist und bereits seit längerer Zeit eine Altherren-Mannschaft. Im Jugendbereich meldet der VfB auch weitere Jugendmannschaften unterhalb der C-Junioren.

Daten zu den deutschen Meisterschaften der A- und B-Junioren mit Beteiligung des VfB Lübeck

2011 ging der VfB eine Kooperation mit dem Frauenfußball-Verein FFC Oldesloe 2000 ein, so dass dieser 2011/12 seine Heimspiele auf dem Lübecker Buniamshof austragen durfte und das VfB-Logo auf dem Trikot trug. Geplant war, die Zweitligamannschaft des FFC zur Saison 2012/13 in den VfB Lübeck zu integrieren, was jedoch im Januar 2012 verworfen wurde.[29]

Rivalitäten und Beziehungen zu anderen Vereinen[Bearbeiten]

Während der Geschichte des VfB galten insgesamt zwei Vereine als große Rivalen der Grün-Weißen. Zum einen der 1. FC Phönix Lübeck, zum anderen Holstein Kiel. Die Rivalität zu Phönix ergab sich vor allen Dingen durch die Frage nach der Nummer eins in Lübeck. Diesen Status hatte bis in die dreißiger Jahre eindeutig Phönix Lübeck, bis Polizei Lübeck in der Gauliga Nordmark insgesamt stärker war. Nach dem Krieg trafen Phönix und der VfB erstmals häufiger aufeinander, wobei der VfB in diesen Jahren zum Teil bereits eine Klasse höher spielen konnte, so zum Beispiel in einigen Jahren der zweitklassigen Regionalliga. Nachdem der VfB nur noch viertklassig war, kam es in der Verbandsliga Schleswig-Holstein zu einer großen Anzahl an der Derbys, bis der VfB in die Amateuroberliga Nord aufsteigen konnte und die Vereine seither nicht mehr aufeinander trafen. Insgesamt ist die Bilanz gegen Phönix positiv. Ein besonderes Duell war unter anderem ein 7:5-Sieg des VfB in der Verbandsliga.

Eine Rivalität kam zwischen Holstein Kiel und dem VfB Lübeck erst nach dem Krieg auf, als die beiden Vereine vermehrt aufeinander trafen. Im direkten Duell sieht die Bilanz der Lübecker negativ aus, insbesondere in den direkten Aufeinandertreffen im Landespokal konnten die Lübecker nur selten einen Sieg über die Holsteiner erringen. Besondere Duelle zwischen den Vereinen war ein 2:1-Sieg von Holstein Kiel am letzten Spieltag der Saison 1999 mit dem die Kieler den Aufstieg des VfB Lübeck verhinderten, sowie ein 5:2-Sieg des VfB in der Saison 2001/02.[30] Der Hauptgrund für das Entstehen der Rivalität war die Frage nach der Nummer eins in Schleswig-Holstein; nach dem Krieg war dies bis auf wenige Ausnahmen entweder der VfB Lübeck oder Holstein Kiel. Nachdem die Rolle der Nummer eins im Bundesland nach Kriegsende zunächst noch häufiger wechselte, konnten Holstein Kiel (Großteil der 1950er-, 1970er- und 1980er Jahre) und der VfB Lübeck (Großteil der 1990er- und 2000er-Jahre) diese Rolle auch über längere Zeit einnehmen.

Übersicht über die bestplatzierte Mannschaft des Bundeslandes Schleswig-Holstein

In der Vereinsgeschichte galt auch der FC St. Pauli, mit dem man unter anderem 1969 um die Aufstiegsrunde zur Bundesliga kämpfte, als größerer Rivale beziehungsweise gelegentlich auch als Derbygegner. Insbesondere ein 6:0-Sieg des Regionalligaaufsteigers VfB gegen den Bundesligaabsteiger St. Pauli aus der Zweitligasaison 2002/03 ist hierbei erwähnenswert, weil die in den 1990er Jahren umgebaute Lohmühle zum ersten Mal offiziell ausverkauft war[31]. Spiele gegen weitere Vereine (oder deren Amateurmannschaften) aus den Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern werden gelegentlich ebenfalls als Nordderby oder kleines Nordderby bezeichnet und sorgen grundsätzlich für gute Zuschauerzahlen, haben aber sportlich nicht den Wert der drei zuvor genannten Begegnungen. Gleiches gilt für Spiele gegen ambitionierte Mannschaften aus Schleswig-Holstein, vor allen Dingen gegen den VfR Neumünster, den Itzehoer SV, Eutin 08 und den Heider SV.[32]

Daten zu allen Spielen gegen Holstein Kiel, den 1. FC Phönix Lübeck und den FC St. Pauli

Trotz der Tatsache, dass die Spielstätten der beiden Vereine nicht weit voneinander entfernt sind und damit zum Teil eine Konkurrenzsituation um Zuschauereinnahmen entsteht, besteht zwischen dem VfB und dem Handball-Zweitligisten VfL Bad Schwartau ein freundschaftliches Verhältnis. In vielen Bereichen arbeiten der Fußball- und der Handballverein eng zusammen.

