Fußball-Westfalenliga
| Westfalenliga | |
| Verband | FLVW |
| Erstaustragung | 1956 |
| Mannschaften | 2 × 16 |
| Meister | SV Rödinghausen (Staffel 1) SV Zweckel (Staffel 2) |
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↑ Oberliga Westfalen (V)
↓ 4 Staffeln der
Landesliga Westfalen (VII) |
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Die Westfalenliga ist ab der Saison 2012/13 die zweithöchste Spielklasse des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen im Männerfußball und ist auf der sechsthöchsten Ebene des deutschen Ligasystems angesiedelt. Die amtierenden Meister der Westfalenliga sind der SV Rödinghausen und der SV Zweckel.
Inhaltsverzeichnis |
Modus[Bearbeiten]
Die Westfalenliga besteht aus zwei Staffeln mit einer Sollstärke von je 16 Mannschaften. In der Regel spielen in der Staffel 1 Mannschaften aus dem Münsterland und Ostwestfalen, während in der Staffel 2 Mannschaften aus dem Ruhrgebiet, dem Sauerland und dem Siegerland spielen. Die genaue Einteilung der beiden Staffeln wird jedes Jahr nach geographischen Gesichtspunkten vorgenommen. Es kommt dabei vor, dass Mannschaften aus der Mitte Westfalens die Staffel wechseln müssen, damit eine einheitliche Staffelstärke gewährleistet ist.
Ein Finale zwischen den Staffelsiegern gibt es nicht, der Meister jeder Staffel steigt in die Oberliga Westfalen auf, sofern in dieser Spielklasse nicht bereits eine Mannschaft desselben Vereins spielt. In diesem Fall rückt ebenso wie bei Verzicht auf den Aufstieg die nächstbestplatzierte, aufstiegsbereite und zugelassene Mannschaft der jeweiligen Staffel nach. Die drei Tabellenletzten jeder Staffel steigen in die in vier Staffeln eingeteilte Landesliga Westfalen ab.
Teilnehmer der Saison 2013/14[Bearbeiten]
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Spielorte der Westfalenliga der Staffel 1 (blau) und Staffel 2 (rot) in der Saison 2013/14
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In der Spielzeit 2013/14 sind folgende Vereine in der Westfalenliga vertreten:
- die Absteiger aus der Oberliga Westfalen 2012/13:
- die verbleibenden Mannschaften aus der Staffel 1 der Westfalenliga 2012/13:
- Victoria Clarholz
- Delbrücker SC
- TuS Hiltrup
- SC Rot-Weiß Maaslingen
- TSV Marl-Hüls
- Rot-Weiß Mastholte
- Preußen Münster II
- SC Paderborn 07 II
- BSV Roxel
- SuS Stadtlohn
- SpVgg Vreden
- die verbleibenden Mannschaften aus der Staffel 2 der Westfalenliga 2012/13:
- FC Brünninghausen
- ASC 09 Dortmund
- SC Hassel
- SV Hohenlimburg
- SV Holzwickede
- DJK TuS Hordel
- 1. FC Kaan-Marienborn
- SuS Langscheid-Enkhausen
- Mengede 08/20
- DSC Wanne-Eickel
- SW Wattenscheid 08
- Westfalia Wickede
- die Meister der vier Staffeln der Landesliga Westfalen 2012/13:
- Staffel 1: VfL Theesen
- Staffel 2: FC Iserlohn 46/49
- Staffel 3: Hombrucher SV 09/72
- Staffel 4: SV Dorsten-Hardt
- die beiden Sieger der Aufstiegsspiele zwischen den Vizemeistern der vier Staffeln der Landesliga Westfalen 2012/13:
- BV Brambauer-Lünen
- Grün-Weiß Nottuln
- der Sieger des Entscheidungsspiels zwischen den beiden unterlegenen Vizemeistern der Aufstiegsspiele:
Geschichte[Bearbeiten]
Die Westfalenliga wurde 1956/57 als damals drittklassige Verbandsliga Westfalen gegründet und seither stets in zwei Staffeln ausgetragen. Ihre Gründung erfolgte, um eine spielstarke Zwischenstufe zwischen der damals bestehenden 2. Oberliga West und der bis heute noch in fünf Staffeln darunter ausgetragenen Landesliga Westfalen zu schaffen. Auch nach Gründung der Bundesliga 1963/64 sowie der Einführung der 2. Bundesliga 1974/75 blieb die Verbandsliga Westfalen unverändert die dritthöchste Spielklasse im deutschen Ligasystem.
