Friday (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Friday
Originaltitel Friday
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1995
Länge 88 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie F. Gary Gray
Drehbuch Ice Cube, DJ Pooh
Produktion Patricia Charbonnet, Ice Cube, Bryan Turner
Kamera Gerry Lively
Schnitt John Carter
Besetzung

Friday ist eine US-amerikanische Filmkomödie von F. Gary Gray aus dem Jahr 1995. Sie ist Teil einer Reihe mit den Nachfolgern Next Friday aus dem Jahr 2000 und Friday After Next aus dem Jahr 2002, der vierte Teil Last Friday wurde für 2015 angekündigt. Die Hauptrollen spielten Ice Cube, einer der Drehbuchautoren, und Chris Tucker.

Handlung[Bearbeiten]

Der 22-jährige Craig Jones lebt mit seinen Eltern und seiner Schwester im Stadtteil South Central von Los Angeles. Er arbeitete in einem Supermarkt und wurde entlassen, weil er angeblich Büchsen gestohlen habe. Er lehnt es ab, kriminell zu werden, hat jedoch auch nicht den Antrieb, sein Leben in die Hand zu nehmen und etwas draus zu machen. Craig hat eine tierisch eifersüchtige Freundin, Joi, er ist aber in die Sportlehrerin Debbie verliebt. Nachdem er arbeitslos geworden ist, sitzt er vor seinem Haus mit seinem Freund Smokey und verbringt dort die Zeit.

Smokey sollte für Big Worm Marihuana verkaufen, rauchte es aber größtenteils selber. Als Big Worm dahinterkommt, gibt er Craig und Smokey einen Tag Zeit, Geld oder Drogen wiederzubeschaffen, und droht anderenfalls, beide zu töten. Der bekannte Schläger Deebo tyrannisiert die Gegend und raubt Leute aus. Als er einem Freund der beiden Männer eine Halskette abnimmt, schwört Smokey Rache.

Durch Zufall erhält Smokey am Abend die Gelegenheit, Deebo zu bestehlen, als dieser im Nachbarhaus bei Debbies Schwester Felisha eingeschlafen ist. Er wird dabei gestört und bricht seinen Raubzug ab. Inzwischen ist die Zeit abgelaufen und Big Worm verübt einen Mordanschlag auf Smokey und Craig, dem die beiden aber knapp entkommen. Kurz darauf macht sich Deebo auf den Heimweg, wird aber von Debbie zur Rede gestellt, die ihm vorwirft, ihre Schwester Felisha geschlagen zu haben. Deebo, der glaubt, dass Debbies Schwester ihn bestehlen wollte, schlägt auch Debbie und zieht damit Craigs Zorn auf sich. Craig zieht seine Waffe und droht, Deebo zu erschießen. Seine Eltern überreden ihn, die Waffe wegzulassen und das Problem wie ein Mann mit den Fäusten zu lösen. Obwohl Deebo ihm stark zusetzt, gewinnt Craig den Kampf und Smokey nimmt dem benommenen Deebo 200 Dollar ab, um damit die Schulden bei Big Worm abzubezahlen. Craig und Debbie kommen sich näher. Noch am selben Abend macht Craig Schluss mit Joi.

Kritiken[Bearbeiten]

Mick LaSalle schrieb in der San Francisco Chronicle vom 28. April 1995, der Drehbuchautor Ice Cube und der Regisseur F. Gary Gray seien jeweils 25 Jahre alt. Sie würden zeigen, dass junge Menschen sich von der Kamera fernhalten sollten. LaSalle lobte nur die komische Darstellung von John Witherspoon.[1]

Desson Howe schrieb in der Washington Post vom 28. April 1995, der Film sei „infantil“. Er lobte die Darstellung von Ice Cube, der die Anforderungen der Komödie „mühelos“ meistern würde.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Ice Cube und Chris Tucker wurden 1996 für den MTV Movie Award nominiert.

Hintergrund[Bearbeiten]

Soundtrack[Bearbeiten]

  • Dr. Dre - Keep Their Heads Ringin' (Friday: Motion Picture Soundtrack)

Belege[Bearbeiten]

  1. Kritik von Mick LaSalle
  2. Kritik von Desson Howe

Weblinks[Bearbeiten]