Spielstätten[Bearbeiten]

Hauptartikel: PokerStars.de-Stadion an der Lohmühle

Die Fußballabteilung des VfB nutzt die Sportanlage PokerStars.de-Stadion an der Lohmühle. Während die Jugendmannschaften sowie die zweite und dritte Herrenmannschaft meist die Nebenplätze nutzen, spielt im Stadion hauptsächlich die Regionalligamannschaft des VfB. Bei besonderen Spielen, wie zum Beispiel den Duellen mit der Reservemannschaft von Holstein Kiel oder Spielen in der ehemaligen Oberliga Nord, weicht auch die zweite Mannschaft auf das Stadion aus.

Das Stadion hat ein Fassungsvermögen von 17.849 Zuschauern, hiervon sind 5.109 Sitzplätze überdacht. Ursprünglich errichtet wurde es bald nach der Gründung des Ballspielvereins Vorwärts von 1919. Ab 1933 wurde das Stadion vom VfB-Vorläufer Ordnungspolizei Lübeck genutzt, kurz darauf war die Lohmühle das einzige von der SVP verwendete Stadion. Die größten Umbaumaßnahmen am Stadion wurden nach dem erstmaligen Aufstieg in die 2. Bundesliga vorgenommen: So hatte der Verein Sicherheitsauflagen erfüllen müssen und baute zusätzlich die seit 1936 bestehende Haupttribüne um, womit auch VIP-Logen errichtet wurden.[11]

Bis in die dreißiger Jahre hinein benutzte die SG Ordnungspolizei Lübeck insbesondere die Sportstätte Kasernenbrink, den der Verein in den Vorjahren so umbaute, dass dieser für die Gauliga verwendungsfähig war. Die Sportstätte musste der Verein kurz nach 1933 auf Drängen der Wehrmacht verlassen. Daneben kaufte der Verein 1931/32 für 3.000 Mark das Stadion "Wilhelmshöhe" vom damals beigetretenen VfR Lübeck und besaß weiterhin einen Sportplatz auf einem ehemaligen Kasernenhof an der Fackenburger Allee. Nach 1945 waren diese Stadien oder Plätze entweder zerstört oder gingen in den Besitz anderer Vereine über.[33] In jüngerer Vergangenheit nutzten die VfB-Fußballer auch das Stadion Buniamshof.

Die Badminton-Abteilung und Tischtennis-Abteilung spielen in verschiedenen, größtenteils kleinen Sporthallen in der Hansestadt. Die Badminton-Abteilung benutzt derzeit sowohl die Sporthalle Gotthard-Kühl-Schule als auch die Hansehalle, die die größte Halle in Lübeck ist. Die Hansehalle steht einige hundert Meter vom Stadion an der Lohmühle entfernt und wird auch vom VfL Bad Schwartau in der 2. Handball-Bundesliga genutzt. Die Tischtennis-Abteilung trägt ihre Heimspiele in unterschiedlichen Sporthallen aus.

Tischtennis[Bearbeiten]

Überblick[Bearbeiten]

Die Herrenmannschaft spielte seit 1981/82 in der 2.Tischtennis-Bundesliga.[34] 1988/89 gelang dem Verein zwar erstmals der Aufstieg in die 1. Bundesliga, er konnte sich hier jedoch zunächst nur ein Jahr halten. Als erfolgreichste Zeit der Herren gelten die 1990er Jahre, in denen sie zweimal den ETTU-Cup gewinnen konnten und über mehrere Jahre hinweg in der Bundesliga vertreten waren. Auch die Damen errangen mehrere Erfolge: Sie gewannen neben zwei deutschen Meisterschaften 1997 und 1998 auch einmal den Tischtennis-Europapokal. Der Verein, der aktuell in der Verbandsliga spielt, nannte sich in den 1990er Jahren für kurze Zeit auch Team Galaxis Lübeck.