Da die Spielklasse bis 1977/78 gleichzeitig auch die höchste Spielklasse im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen war, trugen die beiden Staffelsieger zusätzliche Endspiele um den Titel des Westfalenmeisters aus. Der Titelgewinn berechtigte anschließend zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur nächsthöheren Liga. Dies war bis 1962/63 die 2. Oberliga West, zwischen 1963/64 und 1973/74 die Regionalliga West sowie ab 1974/75 die 2. Bundesliga.
Erst mit Einführung der übergeordneten Oberliga Westfalen in der Saison 1978/79 wurde die Verbandsliga Westfalen in die vierte Ebene der Ligapyramide zurückgestuft. Der Titel des Westfalenmeisters wurde fortan dem Meister der Oberliga Westfalen verliehen, das Endspiel zwischen den beiden Staffelsiegern entfiel somit. Die beiden Staffelsieger stiegen seither direkt in die Oberliga Westfalen auf. Sofern dort aufgrund der Abstiegssituation aus höheren Ligen freie Plätze vorhanden waren, konnte auch die beiden Staffelzweiten eventuell aufsteigen.
Nach Wiedereinführung der Regionalliga 1994/95 zunächst noch fünftklassig, stellt die Spielklasse seit 2008/09 nach Gründung der 3. Liga jetzt nur noch die sechsthöchste Spielklasse im deutschen Ligasystem dar.
Im Rahmen der Zusammenlegung der Oberliga Nordrhein und Oberliga Westfalen zur NRW-Liga in der Saison 2008/09 wurde die Spielklasse in Westfalenliga umbenannt und war damit auch wieder die höchste Liga des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen. Das Endspiel der beiden Staffelsieger um den Titel des Westfalenmeisters wurde jedoch nicht wieder eingeführt.
Im Zuge der Regionalligareform 2012 ist die Westfalenliga aufgrund der Wiedereinführung der Oberliga Westfalen jetzt wieder die nur noch zweithöchste westfälische Spielklasse.[1]
Bisherige Meister[Bearbeiten]
Verbandsliga als dritthöchste Spielklasse (1956–1978)[Bearbeiten]
| Jahr | Staffel 1 | Staffel 2 | Finalergebnisse |
|---|---|---|---|
| 1957 | SpVgg Beckum | Sportfreunde Gladbeck | 5:1, 3:3 |
| 1958 | SpVgg Erkenschwick | FV Hombruch 09 | 2:3, 3:7 |
| 1959 | SpVgg Beckum | Sportfreunde Siegen | 2:0, 2:1 |
| 1960 | BV Selm | SSV Hagen | 1:3, 3:0, 2:1 (in Dortmund) |
| 1961 | Germania Datteln | Sportfreunde Siegen | 0:3, 5:0, 2:0 (in Hagen) |
| 1962 | Arminia Bielefeld | BV Brambauer | 2:1, 0:0 |
| 1963 | VfB 03 Bielefeld | Lüner SV | 1:3 (in Hamm) |
| 1964 | Eintracht Gelsenkirchen | Dortmunder SC 95 | 1:1, 2:2, 2:0 (in Castrop-Rauxel) |
| 1965 | SpVgg Erkenschwick | VfL Bochum | 1:4, 3:2, 1:1 n.V. (in Recklinghausen) 1 |
| 1966 | Hammer SpVg | SSV Hagen | kein Endspiel 2 |
| 1967 | SpVgg Erkenschwick | Lüner SV | 0:0 n.V. (in Castrop-Rauxel) 3 |
| 1968 | SpVgg Erkenschwick | SSV Hagen | 2:1 (in Erkenschwick) 4 |
| 1969 | DJK Gütersloh | SG Wattenscheid 09 | 3:1 (in Hamm) |
| 1970 | Eintracht Gelsenkirchen | Westfalia Herne | 2:1 (in Herne) |
| 1971 | Arminia Gütersloh | VfL Klafeld-Geisweid 08 | 1:0 (in Hagen) |
| 1972 | STV Horst-Emscher | Sportfreunde Siegen | 3:1, 0:4 n.V. (6:7 i.E.) |
| 1973 | VfB 03 Bielefeld | Rot-Weiß Lüdenscheid | 2:1 (in Lünen) |
| 1974 | SC Recklinghausen | TuS Neuenrade | 0:3, 2:4 |
| 1975 | Arminia Gütersloh | Westfalia Herne | 0:2, 2:4 |
| 1976 | SC Herford | SV Holzwickede | 3:1, 1:2 |
| 1977 | Arminia Gütersloh | Rot-Weiß Lüdenscheid | 2:6, 2:0 |
| 1978 | 1. FC Paderborn | DSC Wanne-Eickel | 0:2, 2:1 |
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1 Bochum wurde durch Losentscheid Meister.