Geschichte[Bearbeiten]

1937 wurde die Tischtennisabteilung innerhalb des Vereins Polizei Lübeck gegründet. Ab 1940 gab es eine Damenmannschaft. Maßgeblich am Aufbau der Abteilung waren Karl-Heinz Eckardt, der auch Präsident des DTTB war, und Jupp Schlaf beteiligt.

1950 und 1988 gewannen die Herren die Norddeutsche Mannschaftsmeisterschaft, die Mannschaft 1950 bestand dabei aus Missunas, Kiese, Upmanis, Dworatzek, Schlaf, Klünder und Boß.

Ab Mitte der 1950er dominierte die Damen-Mannschaft im Verein. Obwohl Hannelore Schlaf ihrem Mann Jupp nach Frankfurt gefolgt war (und dort in den 1950er Jahren mit Eintracht Frankfurt Deutsche Mannschaftsmeisterin wurde), gehörten die Lübeckerinnen weiterhin zu den erfolgreichen Mannschaften in Schleswig-Holstein. Als die Oberliga Nord der Damen 1959 gegründet wurde, konnten sie sich jedoch nicht qualifizieren. Erst 1967 gelang zunächst für ein Jahr der Aufstieg in die norddeutsche Eliteklasse, ehe der Aufstieg erneut gelang. Zwar konnte die Mannschaft hinter dem Kieler TTK Grün-Weiß zunächst Platz zwei erringen, aber nach der Saison verließen Jutta Trapp (zurück zum TSC Berlin 1893) und Anngegret Steffien (zum TTC Ramsharde nach Flensburg) den Verein, der daraufhin seine Mannschaft aus der Oberliga abmeldete, weil kein adäquater Ersatz verpflichtet werden konnte. Kurz darauf meldeten die Herren wieder höhere Ansprüche an: Nach dem Abstieg in der Saison 1960/61 gelang der ersten Mannschaft 1971 der Wiederaufstieg in die Herren-Oberliga. Bis zum Abstieg 1974 konnten sich die Lübecker drei Jahre hier halten.

Anschließend dauerte es sieben Jahre – inzwischen (1976) war der Sportjournalist Uwe Freise Abteilungsleiter geworden – bis der VfB wieder zweitklassig spielte. 1981 gelang der Aufstieg in die Zweite Tischtennis-Bundesliga. Bald etablierten die Lübecker sich als eines der führenden Teams in Schleswig-Holstein. Mit Spielern wie Jaroslav Kunz und Liang Geliang konnte sich der VfB Lübeck in die Spitze der zweiten Liga spielen. In der Spielzeit 1986/87 kam es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit Germania Schnelsen aus Hamburg. Das Hinspiel in der Lübecker Hansehalle war unentschieden ausgegangen und beide Mannschaften hatten sämtliche anderen Spiele sicher gewonnen, so dass das Rückspiel in Hamburg über die Meisterschaft entscheiden musste. Vor 2.400 Zuschauern in der Sporthalle Wandsbek hatten die Schnelsener das bessere Ende für sich und stiegen in die Bundesliga auf.

Olga Nemes spielte von 1995 bis 2000 bei den Lübeckern und gehörte zur Meister- und Europapokalsieger-Mannschaft

Doch ein Jahr später erfolgte unangefochten der Bundesligaaufstieg. 1991 nannte sich die Abteilung um in VfB-TT im VfB Lübeck und wurde selbständig.[35] Im selben Jahr gewann die Mannschaft den DTTB-Pokal.[36] 1992 holte Lübeck gegen Falkenbergs BTK den ETTU Cup.[37] Am 8. Juni 1995 erfolgte die nächste Namensänderung in Team Galaxis Lübeck (nach dem Sponsor Galaxis, einer Vertriebsgesellschaft für Satellitenanlagen).[38] Am Ende der Saison 1996/97 erfolgte der Abstieg in die 2.BL. Gegen diesen Abstieg klagte Lübeck vergeblich vor einem Zivilgericht; es reklamierte eine Wettbewerbsverzerrung durch den Verein TTF Bad Honnef, der einen angekündigten Rückzug widerrief.[39] Zwar stieg Lübeck sofort wieder auf, aber es stellten sich finanzielle Probleme ein. Daraufhin verließen Peter Franz und bei den Damen Ni Xialian den Verein. Auch die 2. Herrenmannschaft, die den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft hatte, wurde zurückgezogen. Manager Uwe Freise trat im August 1998 zurück.[40] Anfang 1999 trennte sich der Verein vom Sponsor Team Galaxis und nannte sich wieder "VfB Lübeck".[41]

Zwischenzeitlich konnten auch die Damen wieder von sich reden machen. Sie stiegen 1985 die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein und 1988 in die Regionalliga Nord auf. Mitte der 1990er Jahre erreichten sie die 1. Bundesliga und wurden 1997 in der Besetzung Chen Jing, Olga Nemes, Alena Suchanek und Diana Bakker deutscher Meister.[42] 1998 gewannen sie den Europapokal der Landesmeister, einen der wichtigsten Titel im Tischtennissport, durch einen Sieg gegen das Ungarische Team Statisztika Metalloglobus mit 4:1, 1:4 und 4:3. Nach einigen bedeutenden Erfolgen zog der Verein 2002 die Mannschaft trotz eines zweiten Platzes in dieser Saison aus der 2. Bundesliga zurück.[43] Die 1. Herrenmannschaft spielt derzeit in der Verbandsliga Schleswig-Holstein, die Damenmannschaft wurde 2005 wieder gegründet und tritt derzeit in der Landesliga Süd an.[44]

Erfolgreiche Mannschaften[Bearbeiten]

Titel[45] Spieler
TT-Intercup 1990 Wang Yansheng, Colum Slevin, Roland Krmaschek
Deutscher Pokal 1991 Wang Yansheng, Peter Franz, Colum Slevin
ETTU-Cup 1992 Wang Yansheng, Peter Franz, Roland Krmaschek
ETTU-Cup 1994 Wang Yansheng, Peter Franz, Roland Krmaschek, Joseph Hong
Deutscher Meister 1997 Chen Jing, Olga Nemes, Alena Suchanek, Diana Bakker
Deutscher Meister 1998 Chen Jing, Olga Nemes, Alena Suchanek, Diana Bakker
Europapokal der Landesmeister 1998 Chen Jing, Olga Nemes, Alena Suchanek, Diana Bakker

Badminton[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Der VfB Lübeck war im Badminton einer der Vorreiter in der Bundesrepublik. Insbesondere zu Beginn der 1960er Jahre errang der VfB große Erfolge. Nach drei Vizemeisterschaften zwischen 1959 und 1962 holte die Mannschaft der Lübecker mit den Spielern Jürgen Jipp, Ulrich Adler, Uwe Schicketanz, Manfred Puck, Annelie Hennen und Bärbel Wichmann das erste Mal die deutsche Mannschaftsmeisterschaft in die Hansestadt. Weiterhin konnte das Damendoppel des VfB aus Annelie Hennen und Bärbel Wichmann zweimal, sowie das Herrendoppel aus Jürgen Jipp und Manfred Puck einmal die deutsche Meisterschaft holen. Sowohl das Damendoppel als auch das Herrendoppel konnten bis 1964 auch mehrere Vizemeisterschaften erringen.

Nach 1964 machte der VfB vor allen Dingen durch seine Jugendarbeit auf sich aufmerksam: In den 1960er und 1970er Jahren gewannen die Jugendspieler sowohl bei den Herren als auch bei den Damen mehrere Meisterschaften im U18-Bereich beziehungsweise im U22-Bereich. Hierbei ist vor allen Dingen Joachim Schulz zu erwähnen, der zwischen 1972 und 1976 sowohl im U18- und U22-Einzel als auch in den jeweiligen Doppel-Wettbewerben mehrere Meisterschaften gewinnen konnte. Nachdem in den achtziger und 1990er Jahren nur vereinzelt Erfolge verbucht werden konnten, konnten die Spieler des VfB seit 2000 wieder mehrere Jugendmeisterschaften gewinnen.

2008/09 bildete der VfB Lübeck eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Trittau und nahm an der Regionalliga teil, in der die SG den 2. Platz belegte. Nach Auflösung der Spielgemeinschaft nahm der TSV Trittau den Platz in der Regionalliga ein.

Erfolge[Bearbeiten]

Weitere und ehemalige Abteilungen[Bearbeiten]

BSV Vorwärts Lübeck[Bearbeiten]