2 Hagen verzichtete.
3 Beide Mannschaften verzichteten auf ein Wiederholungsspiel.
4 Hagen verzichtete auf das Endspiel. Es rückte der VfL Schwerte nach.
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Verbandsliga als vierthöchste Spielklasse (1978–1994)[Bearbeiten]
| Jahr | Staffel 1 | Staffel 2 | Weitere Aufsteiger |
|---|---|---|---|
| 1979 | VfB Waltrop | Teutonia Lippstadt | – |
| 1980 | Hammer SpVg | STV Horst-Emscher | – |
| 1981 | Eintracht Hamm-Heessen | Lüner SV | – |
| 1982 | ASC Schöppingen | VfL Bochum Amateure | – |
| 1983 | FC Gohfeld | SV Langendreer 04 | – |
| 1984 | VfL Reken | DJK Hellweg Lütgendortmund | – |
| 1985 | 1. FC Recklinghausen | SuS Hüsten 09 | – |
| 1986 | SC Verl | SG Wattenscheid 09 Amateure | – |
| 1987 | SpVg Marl | Borussia Dortmund Amateure | SC Buer-Hassel |
| 1988 | VfB Rheine | Sportfreunde Siegen | – |
| 1989 | SpVgg Beckum | VfR Sölde | VfL Bochum Amateure |
| 1990 | VfB Hüls | Rot-Weiß Lüdenscheid | 1. FC Recklinghausen |
| 1991 | FC Gütersloh | VfL Gevelsberg | – |
| 1992 | Schalke 04 Amateure | Sportfreunde Siegen | SpVg Brakel, SG Wattenscheid 09 Amateure |
| 1993 | TSG Dülmen | SV Holzwickede | – |
| 1994 | VfB Hüls | Sportfreunde Siegen | – |
Verbandsliga als fünfthöchste Spielklasse (1994–2008)[Bearbeiten]
Westfalenliga als sechsthöchste Spielklasse (seit 2008)[Bearbeiten]
Zwischen 2008 und 2012 diente die Westfalenliga neben der Mittelrheinliga und Niederrheinliga als Unterbau der NRW-Liga. Seit 2012 ist wieder die Oberliga Westfalen der Westfalenliga übergeordnet.
| Jahr | Staffel 1 | Staffel 2 | Weitere Aufsteiger |
|---|---|---|---|
| 2009 | SC Wiedenbrück 2000 | TSG Sprockhövel | – |
| 2010 | Westfalia Rhynern | SpVgg Erkenschwick | – |
| 2011 | TuS Dornberg | TuS Erndtebrück | – |
| 2012 | SV Lippstadt 08 | SG Wattenscheid 09 | Hammer SpVg, FC Gütersloh 2000, SC Roland Beckum, 1. FC Gievenbeck, SuS Neuenkirchen (alle Staffel 1), SpVgg Erkenschwick, TuS Heven, TuS Ennepetal, TSG Sprockhövel (alle Staffel 2) |
| 2013 | SV Rödinghausen | SV Zweckel | FC Eintracht Rheine |
Einzelnachweise[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
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4. Spielklassenebene (Regionalligen): Bayern | Nord | Nordost | Südwest | West
5. Spielklassenebene (Oberligen): Baden-Württemberg | Bayern (Nord und Süd) | Bremen | Hamburg | Hessen | Mittelrhein | Niederrhein | Niedersachsen | Nordost (Nord und Süd) | Rheinland-Pfalz/Saar | Schleswig-Holstein | Westfalen
6. Spielklassenebene (Landes- oder Verbandsligen): Baden | Bayern (Nordost, Nordwest, Mitte, Südost und Südwest) | Berlin | Brandenburg | Bremen | Hamburg (Hansa und Hammonia) | Hessen (Nord, Mitte und Süd) | Mecklenburg-Vorpommern | Mittelrhein (2 Staffeln) | Niederrhein (3 Staffeln) | Niedersachsen (Weser-Ems, Hannover, Lüneburg und Braunschweig) | Rheinland | Sachsen | Sachsen-Anhalt | Saarland | Schleswig-Holstein (Nord-West, Nord-Ost, Süd-West und Süd-Ost) | Südbaden | Südwest | Thüringen | Westfalen (2 Staffeln) | Württemberg
Darunter folgen je nach Landesverband die Landesligen, Bezirksligen, Kreisligen, sowie die A-, B-, C- und ggf. D-Klassen