Neben den heute bestehenden Abteilungen gab es im Lauf der Vereinsgeschichte noch weitere Abteilungen, die zum Teil nur kurz existierten, zum anderen Teil aber auch überregionale und wichtige Erfolge in der jeweiligen Sportart erringen konnten. Vor dem Krieg stellte der BSV Lübeck eine der besten Schlagball-Mannschaften in Norddeutschland, die fast durchgehend die Lübecker Bezirksmeisterschaft gewinnen konnte und auch an überregionalen Meisterschaften teilnahm.[46] Gleiches gelang auch der Faustballmannschaft des BSV, die 1928 das Finale der Deutschen Bundesmeisterschaft erreichte. Der Arbeitersportverein spielte zudem eine wichtige Rolle in einigen Disziplinen der Leichtathletik, wie zum Beispiel dem Kugelstoßen und Diskuswerfen, in denen man auch Vertreter zur Bundesmeisterschaft entsenden konnte. Aufgrund seiner zahlreichen Erfolge konnte sich Vorwärts Lübeck als Nummer zwei im Bezirk Lübeck etablieren und machte in vielen Sportarten auch dem ATSV Lübeck Konkurrenz, der als Nummer eins des Lübecker Arbeitersports galt.[47]

Seit 1926 besaß der Verein neben der Herrenabteilung eine Damenabteilung, deren Mitglieder sich größtenteils im Faustball und in verschiedenen Disziplinen der Leichtathletik betätigten. In einigen Sparten gab es darüber hinaus auch vereinzelt Schüler- und Jugendmannschaften.

Ordnungspolizei Lübeck und VfB Lübeck[Bearbeiten]

Vor dem Krieg konnten beim Polizeisportverein fast ausschließlich die Fußballabteilung und die Boxabteilung nennenswerte Erfolge erringen: 1931 konnten die Mitglieder der Ordnungspolizei fünf von sieben möglichen Titeln im entsprechenden Gau holen, darunter unter anderem die Titel im Halbschwergewicht und Schwergewicht durch Hermann Eckstein beziehungsweise Friedrich Eckstein. Den größten Erfolg errang Friedrich Eckstein jedoch im Jahr 1934, als dieser den deutschen Meistertitel im Schwergewicht erringen konnte.[48]

In der Leichtathletik konnte insbesondere Herbert Paasche anfang der 30er-Jahre Erfolge holen, indem er die Deutsche Polizei-Meisterschaft in den Disziplinen 100-Meter-Lauf und 400-Meter-Lauf gewann. Auch in der Schwerathletik konnten einige Mitglieder des Vereins überregionale Erfolge für sich verbuchen, darunter der Gewinn der deutschen Meisterschaft.[49][50]

Nach dem Krieg blieben fast alle Abteilungen der Ordnungspolizei Lübeck dem Nachfolgeverein VfB Lübeck erhalten, so dass einige Boxer auch nach dem Krieg erfolgreich waren. Anfang der 50er-Jahre und teilweise bis in die 60er-Jahre hinein konnten Boxer des Vereines in verschiedenen Gewichtsklassen Erfolge erringen, darunter der siebenmalige Meister im Fliegengewicht Friedrichs.[51]

Daneben gab es noch Abteilungen in den Sportarten Kinderturnen, Hockey, Tennis, Schwimmen, Schach, Radsport und Handball. Da Handball im Verein eine der beliebtesten Sportarten war und von vielen Sportlern im Verein betrieben wurde, spielte die SG Ordnungspolizei im Handball eine regional bedeutende Rolle, während beim VfB Lübeck nach 1945 an solche Erfolge nicht angeknüpft werden konnte.[52] Die Mannschaften des VfB spielen aktuell auf Kreis- oder Regionsebene.[53]

Vor dem Krieg gab es im Verein SG Ordnungspolizei zwischen 1942 und 1945 neben den verschiedenen Abteilungen der Sportarten auch noch eine Theatergruppe, die verschiedene Aufführungen auf einer lübschen Spielbühne zeigte. Bereits 1940 wurden für die Kinder der Polizeibeamten artistische Darbietungen aufgeführt, was zwei Jahre später auch zur Gründung dieser Abteilung führte.[54]

Vereinsstruktur[Bearbeiten]

Infolge der Insolvenz wurde 2009 ein so genanntes Entwickler-Team eingesetzt, das eine neue Vereinsstruktur erarbeitet hat, welche Vorgänge im Verein transparenter gestalten sollte um so zukünftigen Insolvenzen vorbeugen zu können. Eine neue Satzung[55] sah vor, die Aufgaben des Präsidenten auf mehrere Personen zu verteilen und neue Gremien zu schaffen, wie zum Beispiel einen Aufsichtsrat. Auf einer Mitgliederversammlung am 15. September 2010 – 65 Jahre nach der Vereinsgründung – wurden Vorstand und Aufsichtsrat gewählt und die neue Satzung mit großer Mehrheit beschlossen.

Präsident/Vorstand[Bearbeiten]

Im BSV Vorwärts war Alfred Regel zwischen 1919 und 1933 Präsident, während der spätere 2. Vorsitzende des neuen VfB Lübeck, Willi Burmeister, das Amt des 1. Vorsitzenden ausfüllte. Vorsitzender der SG Ordnungspolizei war grundsätzlich der ranghöchste Lübecker Polizist beziehungsweise der Lübecker Polizeisenator. Einen Präsidenten gab es auch beim VfB zwischen 1945 und 2010; seine Aufgabe war es, die Geschäfte des Vereins zu führen und ihn nach außen hin zu repräsentieren. Insgesamt hatte der VfB Lübeck zehn Präsidenten.

Die Aufgaben des Präsidenten werden seit 2010 von einem aus drei bis fünf Personen bestehenden Vorstand übernommen. Jedes Vorstandsmitglied muss vom Aufsichtsrat gewählt werden und kann von diesem jederzeit abberufen werden. Bisher gibt es drei Vorstandsmitglieder:

  • Holger Leu (seit 2010)
  • Uwe Walter (seit 2010)
  • Thomas Schikorra (2010 bis 2011)

Aufsichtsrat[Bearbeiten]

Der Aufsichtsrat besteht aus höchstens neun Personen. Seine Aufgaben sind die Benennung der Vorstandsmitglieder und die Kontrolle (insbesondere der Finanzplanung) des Vorstands. Er hat unter anderem den Abschluss von Verträgen zu genehmigen, die eine Zahlungsverpflichtung von mehr als 25.000 Euro zum Gegenstand haben. Fünf Mitglieder des Aufsichtsrates werden auf Vorschlag des Wahlausschusses von der Mitgliederversammlung direkt gewählt, jeweils ein Aufsichtsratsmitglied kann durch die Abteilungsleiter des Gesamtvereins und durch den Fankreis VfB Lübeck benannt werden, der einen Zusammenschluss von Fanclubs des VfB darstellt. Die beiden benannten Personen müssen mit einfacher Mehrheit von der Mitgliederversammlung bestätigt werden. Die fünf bis sieben auf diese Weise gewählten Mitglieder können zusätzlich bis zu zwei weitere Personen in den Aufsichtsrat berufen, sie sind dazu allerdings nicht verpflichtet. Mitglieder des Aufsichtsrates waren/sind bisher[56][57]:

Name Amtszeit gewählt/benannt durch
Wolfgang Baasch 2010 bis 2011 Mitgliederversammlung
Eckhard Durst 2010 bis 2012 Mitgliederversammlung
Wolfgang Piest 2010 bis 2012 Mitgliederversammlung
Burckhard Roß 2010 bis 2012 Mitgliederversammlung
Thomas Timm 2010 bis 2012 Mitgliederversammlung
Andreas Popien seit 2010 Mitglieder des Fankreis VfB Lübeck
Willi Meier seit 2011 Abteilungsleiter
Wolf-Rüdiger Wittke 2010 bis 2011 Abteilungsleiter

Weitere Gremien im Gesamtverein[Bearbeiten]

  • Der aus drei Personen bestehende Ehrenrat ist dafür zuständig, Streitigkeiten im Verein zu schlichten und ist als einziges Gremium dazu befugt, Mitgliedern Strafen aufzuerlegen (theoretisch bis zum Vereinsausschluss). Eines der drei Mitglieder des Ehrenrates wird Vorsitzender des Gremiums; es wird wie die anderen beiden Mitglieder und zwei stellvertretenden Mitglieder für drei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt.
  • Der Wahlausschuss ist dafür zuständig, Wahlen auf der Mitgliederversammlung durchzuführen und zu leiten. Er schlägt der Mitgliederversammlung sechs bis neun Kandidaten zur Wahl für den Aufsichtsrat vor. Auch wenn die Mitglieder des Wahlausschusses sowohl Vorstand als auch Ehrenrat anhören müssen, entscheiden sie alleine über die Zulässigkeit einer Kandidatur und müssen weder eine Ablehnung noch eine Annahme dieser begründen. Die drei Mitglieder werden auf Vorschlag des Ehrenrates für drei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt.
  • Die Mitgliederversammlung wählt fünf Aufsichtsratsmitglieder, den Ehrenrat und den Wahlausschuss und ist zuständig dafür, den Vorstand zu entlasten, eventuelle Satzungsänderungen vorzunehmen und bei Bedarf den Verein aufzulösen. Eine Mitgliederversammlung muss mindestens einmal im Jahr stattfinden und ist unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

Während an der Mitgliederversammlung alle VfB-Mitglieder teilnehmen dürfen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, müssen Mitglieder des Ehrenrates und des Wahlausschusses mindestens das 40. Lebensjahr vollendet haben und fünf Jahre Mitglied im Verein sein.

Abteilungen[Bearbeiten]

Derzeit gibt es im VfB sieben Abteilungen: Eine Lizenzspielerabteilung und eine Fußballabteilung für die Sportart Fußball und je eine für die Sportarten Dart, Gymnastik, Badminton, Tischtennis und Handball. Jede – mit Ausnahme der Lizenzspielerabteilung – wählt auf Abteilungsversammlungen (die Voraussetzungen und Regeln entsprechen denen der Mitgliederversammlungen) ihren Abteilungsvorstand, darunter den Abteilungsleiter. Die Mitglieder des Abteilungsvorstandes werden auf drei Jahre gewählt.

Zur Bestimmung des von den Abteilungsleitern benannten Aufsichtsratsmitglieds kann vom Vorstand eine Sitzung der Abteilungsleiter einberufen werden, die dann beschlussfähig ist, wenn mindestens drei Abteilungsleiter anwesend sind.

Literatur[Bearbeiten]

  • Walter Bergmann: 30 Jahre VfB Lübeck. über BSV Vorwärts, Lübeck von 1919 und Sportvereinigung „Polizei“ Lübeck e.V. Festschrift. Verein für Bewegungsspiele, Lübeck 1949
  • Guido Eschholz, Thomas Nöllen: VfB – Eine Liebe in Grün-Weiß, Lübeck 2010
  • Hardy Grüne: Legendäre Fußballvereine. Norddeutschland. Agon-Sportverlag, Kassel 2003, ISBN 3-89784-223-8, S. 58–63
  • Lübeck-Report. In: DTS. 1991/6, ISSN 0930-0791, S. 22–26

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Offizielle Vereinsseite, Stand: Juli 2010
  2. a b c d e Hardy Grüne, Legendäre Fußballvereine. Zwischen TSV Achim, Hamburger SV und TuS Zeven, Agon-Sportverlag, Kassel 2004, S. 58–63
  3. mittlerweile sieht sich der VfB auch als Rechtsnachfolger der SG Ordnungspolizei Lübeck: Vereinssatzung (PDF; 143 kB)
  4. Die Gründungsmitglieder waren die Personen Alfred Regel, Karl Meyer, Otto Schulze, Anton Meyer, Hans Nagewitz, Louis Maas, Friedrich Lemm, Heinrich Roser, Bruno Behrens, Otto Frahm
  5. Walter Bergmann: 30 Jahre VfB Lübeck. über BSV Vorwärts, Lübeck von 1919 und Sportvereinigung „Polizei“ Lübeck e.V. Festschrift. Verein für Bewegungsspiele, Lübeck 1949, Seite 13
  6.  Hardy Grüne: Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga. 1890 bis 1963. Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 1. AGON Sportverlag, Kassel 1996, ISBN 3-928562-85-1, S. 65.
  7. Übersicht über die Oberligaspieler
  8. Übersicht über die Oberligaspieler
  9. Kubsch-Affäre
  10. Abschlusstabelle der Saison 1966/67
  11. a b c Bericht in den Lübeckischen Blättern (PDF; 9,3 MB)
  12. Da mehrere Mannschaften aus der Amateuroberliga Nord aufstiegen, wurde zwischen diesen beiden Vereinen der letzte, „neue“ freie Platz ausgespielt.
  13. Rückblick auf das Spiel auf der Internetseite des 1. FC Phönix Lübeck
  14. Vorbericht zum Regionalliga-Spiel 2008/09
  15. vfb-luebeck.de: Vorstand stellt Antrag auf drohende Zahlungsunfähigkeit, 5. November 2012, abgerufen am 5. November 2012
  16. abendblatt.de: Lübeck stellt Insolvenzantrag: "Chancen stehen bei 50:50", 5. November 2012, abgerufen am 5. November 2012
  17. vfb-luebeck.de: Verein gelingt erster Schritt in Richtung Erhalt, 19. Dezember 2012, abgerufen am 26. Dezember 2012
  18. kn-online.de: Amtsgericht eröffnet Insolvenzverfahren gegen VfB Lübeck, 4. Januar 2013, abgerufen am 6. Januar 2013
  19. Bericht auf spiegel.de
  20. bis 1945 als Polizei Lübeck
  21. höchste Spielklasse
  22. a b Gemeint ist die Meisterschaft im ATSB
  23. a b als BSV Lübeck
  24. als VfR Lübeck
  25. Jeweils gemeinsam mit zwei bis fünf weiteren Vereinen
  26. Bilanz: 7 Siege, 6 Unentschieden, 17 Niederlagen, damit 20:40 Punkte und Platz 15/16. Tore: 38:57
  27. Übersicht über die Mannschaften der SH-Liga
  28. Bernd Jankowski/Harald Pistorius/Jens R. Prüß: Fußball im Norden. 100 Jahre Norddeutscher Fußball-Verband
  29. Pressemitteilung des VfB
  30. Spielbericht
  31. wobei zu Oberligazeiten einige Spiele vor größerer Kulisse stattfanden
  32. Guido Eschholz, Thomas Nöllen: VfB – Eine Liebe in Grün-Weiß, Lübeck 2010, u.a. Seite 154
  33. Walter Bergmann: 30 Jahre VfB Lübeck. über BSV Vorwärts, Lübeck von 1919 und Sportvereinigung „Polizei“ Lübeck e.V. Festschrift. Verein für Bewegungsspiele, Lübeck 1949, Seite 51/52
  34. Zeitschrift DTS, 1988/6 S.10
  35. Zeitschrift DTS, 1991/12 S.13
  36. Wang Yansheng, Peter Franz und Colum Slevin besiegen im Endspiel TTC Zugbrücke Grenzau mit 5:3, Zeitschrift DTS, 1992/1 S. 4–8
  37. Wang Yansheng, Peter Franz und Roland Krmaschek siegen 5:2, Zeitschrift DTS, 1992/7 S.6
  38. Zeitschrift DTS, 1995/7 S.24
  39. Zeitschrift DTS, 1997/9 S. 4–5
  40. Zeitschrift DTS, 1998/9 S. 18–19
  41. Zeitschrift DTS, 1999/3 S.28
  42. Zeitschrift DTS, 1997/7 S. 6–7
  43. Zeitschrift DTS, 2002/5 regional West S.6
  44. Guido Eschholz, Thomas Nöllen: VfB – Eine Liebe in Grün-Weiß, Lübeck 2010, Seite 263
  45. Blau hinterlegt sind Titel der Herrenmannschaften, Rot hinterlegt sind Titel der Damenmannschaften
  46. Walter Bergmann: 30 Jahre VfB Lübeck. über BSV Vorwärts, Lübeck von 1919 und Sportvereinigung „Polizei“ Lübeck e.V. Festschrift. Verein für Bewegungsspiele, Lübeck 1949, Seite 11
  47. Walter Bergmann: 30 Jahre VfB Lübeck. über BSV Vorwärts, Lübeck von 1919 und Sportvereinigung „Polizei“ Lübeck e.V. Festschrift. Verein für Bewegungsspiele, Lübeck 1949, Seite 11/12
  48. Walter Bergmann: 30 Jahre VfB Lübeck. über BSV Vorwärts, Lübeck von 1919 und Sportvereinigung „Polizei“ Lübeck e.V. Festschrift. Verein für Bewegungsspiele, Lübeck 1949, Seite 32/33
  49. Dies gelang den Sportlern allerdings erst nach ihrer Zeit bei der Polizei Lübeck
  50. Walter Bergmann: 30 Jahre VfB Lübeck. über BSV Vorwärts, Lübeck von 1919 und Sportvereinigung „Polizei“ Lübeck e.V. Festschrift. Verein für Bewegungsspiele, Lübeck 1949, Seite 39/40
  51. Liste einiger Boxmeister
  52. Walter Bergmann: 30 Jahre VfB Lübeck. über BSV Vorwärts, Lübeck von 1919 und Sportvereinigung „Polizei“ Lübeck e.V. Festschrift. Verein für Bewegungsspiele, Lübeck 1949, Seite 33-37
  53. Die Mannschaften des Kreishandballverbandes Lübeck bilden seit 2007 die gemeinsame Region Ostsee mit den Mannschaften des Kreishandballverbandes Ostholstein.
  54. Walter Bergmann: 30 Jahre VfB Lübeck. über BSV Vorwärts, Lübeck von 1919 und Sportvereinigung „Polizei“ Lübeck e.V. Festschrift. Verein für Bewegungsspiele, Lübeck 1949, Seite 48/49
  55. der angenommene Satzungsentwurf (PDF; 143 kB)
  56. bisherige Vorsitzende sind blau hervorgehoben
  57. Mitteilung des Vereins
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Dieser Artikel wurde am 14. Januar 2010 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.